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            Landesportal Sachsen-Anhalt - Ministerium für Inneres und Sport
            
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        <link>https://www.sachsen-anhalt.de/bs/pressemitteilungen/</link>
        <description>Pressemitteilungen der Landesverwaltung Sachsen-Anhalt sowie nachgeordneter Behörden und Bereiche</description>
        <language>de-de</language>
        <pubDate>Mon, 20 Apr 26 05:53:29 +0200</pubDate>
        
            
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                <title>
                    
                    <![CDATA[
                    Staatssekretär übergibt Löschfahrzeug und Drehleiter für die Freiwillige Feuerwehr Lützen
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Sat, 18 Apr 26 18:00:17 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Das Land Sachsen-Anhalt investiert kontinuierlich in den Brand- und Katastrophenschutz. Heute konnte im Beisein von Staatssekretär Klaus Zimmermann ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 (HLF 20) an Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr und der Stadt Lützen übergeben werden. Die Kameradinnen und Kameraden können sich zudem über eine neue Drehleiter mit Korb (DLAK 23/12) freuen. Das Land hat die Beschaffung der Drehleiter mit 270.000 Euro gefördert.</p>
<p>Staatssekretär Klaus Zimmermann: „Mit dem neuen Löschfahrzeug und der neuen Drehleiter werden die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Lützen sowie der Brandschutz vor Ort und in der Region nachhaltig gestärkt. Die neue Technik steht für Fortschritt und Sicherheit. Sie stärkt die Feuerwehr und garantiert, dass auch künftige Herausforderungen zuverlässig gemeistert werden können. Als Land ist es unser ausdrückliches Ziel, die Einsatzbereitschaft unserer Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren dauerhaft zu sichern und ihr unverzichtbares Engagement bestmöglich zu unterstützen.“</p>
<p><u>Hintergrund:</u></p>
<p>Das Ministerium für Inneres und Sport unterstützt die Kommunen bei der Verbesserung des Brandschutzes durch Fördermittel für Feuerwehrhäuser, Einsatzfahrzeuge und Löschwasserentnahmestellen sowie zweckgebundene Zuweisungen. Darüber hinaus wird kontinuierlich in den Katastrophenschutz des Landes investiert.</p>
<p><strong>Brandschutz:</strong></p>
<p>2025 hatte das Land Fördermittel von rund 14,7 Millionen Euro (Einsatzfahrzeuge, Feuerwehrhäuser, Fahrerlaubnisse) und zweckgebundene Zuweisungen für den kommunalen Brandschutz in Höhe von 4,8 Millionen Euro bereitgestellt. Im Jahr 2026 stehen für Einsatzfahrzeuge, Feuerwehrhäuser, Löschwasserentnahmestellen und Fahrerlaubnisse 19,95 Millionen Euro sowie Mittel in Höhe von 5,2 Millionen Euro in Form von Zuweisungen für kommunale Maßnahmen im Brandschutz zur Verfügung.</p>
<p><strong>Entwicklung Förderungen Brandschutz 2026 bis 2028:</strong></p>
<p>Für den Neu- und Umbau von Feuerwehrhäusern werden vom MI in diesem Jahr rund 5,3 Millionen Euro für 19 Bauvorhaben bereitgestellt. 2027 stehen für elf Bauvorhaben rund sechs Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, für 2028 4,3 Millionen Euro für 13 Bauvorhaben.</p>
<p>Die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen wird 2026 mit rund 13,7 Millionen Euro gefördert (70 Fahrzeuge). 2027 stehen für 78 Fahrzeuge und 24 Rollcontainermodule rund 16,3 Millionen Euro zur Verfügung. 2028 soll für 54 Fahrzeuge eine Fördersumme von rund 11,1 Millionen Euro bereitgestellt werden.</p>
<p>Auch die Förderung von Löschwasserentnahmestellen wird bis 2028 erhöht. Im laufenden Jahr steht für 14 Entnahmestellen eine Fördersumme von 270.000 Euro zur Verfügung. 2027 werden für 15 Entnahmestellen 295.000 Euro und für 2028 773.000 Euro zur Verfügung gestellt (20 Entnahmestellen).</p>
<p>Hieraus ergibt sich folgende Entwicklung: Im Jahr 2026 sind nach derzeitigem Stand 19,3 Millionen Euro für 103 Projekte verplant. 2027 werden 22,6 Millionen Euro für 104 Projekte bereitgestellt. Im Jahr 2028 sind 16,2 Millionen Euro für 87 Projekte vorgesehen.</p>
<p>Zusätzlich zur langjährig bestehenden Förderung von Einsatzfahrzeugen, Feuerwehrhäusern und Löschwasserentnahmestellen fördert das Land in diesem Jahr einmalig landesweit kleinere Investitionsmaßnahmen im kommunalen Brandschutz für Einheits- und Verbandsgemeinden mit einem Festbetrag von 50.000 Euro. Insgesamt stehen dafür im Jahr 2026 rund fünf Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur zur Verfügung.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>Zur Unterstützung der Kommunen im Bereich des Brandschutzes reicht das MI 2026 einen Betrag in Höhe von 4,9 Millionen Euro aus dem Aufkommen der Feuerschutzsteuer nach § 23 BrSchG an die Kommunen aus. Im Jahr 2025 hatte dieser noch bei 4,5 Millionen Euro gelegen. 2026 fördert das MI erneut den Erwerb von Fahrerlaubnissen für Mitglieder der kommunalen Feuerwehren mit 200.000 Euro. Zudem wird die Förderung für Kinder- und Jugendfeuerwehren fortgesetzt. Insbesondere zur Unterstützung des feuerwehrspezifischen Ausbildungsteils und der Mitgliedergewinnung sind 2026 erneut 300.000 Euro vorgesehen.</p>
<p>Die Gemeinden in Sachsen-Anhalt haben den Brandschutz als Pflichtaufgabe grundsätzlich eigenverantwortlich sicherzustellen. Gleichwohl unterstützt das Land die Gemeinden bei der Erfüllung von deren Pflichtaufgabe mit erheblichen Mitteln. Das MI fördert insbesondere die Feuerwehrinfrastruktur – darunter den Bau von Feuerwehrhäusern und Löschwasserentnahmestellen sowie die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen.</p>
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                    <![CDATA[
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                <title>
                    
                    <![CDATA[
                    Innenministerin verleiht Brandschutz- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Sat, 18 Apr 26 09:00:23 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Im Rahmen der Jahresdienstberatung des Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienstes des Salzlandkreises hat Innenministerin Dr. Tamara Zieschang gestern zwei Silberne Brandschutz- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen am Bande verliehen.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Beide Kameraden setzen sich seit Jahrzehnten in vorbildlicher Weise und mit besonderem Engagement für den Schutz der Bevölkerung ein. Ihre jahrelange Erfahrung, ihr außerordentlich hohes Fachwissen und ihr unermüdliches Streben nach stetiger Verbesserung und Weiterentwicklung haben den Brand- und Katastrophenschutz maßgeblich gestärkt. Dieser enorme Einsatz für die Gemeinschaft ist beeindruckend. Ich freue mich, die Kameraden mit den Ehrenzeichen auszeichnen zu dürfen.“</p>
<p>Die Auszeichnung <strong>Silbernes Brandschutz- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen am Bande (Stufe 1) </strong>wird an Kameradinnen und Kameraden verliehen, die sich</p>
<ul>
<li>über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren besondere persönliche Verdienste um den Brandschutz oder den Katastrophenschutz erworben</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>sich durch mutiges und entschlossenes Verhalten bei Brand-, Katastrophen- oder Hilfeleistungseinsätzen ausgezeichnet haben.</li>
</ul>
<p>Das Silberne Brandschutz- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen am Bande haben erhalten:</p>
<p>Ralf Schreiber            Deutsches Rotes Kreuz, Ortsverband Schönebeck<br />Lothar Meyer              Freiwillige Feuerwehr Unseburg</p>
<p>&nbsp;</p>
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                    <![CDATA[
                    Innenministerin weiht Feuerwehrhaus in Heudeber ein
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Fri, 17 Apr 26 17:30:07 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Der kommunale Brandschutz in Sachsen-Anhalt wird vom Land kontinuierlich gefördert. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Heudeber (Landkreis Harz) können sich nun über ein neues Feuerwehrhaus freuen. Innenministerin Dr. Tamara Zieschang hat heute an der feierlichen Einweihung teilgenommen. Das Land Sachsen-Anhalt hat den Neubau mit rund 540.000 Euro gefördert.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses in Heudeber ist weit mehr als nur ein symbolischer Akt, sie ist ein klares Bekenntnis für Sicherheit und für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger vor Ort und in der Region. Mit dem Neubau werden moderne Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte geschaffen und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr gestärkt. Mein besonderer Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden, die stets engagiert und mit großem Verantwortungsbewusstsein ihren Dienst versehen. Sie alle verdienen unsere höchste Anerkennung.“</p>
<p><u>Hintergrund:</u></p>
<p>Das Ministerium für Inneres und Sport unterstützt die Kommunen bei der Verbesserung des Brandschutzes durch Fördermittel für Feuerwehrhäuser, Einsatzfahrzeuge und Löschwasserentnahmestellen sowie zweckgebundene Zuweisungen. Darüber hinaus wird kontinuierlich in den Katastrophenschutz des Landes investiert.</p>
<p><strong>Brandschutz:</strong></p>
<p>2025 hatte das Land Fördermittel von rund 14,7 Millionen Euro (Einsatzfahrzeuge, Feuerwehrhäuser, Fahrerlaubnisse) und zweckgebundene Zuweisungen für den kommunalen Brandschutz in Höhe von 4,8 Millionen Euro bereitgestellt. Im Jahr 2026 stehen für Einsatzfahrzeuge, Feuerwehrhäuser, Löschwasserentnahmestellen und Fahrerlaubnisse 19,95 Millionen Euro sowie Mittel in Höhe von 5,2 Millionen Euro in Form von Zuweisungen für kommunale Maßnahmen im Brandschutz zur Verfügung.</p>
<p><strong>Entwicklung Förderungen Brandschutz 2026 bis 2028:</strong></p>
<p>Für den Neu- und Umbau von Feuerwehrhäusern werden vom MI in diesem Jahr rund 5,3 Millionen Euro für 19 Bauvorhaben bereitgestellt. 2027 stehen für elf Bauvorhaben rund sechs Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, für 2028 4,3 Millionen Euro für 13 Bauvorhaben.</p>
<p>Die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen wird 2026 mit rund 13,7 Millionen Euro gefördert <br />(70 Fahrzeuge). 2027 stehen für 78 Fahrzeuge und 24 Rollcontainermodule rund 16,3 Millionen Euro zur Verfügung. 2028 soll für 54 Fahrzeuge eine Fördersumme von rund 11,1 Millionen Euro bereitgestellt werden.</p>
<p>Auch die Förderung von Löschwasserentnahmestellen wird bis 2028 erhöht. Im laufenden Jahr steht für 14 Entnahmestellen eine Fördersumme von 270.000 Euro zur Verfügung. 2027 werden für 15 Entnahmestellen 295.000 Euro und für 2028 773.000 Euro zur Verfügung gestellt (20 Entnahmestellen).</p>
<p>Hieraus ergibt sich folgende Entwicklung: Im Jahr 2026 sind nach derzeitigem Stand 19,3 Millionen Euro für 103 Projekte verplant. 2027 werden 22,6 Millionen Euro für 104 Projekte bereitgestellt. Im Jahr 2028 sind 16,2 Millionen Euro für 87 Projekte vorgesehen.</p>
