Landesportal Sachsen-Anhalt - Pressemitteilungen der Ministerien https://www.sachsen-anhalt.de/bs/pressemitteilungen/ Pressemitteilungen der Landesverwaltung Sachsen-Anhalt sowie nachgeordneter Behörden und Bereiche de-de Fri, 27 Jan 23 22:55:19 +0100 <![CDATA[ Wirtschaftsminister Sven Schulze: „Mit der Praktikumsprämie setzen wir eine Erfolgsgeschichte in Sachsen-Anhalt fort.“ ]]> Fri, 27 Jan 23 10:13:55 +0100 Magdeburg. Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren können ab sofort wieder von der Praktikumsprämie profitieren. Wer in den Schulferien ein Praktikum in einem ausbildungsberechtigten Handwerksbetrieb in Sachsen-Anhalt absolviert, erhält vom Land Sachsen-Anhalt eine Prämie von 120 Euro pro Woche.    

Wirtschaftsminister Sven Schulze sagt: „Mit der Verlängerung der Praktikumsprämie setzen wir eine Erfolgsgeschichte in Sachsen-Anhalt fort. Für Schülerinnen und Schüler bietet das Praktikum die Möglichkeit, einen spannenden Handwerksberuf kennenzulernen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Allein im Jahr 2021 hat jede dritte Praktikantin bzw. jeder dritte Praktikant eine Ausbildung im Handwerk begonnen, viele davon in ihrem Praktikumsbetrieb. Damit ist die Prämie ein sehr wertvolles Instrument, die uns ermöglicht, jungen Menschen das Handwerk näherzubringen und die dringend benötigten Fachkräfte von morgen zu gewinnen.“

Hintergrund: Zwischen 2020 und 2022 wurden in den Kammerbezirken der Handwerkskammern (HWK) Halle und Magdeburg 1025 Praktika durchgeführt.

Im vergangenen Jahr haben 630 Schülerinnen und Schüler ein Praktikum in einem Betrieb im Kammerbezirk Halle absolviert. Davon haben 142 (22,4 Prozent) einen Berufsausbildungsvertrag geschlossen. 99 von ihnen (69,7 Prozent) in ihrem Praktikumsbetrieb.

Im Kammerbezirk Magdeburg haben 154 Schülerinnen und Schüler ein Praktikum aufgenommen. Davon haben 13 (8,4 Prozent) eine Ausbildung begonnen. 11 (84,6 Prozent) von ihnen in ihrem Praktikumsbetrieb.

 

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<![CDATA[ Justizministerin Weidinger: 15 Millionen Euro für freie Träger der Straffälligenhilfe und Resozialisierung in Sachsen-Anhalt ]]> Fri, 27 Jan 23 10:22:51 +0100 Die Arbeit von 20 Trägern und Vereinen der Straffälligenhilfe und Resozialisierung in Sachsen-Anhalt ist für die kommenden Jahre abgesichert. Bis 2028 stehen dafür 15 Millionen Euro zur Verfügung, kündigte Franziska Weidinger, Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt an. Es handelt sich um Fördermittel des Landes und aus dem Europäischen Sozialfonds („ESF Plus“) der EU.

Sachsen-Anhalts Justiz- und Verbraucherschutzministerin Franziska Weidinger: „Neben der staatlichen ist die freie Straffälligenhilfe unverzichtbar, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten einen zentralen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit und des Opferschutzes im Land. Das gemeinsame Wirken staatlicher und freier Straffälligenhilfe hat sich bewährt. Wir haben dadurch in Sachsen-Anhalt ein funktionsfähiges und leistungsstarkes Hilfenetzwerk aufgebaut. Besonders erfreulich ist, dass wir die Mittel für die freie Straffälligenhilfe in Sachsen-Anhalt von 7,3 Millionen Euro in der vorangegangenen ESF-Förderperiode auf nunmehr 15 Millionen Euro erhöhen können. Mit dem Geld von Land und EU werden Fachprojekte und zugleich zahlreiche Arbeitsplätze bei den freien Trägern finanziert.“

