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Finkenliebhaber und Salzwirker-Brüderschaft sind für die die UNESCO-Liste Immaterielles Kulturerbe vorgeschlagen

28.02.2014, Magdeburg – 33

  • Bildungsministerium

Die vom Kultusministerium eingesetzte Jury für die Auswahl des Immateriellen Kulturerbes im Land Sachsen-Anhalt hat gestern ihre Empfehlungen für die UNESCO-Liste Immaterielles Kulturerbe ausgesprochen. Die Jury schlägt vor, für das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes die ?Finkenliebhaberei im Harz" und die ?Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle" aufzunehmen. Gleichzeitig würdigt sie das große Engagement aller Antragsteller im Ehren- oder Hauptamt für den kulturellen Reichtum des Landes. Kultusminister Dorgerloh und die Mitglieder der Jury sind überzeugt davon, dass beide Anträge im bundesweiten Vergleich Chancen haben, in die Bundesliste aufgenommen zu werden. ?Alle eingereichten Anträge sind ein Beleg für die großartige Vielfalt des kulturellen Erbes in Sachsen-Anhalt?, so der Kultusminister.

Insgesamt acht Anträge waren im Kultusministerium eingereicht worden:

 

-        ?Hausinschriften von Osterwieck?

-        ?Die Finkenliebhaberei im Harz?

-        ?Questenfest?

-        ?Erhaltung ?Harzer Rotes Höhenvieh?

-        ?Schachdorf Ströbeck?

-        ?Harzer Schmiedekultur?

-        ?Pfingstbrauchtum in den Grunddörfern?

-        ?Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle - Halloren?

 

Die Jury mit Susanne Kopp Sievers, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt; Dr. Annette Schneider-Reinhardt, Geschäftsführerin des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt, und Clemens Birnbaum, Direktor der Stiftung Händel-Haus, bewertete grundsätzlich nicht die Qualität der kulturellen Ausdrucksformen, sondern allein die Qualität der vorgelegten Anträge. Sie sah ihre Arbeit nicht darin, die vorliegenden Anträge im Rahmen eines Wettbewerbs zu bewerten. Dementsprechend prüfte die Jury nach inhaltlichen und formalen Aspekten, ob und inwiefern die Bewerbungen die Vorgaben der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. erfüllten.

 

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