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Rund 3,8 Mio. Euro für Glasfaserausbau in acht Ortsteilen von Zerbst/Anhalt
06.05.2026, Magdeburg – 66/2026
- Ministerium für Infrastruktur und Digitales
Bund und Land fördern den weiteren Glasfaserausbau in acht Ortsteilen von Zerbst/Anhalt (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) mit rund 3,8 Millionen Euro.
„Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag bei der Erschließung des gesamten Stadtgebiets“, erklärte Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, heute in Dobritz beim ersten Spatenstich für das Vorhaben. Exakt 607 bisher unterversorgte Adressen profitierten davon.
„Attraktive Lebensräume brauchen eine leistungsfähige Infrastruktur. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck dafür ein, in ganz Sachsen-Anhalt gute Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Menschen gerne hier leben, sich Unternehmen ansiedeln und bestehende Betriebe wachsen können“, sagte die Ministerin. Besonders in ländlichen Regionen sei der geförderte Glasfaserausbau unverzichtbar, da der Markt dort allein häufig an seine Grenzen stoße. „Unser Ziel ist, dass Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen auch außerhalb der Ballungsräume Zugang zu einer modernen und zukunftssicheren digitalen Infrastruktur erhalten“, ergänzte Lydia Hüskens. „Um den Ausbau weiter zu beschleunigen, müssen Verfahren vereinfacht, Bürokratie reduziert und Genehmigungen schneller erteilt werden. An unserem Ziel einer flächendeckenden Glasfaserversorgung halten wir konsequent fest“, fügte sie hinzu.
„Der heutige Spatenstich ist ein Meilenstein für unsere Region: Mit Unterstützung von Bund und Land bringen wir schnelles, zukunftssicheres Internet in unsere Ortsteile! Das heißt mehr Lebensqualität, starke Anziehungskraft für Unternehmen und Perspektiven für alle, auch für die Bewohnerinnen und Bewohner der kleinen Ortschaften Nedlitz, Hagendorf, Grimme, Dobritz, Polenzko, Mühro, Garitz und Bornum. Herzlichen Dank an den Bund, das Land Sachsen-Anhalt und unseren Partner die Telekom Deutschland GmbH für diesen entscheidenden Schub. Gemeinsam machen wir Anhalt-Bitterfeld digital fit“, betonte Landrat Andy Grabner.
„Der Glasfaserausbau ist ein entscheidender Schritt für die Zukunft unserer Stadt und ihrer Ortsteile. Die Förderung von Bund und Land für den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes schafft die Grundlage dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Unternehmen von schnellen und stabilen Internetverbindungen profitieren. Das stärkt nicht nur die Lebensqualität vor Ort, sondern erhöht auch die Attraktivität von Zerbst/Anhalt als Wohn- und Wirtschaftsstandort nachhaltig“, ergänzte Bürgermeister Andreas Dittmann.
Das Land setze weiter konsequent auf Glasfaser, betonte Lydia Hüskens. „Nur Glasfaser stellt auf Dauer sicher, dass die Datenraten der Zukunft bewältigt werden können. Denn Glasfaser ist schneller, stabiler und sicherer als die herkömmlichen DSL-Kupfernetze. So schaffen wir einen Anreiz für weitere Unternehmensansiedlungen, erhöhen die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger und sorgen zugleich für gute digitale Rahmenbedingungen, sei es für Home-Office, Streaming oder die Nutzung telemedizinischer Anwendungen“, fasste sie abschließend zusammen.
Zu Ihrer Information:
Der Ausbau in Nedlitz, Hagendorf, Grimme, Dobritz, Polenzko, Mühro, Garitz und Bornum ist Teil des 2023 gestarteten ersten Glasfaserprojektes des Landkreises, das neben Zerbst/Anhalt auch unterversorgte Adressen in Aken, Sandersdorf-Brehna und im Osternienburger Land umfasst. Neben der Telekom baut auch die MDDSL GmbH aus.
Insgesamt geht es in diesem Projekt um 2.127 unterversorgte Adressen. Bund und Land fördern mit insgesamt rund 9,8 Millionen Euro, davon trägt der Bund 60 Prozent (ca. 5,9 Millionen Euro) und das Land 40 Prozent (rd. 3,8 Mio. Euro). Somit ist kein kommunaler Eigenanteil erforderlich.
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