<p>Zusätzlich zur langjährig bestehenden Förderung von Einsatzfahrzeugen, Feuerwehrhäusern und Löschwasserentnahmestellen fördert das Land in diesem Jahr einmalig landesweit kleinere Investitionsmaßnahmen im kommunalen Brandschutz für Einheits- und Verbandsgemeinden mit einem Festbetrag von 50.000 Euro. Insgesamt stehen dafür im Jahr 2026 rund fünf Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur zur Verfügung.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>Zur Unterstützung der Kommunen im Bereich des Brandschutzes reicht das MI 2026 einen Betrag in Höhe von 4,9 Millionen Euro aus dem Aufkommen der Feuerschutzsteuer nach § 23 BrSchG an die Kommunen aus. Im Jahr 2025 hatte dieser noch bei 4,5 Millionen Euro gelegen. 2026 fördert das MI erneut den Erwerb von Fahrerlaubnissen für Mitglieder der kommunalen Feuerwehren mit 200.000 Euro. Zudem wird die Förderung für Kinder- und Jugendfeuerwehren fortgesetzt. Insbesondere zur Unterstützung des feuerwehrspezifischen Ausbildungsteils und der Mitgliedergewinnung sind 2026 erneut 300.000 Euro vorgesehen.</p>
<p>Die Gemeinden in Sachsen-Anhalt haben den Brandschutz als Pflichtaufgabe grundsätzlich eigenverantwortlich sicherzustellen. Gleichwohl unterstützt das Land die Gemeinden bei der Erfüllung von deren Pflichtaufgabe mit erheblichen Mitteln. Das MI fördert insbesondere die Feuerwehrinfrastruktur – darunter den Bau von Feuerwehrhäusern und Löschwasserentnahmestellen sowie die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen.</p>
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                    <![CDATA[
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                    <![CDATA[
                    Staatssekretär übergibt neues Feuerwehrhaus in Kathendorf
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Fri, 17 Apr 26 16:00:11 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Der kommunale Brandschutz in Sachsen-Anhalt wird vom Land kontinuierlich gefördert. Nun können sich die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehren Kathendorf, Rätzlingen, Etingen und Eickendorf (Stadt Oebisfelde-Weferlingen) im Landkreis Börde über ein neues Feuerwehrhaus freuen. Staatssekretär Klaus Zimmermann hat heute an der feierlichen Einweihung teilgenommen. Entstanden sind eine neue Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen sowie einem Sozialtrakt mit Umkleiden, Sanitärräumen, Schulungsräumen und Büro. Das Land Sachsen-Anhalt hat den Neubau mit rund 655.000 Euro gefördert.</p>
<p>Staatssekretär Klaus Zimmermann: „Der Neubau ist eine bedeutende Investition in den Brandschutz und in die Sicherheit der Menschen vor Ort. Es sind optimale Voraussetzungen entstanden, damit die Feuerwehr auch in Zukunft schnell und zuverlässig auf Notfälle reagieren kann. Mein besonderer Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden, die sich Tag für Tag mit großem Engagement für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger einsetzen. Umso mehr freut es mich, dass sie nun ein Umfeld vorfinden, das ihren wichtigen Aufgaben gerecht wird. Die Förderung war möglich durch den freiwilligen Zusammenschluss der Ortsfeuerwehren. Diesen Zusammenschluss habe ich heute mit Übergabe des entsprechenden Bescheids bestätigt.“</p>
<p><u>Hintergrund:</u></p>
<p>Das Ministerium für Inneres und Sport unterstützt die Kommunen bei der Verbesserung des Brandschutzes durch Fördermittel für Feuerwehrhäuser, Einsatzfahrzeuge und Löschwasserentnahme-stellen sowie zweckgebundene Zuweisungen. Darüber hinaus wird kontinuierlich in den Katastrophenschutz des Landes investiert.</p>
<p><strong> </strong><strong>Brandschutz:</strong></p>
<p>2025 hatte das Land Fördermittel von rund 14,7 Millionen Euro (Einsatzfahrzeuge, Feuerwehrhäuser, Fahrerlaubnisse) und zweckgebundene Zuweisungen für den kommunalen Brandschutz in Höhe von 4,8 Millionen Euro bereitgestellt. Im Jahr 2026 stehen für Einsatzfahrzeuge, Feuerwehrhäuser, Löschwasserentnahmestellen und Fahrerlaubnisse 19,95 Millionen Euro sowie Mittel in Höhe von 5,2 Millionen Euro in Form von Zuweisungen für kommunale Maßnahmen im Brandschutz zur Verfügung.</p>
<p><strong>Entwicklung Förderungen Brandschutz 2026 bis 2028:</strong></p>
<p>Für den Neu- und Umbau von Feuerwehrhäusern werden vom MI in diesem Jahr rund 5,3 Millionen Euro für 19 Bauvorhaben bereitgestellt. 2027 stehen für elf Bauvorhaben rund sechs Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, für 2028 4,3 Millionen Euro für 13 Bauvorhaben.</p>
<p>Die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen wird 2026 mit rund 13,7 Millionen Euro gefördert (70 Fahrzeuge). 2027 stehen für 78 Fahrzeuge und 24 Rollcontainermodule rund 16,3 Millionen Euro zur Verfügung. 2028 soll für 54 Fahrzeuge eine Fördersumme von rund 11,1 Millionen Euro bereitgestellt werden.</p>
<p>Auch die Förderung von Löschwasserentnahmestellen wird bis 2028 erhöht. Im laufenden Jahr steht für 14 Entnahmestellen eine Fördersumme von 270.000 Euro zur Verfügung. 2027 werden für 15 Entnahmestellen 295.000 Euro und für 2028 773.000 Euro zur Verfügung gestellt (20 Entnahmestellen).</p>
<p>Hieraus ergibt sich folgende Entwicklung: Im Jahr 2026 sind nach derzeitigem Stand 19,3 Millionen Euro für 103 Projekte verplant. 2027 werden 22,6 Millionen Euro für 104 Projekte bereitgestellt. Im Jahr 2028 sind 16,2 Millionen Euro für 87 Projekte vorgesehen.</p>
<p>Zusätzlich zur langjährig bestehenden Förderung von Einsatzfahrzeugen, Feuerwehrhäusern und Löschwasserentnahmestellen fördert das Land in diesem Jahr einmalig landesweit kleinere Investitionsmaßnahmen im kommunalen Brandschutz für Einheits- und Verbandsgemeinden mit einem Festbetrag von 50.000 Euro. Insgesamt stehen dafür im Jahr 2026 rund fünf Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur zur Verfügung.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>Zur Unterstützung der Kommunen im Bereich des Brandschutzes reicht das MI 2026 einen Betrag in Höhe von 4,9 Millionen Euro aus dem Aufkommen der Feuerschutzsteuer nach § 23 BrSchG an die Kommunen aus. Im Jahr 2025 hatte dieser noch bei 4,5 Millionen Euro gelegen. 2026 fördert das MI erneut den Erwerb von Fahrerlaubnissen für Mitglieder der kommunalen Feuerwehren mit 200.000 Euro. Zudem wird die Förderung für Kinder- und Jugendfeuerwehren fortgesetzt. Insbesondere zur Unterstützung des feuerwehrspezifischen Ausbildungsteils und der Mitgliedergewinnung sind 2026 erneut 300.000 Euro vorgesehen.</p>
<p>Die Gemeinden in Sachsen-Anhalt haben den Brandschutz als Pflichtaufgabe grundsätzlich eigenverantwortlich sicherzustellen. Gleichwohl unterstützt das Land die Gemeinden bei der Erfüllung von deren Pflichtaufgabe mit erheblichen Mitteln. Das MI fördert insbesondere die Feuerwehrinfrastruktur – darunter den Bau von Feuerwehrhäusern und Löschwasserentnahmestellen sowie die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen.</p>
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                    <![CDATA[
                    Neuer Vorstand gewählt – Staatssekretär Klaus Zimmermann gratuliert
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                </title>
                <pubDate>Thu, 16 Apr 26 14:18:42 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt (LPR) hat im Rahmen seiner Mitgliederversammlung am 15. April 2026 einen neuen Vorstand gewählt. Gewählt wurden die stellvertretende Vorsitzende sowie drei weitere Beisitzerinnen und Beisitzer des Vorstandes aus dem Kreis der Nichtregierungsorganisationen im Landespräventionsrat für die kommenden vier Jahre.</p>
<p>Den Vorsitz übt Staatssekretär Klaus Zimmermann aus. Seine Stellvertreterin bleibt Jennifer Schmidt vom Landesverband für Kriminalprävention und Resozialisierung Sachsen-Anhalt e. V.</p>
<p>Aus dem Kreis der Nichtregierungsmitglieder wurden die folgenden Beisitzerinnen und Beisitzer ebenfalls wiedergewählt:</p>
<ul>
<li>Friederike Ewald vom Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e. V.;</li>
<li>Max Lindner vom Deutschen Familienverband Sachsen‑Anhalt e. V., Beratungsstelle ProMann;</li>
<li>Steffi Suchant von der Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Sachsen-Anhalt;</li>
</ul>
<p>Staatssekretär Klaus Zimmermann: „Der Landespräventionsrat lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Dem neu gewählten Vorstand gratuliere ich zu seiner Wiederwahl und bedanke mich für die bisherige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Prävention geht uns alle an! Deshalb freue ich mich auf die weitere gemeinsame Umsetzung zukünftiger Projekte, u. a. im Rahmen unserer Präventionskampagne ‚Kommunale Prävention – Austausch, Kooperation, Teilhalbe‘.“</p>
<p>Der Landespräventionsrat zählt aktuell 57 Mitglieder.<br />Eine Gesamtübersicht des Vorstands gibt es auf den Seiten des Landespräventionsrates: <a href="https://lpr.sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns/vorstand">lpr.sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns/vorstand</a></p>
<p><u>Hintergrund:</u></p>
<p>Am 22. Juni 1999 wurde auf Beschluss der Landesregierung der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt als ressortübergreifendes Gremium eingerichtet und dient seitdem als Service-, Informations- und Koordinierungsstelle für alle präventionsrelevanten Fragen.</p>
<p>Der LPR verfolgt das Ziel, die Kriminalprävention im Land und in den Kommunen zu fördern und weiterzuentwickeln. So sollen insbesondere die Bemühungen von kriminalpräventiv Engagierten in Sachsen-Anhalt unterstützt und deren Vernetzung miteinander gefördert werden.</p>
<p>Das Gremium führt jährlich den Landespräventionstag Sachsen-Anhalt durch und vergibt in diesem Rahmen den Landespräventionspreis.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://lpr.sachsen-anhalt.de/">lpr.sachsen-anhalt.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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                    <![CDATA[
                    Besondere Leistungen und Engagement – Sportvereine können Vorschläge einreichen
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                </title>
                <pubDate>Wed, 15 Apr 26 13:28:59 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Eine Vielzahl von Menschen engagiert sich im Sport – ob als aktive Athletin und aktiver Athlet oder im Ehrenamt. Auch in diesem Jahr wird Sportministerin Dr. Tamara Zieschang bei der 13. traditionellen Sportlerehrung am 1. Oktober 2026 herausragende sportliche Leistungen und besonderes Engagement im Sport ehren.</p>
<p>„Es ist mir auch in diesem Jahr wieder eine besondere Ehre, beeindruckende sportliche Leistungen und besonderes Engagement für den Vereinssport sichtbar zu machen. Hinter jedem Erfolg stehen sowohl herausragende Sportlerinnen und Sportler als auch viele Engagierte. Ihre Leidenschaft und ihr beständiges Engagement machen unsere Vereine zu Orten des Zusammenhalts – und genau dies soll mit der Sportlerehrung gewürdigt werden“, so Sportministerin Dr. Tamara Zieschang.</p>