Die Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes für Kriminalprävention und Resozialisierung Sachsen-Anhalt e. V., Anja Naumann, ergänzt: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen an der Nahtstelle zwischen gesellschaftlich-sozialer Verantwortung und der Erfüllung des gesetzlichen Auftrages der Resozialisierung. Sie engagieren sich leidenschaftlich in ihren Projekten, entwickeln neue Ideen, um Straftätern und Straftäterinnen, vor allem auch im Bereich der Jugendkriminalität, Perspektiven eines straffreien Lebens und Miteinanders zu eröffnen. Dabei ist ihnen immer der Bezug zu den Opfern der Straftat bewusst und so werden die Wirkungen im Einzelfall aber auch gesamtgesellschaftlich hinterfragt und Projekte neu justiert. Das nun die Förderung für die kommenden Jahre steht, gibt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Vereinen die nötige Rückendeckung, um positiv wirken zu können.“

Die Fördermittel für insgesamt 33 Einzelprojekte der Vereine und freien Träger in Sachsen-Anhalt wurden durch das Land bereits vollständig bewilligt, die Förderzusagen für die gemeinnützigen Projekte gelten bis zum 31. Dezember 2028.

Zu den geförderten Projekten der freien Straffälligenhilfe in Sachsen-Anhalt zählen u. a. Maßnahmen in den Bereichen Prävention (insbesondere im Kinder- und Jugendbereich), Täter-Opfer-Ausgleich, Beratungsstellen für Entlassungshilfe und Resozialisierung, Anlaufstellen zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit (ZEBRA-Beratungsstellen) sowie soziale und berufliche (Re-)Integration.

 

Hintergrund:

Straffälligenhilfe bezeichnet alle Hilfsformen zur Resozialisierung und Wiedereingliederung von Straftäterinnen und Straftätern. Betreut werden ebenso Menschen, die gefährdet sind straffällig zu werden sowie Personen die von Straffälligkeit betroffen sind, wie Opfer und Angehörige.

In Sachsen-Anhalt ist die Straffälligenhilfe dual organisiert. Neben den staatlichen sozialen Diensten (Sozialer Dienst der Justiz und Sozialdienst im Justizvollzug) engagieren sich zahlreiche Vereine und Träger in der freien (nicht staatlichen) Straffälligenhilfe. Mit Landes- und EU-Mitteln werden diese bei der Projektarbeit fortlaufend finanziell unterstützt.

Die gemeinsamen Anstrengungen von staatlicher und nicht staatlicher Straffälligenhilfe zielen darauf ab, Straftäterinnen und Straftätern zukünftig ein straffreies Leben zu ermöglichen und zudem Straftaten durch weitreichende präventive Maßnahmen zu verhindern.

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<![CDATA[ Strukturwandel: Startschuss für den Ideenwettbewerb REVIERPIONIER ]]> Fri, 27 Jan 23 07:53:19 +0100 351887 <![CDATA[ Instandsetzung der Gremminer Brücke in Gräfenhainichen beginnt ]]> Thu, 26 Jan 23 11:05:18 +0100 351599 <![CDATA[ In Landsberg wird Bahnunterführung saniert ]]> Thu, 26 Jan 23 11:31:31 +0100 351611 <![CDATA[ Sachsen-Anhalt beteiligt sich an GovData ]]> Thu, 26 Jan 23 15:12:12 +0100 351825 <![CDATA[ Vorbereitungen für den Tag der Feuerwehr 2023 können beginnen ]]> Wed, 25 Jan 23 11:58:03 +0100 In Sachsen-Anhalt wird auch im Jahr 2023 wieder ein Tag der Feuerwehr organisiert, um landesweit für die unverzichtbare Arbeit und das Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr zu werben. Das traditionelle Motto heißt weiterhin „Voller Einsatz“. Erstmals wird der Tag in diesem Jahr im Spätsommer ausgerichtet und zwar am 9. September 2023. Der Tag der Feuerwehr soll weiterhin jährlich organisiert – und jeweils am zweiten Samstag im September begangen werden.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Die gut 31.000 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren sind immer da, wenn es im wahrsten Sinne des Wortes brennt und sie gebraucht werden. Dafür können wir alle ihnen nicht genug danken. Doch auch Helferinnen und Helfer können Unterstützung gebrauchen – und zwar personelle. Der landesweite Tag der Feuerwehr trommelt deswegen jedes Jahr für dieses wichtige Ehrenamt und ich freue mich über jede und jeden, der sich an diesem Aktionstag informiert und sich für ein Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr entscheidet.“

Kommunen und Feuerwehren, die in diesem Jahr mit einem eigenen Programm in ihrem Ort dabei sein und so den „Tag der Feuerwehr“ mitgestalten wollen, können ihre Veranstaltungsankündigung an die folgende E-Mail-Adresse senden:
pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de.

