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Gemeinsam für eine gute Pflege die Stellschrauben drehen

13.09.2018, Magdeburg – 63

  • Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Magdeburg. ?Die

Gesundheitsversorgung der Zukunft werden nicht mehr spezialisierte

Einzelkämpfer bewältigen können, sondern interprofessionelle Teams, die es

verstehen, über Versorgungs- und Professionsgrenzen hinweg zu arbeiten?, sagt

Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung. Pflegekräfte

seien nicht die Handlager anderer Professionen, sondern wollten und könnten mit

allen Gesundheitsberufen auf Augenhöhe arbeiten, so der Staatssekretär und

gelernte Krankenpfleger.

 

 

 

?Wir

brauchen einen Tarifvertrag Pflege?, sagt Petra Grimm-Benne, Ministerin für

Arbeit, Soziales und Integration. Das Ministerium habe zwar keine

Arbeitgeberfunktion und sitze nicht mit am Verhandlungstisch, sie wolle diesen

Prozess aber gerne unterstützen. ?Gutes Geld für gute Arbeit ist ein zentraler

Faktor bei der Bewältigung des Fachkräftemangels?, so Grimm-Benne.

 

 

 

Westerfellhaus nahm mit rund 70 Vertretern von Trägern, Vereinen, Verbänden,

Wissenschaft  und Politik am Runden Tisch

Pflege teil. Das Gremium unter Federführung des Ministeriums für Arbeit,

Soziales und Integration zog eine Zwischenbilanz seiner bisherigen Arbeit. In

sechs Veranstaltungen hatte es sich unter verschiedenen Blickwinkeln der Frage

gewidmet, wie es um die Pflege in Sachsen-Anhalt bestellt ist und wie sie sich

weiter entwickeln soll.

 

 

 

Die Ergebnisse der Sitzungen mündeten in Handlungsempfehlungen,

beispielsweise in der Aufwertung des Pflegeberufes, die Stärkung von Kommunen

in pflegepolitischer Kompetenz und Verantwortung und die Behebung des

Lehrkräftemangels durch Entbürokratisierung und Seiteneinsteigerprogramme. ?Das wird

uns helfen, die Pflege in Sachsen-Anhalt gut aufzustellen?, sagte Grimm-Benne mit Blick auf die Fortführung des erfolgreichen

Formates. Sie plädierte für einen breiten gesellschaftlichen

Diskurs zum Thema Pflege, bei dem sich alle mitgenommen fühlten.

Impressum:Ministerium für Arbeit, Soziales und IntegrationPressestelleTurmschanzenstraße 2539114 MagdeburgTel: (0391) 567-4608Fax: (0391) 567-4622Mail: ms-presse@ms.sachsen-anhalt.de