<p>Auch in diesem Jahr sollen erneut jene Menschen ausgezeichnet werden, die oft abseits der öffentlichen Wahrnehmung einen wertvollen Beitrag für den Sport leisten. Ab sofort sind Sportvereine in Sachsen-Anhalt dazu aufgerufen, Sportlerinnen und Sportler für die Ehrungen in den fünf Kategorien vorzuschlagen: „Längste aktive Zeit“, „Aktiv mit Handicap“, „Für sich und andere aktiv“, „Nachwuchstalent“ sowie „Mannschaft mit besonderer Courage“.</p>
<p>Vorschläge werden im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt bis zum 31. Mai 2026 entgegengenommen.</p>
<p>Alle Informationen gibt es <a href="https://mi.sachsen-anhalt.de/themen/sport/ehrungsveranstaltung">hier</a><u>.</u></p>
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                    <![CDATA[
                    Innenministerin besucht FC Einheit Wernigerode und übergibt Zuwendungsbescheid
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                </title>
                <pubDate>Fri, 10 Apr 26 16:00:14 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Der FC Einheit Wernigerode blickt in diesem Jahr auf sein 75-jähriges Bestehen zurück. Anlässlich des Jubiläums hat Innenministerin Dr. Tamara Zieschang heute den Verein besucht und einen Fördermittelbescheid über 40.000 Euro für den Bau einer Bewässerungsanlage für den Rasenplatz überreicht. Im Rahmen des Besuchs tauschte sie sich mit Vereinsvertretern aus, besichtigte den eigens gestalteten Ausstellungsraum und verfolgte das Spiel des FC Einheit Wernigerode gegen den VfB Auerbach in der NOFV‑Oberliga Süd.</p>
<p>Sportministerin Dr. Tamara Zieschang: „Der FC Einheit Wernigerode ist ein Verein mit Tradition. Ehrenamtliches Engagement und das soziale Miteinander haben hier einen hohen Stellenwert. Im 75. Jahr seines Bestehens können sich die Vereinsmitglieder über moderne Bedingungen für Training und Wettkampf freuen. Ich freue mich, dass das Land Sachsen-Anhalt zuletzt unter anderem mit der Förderung eines Kunstrasenplatzes, einer Flutlichtanlage und eines neuen Funktionsgebäudes dazu beitragen konnte, die Infrastruktur weiterzuentwickeln. Zum Jubiläum gratuliere ich herzlich und wünsche dem Verein weiterhin viel Erfolg und Zusammenhalt.“</p>
<p><u>Hintergrund: </u></p>
<p>Der 1951 gegründete FC Einheit Wernigerode kehrte 2019 in die Verbandsliga – die sechsthöchste Spielklasse im deutschen Fußball – zurück und gewann dort 2021 die Meisterschaft in der wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Saison. Dies bedeutete den Aufstieg in die fünftklassige Oberliga Nordost. Dort hat sich der Verein als feste Größe im Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) etabliert und spielt aktuell in der NOFV-Oberliga Süd (5. Liga).</p>
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                    <![CDATA[
                    Neue Virtual-Reality-Trainingsanlage für die Landespolizei
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Thu, 09 Apr 26 10:21:28 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>An der Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt wurde heute im Beisein von Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang eine neue Virtual-Reality-Anlage (VR) für die Landespolizei vorgestellt. Mit dem VR-System werden neue Maßstäbe im polizeilichen Handlungstraining gesetzt. Es ermöglicht die gezielte Schulung von Beamtinnen und Beamten zur Bewältigung hochkomplexer und herausfordernder Einsatzlagen sowie eine realitätsnahe Vorbereitung auf Echteinsätze, wie Messerangriffe, Fälle häuslicher Gewalt, Amoklagen oder Geiselnahmen. Die Gesamtkosten der VR-Anlage beliefen sich auf rund 1.250.000 Euro.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Wer im Einsatz sekundenschnell Entscheidungen treffen muss, braucht bestmögliches Training. Unsere Polizistinnen und Polizisten handeln häufig unter erheblichem Druck – in dynamischen, unübersichtlichen und teils lebensbedrohlichen Situationen. Mit der VR‑Anlage wurde eine moderne und realitätsnahe Trainingsmöglichkeit für komplexe und gefährliche Einsatzlagen geschaffen und gezielt in die Sicherheit und Einsatzfähigkeit der Landespolizei investiert.“</p>
<p>Ein Projektteam des Amts für Immobilien- und Baumanagement in Halberstadt hat die Bauausführung und Umsetzung betreut. Errichtet wurde ein Raum in Holzrahmenbauweise in den Abmessungen von ca. 13m x 18m in einem ehemaligen Speiseraum, der als ergänzende Außenhülle dient. Es handelt sich hierbei um eine „Haus in Haus“ Lösung. Diese ermöglichte eine durchgängig witterungsgeschützte bauliche Umsetzung.</p>
<p>Finanzminister Michael Richter: „Durch die Art und Weise des Baus wurde ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und der Nutzung grauer Energien die vorhandene Bausubstanz zirkulär wiederverwendet. Ich danke allen am Bau Beteiligten und freue mich, dass unserer Polizei mit der neuen Anlage diese besondere moderne Trainingsmöglichkeit nun zur Verfügung steht.“</p>
<p>Die moderne VR‑Anlage ist für bis zu vier gleichzeitig agierende Teilnehmende sowie einen Trainer ausgelegt und eignet sich sowohl für Einzeltrainings als auch für realistische, teambasierte taktische Übungen. Der Trainer kann aktiv in das Geschehen eingreifen, etwa in der Rolle eines vermeintlichen Täters, und den Trainingsverlauf flexibel sowie situationsbezogen an die jeweiligen Ausbildungsziele anpassen. Neben der Interaktion mit virtuellen und realen Menschen können realitätsnahe Darstellungen von Topographie und Infrastruktur für taktische und führungsbezogene Anwendungen simuliert werden. Die ersten Erfahrungen der bisherigen Nutzer der Landespolizei fielen durchweg positiv aus.</p>
<p>Die Maßnahme wurde aus Mitteln des Corona-Sondervermögens zur Stärkung der Pandemie-Resilienz des Landes und zur Aufrechterhaltung des polizeilichen Ausbildungs- und Handlungstrainings finanziert. Auch unter Pandemiebedingungen kann das VR-gestützte digitale Schieß- und Handlungstraining durchgeführt werden, da dieses Training zur Bewältigung polizeilicher Einsatzlagen sowohl im Zusammenspiel mit einem virtuellen „Partner“ als auch unter Wahrung von Mindestabständen mit einem realen Partner erfolgen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
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                    <![CDATA[
                    Landespolizei Sachsen-Anhalt beteiligt sich an europaweiten Geschwindigkeitskontrollen
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Wed, 08 Apr 26 11:36:21 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Die Landespolizei kontrolliert kontinuierlich die Geschwindigkeiten im Straßenverkehr, um Sachsen-Anhalts Straßen sicherer zu machen. In der Woche vom 13. bis 19. April 2026 nimmt sie an der diesjährigen ersten ROADPOL Geschwindigkeitskontrollwoche teil. Innerhalb dieser Woche wird es am 15. April 2025 den europaweiten Speed‑Marathon geben, an welchem es nochmals verstärkte Kontrollen geben wird.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Regelmäßige Verkehrskontrollen durch die Landespolizei sind eine der zentralen Säulen, um rücksichtsloses und gefährliches Verhalten im Straßenverkehr einzudämmen. Raser gefährden mit ihrem unverantwortlichen Handeln nicht nur andere, sondern auch sich selbst und haben auf den Straßen in Sachsen-Anhalt nichts verloren. Die Überwachung der Geschwindigkeit gehört fest zum Alltag polizeilicher Arbeit. In der kommenden Woche wird unsere Landespolizei die Einhaltung der jeweils zulässigen Höchstgeschwindigkeit nochmals intensiver überprüfen.“</p>
<p>Die Medienkontrollstelle im Rahmen der ROADPOL-Kontrollwoche „Speed“ wird durch das Polizeirevier Halle (Saale) am <strong>15. April 2026</strong> (Tag des Speed-Marathons) in der Zeit <strong>von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr in der Stadt Halle (Saale), Bereich Mühlweg</strong>, eingerichtet.</p>
<p>Die Landespolizei setzt für die Geschwindigkeitsüberwachung verschiedene Verkehrsüberwachungstechnik ein. Neben Handmessgeräten sind landesweit auch Großmessgeräte im Einsatz.</p>
<p><u>Hintergrund:</u></p>
<p>Das Netzwerk ROADPOL e. V. ist aus dem Zusammenschluss der Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union hervorgegangen. Es verfolgt das Ziel, die Sicherheit auf europäischen Straßen zu verbessern und plant hierzu jedes Jahr europaweite Verkehrsüberwachungsaktionen. Die Polizei Sachsen-Anhalt beteiligt sich auch in diesem Jahr an zahlreichen Aktionen zu Themen wie Geschwindigkeit oder Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs.</p>
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                    <![CDATA[
                    Landespolizei kontrolliert wieder verstärkt am sogenannten Carfreitag
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Thu, 02 Apr 26 09:33:08 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Die Anhänger der Tuning-Szene treffen sich am Freitag vor Ostern traditionsgemäß zum Saisonauftakt. Ein bedeutender Treffpunkt am sogenannten Carfreitag ist in Sachsen-Anhalt der Harz, unter anderem im Bereich der Rappbodetalsperre, des dazugehörigen Tunnels und der Landesstraße 96. Auch in diesem Jahr wird die Polizei wieder Kontrollstellen errichten und neben dem technischen Zustand der Kraftfahrzeuge auch die Einhaltung sonstiger verkehrsrechtlicher Vorschriften überwachen.</p>
<p>Staatssekretär Klaus Zimmermann: „Die Polizei wird an diesem Tag konsequent Geschwindigkeitskontrollen durchführen, die Fahrtüchtigkeit sowie die Einhaltung aller Vorschriften prüfen. Gegen Treffen von Autoliebhabern ist nichts einzuwenden. Allerdings haben Fahrzeuge mit Umbauten, die gegen Regeln verstoßen und in der Konsequenz die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gefährden, auf den Straßen in Sachsen-Anhalt nichts verloren.“</p>
<p>Im vergangenen Jahr wurden bei Kontrollen im Rahmen des „Carfreitag“ 223 Fahrzeuge kontrolliert und 75 davon beanstandet.</p>
<p>Polizeibeamte des Polizeireviers Harz sind darüber hinaus am Samstag, 4. April, in Blankenburg auf dem Parkplatz Hasenwinkel ebenfalls mit einem optisch getunten Funkstreifenwagen anzutreffen, um anlässlich des „2. Harzer Ostertunings“ zur Thematik Tuning zu informieren und aufzuklären. Mit Unterstützung der Dekra werden zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr Fachfragen beantwortet und es gibt die Möglichkeit, mittels eines Simulators die Wirkungen eines Überschlages buchstäblich am eigenen Körper zu erleben.</p>
<p><u>Hintergrund:</u></p>