Die Veranstaltungsankündigungen werden gesammelt und auf der Webseite www.vollereinsatz.sachsen-anhalt.de veröffentlicht. Auf der Webseite können zudem Werbebanner, Plakate und weitere Werbemittel angefordert werden.

Hintergrund:

In Sachsen-Anhalt gibt es rund 1.500 Freiwillige Ortsfeuerwehren. Städte und Gemeinden sind für die Aufstellung und Ausstattung ihrer Feuerwehren verantwortlich. Das Land unterstützt die Kommunen auch in ihrem Bemühen, weitere Mitglieder für die Freiwilligen Feuerwehren zu gewinnen. Im Jahr 2018 wurde daher der landesweite „Tag der Feuerwehr“ ins Leben gerufen, an dem sich Feuerwehren im ganzen Land präsentieren und Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen dazu anregen, selbst aktiv zu werden. Die Feuerwehren mit ihrem ehrenamtlichen Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Zusammenhalt sollen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und deren Mitgliederwerbung somit gestärkt werden.

Im Jahr 2022 konnten sich die Feuerwehren beim „Tag der Feuerwehr“ nach einer zweijährigen pandemiebedingten Online-Version auch wieder vor Ort in ihren Städten und Gemeinden mit einem Programm präsentieren. Allerdings fiel der Aktionstag aufgrund des bisher geltenden Termins Ende Mai vergangenes Jahr in das Brückentags-Wochenende nach Himmelfahrt. Ende Mai sorgen nicht nur regelmäßig Feiertage für Terminkonflikte, traditionell werden auch viele andere Feste und Feierlichkeiten (z. B. Jugendweihen) im Mai begangen. Mit der Verschiebung in den September fällt der Tag der Feuerwehr künftig nicht mehr in Feiertags- und Ferienzeiten und erleichtert auch den Organisatorinnen und Organisatoren der Feuerwehren, Städte und Gemeinden die Vorbereitung und Umsetzung ihrer vielfältigen Programme.

Eine Audio-Aufnahme von Innenministerin Dr. Tamara Zieschang können Sie hier herunterladen.

 

 

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<![CDATA[ Radwegbau zwischen Wallendorf und Zöschen wird fortgesetzt ]]> Wed, 25 Jan 23 10:53:40 +0100 351356 <![CDATA[ Bewerbungen für Fachhochschule der Polizei ganzjährig möglich – Berufswechsler willkommen ]]> Tue, 24 Jan 23 15:36:28 +0100 Das Land Sachsen-Anhalt stellt auch in diesem Jahr verstärkt Nachwuchskräfte ein, um den Personalaufbau bei der Landespolizei fortzusetzen. Für 2023 ist geplant, dass rund 550 Polizeianwärterinnen und -anwärter ihr Studium oder ihre Ausbildung an der Fachhochschule Polizei in Aschersleben anfangen. Das teilte das Innenministerium am Dienstag, anlässlich des Internationalen Tages der Bildung, mit.

Wer zwischen 16 und 37 Jahren alt ist, einen Realschulabschluss oder das (Fach-)Abitur hat und sich für den Polizeiberuf interessiert, kann sich das ganze Jahr über bewerben. Eine Bewerbungsfrist wie in den Vorjahren gibt es nicht mehr.

Auch Menschen, die schon mit beiden Beinen im Berufsleben stehen und sich neu orientieren wollen, sind willkommen. Dafür ist etwa Polizeikommissaranwärterin Ulrike Engelhardt ein Beispiel. Die 36‑Jährige träumte zwar schon als Kind davon, Polizistin zu werden. Sie entschied sich aber zunächst wegen ihrer Freude und Begabung am Zeichnen für einen Job als Mediengestalterin.

