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Neue Biodiesel-Anlage für Halle
Wirtschaftsminister Rehberger startet Bau auf dem Hafengelände
11.03.2004, Magdeburg – 31
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 031/04
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 031/04
Magdeburg, den 10. März 2004
Neue Biodiesel-Anlage für Halle
Wirtschaftsminister Rehberger startet Bau auf dem Hafengelände
In Halle ist heute mit dem Bau einer neuen Biodiesel-Anlage begonnen
worden. Auf dem Hafengelände entsteht eine rund 16 Millionen Euro teure Fabrik
zur Herstellung von Biodiesel und Pharmaglyzerin der Firma J.C.Neckermann. Das
Wirtschaftsministerium unterstützt die Errichtung der Anlage.
Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger hat heute vor Ort den symbolischen
ersten Spatenstich vollzogen. Er sagte ¿Biodiesel gewinnt als alternativer
Kraftstoff immer stärker an Bedeutung. Heute kann nahezu jedes Fahrzeug auch
mit einem entsprechenden Motor erworben werden, der fehlerfrei läuft.¿
Sachsen-Anhalt biete für die Erzeugung von Biokraftstoffen eine geschlossene
Wertschöpfungskette. Der Raps wird hier angebaut, die Anlagen werden
beispielsweise in Magdeburg von der Cimbria SKET produziert, die Raffinerie in
Leuna ist Abnehmer. Getankt werden könne Biodiesel an einem mittlerweile gut
ausgebauten Tankstellennetz.
Sachsen-Anhalt setze sich für
ein gesundes Nebeneinander von verschiedenen Kraftstoffen, herkömmlichen wie
alternativen, ein. Biodiesel biete wegen der geringeren Emissionswerte Vorzüge
bei immer noch steigendem Straßenverkehr. ¿Wenn der Preis langfristig auch ohne
Subventionen stimmt, dann wird sich Biodiesel am Markt behaupten¿, so der
Minister. Moderne Anlagen wie die entstehende in Halle seien dafür der beste
Garant.
In Sachsen-Anhalt wurden bisher
rund 85 Millionen Euro in die Errichtung von Biodiesel-Anlagen investiert. Die
größten stehen in Bitterfeld und Magdeburg. Halle wird das drittgrößte Werk
sein.
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