<p>Grundsätzlich sind Tuner, Poser und Raser voneinander zu unterscheiden. Tunern geht es in der Regel um das Zur-Schau-Stellen ihrer liebevoll gestalteten Schmuckstücke. Poser fallen durch ihre riskanten Fahrmanöver auf, beschleunigen meist an belebten Stellen übertrieben ihre Fahrzeuge. Als Raser werden in dem Zusammenhang Personen bezeichnet, die sich bei illegalen Fahrzeugrennen messen oder auch „Einzelrennen“ (Erzielung von maximalen Geschwindigkeiten) durchführen. Mit ihrer Fahrweise geht teils eine starke Geräuschentwicklung einher. Überschneidungen sind in allen Fällen natürlich möglich. Tunnel sind für die Tuningszene regelmäßig ein Anziehungspunkt. Das Rasen stellt hier ein besonders hohes Risiko für schwere Verkehrsunfälle dar.</p>
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                    <![CDATA[
                    Schiffsunfälle halbieren sich binnen zwei Jahren
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Mon, 30 Mar 26 10:30:36 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Die Wasserschutzpolizei des Landes Sachsen-Anhalt ist für mehrere hundert Kilometer Wasserstraßen sowie tausende Hektar Wasserfläche auf Seen zuständig. Entsprechend vielfältig ist ihr Aufgabengebiet. Im vergangenen Jahr wurden die Polizistinnen und Polizisten zu 78 Rettungseinsätzen (2024: 80) gerufen. Diese standen im Zusammenhang mit hilflosen Personen, Suizidversuchen, Havarien, Unfällen, der Suche nach vermissten Personen und der Bergung von Wasserleichen. Mit 5.376 Kontrollen der Schifffahrt und der Angelfischerei ist die Einsatz- und Kontrolltätigkeit um rund vier Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Nach dem Höchststand von 38 Schiffsunfällen im Jahr 2023 verzeichnete die Wasserschutzpolizei im vergangenen Jahr erneut einen Rückgang. 2025 sank die Zahl der Unfälle auf 19 (2024: 24). Damit haben sich die Schiffsunfälle auf Bundeswasserstraßen und Landesgewässern innerhalb von zwei Jahren halbiert.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Die Wasserschutzpolizei sorgt Tag für Tag für Sicherheit auf unseren Gewässern und das mit großer Professionalität und Einsatzbereitschaft. Die erneut gesunkene Zahl der Schiffsunfälle und die hohe Kontrolltätigkeit zeigen, wie unverzichtbar ihre Arbeit ist. Mein Dank gilt allen Polizistinnen und Polizisten, die mit ihrem Engagement die Gewässer unseres Landes zuverlässig schützen.“</p>
<p>Im Jahr 2025 leitete die Wasserschutzpolizei insgesamt 816 Ordnungswidrigkeiten (OWi) und 362 Strafverfahren ein. Bei der Berufsschifffahrt wurde in jedem vierten kontrollierten Fall ein Verstoß festgestellt, so dass die Wasserschutzpolizei insgesamt 152 schifffahrtspolizeiliche Ordnungswidrigkeiten ahndete (2024: 187). Die konsequenten Überprüfungen von Sportbooten zeigen Wirkung. Bei 885 Kontrollen im Jahr 2025 wurde nur noch jedes neunte Boot beanstandet – nach jedem siebten im Jahr 2024 und jedem vierten im Jahr 2023.</p>
<p>Von den eingeleiteten Strafverfahren entfielen 243 Fälle und damit rund 67 Prozent auf Umweltstraftaten. Die Zahl der festgestellten Gewässerverunreinigungen stieg deutlich von 18 auf 33 an. Die Aufklärungsquote bleibt mit 78 Prozent in diesem Deliktsbereich weiterhin sehr hoch. Um diesem Schwerpunkt gerecht zu werden, hat die Wasserschutzpolizei vom 12. bis 18. Mai 2025 zum vierten Mal an den „Bundesweiten Aktionstagen Gewässer- und Umweltschutz“ (BAGU) teilgenommen. Ziel der BAGU ist es, bundesweit gleichzeitig und damit über Ländergrenzen hinweg die Einhaltung umweltrechtlicher Bestimmungen im Bereich der Schifffahrt zu überprüfen und Verstöße konsequent zu ahnden. Während dieser Kontrollwoche wurden drei Strafverfahren eingeleitet und neun Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Auch im Jahr 2026 wird sich die Wasserschutzpolizei wieder an der BAGU-Kontrollwoche beteiligen.</p>
<p>Stark zugenommen haben Diebstähle von Booten und Motoren (2025: 17, 2024: 5). Unter dem Motto „Der Gravierende Unterschied“ bieten die Kolleginnen und Kollegen der Wasserschutzpolizei ganzjährig die Möglichkeit des Gravierens einer individuellen Nummer für Außenbordmotoren an.</p>
<p>Im Jahr 2025 nutzte die Wasserschutzpolizei Sachsen‑Anhalt erneut den Start der Sportbootsaison, um auf die Gefahr von Alkohol‑ und Drogenkonsum am Steuer eines Bootes aufmerksam zu machen. Zwischen dem 29. Mai und 9. Juni 2025 wurden insgesamt 144 Fahrzeuge kontrolliert – 130 Sportboote und 14 Fahrzeuge der Berufsschifffahrt. In 99 Fällen wurden freiwillige Atemalkoholtests durchgeführt, bei denen in acht Fällen Alkoholkonsum festgestellt wurde.</p>
<p>Auch 2025 waren nautisches Fehlverhalten und mangelnde Sorgfalt der Fahrzeugführer die häufigsten Ursachen der 19 registrierten Schiffsunfälle (2025: 47 Prozent, 2024: 71 Prozent). Im November 2025 kam es z. B. am Mittellandkanal in der Ortslage Bülstringen zu einem Unfall im Schiffsbetrieb. Während der Verladetätigkeit stürzte das Fahrzeug des Schiffsführers aufgrund eines technischen Defekts am Kran in den Mittellandkanal und versank. Verletzt wurde dabei niemand. Umweltamt, Wasserstraßen‑ und Schifffahrtsamt, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei waren im Einsatz. Da sich das Fahrzeug außerhalb des Fahrwassers befand, bestand keine Gefahr für die Schifffahrt. Die Bergung organisierte der Schiffsführer selbst.</p>
<p>Hintergrund:</p>
<p>Das Wasserschutzpolizeirevier im Land Sachsen-Anhalt hat Standorte in Magdeburg, Dessau-Roßlau, Haldensleben, Halle (Saale), Havelberg und Zerben. Die Wasserschutzpolizei ist zuständig für ein rund 560 Kilometer langes Netz an Bundeswasserstraßen (Elbe, Saale, Untere Havel-Wasserstraße, Mittellandkanal, Elbe-Havel-Kanal, einschließlich der Nebenkanäle) sowie für Häfen, Lade-, Lösch- und Umschlagstellen. Zum Zuständigkeitsbereich gehören zudem rund 190 Kilometer weitere Flüsse, auf denen die Schifffahrt zugelassen ist, beispielsweise auch jene Abschnitte der Saale, die nicht als Bundeswasserstraße eingestuft sind sowie die Unstrut. Auch Seen mit einer Gesamtausbreitung von rund 6.500 Hektar fallen in die Zuständigkeit der Wasserschutzpolizei, beispielsweise der Arendsee, der Niegripper See, der Große Goitzschesee und der Geiseltalsee.</p>
<p>&nbsp;</p>
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                    <![CDATA[
                    Innenministerin bei Spatenstich für Neubau des Feuerwehrhauses in Timmenrode
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                </title>
                <pubDate>Sun, 29 Mar 26 17:48:31 +0200</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Der kommunale Brandschutz in Sachsen-Anhalt wird vom Land kontinuierlich gefördert. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Timmenrode (Landkreis Harz) erhalten nun ein neues Feuerwehrhaus mit zwei Stellplätzen. Im Beisein von Innenministerin Dr. Tamara Zieschang wurde heute der symbolische Spatenstich vorgenommen. Das Land Sachsen-Anhalt fördert den Neubau mit 350.000 Euro.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Mit dem neuen Feuerwehrhaus werden die Kameradinnen und Kameraden bei der Ausübung ihres wichtigen Ehrenamtes gestärkt. Es entsteht ein Ort für Ausbildung, schnelle Hilfe und Gemeinschaft. Neben den verbesserten Rahmenbedingungen für die Ortsfeuerwehr investieren wir zugleich in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger vor Ort und in der Region.“</p>
<p><u>Hintergrund:</u></p>
<p>Das Ministerium für Inneres und Sport unterstützt die Kommunen bei der Verbesserung des Brandschutzes durch Fördermittel für Feuerwehrhäuser, Einsatzfahrzeuge und Löschwasserentnahmestellen sowie zweckgebundene Zuweisungen. Darüber hinaus wird kontinuierlich in den Katastrophenschutz des Landes investiert.</p>
<p><strong>Brandschutz:</strong></p>
<p>2025 hatte das Land Fördermittel von rund 14,7 Millionen Euro (Einsatzfahrzeuge, Feuerwehrhäuser, Fahrerlaubnisse) und zweckgebundene Zuweisungen für den kommunalen Brandschutz in Höhe von 4,8 Millionen Euro bereitgestellt. Im Jahr 2026 stehen für Einsatzfahrzeuge, Feuerwehrhäuser, Löschwasserentnahmestellen und Fahrerlaubnisse 19,95 Millionen Euro sowie Mittel in Höhe von 5,2 Millionen Euro in Form von Zuweisungen für kommunale Maßnahmen im Brandschutz zur Verfügung.</p>
<p><strong>Entwicklung Förderungen Brandschutz 2026 bis 2028:</strong></p>
<p>Für den Neu- und Umbau von Feuerwehrhäusern werden vom MI in diesem Jahr rund 5,3 Millionen Euro für 19 Bauvorhaben bereitgestellt. 2027 stehen für elf Bauvorhaben rund sechs Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, für 2028 4,3 Millionen Euro für 13 Bauvorhaben.</p>
<p>Die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen wird 2026 mit rund 13,7 Millionen Euro gefördert (70 Fahrzeuge). 2027 stehen für 78 Fahrzeuge und 24 Rollcontainermodule rund 16,3 Millionen Euro zur Verfügung. 2028 soll für 54 Fahrzeuge eine Fördersumme von rund 11,1 Millionen Euro bereitgestellt werden.</p>
<p>Auch die Förderung von Löschwasserentnahmestellen wird bis 2028 erhöht. Im laufenden Jahr steht für 14 Entnahmestellen eine Fördersumme von 270.000 Euro zur Verfügung. 2027 werden für 15 Entnahmestellen 295.000 Euro und für 2028 773.000 Euro zur Verfügung gestellt (20 Entnahmestellen).</p>
<p>Hieraus ergibt sich folgende Entwicklung: Im Jahr 2026 sind nach derzeitigem Stand 19,3 Millionen Euro für 103 Projekte verplant. 2027 werden 22,6 Millionen Euro für 104 Projekte bereitgestellt. Im Jahr 2028 sind 16,2 Millionen Euro für 87 Projekte vorgesehen.</p>
<p>Zusätzlich zur langjährig bestehenden Förderung von Einsatzfahrzeugen, Feuerwehrgerätehäusern und Löschwasserentnahmestellen fördert das Land in diesem Jahr einmalig landesweit kleinere Investitionsmaßnahmen im kommunalen Brandschutz für Einheits- und Verbandsgemeinden mit einem Festbetrag von 50.000 Euro. Insgesamt stehen dafür im Jahr 2026 rund fünf Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur zur Verfügung.</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>Zur Unterstützung der Kommunen im Bereich des Brandschutzes reicht das MI 2026 einen Betrag in Höhe von 4,9 Millionen Euro aus dem Aufkommen der Feuerschutzsteuer nach § 23 BrSchG an die Kommunen aus. Im Jahr 2025 hatte dieser noch bei 4,5 Millionen Euro gelegen. 2026 fördert das MI erneut den Erwerb von Fahrerlaubnissen für Mitglieder der kommunalen Feuerwehren mit 200.000 Euro. Zudem wird die Förderung für Kinder- und Jugendfeuerwehren fortgesetzt. Insbesondere zur Unterstützung des feuerwehrspezifischen Ausbildungsteils und der Mitgliedergewinnung sind 2026 erneut 300.000 Euro vorgesehen.</p>
<p>Die Gemeinden in Sachsen-Anhalt haben den Brandschutz als Pflichtaufgabe grundsätzlich eigenverantwortlich sicherzustellen. Gleichwohl unterstützt das Land die Gemeinden bei der Erfüllung von deren Pflichtaufgabe mit erheblichen Mitteln. Das MI fördert insbesondere die Feuerwehrinfrastruktur – darunter den Bau von Feuerwehrhäusern und Löschwasserentnahmestellen sowie die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen.</p>
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                    <![CDATA[