Bei dieser Tätigkeit hatte sie beruflich auch immer wieder mit Aufträgen für die Polizei zu tun. Eine Anstellung als Phantombildzeichnerin beim Landeskriminalamt ließ in ihr schließlich den Entschluss reifen, ihren Kindheitstraum doch noch in die Tat umzusetzen, und Polizistin zu werden: „Nun lerne ich seit September 2022 an der Fachhochschule der Polizei. Nach dem Studium möchte ich all mein gelerntes Wissen als Kriminalistin und Phantombildzeichnerin einsetzen. Mein Weg war genau richtig“, sagt Engelhardt. „Ich bin froh, diesen langen Weg gegangen zu sein und somit all das gesammelte Wissen zurück in meine Heimat Sachsen-Anhalt bringen zu können.“

Die Polizeikommissaranwärterin sieht zudem viele Gemeinsamkeiten zwischen ihrem alten und ihrem neuen Beruf: „Tatsächlich gibt es überraschend viele Gemeinsamkeiten zwischen Grafikerin und Polizistin; Grafiker kommunizieren effizient und effektiv“, nennt Ulrike Engelhardt nur ein Beispiel. „Als Polizeibeamtin ist die klare Kommunikation und eine an den Adressaten ausgerichtete, bürgernahe Sprache ebenfalls wichtig.“

Auch Innenministerin Dr. Tamara Zieschang ermutigt Interessentinnen und Interessenten dazu, sich für den Polizeiberuf zu bewerben: „Frau Engelhardt ist ein gutes Beispiel dafür, wie sogenannte Berufswechsler spannende Perspektiven und Erfahrungen in die Polizei einbringen können. Das ist eine Facette einer modernen und vielfältigen Polizei. Eine weitere ist, dass wir viele junge und hochmotivierte Kolleginnen und Kollegen gewinnen wollen, die sich direkt nach dem Schulabschluss bei der Polizei bewerben.“

Hintergrund:

Bereits seit mehreren Jahren stellt Sachsen-Anhalt verstärkt Polizeinachwuchskräfte ein. Seit dem Jahr 2019 steigt die Zahl der Polizistinnen und Polizisten wieder. Ziel ist es, bis zum Ende der Legislaturperiode mindestens 7.000 Polizeibeamtinnen und ‑beamte zu haben. Im Jahr 2022 konnten insgesamt 462 Studien- und Ausbildungsplätze an der Fachhochschule Polizei besetzt werden. Damit haben wir das Ziel übertroffen, mindestens 440 Nachwuchskräfte einzustellen. Auch die Bewerberzahlen sind gestiegen. Das zeigt: Der Polizeiberuf ist und bleibt attraktiv.

An der Fachhochschule Polizei in Aschersleben werden derzeit mehr als 1.000 Auszubildende sowie Studentinnen und Studenten auf den Polizeidienst vorbereitet. Alle Informationen zu Ausbildung und Studium bei der Polizei Sachsen-Anhalt unter: www.nachwuchsfahndung.de

Neben dem üblichen Bewerbungsschreiben inklusive Lebenslauf, Zeugnis und dem Deutschen Sportabzeichen in Silber müssen auch Unterlagen zur Gesundheitsprüfung – gern auch im Online-Bewerbungsverfahren – beigebracht werden. Liegen alle entsprechenden Unterlagen vor, kann das Eignungsauswahlverfahren beginnen.

Die UNESCO richtet am 24. Januar 2023 den Internationalen Tag der Bildung aus und erinnert so an das gemeinsame Bildungsziel der Weltgemeinschaft.

 

 

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<![CDATA[ Neues Gesetz schafft Rechtssicherheit bei der Erstellung von Mietspiegeln ]]> Tue, 24 Jan 23 14:00:26 +0100 Die Landesregierung hat heute den Entwurf eines Gesetzes verabschiedet, das die Zuständigkeit für die Erstellung von Mietspiegeln regelt.

Für Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern müssen bis zum 1. Januar 2024 qualifizierte Mietspiegel erstellt werden.

 

Mit dem Mietspiegelzuständigkeitsgesetz (MietspiegelZustG) soll diese Aufgabe auf die kreisfreien Städte Dessau-Roßlau, Halle sowie die Landeshauptstadt Magdeburg übertragen werden.

