Landesportal Sachsen-Anhalt - Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten https://www.sachsen-anhalt.de/bs/pressemitteilungen/ Pressemitteilungen der Landesverwaltung Sachsen-Anhalt sowie nachgeordneter Behörden und Bereiche de-de Fri, 27 Jan 23 22:12:16 +0100 <![CDATA[ Wirtschaftsminister Sven Schulze: „Mit der Praktikumsprämie setzen wir eine Erfolgsgeschichte in Sachsen-Anhalt fort.“ ]]> Fri, 27 Jan 23 10:13:55 +0100 Magdeburg. Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren können ab sofort wieder von der Praktikumsprämie profitieren. Wer in den Schulferien ein Praktikum in einem ausbildungsberechtigten Handwerksbetrieb in Sachsen-Anhalt absolviert, erhält vom Land Sachsen-Anhalt eine Prämie von 120 Euro pro Woche.    

Wirtschaftsminister Sven Schulze sagt: „Mit der Verlängerung der Praktikumsprämie setzen wir eine Erfolgsgeschichte in Sachsen-Anhalt fort. Für Schülerinnen und Schüler bietet das Praktikum die Möglichkeit, einen spannenden Handwerksberuf kennenzulernen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Allein im Jahr 2021 hat jede dritte Praktikantin bzw. jeder dritte Praktikant eine Ausbildung im Handwerk begonnen, viele davon in ihrem Praktikumsbetrieb. Damit ist die Prämie ein sehr wertvolles Instrument, die uns ermöglicht, jungen Menschen das Handwerk näherzubringen und die dringend benötigten Fachkräfte von morgen zu gewinnen.“

Hintergrund: Zwischen 2020 und 2022 wurden in den Kammerbezirken der Handwerkskammern (HWK) Halle und Magdeburg 1025 Praktika durchgeführt.

Im vergangenen Jahr haben 630 Schülerinnen und Schüler ein Praktikum in einem Betrieb im Kammerbezirk Halle absolviert. Davon haben 142 (22,4 Prozent) einen Berufsausbildungsvertrag geschlossen. 99 von ihnen (69,7 Prozent) in ihrem Praktikumsbetrieb.

Im Kammerbezirk Magdeburg haben 154 Schülerinnen und Schüler ein Praktikum aufgenommen. Davon haben 13 (8,4 Prozent) eine Ausbildung begonnen. 11 (84,6 Prozent) von ihnen in ihrem Praktikumsbetrieb.

 

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<![CDATA[ Verleihung EDEKA Bio-Regionalpreis auf der Internationalen Grünen Woche 2023 ]]> Mon, 23 Jan 23 12:41:56 +0100 Berlin. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Landwirtschaftsminister Sven Schulze haben heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin den Sachsen-Anhalt-Tag eröffnet. Vor dem feierlichen Auftakt hatte Minister Sven Schulze einen Rundgang durch die Messehalle 23b unternommen.

Als einer der Höhepunkte des Sachsen-Anhalt-Tages ist der EDEKA Bio-Regionalpreis verliehen worden. Aufgrund des Ausfalls der Grünen Woche im vergangenen Jahr wurden die Gewinner der Jahre 2022 und 2023 gekürt.

Gewinner 2022:

  • „Fallstein Destillerie Demmel & Ci“ mit ihrem „TOMMYS Gin" und
  • „Aljotti“ mit ihrer feinen Knoblauchcreme.

Gewinner 2023:

  • „Bio Edelpilze Altmark c/o mannus feine kost manufaktur“ mit ihrem „vegi frika - veganes Pilzfrikassee“

„Der Wettbewerb hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt“, sagt Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze. „Die Zahl der Teilnehmer nimmt stetig zu. Das Bewerberfeld zeigt eine ausgesprochene Vielfalt an innovativen Produkten. Darauf bin ich sehr stolz“, so Minister Sven Schulze weiter. 

„Ich freue mich sehr, dass sich unsere Ernährungswirtschaft stets an aktuellen Trends orientiert und seine Produktpalette weiterentwickelt. Damit wird die kulinarische Attraktivität Sachsen-Anhalts weiter gesteigert. Dieses Engagement und die innovativen Vermarktungsideen wollen wir durch unseren Preis auszeichnen und somit wertschätzen.“

Hintergrund: Zur Förderung innovativer Entwicklungen von Bioprodukten lobt die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der EDEKA Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbh jedes Jahr den Wettbewerb um den EDEKA Bio-Regionalpreis für Sachsen-Anhalt aus. Kooperationspartner ist die BioHöfeGemeinschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Der Wettbewerb fand in diesem Jahr zum siebten Mal statt. Die Gewinner des Preises erhalten die Möglichkeit einer Erstvermarktung in EDEKA-Märkten. Diese Erstvermarktung wird mit einer für die Gewinner kostenfreien Handzettelwerbung unterstützt.