                    Innenministerium zieht Bilanz für das Jahr 2025
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Tue, 24 Mar 26 14:12:12 +0100</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang und Landespolizeidirektor Mario Schwan haben am heutigen Dienstag gemeinsam die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025 vorgestellt. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in Sachsen‑Anhalt <strong>172.776 </strong>Straftaten registriert. Das sind 11.407 Fälle weniger als im Vorjahr. Bereits 2024 war die Zahl der von der Landespolizei erfassten Straftaten um fünf Prozent gesunken, 2025 ging sie um weitere 6,2 Prozent zurück.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Das Jahr 2025 war erneut ein herausforderndes für unsere Landespolizei. Auch wenn die Zahl der Straftaten leicht zurückgegangen ist, bleibt, dass hinter jeder Fallzahl Menschen und Schicksale stehen. Unsere Polizei arbeitet tagtäglich entschlossen und wirksam für die Sicherheit in Sachsen‑Anhalt. Dafür danke ich allen Kolleginnen und Kollegen in der Landespolizei sehr. Für ihre wichtige Arbeit muss sie auch weiterhin gut ausgestattet werden und personell weiter wachsen.“</p>
<p>Die Gesamtentwicklung der Straftaten im Jahr 2025 ist vor dem Hintergrund einer bundesweit geänderten Erfassung von unbekannten Handlungsorten zu bewerten. Unbekannte Handlungsorte wurden bislang als Inlandstraftat bewertet und werden nunmehr in einer eigenständigen PKS‑Auslandsstatistik erfasst. Dazu zählen Straftaten, deren Handlung im Ausland erfolgt, deren Taterfolg oder Rechtsgutverletzung jedoch Deutschland bzw. Sachsen‑Anhalt betrifft (z. B. Callcenter‑Betrugsmaschen). Auch in einer Gesamtbetrachtung von Inlands- und Auslandsstraftaten bleibt es bei einem leichten Rückgang der Straftaten von minus 0,6 Prozent.</p>
<p>Im Jahr 2025 ist eine höhere <strong>Aufklärungsquote</strong> im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Diese lag 2025 bei 57,4 Prozent und ist damit die höchste Aufklärungsquote seit 2012. Im Jahr 2024 lag die Aufklärungsquote bei 55,3 Prozent. Im Jahr 2025 konnten 99.167 Fälle von der Polizei aufgeklärt werden (2024: 101.923).</p>
<p>Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 63.873 <strong>Tatverdächtige </strong>in der PKS erfasst. Im Vorjahr waren es 67.886. Das ist ein Rückgang um 5,9 Prozent. 78,9 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen waren Erwachsene, 6,8 Prozent waren Heranwachsende, 8,9 Prozent waren Jugendliche und 5,3 Prozent waren Kinder.</p>
<p>Im Jahr 2025 wurden 16.764 <strong>nichtdeutsche Tatverdächtige</strong> registriert (2024: 20.115), darunter 10.774 Zuwanderer (2024: 13.809). Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen (einschließlich ausländerrechtlicher Verstöße) sank damit auf 26,2 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 29,6 Prozent. Auch der Anteil tatverdächtiger Zuwanderer ging zurück und liegt nun bei 16,9 Prozent (2024: 20,3 Prozent). Bleiben die ausländerrechtlichen Verstöße unberücksichtigt, liegt der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen bei 22,7 Prozent (2024: 23,7 Prozent) und der von Zuwanderern bei 12,9 Prozent (2024: 13,7 Prozent). Zu den häufigsten Herkunftsländern der nichtdeutschen Tatverdächtigen zählten im Jahr 2025 Syrien (3.096), Rumänien (1.420), Ukraine (1.312), Polen (1.260) sowie Afghanistan (1.075).</p>
<p>Bei den Vermögens‑ und Fälschungsdelikten verzeichnete die Landespolizei 2025 mit 33,5 Prozent den höchsten Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger (2025: 4.415, 2024: 4.851), gefolgt von Raubdelikten mit 32,6 Prozent (2025: 275, 2024: 335) sowie Diebstahlsdelikten mit 30,0 Prozent (2025: 3.448, 2024: 3.515).</p>
<p>Das Ministerium für Inneres und Sport hat die Polizeibehörden des Landes Sachsen-Anhalt verpflichtet, künftig in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit grundsätzlich die Staatsangehörigkeit des Tatverdächtigen zu benennen, sofern dadurch keine Ermittlungen gefährdet werden oder keine datenschutzrechtlichen Gründe entgegenstehen. </p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Mit der Nennung der Staatsangehörigkeit wollen wir für Transparenz sorgen und Spekulationen zur Herkunft von Tatverdächtigen unterbinden. Unsere Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, zu erfahren, welche Straftaten begangen werden und wer sie begeht.“</p>
<p><strong> </strong><u>Zu einzelnen Straftatengruppen: </u></p>
<p>Im vergangenen Jahr wurden 33.438 <strong>Straftaten gegen die persönliche Freiheit bzw. Rohheitsdelikte</strong> registriert. Das sind 2,2 Prozent bzw. 735 Fälle mehr als im Vorjahr. Mit 20.426 Fällen lag die Zahl der Körperverletzungsdelikte in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 20.144). Die Zahl der Bedrohungsdelikte ist gestiegen (2025: 8.818, 2024: 8.199, plus 7,5 Prozent). Diese finden zunehmend im Internet statt (2025: 1.429, 2024: 1.135). Die Raubdelikte hingegen sind deutlich zurückgegangen. 2025 wurden 1.105 Fälle registriert und damit 203 weniger als im Vorjahr (minus 15,5 Prozent).</p>
<p>Die<strong> Diebstahlsdelikte </strong>bildeten auch 2025 mit 56.649 Fällen knapp ein Drittel aller registrierten Straftaten. Im Jahr 2025 sank die Zahl der registrierten Diebstahlsdelikte insgesamt um 1.763 Fälle bzw. drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Deutlich rückläufig waren insbesondere Fahrraddiebstähle (minus 10,2 Prozent), Diebstähle an oder aus Kraftfahrzeugen (minus 12,4 Prozent) sowie Diebstähle in und aus Boden- bzw. Kellerräumen (minus 16,1 Prozent). Die Zahl der Ladendiebstähle blieb dagegen nahezu konstant (2025: 11.214 Fälle, 2024: 11.137 Fälle).</p>
<p>Die registrierten <strong>Vermögens- und Fälschungsdelikte</strong> gingen 2025 erneut deutlich zurück – um 21,6 Prozent auf insgesamt 24.215 Fälle (2024: 30.897). Wesentlicher Grund ist die eingangs beschriebene veränderte PKS-Erfassung. Dadurch ist es zu einem starken Rückgang von Betrugsdelikten als Inlandsstraftaten (minus 29 Prozent) gekommen. Viele Taten verlagern sich inzwischen in den digitalen Raum und werden aus dem Ausland bzw. von einem unbekannten Handlungsort begangen, weshalb sie in der PKS als Auslandstaten erfasst werden. Die Schadenshöhe bei Vermögens- und Fälschungsdelikten ist stark angestiegen und lag im Jahr 2025 bei 90.337.484 Euro (2024: 65.106.852 Euro). Dies deutet auf eine zunehmende Professionalisierung der Täter hin, welche vermehrt auch KI‑Technologien für täuschend echte Betrugsmaschen nutzen.</p>
<p>Im Teilbereich <strong>Enkeltrick/Schockanrufe </strong>ist weiterhin ein deutlicher Rückgang der Fälle zu verzeichnen. Die Fallzahlen sanken von 463 (davon 405 Versuche) im Jahr 2024 auf 156 Fälle (davon 101 Versuche) im Jahr 2025. Trotz dieses Rückgangs stieg der verursachte Vermögensschaden auch hier erheblich – von 959.034 Euro auf 1.524.203 Euro.</p>
<p>Die Landespolizei misst der Bekämpfung und Prävention von Betrugsstraftaten eine herausragende Bedeutung bei und beteiligt sich mit gezielten Kampagnen und bundesweiten Aktionen, insbesondere zum Schutz älterer Menschen. Mit umfassenden Informationsangeboten – von Hinweisen zu Schockanrufen bis zu Tipps für sichere Online-Nutzung – sensibilisiert sie Bürgerinnen und Bürger.</p>
<p>Bei den <strong>Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung</strong> ist eine Zunahme der Fallzahlen um 14,1 Prozent zu verzeichnen (2025: 3.803 Fälle, 2024: 3.334 Fälle). Den größten Anteil machen Delikte im Zusammenhang mit der Verbreitung pornografischer Schriften aus, die um 32,8 Prozent auf 1.921 Fälle gestiegen sind (2024: 1.447). Allein davon wurden 1.792 Fälle über das Internet begangen. Um dem entgegenzuwirken, führte die Landespolizei 2025 eine digitale Präventionswoche durch, die Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern und Lehrkräfte für einen verantwortungsvollen Umgang mit Bild‑ und Videodateien sensibilisieren sollte. Die gestiegene Aufmerksamkeit trägt zu einer höheren Anzeigebereitschaft und damit zur Aufhellung des Dunkelfeldes bei.</p>
<p>Die Fallzahlen des sexuellen Missbrauchs von Kindern sind auf 441 Fälle zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang um 13,7 Prozent gegenüber 2024 (511 Fälle). Auch bei Vergewaltigungen ist ein leichter Rückgang festzustellen. 2025 wurden 352 Fälle registriert, was einem Minus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (361 Fälle). Bei der sexuellen Belästigung wurden 607 Fälle registriert (2024: 576). Die Aufklärungsquote liegt in diesem Deliktsfeld bei 82,7 Prozent und damit über dem Vorjahreswert von 79,9 Prozent.</p>
<p>In der Deliktsgruppe <strong>Strafrechtliche Nebengesetze</strong> ist ein starker Rückgang der Fallzahlen von 14.813 Fällen im Jahr 2024 auf 10.993 Fälle im Jahr 2025 zu verzeichnen. Dies entspricht einem Minus von 25,8 Prozent. Strafrechtliche Nebengesetze sind neben dem Strafgesetzbuch geltende Spezialgesetze mit eigenen Straftatbeständen, etwa das Betäubungsmittelgesetz oder das Aufenthaltsgesetz. Ursächlich für den Rückgang der Fallzahlen in diesem Deliktsbereich ist unter anderem die deutliche Abnahme ausländerrechtlicher Verstöße um 41,2 Prozent (2025: 3.765 Fälle, 2024: 6.408 Fälle). Dies steht im Zusammenhang mit der deutlich rückläufigen irregulären Migration.</p>
<p>Auch die Fallzahlen der <strong>Rauschgiftkriminalität</strong> gingen weiter zurück. Dies ist unter anderem auf die Teillegalisierung von Cannabis zum 1. April 2024 zurückzuführen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 4.544 Fälle registriert (2024: 5.887). Das entspricht einem Minus von 22,8 Prozent. Allgemeine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz waren 2025 vorrangig Straftaten im Zusammenhang mit Methamphetamin (2025: 1.222 Fälle, 2024: 1.080 Fälle) und Amphetamin (2025: 839 Fälle, 2024: 788 Fälle). Auch der unerlaubte Handel bzw. Schmuggel von Betäubungsmitteln ging zurück – von 598 Fällen im Jahr 2024 auf 379 Fälle im Jahr 2025.</p>
<p>Die sichergestellte Cannabis-Menge liegt mit 687,4 kg auf dem höchsten Stand seit 1992. Das entspricht einem Plus von 17 Prozent gegenüber 2024 und nahezu dem Dreifachen im Vergleich zu 2023 – also dem Jahr vor der Teillegalisierung von Cannabis. Auch bei Amphetaminen (2025: ca. 388 kg, 2024: ca. 100 kg) und Kokain (2025: ca. 19 kg, 2024: ca. 7,5 kg) sind deutliche Anstiege bei den Sicherstellungsmengen zu verzeichnen.</p>
<p>Im Jahr 2025 ist die Zahl der Rauschgifttoten auf 61 Tote (2024: 48) gestiegen. Die Zahl der Drogentoten markiert einen traurigen Höchstwert.</p>
<p>Landespolizeidirektor Mario Schwan: „Die deutlich gestiegenen Sicherstellungsmengen bei Cannabis, Amphetamin und Kokain zeigen, wie konsequent und erfolgreich unsere Landespolizei gegen die Rauschgiftkriminalität vorgeht. Allein 2025 wurde Cannabis im Wert von rund 6,9 Millionen Euro, Kokain im Wert von 1,4 Millionen Euro sowie Amphetamine im Wert von 3,5 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen. Die Rekordmengen bei Cannabis verdeutlichen, dass die Teillegalisierung den Schwarzmarkt nicht geschwächt, sondern ihm erheblichen Auftrieb gegeben hat.“</p>