 

Die Klärung der Zuständigkeit ist für die Städte auch deshalb wichtig, da sie Rechtssicherheit benötigen, um die Datenbasis für einen qualifizierten Mietspiegel bei den Vermietern abfragen zu können.

 

Die mit der Aufgabenübertragung einhergehende Kostenmehrbelastung für die Kommunen wird durch das Land ausgeglichen.

 

Nach einer rund dreiwöchigen Anhörung des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt befasst sich das Kabinett erneut mit dem Entwurf des Gesetzes, bevor es vom Landtag verabschiedet werden kann.

 

 

 

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<![CDATA[ Suizid in der Justizvollzugsanstalt Halle ]]> Tue, 24 Jan 23 17:17:03 +0100 In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Halle, Standort Am Kirchtor, wurde am Dienstagmorgen (24.1.) ein 41 Jahre alter Untersuchungsgefangener leblos in seinem Einzelhaftraum aufgefunden. Bedienstete des Justizvollzugs haben unverzüglich Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Ein hinzugezogener Notarzt hat wenig später den Tod des Mannes festgestellt. Gegenwärtig wird von einem Suizid durch Strangulation ausgegangen. Die weiteren Ermittlungen werden durch Polizei und Staatsanwaltschaft geführt. Der Verstorbene war deutscher Staatsbürger und befand sich seit Oktober 2022 wegen des Vorwurfs des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Untersuchungshaft.

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<![CDATA[ Bestattungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt wird novelliert ]]> Tue, 24 Jan 23 14:00:07 +0100 Das Kabinett hat heute in Magdeburg den Entwurf für ein neues Bestattungsgesetz zur Anhörung freigegeben. Kernpunkt der Novellierung des Gesetzes über das Leichen-, Bestattungs- und Friedhofswesen ist eine interkulturelle Öffnung des Bestattungswesens. Dies erfolge durch die Zulassung der Tuchbestattung unter gleichzeitiger Aufhebung des Sargzwangs, teilte Sozialministerin Petra Grimm-Benne mit. „Die Gesellschaft und damit auch die Bestattungs- und Trauerbewältigungskultur verändert sich und entwickelt sich stetig weiter. Darauf müssen wir reagieren. Mit dieser Änderung des Bestattungsrechts setzen wir auch ein wichtiges Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um, und wir wollen der Vielfalt der Religionen im Land gerecht werden.“

 

Dem Friedhofsträger soll aber in begründeten Fällen ein Widerspruchsrecht gegen die Bestattung in Tüchern eingeräumt werden. „Dies könnte beispielsweise bei kirchlichen Friedhofsträgern zum Tragen kommen. Widerspruch wäre aber auch möglich, wenn Bodenbeschaffenheiten einer Tuchbestattung entgegenstehen,“ so Grimm-Benne. Gesetzlich geregelt wird nun auch eine Bestattungspflicht von Sternenkindern.

 

Vor jeder Bestattung soll künftig verpflichtend eine zweite Leichenschau durch einen spezialisierten Arzt durchgeführt werden. Damit setzt Sachsen-Anhalt als eines der ersten Bundesländer eine Forderung der Strafverfolgungsbehörden um. Gesetzlich verankert wird auch ein Verbot der Aufstellung von Grabsteinen aus Natursteinen, an deren Herstellungsprozess möglicherweise Kinder mitwirkten.

 

Die Beisetzungsfrist von Urnen soll auf sechs Monate verlängert werden. Soldatinnen und Soldaten, die bei einem Auslandseinsatz der Bundeswehr starben und ein Ehrengrab erhielten, sollen ab 2034 ein dauerhaftes Ruherecht erhalten. Die Kostenerstattung für die Erhaltung der aktuell in Sachsen-Anhalt vorhandenen drei Ehrengräber wird künftig über das Sozialministerium gewährleistet.

 

Nach dem Anhörungsverfahren und der zweiten Kabinettsbefassung soll der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht werden. Das Gesetz soll 2024 in Kraft treten. Die letzte Änderung des seit 2002 geltenden Bestattungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt erfolgte im Jahr 2011.