Spendenaktion: Im Rahmen der IGW rufen das sachsen-anhaltische Ernährungsnetzwerk und die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH in der Ernährungsbranche in Sachsen-Anhalt zu einer Lebensmittel-Spendenaktion für die Ukraine auf.

Spenden für das Projekt „German Food Bridge“ (GFB) werden gern noch bis zum Ende der Grünen Woche angenommen.

Kontakt/Weitere Infos:

IHK Halle-Dessau | Ralph Seydel | Tel. 0173 394 0946 | rseydel@halle.ihk.de

 

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<![CDATA[ Neue Verordnung über zusätzliche düngerechtliche Vorschriften tritt in Kraft ]]> Wed, 18 Jan 23 05:44:44 +0100 Magdeburg. Auf der heutigen Kabinettssitzung ist die neue „Verordnung über zusätzliche düngerechtliche Vorschriften“ beschlossen worden. Damit hat Sachsen-Anhalt seinen Beitrag dafür geleistet, dass die Europäische Kommission das laufende Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen des Verstoßes gegen die Nitratrichtlinie nicht fortführt. Dadurch waren die Bundesländer gezwungen, die bisherige Ausweisung mit Nitrat und Phosphor belasteten Gebiete von Grund- und Oberflächengewässern zu überprüfen und neu auszuweisen.

Im Ergebnis dieser Überprüfung ergaben sich in Sachsen-Anhalt Veränderungen in der Abgrenzung sowie in der flächenmäßigen Ausdehnung der mit Nitrat belasteten Gebiete (sogenannte rote Gebiete).

Hierzu sagt Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze: „Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass landwirtschaftliche Betriebe, die nachhaltig wirtschaften, nicht benachteiligt werden, sofern sie nachweisen, dass sie nicht zu den Verursachern der Nitratbelastung gehören und eine weitere Optimierung des Messstellennetzes erfolgt.“

Das besagt die neue Landesverordnung:

  • Der Umfang der mit Nitrat belasteten landwirtschaftlich genutzten Fläche erhöht sich von circa 73.000 Hektar auf circa 135.200 Hektar.
  • Prozentual gesehen erhöht sich der Anteil dieser Flächen im Verhältnis zu landwirtschaftlich genutzter Fläche von 6,3 Prozent auf 11,7 Prozent.
  • Liegt eine landwirtschaftlich genutzte Fläche innerhalb eines roten Gebietes, muss der Landwirtschaftsbetrieb zusätzliche düngerechtliche Anforderungen einhalten. So dürfen beispielsweise Wirtschaftsdünger, sowie organische und organisch-mineralische Düngemittel nur aufgebracht werden, wenn diese im Vorfeld auf ihren Stickstoffgehalt untersucht worden sind.
  • Eine Ausweisung von durch Phosphor belastete Gebiete erfolgt nicht. Es gelten die erweiterten Anforderungen des Fachrechtes.

In einer Übersichtskarte sind die betroffenen Gebiete farblich markiert. Die Karte kann im Geoportal abgerufen werden:

https://www.geodatenportal.sachsen-anhalt.de/mapapps/resources/apps/viewer_v40/index.html?lang=de

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<![CDATA[ Sachsen-Anhalt auf der Internationalen Grünen Woche 2023 ]]> Wed, 11 Jan 23 12:51:22 +0100 Magdeburg. Von der Altmark bis zum Burgenlandkreis, vom Harz bis Wittenberg: Sachsen-Anhalts Ernährungs- und Landwirtschaft präsentieren sich vom 20. bis 29. Januar 2023 auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. Mehr als 90 Unternehmen der Branchen, Direktvermarkter, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Tourismus und der Landkreise stellen sich in Halle 23b mit kulinarischen Spezialitäten und Produktinnovationen vor.