<p>Im Bereich der <strong>Häuslichen Gewalt</strong> sind die Fallzahlen um 5,1 Prozent angestiegen (2025: 8.819, 2024: 8.391). Insgesamt wurden 9.185 Opfer registriert und damit 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr (2024: 8.735). Während sich die Fallzahlen in der Partnerschaftsgewalt um 5,4 Prozent auf 6.024 Fälle (2024: 5.716) erhöhten, nahmen sie im Bereich der familiären Gewalt um 4,4 Prozent auf 2.895 Fälle (2024: 2.772) zu. Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und Hinweise auf Hilfsangebote könnten das Anzeigeverhalten der Betroffenen positiv beeinflusst haben. Mit der im März vom Landtag beschlossenen Novelle des Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landes Sachsen-Anhalt wird der Schutz von Opfern und potenziellen Opfern häuslicher Gewalt deutlich gestärkt.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Der weitere Anstieg der Fälle von häuslicher Gewalt ist erschütternd. Opfer von Gewalt brauchen Schutz. Opfer von Gewalt müssen sich frei bewegen können. Deshalb war es so wichtig, dass wir für die Landespolizei die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen haben, zukünftig die Einhaltung von Wohnungsverweisen und Kontaktverboten technisch zu überwachen, und dass auch das Opfer einen Warnhinweis erhält. Jetzt ist es zudem möglich, für potenzielle Opfer umfassende Daten- und Übermittlungssperren einzurichten und die Opfer, ihre Angehörigen oder sonst nahestehende Personen mit einer vorübergehenden Tarnidentität auszustatten.“</p>
<p>Im Deliktsbereich <strong>Widerstandshandlungen gegen Polizeivollzugsbeamte</strong> wurden 2025 steigende Fallzahlen registriert. Insgesamt wurden 1.050 Fälle erfasst (2024: 951), was einem Anstieg um 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zugleich stieg die Zahl der betroffenen Polizeivollzugsbeamtinnen und ‑beamten deutlich an. 2.220 von ihnen wurden im Jahr 2025 Opfer von Gewalt (2024: 1.957). Das sind 263 Betroffene bzw. 13,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch die Angriffe und Widerstandshandlungen gegen Kräfte des Rettungsdienstes nahmen um 11,5 Prozent auf 87 Fälle zu (2024: 78), während die Zahlen der Angriffe auf Feuerwehrkräfte rückläufig waren (2025: 8, 2024: 16).</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Gewalt gegen unsere Einsatzkräfte ist vollkommen inakzeptabel und durch nichts zu rechtfertigen. Diese Frauen und Männer stehen jeden Tag für unsere Sicherheit ein. Sie verdienen unser aller Respekt und Rückhalt. Wer Polizistinnen und Polizisten angreift, muss mit harten Konsequenzen rechnen.“</p>
<p>Landespolizeidirektor Mario Schwan: „Wir stärken den Schutz der Kolleginnen und Kollegen gezielt durch moderne Ausrüstung und klare gesetzliche Grundlagen. Mit der Novellierung des Sicherheit- und Ordnungsgesetzes haben wir die Voraussetzungen für den Einsatz moderner Einsatzmittel geschaffen. Die flächendeckende Einführung von Distanz-Elektroimpulsgeräten und Bodycams wird die Sicherheit unserer Kräfte weiter stärken und ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern. Diesen Weg der konsequenten Modernisierung gehen wir entschlossen weiter.“</p>
<p>Zurückgegangen ist die Zahl der Taten, bei denen ein Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt wurde. Insgesamt registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 876 <strong>Fälle im Phänomenbereich Messerangriff</strong>. Im Jahr 2024 waren es noch 936 Fälle (minus 6,4 Prozent). In 505 Fällen wurden Messer bei Bedrohungen eingesetzt (2024: 481, plus 5 Prozent). Deutliche Rückgänge im Zusammenhang mit dem Einsatz eines Messers gab es insbesondere bei Raubdelikten (minus 30,8 Prozent) sowie bei Körperverletzungsdelikten (minus 15 Prozent). Damit liegen die Fallzahlen auf dem niedrigsten Niveau seit 2021. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen in diesem Deliktsbereich stieg von 34,4 Prozent auf 39,9 Prozent. Die größte Gruppe der nichtdeutschen Tatverdächtigen mit einem Anteil von 29,6 Prozent ist syrischer Herkunft. Von den Opfern sind 28,2 Prozent nichtdeutscher Herkunft.</p>
<p>Die Fallzahlen im Bereich der <strong>Jugendkriminalität</strong> sind erneut gesunken – von 16.333 Fällen im Jahr 2024 auf 15.825 Fälle im Jahr 2025 (minus 508 Fälle bzw. 3,1 Prozent). In diesem Zusammenhang ist auch ein Rückgang der ermittelten Tatverdächtigen um 4,9 Prozent zu verzeichnen. Im Jahr 2025 wurden 10.270 Tatverdächtige ermittelt (2024: 10.796). Auch die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen ist gesunken – von 3.366 im Jahr 2024 auf 2.899 im Jahr 2025. Das entspricht einem Rückgang von 13,9 Prozent. Bei den Heranwachsenden liegt der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei 33 Prozent, bei den Jugendlichen sind es 32,5 Prozent. Betrachtet man die Anteile, ohne ausländerrechtliche Verstöße zu berücksichtigen, sind 27,0 Prozent der heranwachsenden und 22,6 Prozent der jugendlichen Tatverdächtigen nichtdeutscher Herkunft.</p>
<p>In Bereich der <strong>Jugendgewaltkriminalität </strong>wurden 2025 wieder weniger Fälle registriert. Mit 1.327 Delikten und damit einem Rückgang von 4,5 Prozent gegenüber 2024 konnte die seit 2021 anhaltende steigende Entwicklung durchbrochen werden. Besonders deutlich zeigt sich der Rückgang bei den Raubdelikten. Die Fallzahlen sanken von 300 Fällen im Jahr 2024 auf 230 Fälle im Jahr 2025 (minus 23,3 Prozent). Raubdelikte machen damit 17,3 Prozent der Jugendgewaltkriminalität aus. Gefährliche bzw. schwere Körperverletzung stellen mit 75,2 Prozent weiterhin den größten Anteil aller Jugendgewaltdelikte dar und blieben in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (2025: 998, 2024: 1.003). Die Fallzahlen der Vergewaltigungen hingegen sind um 27,5 Prozent angestiegen – von 69 Fällen im Jahr 2024 auf 88 Fälle im Jahr 2025.</p>
<p>Die Gesamtzahl der ermittelten Tatverdächtigen im Bereich der Jugendgewaltkriminalität war 2025 rückläufig. Bei Jugendlichen (14 bis unter 18 Jahre) ist ein Rückgang um 8,9 Prozent zu verzeichnen. Sie stellen mit 878 Tatverdächtigen weiterhin die größte Gruppe der Tatverdächtigen dar. Die Zahl der heranwachsenden Tatverdächtigen (18 bis unter 21 Jahre) stieg hingegen leicht auf 584 Personen (plus 2,5 Prozent). 2025 wurden 466 nichtdeutsche Tatverdächtige erfasst. Das sind 7,9 Prozent weniger als im Vorjahr und der erste Rückgang seit 2021. Ihr Anteil an allen Tatverdächtigen im Bereich der Jugendgewaltkriminalität liegt bei 31,9 Prozent.</p>
<p>Landespolizeidirektor Mario Schwan: „Es ist erfreulich, dass die Zahlen der Jugend- und Jugendgewaltkriminalität zurückgegangen sind. Die Landespolizei wird bei der Bekämpfung von Jugendkriminalität nicht nachlassen. Deshalb setzen wir gezielt auf Aufklärungsarbeit. Ein ganzheitlicher, professioneller Ansatz zur Prävention ist unerlässlich, um ‚kriminellen Karrieren‘ vorzubeugen.“</p>
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                    <![CDATA[
                    Innenministerin verleiht Brandschutz- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen sowie Feuerwehrspange
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                </title>
                <pubDate>Sat, 21 Mar 26 09:00:47 +0100</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Im Rahmen der Jahresdienstberatung des Kreisbrandmeisters des Landkreises Saalekreis hat Innenministerin Dr. Tamara Zieschang gestern zwei Silberne Brandschutz- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen am Bande sowie eine Feuerwehrspange an drei Kameraden verliehen.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Die Kameraden setzen sich seit Jahrzehnten in ganz besonderer Art und Weise für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt ein. Ein so starker freiwilliger Einsatz für die Gemeinschaft und den Schutz unserer Bevölkerung ist nicht selbstverständlich. Darauf können wir und die Kameraden selbst sehr stolz sein. Mit den Ehrenzeichen und der Feuerwehrspange werden ihre Verdienste auch nach außen sichtbar gemacht.“</p>
<p>Die Auszeichnung <strong>Silbernes Brandschutz- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen am Bande (Stufe 1) </strong>wird an Kameradinnen und Kameraden verliehen, die sich</p>
<ul>
<li>über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren besondere persönliche Verdienste um den Brandschutz oder den Katastrophenschutz erworben</li>
</ul>
<p>oder</p>
<ul>
<li>sich durch mutiges und entschlossenes Verhalten bei Brand-, Katastrophen- oder Hilfeleistungseinsätzen ausgezeichnet haben.</li>
</ul>
<p>Das Silberne Brandschutz- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen am Bande haben erhalten:</p>
<p>Michael Spieß            DRK Kreisverband Merseburg-Querfurt</p>
<p>Karsten Stephan        Freiwillige Feuerwehr Kabelsketal</p>
<p>Mit der <strong>Feuerwehrspange</strong> können Mitglieder einer Feuerwehr und andere Personen für beispielgebende Leistungen in der Feuerwehrarbeit oder für hervorragende Leistungen bei Einsätzen gewürdigt werden. Die Feuerwehrspange stellt die erste Ebene der Landesauszeichnungen für die Verdienste um das Brandschutzwesen dar.</p>
<p>Eine Feuerwehrspange hat erhalten:</p>
<p>Thomas Junge           Freiwillige Feuerwehr Mücheln</p>
<p>&nbsp;</p>
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                    <![CDATA[
                    Land übergibt Gerätewagen Betreuung für den Katastrophenschutz
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Wed, 18 Mar 26 10:24:59 +0100</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang hat heute am Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge (IBK) neun Gerätewagen Betreuung für den Katastrophenschutz an acht Landkreise und eine kreisfreie Stadt übergeben. Die Gesamtkosten für die Fahrzeuge belaufen sich einschließlich der Beschaffung der notwendigen Funktechnik auf insgesamt fast 3,65 Millionen Euro. Die Fahrzeuge werden von den Kommunen an die Träger der Fachdienste (Hilfsorganisationen) zur Nutzung übergeben.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „In Notlagen sind oft die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zuerst vor Ort und leisten einen wertvollen Beitrag, um Menschen zu helfen. Dieses ehrenamtliche Engagement ist das Rückgrat unseres Bevölkerungsschutzes und damit von unschätzbarem Wert für die Sicherheit der Menschen in Sachsen-Anhalt. Das Land wird deshalb auch weiterhin alles daran setzen, die Einsatzkräfte bestmöglich auszustatten, damit sie für künftige Herausforderungen gewappnet sind.“</p>