 

 

 

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<![CDATA[ Gewalt gegen Frauen: Hilfsangebote für Betroffene in mehreren Sprachen ]]> Tue, 24 Jan 23 10:51:31 +0100 351048 <![CDATA[ Verleihung EDEKA Bio-Regionalpreis auf der Internationalen Grünen Woche 2023 ]]> Mon, 23 Jan 23 12:41:56 +0100 Berlin. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Landwirtschaftsminister Sven Schulze haben heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin den Sachsen-Anhalt-Tag eröffnet. Vor dem feierlichen Auftakt hatte Minister Sven Schulze einen Rundgang durch die Messehalle 23b unternommen.

Als einer der Höhepunkte des Sachsen-Anhalt-Tages ist der EDEKA Bio-Regionalpreis verliehen worden. Aufgrund des Ausfalls der Grünen Woche im vergangenen Jahr wurden die Gewinner der Jahre 2022 und 2023 gekürt.

Gewinner 2022:

  • „Fallstein Destillerie Demmel & Ci“ mit ihrem „TOMMYS Gin" und
  • „Aljotti“ mit ihrer feinen Knoblauchcreme.

Gewinner 2023:

  • „Bio Edelpilze Altmark c/o mannus feine kost manufaktur“ mit ihrem „vegi frika - veganes Pilzfrikassee“

„Der Wettbewerb hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt“, sagt Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze. „Die Zahl der Teilnehmer nimmt stetig zu. Das Bewerberfeld zeigt eine ausgesprochene Vielfalt an innovativen Produkten. Darauf bin ich sehr stolz“, so Minister Sven Schulze weiter. 

„Ich freue mich sehr, dass sich unsere Ernährungswirtschaft stets an aktuellen Trends orientiert und seine Produktpalette weiterentwickelt. Damit wird die kulinarische Attraktivität Sachsen-Anhalts weiter gesteigert. Dieses Engagement und die innovativen Vermarktungsideen wollen wir durch unseren Preis auszeichnen und somit wertschätzen.“

Hintergrund: Zur Förderung innovativer Entwicklungen von Bioprodukten lobt die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbh jedes Jahr den Wettbewerb um den EDEKA Bio-Regionalpreis für Sachsen-Anhalt aus. Kooperationspartner ist die BioHöfeGemeinschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Der Wettbewerb fand in diesem Jahr zum siebten Mal statt. Die Gewinner des Preises erhalten die Möglichkeit einer Erstvermarktung in EDEKA-Märkten. Diese Erstvermarktung wird mit einer für die Gewinner kostenfreien Handzettelwerbung unterstützt.

Spendenaktion: Im Rahmen der IGW rufen das sachsen-anhaltische Ernährungsnetzwerk und die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH in der Ernährungsbranche in Sachsen-Anhalt zu einer Lebensmittel-Spendenaktion für die Ukraine auf.

Spenden für das Projekt „German Food Bridge“ (GFB) werden gern noch bis zum Ende der Grünen Woche angenommen.

Kontakt/Weitere Infos:

IHK Halle-Dessau | Ralph Seydel | Tel. 0173 394 0946 | rseydel@halle.ihk.de

 

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<![CDATA[ Projekt „Digitalassistenz an Schulen“ schreitet voran ]]> Mon, 23 Jan 23 10:30:38 +0100 Das Projekt „Digitalassistenz an Schulen“ schreitet voran: Zum Beginn des Jahres haben die ersten sieben Digitalassistentinnen und -assistenten sowie zwei Digitalmentorinnen und -mentoren ihre Arbeit aufgenommen, vier weitere Digitalmentorinnen und -mentoren werden in Kürze das Projekt Digitalassistenz verstärken. Zudem hat das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) im Auftrag des Ministeriums für Bildung eine erneute Ausschreibung für die Einstellung von weiteren Digitalassistentinnen/-assistenten und Digitalmentorinnen/-mentoren auf den Weg gebracht, weitere werden folgen. Insgesamt sind bis zu 100 Einstellungen möglich.

