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AKTUELL POLIZEIMELDUNG

12.09.2017, Hohenwarsleben – 106

  • Autobahn - Polizeirevier BAB / SVÜ Börde

 

 

Zwei schwer Verletzte nach LKW-Unfall an der Elbbrücke11.09.2017, um 23:00 Uhr, BAB 2, Richtung Hannover, auf Höhe der Ortslage HohenwartheZwischen den Anschlussstellen Rothensee und

Burg-Zentrum, auf Höhe der Anschlussstelle Lostau, kam es in der vergangenen

Nacht zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit vier beteiligten Sattelzügen

und zwei schwer verletzten Fahrzeugführern.

 

Zum Unfallzeitpunkt erkannte ein

34-jähriger polnischer Kraftfahrer eines Sattelzuges das Stauende hinter einem

langsam fahrenden Schwerlasttransporter, welcher Bauteile einer Windkraftanlage

transportierte, zu spät. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung und einem Ausweichmanöver

nach rechts konnte er einen Zusammenstoß mit einem dort bereits haltenden

deutschen Sattelzug nicht mehr verhindern. Durch die Wucht des Aufpralls schob

er seinen Vordermann auf einen weiteren davor stehenden dritten Sattelzug.

 

Der Unfallfahrer selbst kam in der Folge nach

rechts auf den Standstreifen und touchierte seitlich, bevor er letztendlich an

der Leitplanke zum Stehen kam, einen vierten, im Stau stehenden Sattelzug

 

Der 34-jährige polnische Unfallfahrer und

ein 53-jähriger, aus Erfurt stammende Sattelzugfahrer wurden jeweils in ihren

Fahrzeugen eingeklemmt und konnten nur durch die schnelle Hilfe der

Freiwilligen Feuerwehren aus Lostau und Möser und dem engagierten Eingreifen

zweier Ersthelfer befreit werden. Beide kamen schwer verletzt in umliegende

Krankenhäuser.

 

Die Sattelzüge der zwei verletzten

Kraftfahrer waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

 

Es entstand ein Schaden von ca. 100.000

Euro.

 

Die Unfallstelle musste im Rahmen der

polizeilichen Unfallaufnahme, Rettungs- und Bergungsarbeiten für ca. vier

Stunden vollgesperrt werden. Durch die Autobahnmeisterei Theeßen wurde für

diesen Zeitraum der Verkehr an der Anschlussstelle Burg-Zentrum

abgeleitet. 

 

 

 

(Näheres siehe Bild Nr. 1)

 

 

 

 

Folgeunfall

am Stauende ? vier Fahrzeuge beteiligt, eine Person schwer verletzt

 

 

 

Nach dem, gegen 03:00 Uhr, die Vollsperrung

an der Anschlussstelle Burg-Zentrum wieder aufgehoben und der Verkehr auf dem

linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt wurde kam es kurze Zeit

später, um 03:05 Uhr, zu einem weiteren Verkehrsunfall am Stauende.

 

 

 

Auch hier erkannte ein 38-jähriger

polnischer Fahrer eines Kleintransporters mit Anhänger den vor ihm, im

mittleren Fahrstreifen haltenden PKW VW zu spät. Auch er versuchte noch

auszuweichen. Lenkte sein Fahrzeuggespann nach links, konnte jedoch einen

Zusammenstoß ebenso wenig verhindern und schob den PKW auf einen davor

haltenden weiteren Kleintransporter.

 

Der Unfallfahrer schleuderte derweil auf

den linken Fahrstreifen, an der Unfallstelle vorbei, bis er mit seinem Anhänger

an dem Auflieger eines ebenfalls im Stau stehenden Sattelzuges hängen blieb und

im mittleren Fahrstreifen zum Stehen kam.

 

Durch den Unfall wurde der 60-jährige, aus Hoya/Niedersachsen

stammende Fahrer des PKW VW schwer verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Alle

weiteren drei, am Unfall beteiligten Fahrzeugführer blieben glücklicherweise

unverletzt.

 

Durch den Unfall musste die BAB 2 erneut

über einen längeren Zeitraum (für fünfeinhalb Stunden) teilweise gesperrt

werden. Im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme, den Rettungs- und

Bergungsarbeiten wurde der Verkehr durch die Autobahnmeisterei Theeßen auf dem

linken Fahrstreifen vorbeigeführt.

 

In dieser Zeit kam es zu Stauerscheinungen von

bis zu 10 Kilometern, so dass auch die umliegenden Ausweichstrecken stark

überlastet waren.

 

 

 

(Näheres siehe Bild Nr. 2 und 3)

 

 

Impressum:Polizeiinspektion MagdeburgZentraler Verkehrs- und Autobahndienst 39326 Hohenwarsleben Tel:  +49 39204 - 72-0 Fax: +49 39204 - 72-210Mail: za.babprev-boerde@polizei.sachsen-anhalt.de