<p>Je ein Gerätewagen Betreuung mit dem Modul Versorgung wurde an den Burgenlandkreis, die Landeshauptstadt Magdeburg, den Salzlandkreis sowie die Landkreise Mansfeld-Südharz und Wittenberg übergeben. Die Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Jerichower Land, der Burgenlandkreis sowie der Saalekreis haben jeweils einen Gerätewagen Betreuung mit dem Modul Unterkunft bekommen. Bei der Auswahl der Landkreise wurde sich an der bisherigen Ausstattung der Fachdienste des Betreuungsdienstes orientiert. Im Rahmen der zentralen Beschaffung sollen in den kommenden Jahren weitere Gerätewagen Betreuung vom Land beschafft werden; fünf Fahrzeuge befinden sich bereits in der Ausschreibung.</p>
<p>Die Gerätewagen sind mit einer Mannschaftskabine mit sechs Sitzplätzen für Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz ausgestattet. Im hinteren Bereich befindet sich ein Aufbau mit Ladefläche und Ladebordwand zur Unterbringung der Beladung. Neben der Standardbeladung können auch weitere benötigte Güter zur Betreuung der Bevölkerung wie Trinkwasser, Nahrungsmittel oder Betten transportieren werden.</p>
<p>Mit dem Modul Versorgung können 100 betreuungsbedürftige Menschen unter Einhaltung lebensmitteltechnischer Standards versorgt werden. Die Ausstattung ergänzt eine Feldküche, die als Anhänger mit dem Fahrzeug mitgeführt wird. Die Beladung enthält ein Stromerzeugungsaggregat für den Betrieb der Geräte, ein Warmwassergerät, Materialien für den Transport von Trink- und Abwasser, ein Kühlgerät, ein Küchenzelt, Arbeits- und Spültische, Speisetransportbehälter sowie weiteres Küchenzubehör.</p>
<p>Das Fahrzeug mit dem Modul Unterkunft ist dafür ausgerüstet, 100 betreuungsbedürftige Menschen unterzubringen und mit Grundgütern zu versorgen. Mit der Beladung kann eine Notunterkunft in einem Gebäude, z. B. einer Turnhalle oder Schule, ausgestattet und betrieben werden. Für diesen Zweck enthält das Fahrzeug eine Büroausstattung zur Erfassung der Menschen, ein Stromerzeugungsaggregat für den Betrieb der Geräte, Festzeltgarnituren, 100 Feldbetten, ausreichend Lagermöglichkeiten für die Betreuungsausstattung sowie Materialien und Geräte für einen sicheren Betrieb (z. B. Feuerlöscher, Notlichter).</p>
<p><u>Hintergrund:</u></p>
<p>Das Ministerium für Inneres und Sport investiert kontinuierlich in den Katastrophenschutz des Landes. Die Mittel für den Katastrophenschutz wurden gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Standen für das Jahr 2025 noch 3,7 Millionen Euro zur Verfügung, sind für 2026 6,2 Millionen Euro vorgesehen.</p>
<p>Neben den aktuellen neun Gerätewagen Betreuung ist im zweiten Quartal die Übergabe von acht Einsatzleitwagen Katastrophenschutz geplant. Im vierten Quartal werden vier Gerätewagen Tauchen und fünf Krankentransportwagen Typ B übergeben. Hinzu kommen ein Mannschaftstransportfahrzeug, zwei All-terrain-vehicles mit Erstausrüstung (Quad) sowie ein Mehrzweckboot inklusive Zubehör und Trailer.</p>
<p>Sirenenförderung: Für 2026 ist eine Landesförderung von 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Ab 2027 sind zusätzlich Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur für den weiteren Ausbau des Sirenennetzes eingeplant.</p>
<p>&nbsp;</p>
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                    <![CDATA[
                    Polizeihubschrauberstaffel Sachsen-Anhalt fast 700 Mal in der Luft
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Sat, 14 Mar 26 09:00:27 +0100</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Die Polizeihubschrauberstaffel Sachsen‑Anhalt war im Jahr 2025 bei zahlreichen Einsätzen gefragt. Dazu gehörten unter anderem Personensuchen, Waldbrandbekämpfung und Bergrettungen. Insgesamt absolvierten die Piloten im vergangenen Jahr 683 Flüge mit 924 Flugstunden (2024: 595 Flüge mit 780 Flugstunden). Mit 527 Einsatzflügen verzeichnete die Polizeihubschrauberstaffel im vergangenen Jahr einen Anstieg von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr (475 Einsatzflüge). Zusätzlich führten die Besatzungen Trainingsflüge, unter anderem mit dem Spezialeinsatzkommando, sowie Aus‑ und Fortbildungsflüge und technisch bedingte Flüge durch.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Unsere Hubschrauberstaffel war im letzten Jahr wieder vielfach im Einsatz. Die Erfahrung der Besatzung kombiniert mit dem Einsatz modernster Technik dienen oft als wichtige Unterstützung für die Arbeit der Kräfte am Boden. Für ihren engagierten und verlässlichen Einsatz danke ich der Hubschrauberstaffel sehr.“</p>
<p>Von den 527 Einsatzflügen im Jahr 2025 entfiel ein großer Teil auf Soforteinsätze. Über die Hälfte aller Einsätze galt zudem der Suche nach Gegenständen oder vermissten Personen.</p>
<p>Im Jahr 2025 wirkte die Polizeihubschrauberstaffel auch in mehreren besonderen Einsatzlagen mit. So unterstützte die Besatzung die Bekämpfung eines großflächigen Waldbrandes im Landkreis Anhalt‑Bitterfeld aus der Luft und war darüber hinaus an Maßnahmen der Luftsicherung in Berlin beteiligt. In Zusammenarbeit mit der Bergwacht Harz konnten zudem sechs Menschen mit einer Winde gerettet werden.</p>
<p><u>Hintergrund: </u></p>
<p>Die Polizeihubschrauberstaffel mit Standort am Verkehrslandeplatz Magdeburg verfügt über zwei Polizeihubschrauber vom Typ Airbus H145. Beide sind identisch ausgestattet und lassen sich durch Umrüstung für alle flugpolizeilichen Aufgaben verwenden. Hierfür steht der Hubschrauberstaffel ein Elektro-Optisches-System („Wärmebildkamera“) sowie ein Hochleistungsscheinwerfer als Standardausrüstung für den Einsatzhubschrauber zur Verfügung. Zusätzlich kommen eine Rettungswinde, Außenlasthaken mit optionalen Feuerlöschbehältern sowie Abseilvorrichtungen für die Verbringung von Kräften des Spezialeinsatzkommandos zum Einsatz.</p>
<p>Es versehen aktuell acht voll ausgebildete Piloten, drei Flugtechniker und ein Pilot mit zusätzlichem Fortbildungsbedarf als Cockpitbesatzungsmitglied zusammen mit sechs Systemoperatoren ihren Dienst in der Polizeihubschrauberstaffel. Dabei bildet jeweils ein Pilot mit Flugtechniker und Systemoperator eine Polizeihubschrauberbesatzung.</p>
<p>Einen Einblick in die tägliche Arbeit der Polizeihubschrauberstaffel gibt es unter anderem hier: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=b1Z04YugWH4#_blank">lsaurl.de/HuStPolizei</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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                <title>
                    
                    <![CDATA[
                    Flächendeckende Festbetragsförderung von 50.000 Euro für den kommunalen Brandschutz
                    ]]>
                    
                </title>
                <pubDate>Wed, 11 Mar 26 10:08:46 +0100</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Das Land Sachsen-Anhalt fördert in diesem Jahr (zusätzlich zur langjährig bestehenden Förderung von Einsatzfahrzeugen, Feuerwehrgerätehäusern und Löschwasserentnahmestellen) einmalig landesweit kleinere Investitionsmaßnahmen im kommunalen Brandschutz für Einheits- und Verbandsgemeinden mit einem Festbetrag von 50.000 Euro. Insgesamt stehen dafür im Jahr 2026 rund 5 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur zur Verfügung. Das Ministerium für Inneres und Sport setzt damit seine erste Maßnahme aus dem Bereich des Sondervermögens Infrastruktur um.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Das Land unterstützt die Kommunen kontinuierlich bei Investitionen in den Brandschutz und damit in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Mit dieser einmaligen Förderung werden kleinere Investitionen an Feuerwehrhäusern oder in Einsatzgeräte unterstützt. Alle förderfähigen Anträge aller finanzkraftschwachen Einheits- und Verbandsgemeinden werden berücksichtigt. Damit wollen wir unsere Kommunen im Land weiter zukunftsweisend unterstützen und den vielen Ehrenamtlichen in den Feuerwehren bessere Bedingungen bieten. Unser Ziel sind starke Feuerwehren und sichere Gemeinden.“</p>
<p>Förderfähig sind nicht abundante (finanzkraftschwache) Einheits- und Verbandsgemeinden. Die Förderung ist auf jeweils eine Gesamtmaßnahme beschränkt. Die Maßnahme muss nach dem 1. Januar 2025 begonnen worden sein. Die Gesamtkosten müssen mindestens 50.000 Euro betragen. Anträge auf Förderung sind an die Investitionsbank Sachsen-Anhalt zu richten: <a href="https://www.ib-sachsen-anhalt.de/de/oeffentliche-einrichtungen/investieren-ausgleichen/sondervermoegen-infrastruktur">lsaurl.de/Antragsstellung</a>.</p>
<p>Zu den Fördermaßnahmen zählen unter anderem Baumaßnahmen oder Instandsetzungsmaßnahmen an Feuerwehrhäusern, die Errichtung von Ausbildungsräumlichkeiten, Lagerräumen oder Löschwasserentnahmestellen, die Beschaffung mobiler Netzersatzanlagen, Mannschaftstransportwagen, Kommandowagen, Feuerwehrbooten oder von Anhängern für Einsatzfahrzeuge.</p>
<p>Weitere Informationen zu den Fördergrundsätzen finden Sie unter: <a href="https://mi.sachsen-anhalt.de/themen/brand-und-katastrophenschutz/feuerwehr-1/foerdergrundsaetze-brandschutz#c437935">lsaurl.de/Foerdergrundsaetze</a>.</p>
<p><u>Ergänzende Hintergrundinformationen:</u></p>
<p>Das Ministerium für Inneres und Sport (MI) unterstützt die Kommunen – unabhängig von der Förderung aus dem Sondervermögen Infrastruktur auch weiterhin – bei der Verbesserung des Brandschutzes durch Fördermittel für Feuerwehrhäuser, Einsatzfahrzeuge und Löschwasserentnahmestellen sowie zweckgebundene Zuweisungen. Darüber hinaus wird kontinuierlich in den Katastrophenschutz des Landes investiert.</p>
<p><strong>Brandschutz:</strong></p>
<p>2025 hatte das Land Fördermittel von rund 14,7 Millionen Euro (Einsatzfahrzeuge, Feuerwehrhäuser, Fahrerlaubnisse) und zweckgebundene Zuweisungen für den kommunalen Brandschutz in Höhe von 4,8 Millionen Euro bereitgestellt. Im Jahr 2026 stehen für Einsatzfahrzeuge, Feuerwehrhäuser, Löschwasserentnahmestellen und Fahrerlaubnisse 19,95 Millionen Euro sowie Mittel in Höhe von 5,2 Millionen Euro in Form von Zuweisungen für kommunale Maßnahmen im Brandschutz zur Verfügung.</p>
<p><strong>Entwicklung Förderungen Brandschutz 2026 bis 2028:</strong></p>
<p>Für den Neu- und Umbau von Feuerwehrhäusern werden vom MI in diesem Jahr rund 5,3 Millionen Euro für 19 Bauvorhaben bereitgestellt. 2027 stehen für elf Bauvorhaben rund sechs Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung, für 2028 4,3 Millionen Euro für 13 Bauvorhaben.</p>
<p>Die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen wird 2026 mit rund 13,7 Millionen Euro gefördert <br />(70 Fahrzeuge). 2027 stehen für 78 Fahrzeuge und 24 Rollcontainermodule rund 16,3 Millionen Euro zur Verfügung. 2028 soll für 54 Fahrzeuge eine Fördersumme von rund 11,1 Millionen Euro bereitgestellt werden.</p>
<p>Auch die Förderung von Löschwasserentnahmestellen wird bis 2028 erhöht. Im laufenden Jahr steht für 14 Entnahmestellen eine Fördersumme von 270.000 Euro zur Verfügung. 2027 werden für 15 Entnahmestellen 295.000 Euro und für 2028 773.000 Euro zur Verfügung gestellt (20 Entnahmestellen).</p>