Bildungsministerin Eva Feußner: „Digitaler Unterricht ist mehr als nur die Übersetzung von Lernstoff des Präsenzunterrichts in digitale Formate. Es geht vielmehr um die Entwicklung neuer Formen des Lernens und des Wissens- und Kompetenzerwerbs. Digitalassistentinnen und -assistenten und die Digitalmentorinnen und -mentoren unterstützen die Arbeit vor Ort und tragen dazu bei, dass die an Schule Beteiligten die Potentiale einer Kultur der Digitalität zur Gestaltung des schulpraktischen Alltags lernfördernd nutzen.“

Das Projekt „Digitalassistenz für Schulen“ stellt ein weiteres Modul zur Stärkung der digitalen Transformation schulischer Prozesse dar. Ziel ist es, digital gestützte Lerninhalte und -methoden zu fördern, Schulpersonal in seinen Kompetenzen zu stärken sowie digitale Schulorganisation zu unterstützen. Je eine Digitalmentorin/ein Digitalmentor und vier bis fünf Digitalassistentinnen und -assistenten werden in einem Cluster agieren, welche auf Abruf in den Regionen und Schulen wirksam werden. Diese Tätigkeit wird durch das LISA inhaltlich angeleitet, koordiniert und mit weiteren Initiativen im Bereich der Digitalität in der schulischen Bildung, beispielsweise mit der medienpädagogischen Beratung, abgestimmt.

Die Digitalassistentinnen und -assistenten sowie Digitalmentorinnen/-mentoren fördern das digital gestützte Lernen und Lehren in der schulischen Praxis, beraten und unterstützen bei der digitalen Schulorganisation und beim Einsatz von Content- oder Lernmanagementsystemen. Sie geben an Schulen medienpädagogische Mikrofortbildungen und beraten zur digitalen Ausstattung. Nähere Informationen zum Projekt Digitalassistenz werden auf dem Bildungsserver des Landes Sachsen-Anhalt veröffentlicht.

Das Land hat vor dem Hintergrund der Pandemie im Corona-Sondervermögen für die kommenden Jahre zur Umsetzung des Projektes Digitalassistenz an Schulen ein Budget von 36 Millionen Euro vorgesehen.

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<![CDATA[ 60 Jahre Unterzeichnung Élysée-Vertrag und 20 Jahre Deutsch-Französischer Tag ]]> Sun, 22 Jan 23 10:03:40 +0100 Am heutigen 22. Januar wird zum 20. Mal der Deutsch-Französische Tag begangen.

Er symbolisiert die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland, thematisiert die bilateralen Beziehungen vor allem in Bildungseinrichtungen beider Länder und macht Kinder und Jugendliche mit dem jeweiligen Nachbarland bekannt. Der Tag wurde im Rahmen der Würdigung des Élysée-Vertrags geschaffen, der vor 60 Jahren unterzeichnet wurde.

Bildungsministerin Eva Feußner anlässlich der beiden Jubiläen: „Der Deutsch-Französische Tag erinnert uns daran, dass die Partnerschaft zwischen Deutschland und Frankreich für den Frieden und die Zusammenarbeit in Europa von unschätzbarem Wert ist. In Sachsen-Anhalt haben wir in den vergangenen Jahrzehnten vor allem im Bildungsbereich enge Beziehungen zu unseren französischen Nachbarn aufbauen können und ich freue mich darauf, die Brücke zwischen unseren Ländern weiter zu stärken."

Statistische Angaben:

Im Schuljahr 2021/2022 nahmen an allgemeinbildenden Schulen 21.306 Schülerinnen und Schüler am Französischunterricht teil (Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt).

Das sogenannte Abi-Bac-Programm wird an zwei Schulen, der Latina August Hermann in Halle und dem Internationalen Gymnasium Pierre Trudeau in Barleben, angeboten. Es handelt sich um ein Programm, bei dem Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, nicht nur die deutsche Hochschulreife, sondern auch das französische Baccalauréat zu erwerben. Der Abschluss wird in beiden Ländern als Hochschulreife vollwertig anerkannt.

Französischlernende Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt haben die Möglichkeit, das Sprachdiplom Diplôme d’études de langue française (DELF) abzulegen, um ihre Französischkenntnisse prüfen und abbilden zu lassen. Im Prüfungsjahr 2022 haben 266 Schülerinnen und Schüler teilgenommen.    