Welches Programm die Besucher bei der 87. Auflage der IGW erwartet, darüber informierten heute Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Landwirtschaftsminister Sven Schulze.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff: „Sachsen-Anhalt besitzt eine leistungsfähige und moderne Land- und Ernährungswirtschaft. Ich freue mich, dass es in diesem Jahr wieder möglich ist, ein internationales Publikum in Berlin von der hohen Qualität der Produkte unserer Unternehmen zu überzeugen.“

Landwirtschaftsminister Sven Schulze: „Moderne Landwirtschaft, regionale und nachhaltige Produkte aus Sachsen-Anhalt – all das können Besucher in diesem Jahr wieder vor Ort auf der Grünen Woche in Berlin entdecken. Ich freue mich sehr, dass sich in herausfordernden Zeiten viele Betriebe und Unternehmen aus Sachsen-Anhalt in Berlin präsentieren und für unsere starke Land- und Ernährungswirtschaft in Sachsen-Anhalt werben.“

Nach 2020 wird die IGW erstmals wieder als Präsenzmesse mit tausenden Besuchern und Ausstellern stattfinden. Die Sachsen-Anhalt-Halle genießt beim Messepublikum einen erstklassigen Ruf und erfreut sich traditionell dichter Besucherströme. Auf einer Showbühne informieren Talkrunden über Land, Landwirtschaft und Lebensmittelhandwerk.

Ein Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm ist der Sachsen-Anhalt-Tag am 23. Januar 2023. Hier nutzen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Messehalle als Informations- und Netzwerkplattform. Die Verleihung des EDEKA-Bioregionalpreises an diesem Tag lüftet das Geheimnis um das beste heimische Bio-Produkt 2022. Außerdem werden mit wechselnden Thementagen werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt. An zwei Tagen stehen die Regionen Altmark und Börde im Mittelpunkt. Lokale Akteure präsentieren sich dabei informativ und unterhaltsam im Programm auf der Showbühne.

Ein weiterer Tag widmet sich dem Thema Landwirtschaft, einer bedeutenden Branche im Bundesland. Im Mittelpunkt dieser Präsentation steht der Obstanbau. Obstbauern des Landes stellen sich vor, der Obstbauverband informiert zu Verbandsarbeit und Verbraucherthemen. Beim Spiel „Apfelschießen mit Wilhelm Tell“ geht es vergnüglich zu.

Die im Messezeitraum wechselnden Präsentationen der Hochschulen und Forschungs-einrichtungen tragen dem Innovationsgeist Sachsen-Anhalts Rechnung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler informieren unter anderem über Mikroalgen und ihre Nutzungsmöglichkeiten, Innovationen in der Getränkeindustrie und Analysen der globalen Lebensmittelmärkte.

Am Stand des Landesmarketings #moderndenken geht es um innovative Projekte der Land- und Ernährungswirtschaft. Auch hier spielen Algen eine wichtige Rolle. Für das Publikum stehen Algenkekse und Algen-Hummus zur Verkostung bereit. Weiterhin werden ein Pionier-Unternehmen im Kichererbsenanbau aus der Magdeburger Börde und das preisgekrönte Weinprojekt „VinEcoS“ im Anbaugebiet Saale-Unstrut vorgestellt.

Besucherinnen und Besucher sollten Appetit mitbringen. Eine Produktpalette von Weinen bis hin zu feinen Baumkuchenspezialitäten macht den Hallenrundgang zur Schlemmerreise. Die Aussteller präsentieren neuartige Nahrungsmittelentwicklungen, darunter High-Protein-Müslis auf der Basis von knusprigen Linsen-Flakes. Auch das „Superfood“ Hanf ist zu finden. Hier verführen kandierte Hanfnüsse zum Probieren. An einer Hanfpresse wird zudem gezeigt, wie Öl aus Hanfsamen hergestellt wird.

Hintergrund: In acht Hallen der Internationen Grünen Woche stellen 12 Bundesländer eine große Auswahl an heimischen Delikatessen vor. Insgesamt ist die besucherstärkste Messe Berlins Gastgeberin für rund 1.800 Ausstellerinnen und Aussteller aus über 70 Ländern. 2020 zählte die Messe rund 400.000 Besucher.

Thementage in der Sachsen-Anhalt-Halle:

21.01.2022      Tag der Altmark

23.01.2022      Sachsen-Anhalt-Tag, Sachsen-Anhalt-Abend

23.01.2022      Verleihung des Bio-Regionalpreises der EDEKA

24.01.2022      Tag der Börde

27.01.2022      Tag der Landwirtschaft

Die Tickets für die Internationale Grüne Woche gibt es ausschließlich vorab und online über den Ticketshop der Messe unter www.gruenewoche.de/de/besuchen/tickets/.