<p>Hieraus ergibt sich folgende Entwicklung: Im Jahr 2026 sind nach derzeitigem Stand 19,3 Millionen Euro für 103 Projekte verplant. 2027 werden 22,6 Millionen Euro für 104 Projekte bereitgestellt. Im Jahr 2028 sind 16,2 Millionen Euro für 87 Projekte vorgesehen.</p>
<p><strong>Weitere Förderungen:</strong></p>
<p>Zur Unterstützung der Kommunen im Bereich des Brandschutzes reicht das MI 2026 einen Betrag in Höhe von 4,9 Millionen Euro aus dem Aufkommen der Feuerschutzsteuer nach § 23 BrSchG an die Kommunen aus. Im Jahr 2025 hatte dieser noch bei 4,5 Millionen Euro gelegen. 2026 fördert das MI erneut den Erwerb von Fahrerlaubnissen für Mitglieder der kommunalen Feuerwehren mit 200.000 Euro. Zudem wird die Förderung für Kinder- und Jugendfeuerwehren fortgesetzt. Insbesondere zur Unterstützung des feuerwehrspezifischen Ausbildungsteils und der Mitgliedergewinnung sind 2026 erneut 300.000 Euro vorgesehen.</p>
<p>Die Gemeinden in Sachsen-Anhalt haben den Brandschutz als Pflichtaufgabe grundsätzlich eigenverantwortlich sicherzustellen. Gleichwohl unterstützt das Land die Gemeinden bei der Erfüllung von deren Pflichtaufgabe mit erheblichen Mitteln. Das MI fördert insbesondere die Feuerwehrinfrastruktur – darunter den Bau von Feuerwehrhäusern und Löschwasserentnahmestellen sowie die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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                    Rund 1.900 Einsätze für Diensthunde der Landespolizei
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                <pubDate>Wed, 11 Mar 26 12:30:37 +0100</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Ob bei der Suche nach vermissten Personen, bei der Fahndung nach flüchtigen Tätern oder beim Aufspüren von Betäubungsmitteln und Sprengstoffen – die Diensthunde der Landespolizei sind wahre Alleskönner. Die Jahresbilanz des Diensthundwesens für das Jahr 2025 zeigt, wie vielseitig die Diensthunde mit ihrem außergewöhnlichen Spürsinn in der täglichen Polizeiarbeit eingesetzt werden. Im vergangenen Jahr waren die Diensthundführereinheiten bei rund 1.900 Einsätzen insgesamt knapp 7.700 Stunden im Einsatz. Die Landespolizei verfügt über 83 Diensthunde mit insgesamt 77 Diensthundführerinnen und Diensthundführern.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Unsere Diensthunde sind eine unverzichtbare Unterstützung für die Landespolizei. Sie ergänzen ihre menschlichen Partner in den unterschiedlichsten Einsätzen. Mit neuen Hunderassen und Trainingsansätzen investiert die Landespolizei zielgerichtet in die Zukunft der spezialisierten Spürhundarbeit. Mein Dank gilt allen Diensthundführerinnen und -führern, die mit viel Engagement die jungen Hunde zu einem verlässlichen Einsatzpartner ausbilden.“</p>
<p>Die Fährtenspürhunde waren 2025 mit 1.118 Einsätzen am häufigsten im Einsatz. Auf den Geruchssinn der Rauschgiftspürhunde konnte die Polizei in 187 Einsätzen bauen, a-typische Personenspürhunde waren 66 Mal und Leichenspürhunde 14 Mal gefragt. Zudem wurden Brandmittelspürhunde 22 Mal, Schutzhunde 242 Mal und Datenträgerspürhunde 48 Mal eingesetzt. Sprengstoffspürhunde wurden in 229 Fällen herangezogen.</p>
<p><u>Innovative Ausbildungsansätze:</u></p>
<p>Mit der inzwischen 17 Wochen alten Labradorhündin Gerda ist 2025 das jüngste Mitglied der Landespolizei in die Personensuche gestartet. Gerda wurde mit acht Wochen an ihre Ausbilderin übergeben. Seitdem entdeckt sie Tag für Tag spielerisch ihre Umwelt und legt die Grundlagen für eine besondere Aufgabe. Gerda wird gezielt zur Suche nach Personen ausgebildet. Dabei stehen bewusst neue, moderne und wissenschaftlich fundierte Trainingsansätze im Mittelpunkt. Unterstützt wird das Projekt durch den erfahrenen Deutschen Schäferhund Fritz, der bereits erfolgreich in der operativen Fährtenspürarbeit eingesetzt wurde.</p>
<p>Die English Springer Spaniel-Hündin Monte wird im April ein Jahr alt und blickt bereits auf eine bemerkenswerte Entwicklung zurück. Genau wie Gerda kam sie mit acht Wochen zu ihrem Diensthundführer und Ausbilder. Seitdem bewegt sich Monte täglich im Umfeld der Landespolizei und wächst in ihre Aufgabe hinein. Sie ist die erste Vertreterin ihrer Rasse in der Landespolizei und Teil eines zukunftsweisenden Projekts. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung der sogenannten Suche per Laser im Bereich der Sprengstoffspürhundarbeit. Ziel ist es, moderne technische Ansätze mit den außergewöhnlichen olfaktorischen Fähigkeiten von Diensthunden zu kombinieren und perspektivisch neue Ausbildungs- und Einsatzstandards zu etablieren. Monte steht exemplarisch für die Öffnung gegenüber neuen Rassen, neuen Methoden und neuen Wegen im modernen Diensthundwesen.</p>
<p><u>Hintergrund:</u></p>
<p>Bei den Diensthunden handelt es sich größtenteils um deutsche bzw. belgische Schäferhunde, vorwiegend in der Varietät Malinois, aber auch Labrador, Weimaraner, Terrier-Mix, Australian Shephard, Deutsch Drahthaar, Englisch Springer Spaniel, Gebirgsschweißhund und Bracken-Mix. Somit wird die Landespolizei auch durch Hunde der Jagdgebrauchsrassen sowie Mischlingsgattungen aus Jagdgebrauchsgattungen verstärkt. Jedem Diensthund ist eine Diensthundführerin bzw. ein Diensthundführer zugeordnet.</p>
<p>Die Diensthundführerschule in Pretzsch ist das zentrale Ausbildungs- und Kompetenzzentrum für das Diensthundwesen in Sachsen-Anhalt. Hier werden Diensthunde für die Landespolizei angekauft, auf ihren Einsatz vorbereitet, ausgebildet und während ihrer gesamten Dienstzeit begleitet, weitergebildet sowie geprüft und zertifiziert. An der Schule sind neun Diensthundführerinnen und ‑führer als Ausbildende tätig.</p>
<p>Neben der Landespolizei Sachsen‑Anhalt bildet die Diensthundführerschule auch Diensthunde anderer Bundesländer aus, unter anderem aus Brandenburg und Thüringen. Zusätzlich unterstützt sie die Justiz in Sachsen‑Anhalt sowie in weiteren Bundesländern, derzeit insbesondere in Hessen, Schleswig‑Holstein und Thüringen. Auch international leistet die Diensthundführerschule im Auftrag des Bundeskriminalamtes polizeiliche Aufbauhilfe, unter anderem in Nigeria und Ghana.</p>
<p>Alle Diensthunde absolvieren eine Ausbildung in einem speziellen Einsatzbereich. Etwa ein Drittel von ihnen wird zusätzlich dual ausgebildet, das heißt, sie durchlaufen neben ihrer Spezialisierung auch die Schutzhundausbildung. Die Qualifikation als Schutzhund setzt den erfolgreichen Nachweis in den Bereichen Nasenarbeit, Gehorsam und Schutzdienst voraus.</p>
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                    <![CDATA[
                    Innenministerium ordnet für den 11. März Trauerbeflaggung an
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                </title>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 26 13:09:33 +0100</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Anlässlich des nationalen Gedenktags für die Opfer terroristischer Gewalt ordnet das Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt am 11. März 2026 an den Dienstgebäuden des Landes Sachsen-Anhalt Trauerbeflaggung (Halbmast) an.</p>
<p>Bei drei Flaggenmasten sind die Flaggen von links nach rechts in folgender Reihenfolge zu setzen: Flagge der Europäischen Union – Bundesflagge – Landesflagge.</p>
<p><u>Hintergrund: </u></p>
<p>Die Einführung des Gedenktages und dessen jährliche Begehung am 11. März erfolgte durch Beschluss der Bundesregierung im Februar 2022. Der Gedenktag knüpft dabei auf nationaler Ebene an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus an, der nach den Bombenanschlägen in Madrid vom 11. März 2004 ins Leben gerufen wurde. Die Europäische Union gedenkt seit 2005 jährlich an diesem Tag der Betroffenen terroristischer Gräueltaten weltweit.</p>
<p>&nbsp;</p>
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                    <![CDATA[
                    USBV-Gruppe der Landespolizei im vergangenen Jahr mehr als 400 Mal im Einsatz
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                <pubDate>Fri, 06 Mar 26 09:18:36 +0100</pubDate>
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                    <![CDATA[
                        <p>Die hochspezialisierten Kolleginnen und Kollegen der USBV-Gruppe der Landespolizei Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr 423 Einsätze absolviert. Der Schwerpunkt der Arbeit lag auf der landesweiten Übernahme von Untersuchungsaufträgen im Zusammenhang mit explosionsgefährlichen Stoffen und der anschließenden kriminaltechnischen Aufarbeitung.</p>
<p>Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Die Spezialistinnen und Spezialisten unserer USBV-Gruppe stehen dort bereit, wo höchste Gefahr droht. Sie erkennen, entschärfen und untersuchen Spreng- und Brandvorrichtungen – eine Aufgabe, die höchste Fachkenntnis, körperliche Fitness und kontinuierliche Fortbildung verlangt. Dabei setzen sie sich immer auch einem besonderen Risiko aus, um die Bevölkerung zu schützen. Für ihre Expertise und den unermüdlichen Einsatz danke ich ihnen herzlich.“</p>
<p>Die USBV-Gruppe ist dem Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt angegliedert und rund um die Uhr einsatzbereit. Sie kommt unter anderem bei der Sicherung und Entschärfung von verdächtigen Gegenständen, bei Durchsuchungen mit explosionsgefährlichen Stoffen sowie bei der kriminaltechnischen Untersuchung von Sprengmitteln zum Einsatz. Unter sogenannten Unkonventionellen Spreng- oder Brandvorrichtungen (USBV) sind manuell hergestellte Brand- oder Sprengladungen zu verstehen.</p>
<p>Im Jahr 2025 hat die USBV-Gruppe in 128 Fällen explosions-gefährliche Asservate in den Dienststellen des Landes übernommen, fachgerecht untersucht und dokumentiert. Darunter befanden sich industrielle Pyrotechnik aller Kategorien sowie diverse selbst hergestellte Gegenstände. Die Mengen variieren dabei von Einzelstücken bis hin zu umfangreichen Gesamtgewichten von 400 Kilogramm.</p>
<p>In 26 Fällen wurde die USBV-Gruppe zur Sicherung und Entschärfung unkonventioneller Spreng- oder Brandvorrichtungen alarmiert. Bei zehn Einsätzen unterstützten sie die Tatortarbeit nach Sprengungen von Geld- und Warenautomaten. Neun Einsätze betrafen den Fund und Sicherstellungen militärischer Sprengstoffe oder Kampfmittel.</p>
<p>Alle Entschärfer der USBV-Gruppe sind ausgebildete Polizeivollzugsbeamte und durchlaufen für ihre Tätigkeit eine anspruchsvolle 31-wöchige Spezialausbildung. Regelmäßige Fortbildungen sowie eine hohe körperliche Belastbarkeit – insbesondere für den Einsatz im Bombenschutzanzug – sind für die tägliche Arbeit unerlässlich. Die USBV-Gruppe führt neben akuten Maßnahmen auch Beratungen und Schulungen in Polizeidienststellen, Behörden und Einrichtungen des Landes Sachsen-Anhalt durch.</p>
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