Es bestehen mit Frankreich 32 aktive Schulpartnerschaften. 16 weitere Schulen bekunden ihr Interesse an einer Partnerschaft mit Frankreich (Stand 19.12.2022).

Projekte

Die Zusammenarbeit mit der Partnereinrichtung des Ministeriums für Bildung Sachsen-Anhalt, der Académie Orléans-Tours, welche sich in der Region Centre-Val de Loire befindet und dem Französischen Bildungsministerium direkt unterstellt ist, gestaltet sich seit vielen Jahren intensiv und auf hohem Niveau. Im Zentrum der gemeinsamen Arbeit steht neben dem inhaltlichen Austausch zu bildungspolitischen Themen auch die Durchführung konkreter Austauschmaßnahmen. Dies betrifft insbesondere die Organisation und Durchführung von Hospitationspraktika für Lehr- und Führungskräfte in der Partnerregion, die Organisation und Durchführung von Fortbildungen für Lehrkräfte, die Vermittlung von Partnerschulen in der Partnerregion und die Vermittlung von Austauschpartnern für individuelle Schüleraustausche.

Nach einem Besuch des Präsidenten der französischen Partnerregion Centre-Val de Loire in Sachsen-Anhalt Ende Januar 2013 anlässlich des Festaktes zum 50-jährigen Jubiläum des Elysée-Vertrages ist das gemeinsame Geschichtsprojekt „SICH ERINNERN, SICH BEGEGNEN - MÉMOIRES CROISÉES“ zum Thema Erinnerungskultur entwickelt worden (https://memoirescroisees.eu/de/). Im Zentrum dieses deutsch-französischen Geschichtsprojektes stehen die Frage der pädagogischen Vermittlung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und die Erinnerung an den Holocaust. Seit 2016 findet wechselseitig in der Partnerregion eine gemeinsame Gedenkstunde der Schülerinnen und Schülern zum Gedenktag der Opfer des Holocaust statt. Aktuell werden etwa 45 Schülerinnen und Schüler aus Sachsen-Anhalt und der französischen Partnerregion Centre-Val de Loire vom 25. bis 27. Januar 2023 in Magdeburg und der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe/Gardelegen erstmalig nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie wieder zur gemeinsamen Projektarbeit und dem gemeinsamen Gedenken anlässlich des Holocaustgedenktages zusammenkommen.

Da die Zusammenarbeit mit Frankreich für Sachsen-Anhalt einen besonderen Stellenwert hat, wird diese durch die am Ministerium für Bildung angesiedelte französische Sprachattachée und Beauftragte des Institut français Deutschland für die deutsch-französische Sprach- und Bildungskooperation in Sachsen-Anhalt sowie die an der Staatskanzlei angesiedelten Kulturattaché und Beauftragte für deutsch-französische Angelegenheiten in Sachsen-Anhalt in besonderer Weise unterstützt und gefördert.

Mit dem Ziel, künftig noch mehr jungen Schülerinnen und Schülern in Ostdeutschland die französische Sprache näher zu bringen und sie dafür zu begeistern, Zeit im Ausland zu verbringen, unterstützt das Land Sachsen-Anhalt seit 2021 auch finanziell das Programm FranceMobil. Französische Lektorinnen und Lektoren reisen dabei an Schulen, um auf spielerische Weise die Angst vor der neuen Sprache zu nehmen und den Schülerinnen und Schüler zu zeigen, was sie schon alles auf Französisch kennen. In Sachsen-Anhalt war das FranceMobil 2022 insgesamt bei 25 Einsätzen in Schulen unterwegs.

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<![CDATA[ Ministerin Hüskens verabschiedet Präsidenten des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation ]]> Thu, 19 Jan 23 13:12:04 +0100 350025 <![CDATA[ Kreuzung in Seehausen wird zum Kreisverkehr ausgebaut ]]> Thu, 19 Jan 23 14:14:21 +0100 350062 <![CDATA[ Bildungspolitischer Dialog: Maßnahmen zur Sicherung der Unterrichtsversorgung vereinbart ]]> Thu, 19 Jan 23 17:23:44 +0100 350173 <![CDATA[ Land fördert freies WLAN in Havelberg mit 100.000 Euro ]]> Thu, 19 Jan 23 15:04:54 +0100 350116