 

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<![CDATA[ Minister Sven Schulze: „Wir arbeiten daran, die Intel-Ansiedlung in Magdeburg zu einem Erfolg zu machen.“ ]]> Mon, 19 Dec 22 07:58:12 +0100 Magdeburg. Zum Volksstimme-Beitrag „Intel rückt von geplantem Bautermin für riesiges Chip-Werk in Magdeburg überraschend ab“ vom 16. Dezember 2022 äußertsich Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze:

„Grundsätzlich gilt, dass erst nachdem alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind und vor allem das Notifizierungsverfahren zwischen Berlin und Brüssel abgeschlossen ist, der Zeitplan des Projektes weiter konkretisiert werden kann“, so Minister Sven Schulze. „Sowohl das Land Sachsen-Anhalt als auch die Stadt Magdeburg haben bisher ihre Hausaufgaben gemacht. Im Übrigen gibt es seitens Intel keinerlei Aussagen darüber, dass das Projekt in irgendeiner Form gefährdet ist“.

Über die durch die geopolitische Lage geänderten Rahmenbedingungen im Vergleich zum Projektbeginn seien die Bundesregierung, das Land Sachsen-Anhalt und Intel im regelmäßigen Austausch, so Minister Sven Schulze weiter. „Speziell hierfür ist die Task-Force Intel Project gegründet worden, bei dem wir als Land Sachsen-Anhalt gemeinsam mit dem Bund und Intel intensiv daran arbeiten, die Intel-Ansiedlung zu einem Erfolg zu machen.“

Des Weiteren äußert sich Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris: "Unser Zeitplan zur Vorbereitung der Investition ist unverändert. Die baufeldfreimachenden Arbeiten, unter anderem für die Umverlegung einer Stromleitung, schreiten voran. Für die archäologischen Untersuchungen sowie deren Dokumentation haben wir in dieser Woche die Vereinbarung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie unterzeichnet. Am 2. Januar werden die Untersuchungen starten."

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<![CDATA[ Grünes Licht für Wasserstoffpipeline im Burgenlandkreis ]]> Mon, 12 Dec 22 13:00:19 +0100 Elsteraue. Der Aufbau einer Wasserstoffpipeline im Burgenlandkreis hat die erste Hürde auf Landesebene genommen. Darüber informierten Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze und Landrat Götz Ulrich am heutigen Vormittag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Die vom Burgenlandkreis gemeinsam mit dem Wasserstoffnetzwerk „H2-Hub-BLK“ erarbeitete Vorschlagsskizze „H2-Cluster Burgenlandkreis“, welche im Rahmen des Förderaufrufs „Wasserstoff“ des Landes Sachsen-Anhalt eingereicht wurde, hat die höchste Bewertung erfahren. Damit kann jetzt der offizielle Förderantrag gestellt werden.

 

Sven Schulze, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt erklärt: „Sachsen-Anhalt hat das Potenzial, zu einem Vorreiter bei grünem Wasserstoff zu werden. Zu dieser Entwicklung tragen wir mit Projekten wie diesem im Burgenlandkreis bei. Wir schaffen zudem hochwertige, zukunftssichere Arbeitsplätze und neue Wertschöpfung in den vom Strukturwandel besonders betroffenen Regionen.“

Landrat Götz Ulrich: „Der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur im Burgenlandkreis ist eines der wichtigsten Strukturwandelprojekte in unserer Region. Wir schaffen damit die Voraussetzungen für die Nutzung von grünem Wasserstoff und generieren Unternehmensinvestitionen für künftige Industriearbeitsplätze. Dass die Vorschlagsskizze des Burgenlandkreises die höchste Bewertung erhalten hat, macht mich darüber hinaus sehr stolz.“

Hintergrund:  Das Land Sachsen-Anhalt hat im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen „Richtlinie Sachsen-Anhalt Revier 2038“ einen Förderaufruf „Wasserstoff“ mit einer Förderhöhe von 50 Millionen Euro ausgerufen. Die Gebietskörperschaften waren aufgefordert, innovative Vorschläge für zukunftsgerichtete Erschließungen von Industrie- und Gewerbegebieten in der Braunkohleregion zu entwickeln und einzureichen, die auf Unternehmen zur Herstellung und Verwendung von „grünem“ Wasserstoff ausgerichtet sind.

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<![CDATA[ Wirtschaftsminister Sven Schulze: „Bedeutender Impuls für Technologiepark, Region und für Sachsen-Anhalt“ ]]> Mon, 12 Dec 22 13:40:19 +0100 Halle (Saale). Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze hat heute zwei Fördermittelbescheide über insgesamt rund 74 Millionen Euro an den Geschäftsführer des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) Halle, Dr. Ulf-Marten Schmieder, übergeben. Gefördert werden zwei Neubauvorhaben des TGZ auf dem Weinberg Campus. In den kommenden Jahren sollen sich 200 Startups und Wachstumsunternehmen verschiedener Branchen – unter anderem aus Biotechnologie, Pharma, Medizin-, Umwelttechnik, Chemie, Bioökonomie – ansiedeln. Rund 1.000 Hightech-Arbeitsplätze sollen im Technologiepark Weinberg Campus und in der Region entstehen.

Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt rund 78 Millionen Euro. Das Land fördert die Investitionen mit 95 Prozent.

Minister Sven Schulze sagt: „Die neuen Innovations- und Gründerzentren sind ein weiterer bedeutender Impuls für die Entwicklung des Technologieparks, für die Region und für Sachsen-Anhalt. Mit der Förderung dieser Projekte schaffen wir die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen und Start-ups aus Zukunftsbranchen. Wir setzen darauf, dass aus ihnen mittelfristig Wachstumsunternehmen entstehen, die den Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier entscheidend mitprägen werden.“

 

TGZ-Geschäftsführer Dr. Ulf-Marten Schmieder: „Dank der intensiven Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt werden wir unseren Standort in den nächsten Jahren attraktiv und sichtbar für Hightech-Startups aus aller Welt ausbauen. Die Vision eines international bedeutenden Wissenschafts- und Technologiestandortes im Herzen Mitteldeutschlands, in dem Innovationen wachsen und ein starker Mittelstand entsteht, wird damit für mich immer sichtbarer.“

Hintergrund:

Im Technologiepark Weinberg Campus entsteht bis 2025 ein Innovationszentrum, der „Innovation Hub“, für Startups in der Gründungs- und Frühphase. Junge Unternehmen aus den zentralen Innovationsfeldern und Wirtschaftsbranchen des Technologieparks, die sich auf die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle konzentrieren, finden dort auf einer Fläche von insgesamt 2.300 Quadratmetern ideale Startbedingungen. Für den Bau sind 12 Millionen Euro veranschlagt.

Zudem wird ein „Business Development Center“ gebaut. Es richtet sich an Startups und junge Technologieunternehmen in der Wachstumsphase. Der inhaltliche Fokus dieses Neubaus im Zentrum des Campus‘ wird auf den Innovationsfeldern Biotechnologie, Pharmazie und Biomedizin sowie neue Materialien, erneuerbare Energien, Bioökonomie und Chemie liegen. Den Unternehmen soll eine Fläche von bis zu 10.000 Quadratmetern zur Verfügung stehen. In den Bau werden 66 Millionen Euro investiert. Die Eröffnung des Business Development Centers ist für 2028 geplant.

Zum Kern des Technologieparks Weinberg Campus gehören neben den naturwissenschaftlichen Instituten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Universitätsmedizin Halle (Saale), sieben renommierte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (Max-Planck-, Fraunhofer-Gesellschaft, Leibniz- und Helmholtz-Gemeinschaft) sowie die Standorte des TGZ. Das erste Gebäude des TGZ wurde 1993 eröffnet. Auf dem Weinberg Campus wurden seit 1990 rund 1,2 Milliarden Euro investiert. Heute studieren, forschen und arbeiten hier 15.000 Menschen in Zukunftsbranchen.

Im Technologiepark Weinberg Campus entsteht aktuell ein neues mRNA-Kompetenzzentrum des Unternehmens Wacker Biotech, ein Forschungsneubau des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik sowie der Neubau eines Standorts des IT-Unternehmens Exceeding Solutions. In Planung ist zudem ein Theoretikum der Universitätsmedizin Halle (Saale).

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<![CDATA[ Dr. Robert Franke wird neuer Geschäftsführer der IMG Sachsen-Anhalt ]]> Mon, 12 Dec 22 14:40:18 +0100 Magdeburg. Dr. Robert Franke wird ab 1. Januar 2023 neuer Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG) Sachsen-Anhalt. Der 45-Jährige war zuletzt als Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung für die Landeshauptstadt Dresden tätig.

Wirtschaftsminister Sven Schulze begrüßt Dr. Robert Franke als erfahrenen Wirtschaftsfachmann in Sachsen-Anhalt. „Dr. Robert Franke bringt durch seine Führungserfahrung in der öffentlichen Verwaltung und in Unternehmen und Verbänden eine breite Expertise in der Akquisition und Betreuung von Unternehmen mit. Ich bin zuversichtlich, dass sich die IMG unter seiner Leitung mit einem hohen Maß an Professionalität für die Interessen unseres Bundeslandes einsetzen und Sachsen-Anhalt weiter voranbringen wird“, so Minister Sven Schulze. „Unsere gemeinsame Aufgabe wird sein, die Entwicklung unserer Wirtschaft voranzutreiben und die touristische Infrastruktur zu stärken. Ich freue mich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit“, so Minister Sven Schulze weiter.

