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Staatskanzlei

Die Staatskanzlei koordiniert die Arbeit der Landesregierung. Sie ist als Partnerin des Bundeskanzleramtes maßgeblich in Abstimmungsprozesse zwischen Bund und Ländern eingebunden. Damit waren im Rahmen der Corona-Pandemie besondere Herausforderungen verbunden, weil Bund und Länder sich kontinuierlich über das Vorgehen verständigen und die notwendigen Wirtschaftshilfen in enger Abstimmung konzipieren mussten.

#moderndenken ein Markenzeichen Sachsen-Anhalts

Modernes Denken ist ein besonderes Markenzeichen Sachsen-Anhalts. Hier wurden Ideen von universeller Bedeutung entwickelt, die die Welt verändert haben und bis heute prägen – von der Himmelsscheibe bis zum Bauhaus, vom Farbfilm bis zur zivilen Luftfahrt.

Unsere Region bot über Jahrhunderte Freiräume, visionär zu denken. Dieser Geist wirkt bis heute fort: In kreativen Köpfen und Menschen, die Neues wagen, Wirtschaft und Lebensqualität gestalten und Weltoffenheit leben. Diesen Ansatz verfolgt und steuert die Staatskanzlei mit den regionalen, nationalen und internationalen Werbeaktivitäten der Landesregierung.

Einerseits geht es darum, Sachsen-Anhalt als attraktiven Wirtschafts-, Wissenschafts-, Kultur- und Lebensstandort zu präsentieren, in dem Investitionen, Start up-Gründungen und Lebensperspektiven verwirklicht werden können. Andererseits soll die kulturelle und landschaftliche Vielfalt vermittelt werden, um noch mehr Touristen in unser Land zu locken.

Das Landesmarketing wurde auf einen ressortübergreifenden crossmedialen Ansatz umgestellt. On- und Offlinemarketing erfolgen nunmehr aus einem Guss. Basis und elementarer Bestandteil aller Marketingaktivitäten ist die Dachkampagne "Sachsen-Anhalt #moderndenken", die den Rahmen für ressortspezifische Marketingaktivitäten vorgibt.

Im Onlinemarketing hat die Staatskanzlei die Aktivitäten deutlich ausgebaut: Das Landesportal sachsen-anhalt.de erfuhr ein Redesign, die Präsenz in sozialen Netzwerken wurde ausgebaut. Sachsen-Anhalt vermittelt Informationen nunmehr auf Twitter, Facebook, Instagram, YouTube sowie den Messengern Telegram und Notify. Zudem werden wichtige Pressekonferenzen der Landesregierung gestreamt und sind in Echtzeit auf dem YouTube-Kanal des Landes anzuschauen.

Gute Rahmenbedingungen für eine vielfältige Medienlandschaft

Unabhängige Medien sind für die Meinungsbildung unverzichtbar. Sachsen-Anhalt setzt sich daher für eine vielfältige Medienlandschaft ein. Angesichts der Vielzahl neuer Angebote im Internet müssen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten den wachsenden Anforderungen in der zunehmend digitalen Welt gerecht werden können. Nach dem gemeinsamen Internetangebot von ARD und ZDF für junge Leute, das seit dem 1. Oktober 2016 unter dem Namen "funk" verfügbar ist, wurde ebenfalls unter Federführung Sachsen-Anhalts mit dem 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag der Telemedienauftrag angepasst. Er gibt seit dem 1. Mai 2019 ARD, ZDF und Deutschlandradio eine zeitgemäße Grundlage für die Neugestaltung ihres Internetangebots. Mit dem Staatsvertrag zur Modernisierung der Medienordnung in Deutschland wurde von den Ländern ein weiterer Schritt zur Transformation des Rundfunkstaatsvertrages an die digitale Medienwelt auf den Weg gebracht.

Bemühungen die Medienvielfalt auf lokaler und regionaler Ebene zu erhalten, sind fester Bestandteil der Medienpolitik des Landes. Bürgermedien in Sachsen-Anhalt leisten einen wichtigen Beitrag zum demokratischen Diskurs. Unter Wahrung deren Programmfreiheit wurde ihre finanzielle Förderung ausgebaut.

Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen, wurde mit einem neu aufgelegten Förderprogramm die Medien- und Kreativbranche bei der Entwicklung innovativer audiovisueller Medienproduktionen, insbesondere mit interaktiven Inhalten, unterstützt.

Authentische Drehorte, ein Netzwerk aus professionellen Dienstleistern und eine innovative Postproduktion werden von Filmschaffenden weltweit geschätzt. Die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM), die Investitionsbank Sachsen-Anhalt und die Kunststiftung des Landes lösen Finanzierungsfragen und vergeben Fördermittel. Sachsen-Anhalt hat als Gesellschafter der MDM 2018 seine jährliche Mittelzuweisung auf 3,1 Millionen Euro erhöht. Die eingesetzten Landesmittel fließen vielfach in Form von Auftragsvergaben und als Dienstleistungsnachfragen in die Region zurück. In der MDM wurden die Weichen für den Start einer Gründerinitiative Anfang 2021 gestellt, um junge Medienschaffende in der Region zu halten und die Gründungsaktivität in der Branche zu fördern.

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