Dr. Robert Franke sagt: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Erfolg Sachsen-Anhalt Investitionsentscheidungen sowohl von großen international agierenden Unternehmen als auch aus dem Mittelstand erreichen konnte. Als neuer Geschäftsführer der IMG ist es mein Ziel, dazu beizutragen, Wertschöpfung in der gesamten Fläche des Bundeslandes zu generieren. Die Vermarktung des Standortes sowohl bei Investoren als auch bei Fachkräften und Touristen ist eine ganz wesentliche Aufgabe, der ich mich mit meiner gesamten Erfahrung und Leidenschaft widmen möchte. “

Zur Person: Als Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden trug Franke über sieben Jahre zum Erfolg des sächsischen Hochtechnologiestandortes bei. Schwerpunkte seiner Amtszeit waren unter anderem die Begleitung erfolgreicher Großansiedlung en, insbesondere im Halbleiterbereich, die Beschleunigung von Innovationen durch eigene Förderprogramme und die bedarfsgerechte Schaffung von Technologie- und Gründerzentren sowie die Standortvermarktung für Fachkräfte und Touristen.

Franke studierte Physik und Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Universität in Dresden. Nach seiner Promotion in Physik war er in der TU-Ausgründung, dem Solartechnik-Hersteller Heliatek GmbH tätig. Als Geschäftsführer leitete er die Dresdner Geschäftsstelle des Wissensdienstleisters VDI/VDE Innovation + Technik GmbH und war parallel Geschäftsführer des Energiebranchennetzwerks Energy Saxony e.V.

Der gebürtige Dresdner ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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<![CDATA[ Minister Sven Schulze: „Diese Entscheidung ist ein wichtiges Signal für die Stadt Bad Dürrenberg und die gesamte Region“ ]]> Tue, 06 Dec 22 15:03:35 +0100 340105 <![CDATA[ Landwirtschaftsminister Sven Schulze begrüßt die EU-Direktzahlungen an etwa 4.100 landwirtschaftliche Betrieb ]]> Mon, 12 Dec 22 09:02:15 +0100 Die Vorbereitungen für die Auszahlung der EU–Direktzahlungen an die Landwirte in Sachsen-Anhalt werden erfolgreich vor Weihnachten abgeschlossen, erklärte Landwirtschaftsminister Sven Schulze, der auch Vorsitzender der Agrarministerkonferenz ist. Geplant ist, dass bis zum 23. Dezember 2022 über 295 Millionen Euro auf die Konten von etwa 4.100 landwirtschaftliche Betriebe aus Sachsen-Anhalt überwiesen werden. Darüber informierte Minister Sven Schulze bei einem Treffen mit berufsständischen Vertreterinnen und Vertreter der land-und forstwirtschaftlichen Betriebe Sachsen-Anhalts.

„Auf Grund der nach wie vor angespannten wirtschaftlichen Lage in vielen Betrieben infolge der Nachwehen der Pandemie-Situation und den aktuellen Herausforderungen durch die Energiekrise ist es mir sehr wichtig, unsere Landwirte bestmöglich zu unterstützen“, so Minister Sven Schulze. „Das Land Sachsen-Anhalt hat sich beim Bund dafür eingesetzt, dass die Direktzahlungen – anders als vom Bund geplant - noch zu Weihnachten auf dem Konto der Landwirte eingegangen sein werden. Ich freue mich sehr, dass wir unsere Landwirte damit unterstützen können. Mein besonderer Dank geht auch an die Mitarbeiter der Ämter für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten, die mit hohem persönlichem Einsatz dieses Zahlungsziel ermöglichen werden“, so Minister Sven Schulze weiter.

Hintergrund: Direktzahlungen sind ein Kernelement der EU-Agrarförderung. Hiermit wird die Einkommens- und Risikoabsicherung landwirtschaftlicher Betriebe in Form einer von der Produktion unabhängigen Zahlung unterstützt. Damit sollen die Auswirkungen der teils starken Schwankungen bei den Agrarpreisen abgefedert werden. Es gibt vier Bausteine im Bereich der Direktzahlungen:

  • Basisprämie (für 2022: 167,56 Euro pro Hektar)
  • Umverteilungsprämie (Zuschlag auf die ersten Hektare für kleine und mittlere Betriebe, diese erhalten für die ersten 30 Hektar etwa 50 Euro pro Hektar und für weitere 16 Hektar etwa 30 Euro pro Hektar)
  • Junglandwirtprämie (Zusatzprämie für Junglandwirte bis 40 Jahre, etwa 44 Euro pro Hektar für maximal 90 Hektar Landwirtschaftsfläche und für längstens fünf Jahre ab dem Jahr der Erstniederlassung)
  • Greening-Prämie (für konkrete Umweltleistungen der Landwirtschaft = Greening, für 2022 etwa 81 Euro pro Hektar)

Mehr Informationen zu den Direktzahlungen für landwirtschaftliche Betriebe finden Sie auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalt.

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<![CDATA[ Tourismusstaatssekretärin Stefanie Pötzsch: „Schloss Wernigerode wird mit barrierefreien Angeboten noch attraktiver“ ]]> Wed, 30 Nov 22 15:13:10 +0100 Wernigerode. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat Tourismusstaatssekretärin Stefanie Pötzsch gemeinsam mit dem Landrat des Landreises Harz, Thomas Balcerowski, dem Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode, Tobias Kascha, sowie Michael Hamecher von der Geschäftsführung der Stadt Wernigerode den Start von Baumaßnahmen am Schloss Wernigerode besiegelt. Bis 2025 wird unter anderem in die touristische Attraktivität des „Museumsschlosses Wernigerode“ und in einen Zugang für eingeschränkt mobile Besuchergruppen investiert. Das Investitionsvolumen beträgt rund 10,6 Millionen Euro. Das Land Sachsen-Anhalt steuert rund 9,8 Millionen Euro bei.

„Wernigerode zählt zu den wichtigsten touristischen Reisezielen in Sachsen-Anhalt. Das Schloss Wernigerode ist mit mehr als einer halben Million Besucherinnen und Besuchern pro Jahr ein besonderer Anziehungspunkt. Mit den barrierefreien Angeboten wollen wir künftig weiteren Zielgruppen einen Besuch ermöglichen und das Schloss noch attraktiver machen“, sagt Tourismusstaatsekretärin Stefanie Pötzsch.            

Hintergrund: Die Investitionen tragen dazu bei, Außenbereiche der Schlossanlage, die bauhistorisch bemerkenswerten Innenräume sowie alle wichtigen Ausstellungsbereiche des Schlosses generationengerecht zugänglich zu machen. Durch den Einbau eines Aufzuges in den südöstlich gelegenen Frühlingsbau werden das erste und zweite Obergeschoss besser erreichbar. Im Rahmen der Maßnahmen ist unter anderem geplant, die Schlossstraße zu erneuern, barrierefreie Stellplätze zu schaffen und einen Aufzug in den Hausmannsturm einzubauen. Zudem wird die große Terrasse generationengerecht gestaltet und es werden neue Ausstellungsräume im Sommerhaus geschaffen. Die Baumaßnahmen sollen Ende 2025 abgeschlossen werden.

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<![CDATA[ Landwirtschaftsminister Sven Schulze: „Ich unterstütze diese wichtige Initiative aus Brüssel ausdrücklich“ ]]> Wed, 30 Nov 22 15:12:48 +0100 338456 <![CDATA[ Wie der Tourismus als Wirtschaftsfaktor die regionale Entwicklung vorantreibt ]]> Thu, 24 Nov 22 11:35:40 +0100 Quedlinburg. Rund 130 Vertreterinnen und Vertreter der Tourismusbranche haben sich in Quedlinburg nach zwei Jahren coronabedingter Pause getroffen, um über den Tourismus als Standort- und Lebensfaktor sowie über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren. Das Treffen wurde veranstaltet von der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG), dem Tourismusverband Sachsen-Anhalt e. V. (LTV), den Industrie- und Handelskammern (IHK) Magdeburg und Halle-Dessau und vom DEHOGA Sachsen-Anhalt.

In seinem Grußwort betonte Sven Schulze, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalts: „70.000 Menschen in Sachsen-Anhalt arbeiten direkt und indirekt im Tourismusbereich. Damit ist der Tourismus ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für unser Land, insbesondere für die ländlichen Regionen. Die Bewältigung der Corona-Pandemie und die aktuelle Krisenlage haben die Tourismusbranche vor große Herausforderungen gestellt. Mit Mitteln wie dem Corona-Sondervermögen, Möglichkeiten der GRW-Förderung oder dem kleinen Investitionsprogramm Sachsen-Anhalt INVESTIERT, das wir in diesem Jahr erfolgreich gestartet haben, haben wir gute Möglichkeiten, die Branche in Krisenzeiten zu unterstützen.  Das Land Sachsen-Anhalt wird weiterhin bestmöglich unterstützen, wenn es darum geht, die Branche mit innovativen Projekten zukunftssicher aufzustellen.“

Im Rahmen der Veranstaltung verlieh Wirtschaftsminister Schulze gemeinsam mit dem LTV die Auszeichnung des „Moderndenker Forschungs- und Ideenwettbewerbs für Touristiker*innen“. Die Preise gingen an Studierende der Hochschule Harz für ein Radwegekonzept, ein sensorisches Besucherwegeleitsystem und ein Analysetool zur Untersuchung von Kundenzufriedenheit. Im Rahmen eines Pressegesprächs erläuterte Martin Schulze, Geschäftsführer des LTV: „Es muss uns gelingen, innovative Ideen schnell in die Wirtschaft und den Innovationsgeist in die Fläche zu bekommen. Durch die Ausbildung von Innovationscoaches in den Reisegebieten, unsere neue Innovationsplattform, das Jungtouristiker-Barcamp (JuToBa) und nicht zuletzt durch Wettbewerbe, wie den Moderndenker, stärken wir die Agilität und die Resilienz unseres Tourismusstandorts."

Unterlegt wurden die Erkenntnisse durch zwei aktuelle Forschungsprojekte des Deutschen Instituts für Tourismusforschung der Fachhochschule Westküste in Kooperation mit weiteren Partnern, die Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Instituts, auf dem Tourismustag vorstellte. So wurde etwa die ökonomische Bedeutung des Tourismus anhand der neuen Berechnungsmethode Tourismussatellitenkonto aufgezeigt. Auch zur Tourismusakzeptanz der Wohnbevölkerung wurde erstmalig 2021 geforscht, um die Themen soziale Nachhaltigkeit und Tragfähigkeit in den Fokus zu rücken. „Die Zufriedenheit der lokalen Bevölkerung spiegelt sich auch in einer Willkommenskultur wider. Mit einem positiven Wert steht Sachsen-Anhalt bundesweit im vorderen Mittelfeld der Tourismusakzeptanz, vor allem in den städtischen Destinationen empfinden die Menschen die Auswirkungen des Tourismus als positiv. Eine negative Einstellung, die medial unter dem Begriff „Overtourismus“ die Runde gemacht hat, findet man in Sachsen-Anhalt nicht, sondern es zeigt sich in Summe eine hohe Empfangsbereitschaft“, erläuterte Prof. Dr. Eisenstein.  

Am Nachmittag diskutierten außerdem Spezialistinnen und Spezialisten der DEHOGA und der IHK Magdeburg unter dem Titel „Fachkräftemangel - (K)ein Ende in Sicht?! über aktuelle Herausforderungen der Branche. In einem weiteren Panel stellten Vertreterinnen der IMG und des LTV eine geplante Binnenmarketingkampagne mit dem Arbeitstitel „Hand in Hand im eigenen Bundesland“ vor. Die Schlussworte fand Stefanie Pötzsch, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt.

 

Mehr Informationen:

Zahlen, Daten, Fakten: Eine umfangreichere Auswertung der beiden Forschungsstudien zu den Themen Wirtschaftsfaktor Tourismus und Tourismusakzeptanz in Sachsen-Anhalt finden Sie auf der Unterseite zur Marktforschung der IMG: Sachsen-Anhalt-Tourismus: Marktforschung

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<![CDATA[ Minister Sven Schulze: „Berufsanfängern bieten sich in Sachsen-Anhalt sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten“ ]]> Fri, 11 Nov 22 12:36:20 +0100 Magdeburg. Ob Gärtner oder Forstwirtin, Landwirt oder Winzerin, das Tätigkeitsspektrum in den Grünen Berufen ist breit – und die Ausbildung ist beliebt. Die Zahl der neu abgeschlossenen Berufsausbildungsverträge (BAV) in Sachsen-Anhalt ist 2022 auf 482 gestiegen. Im Jahr zuvor waren noch 474 Neuverträge unterzeichnet worden. Um sieben Prozent kletterte 2022 allein die Zahl der Azubis in den Berufen der Landwirtschaft (175 Neuverträge im Vergleich zu 164 im Jahr zuvor).

Die Ausbildung zur Landwirtin und zum Landwirt bleibt damit zahlenmäßig stärkster Agrarberuf. Mehr als doppelt so viele Neuverträge gab es bei den Winzerinnen und Winzern (2022: 9, 2021: 4). Außerdem nahmen die Vertragsabschlüsse in der Berufsbildung von Menschen mit Beeinträchtigungen zur Fachpraktikerin und zum Fachpraktiker im Gartenbau zu (2022: 54, 2021: 41).

„Die Grünen Berufe bieten spannende und abwechslungsreiche Betätigungsfelder“, sagt Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze, der zugleich Vorsitzender der Agrarministerkonferenz ist. „Unsere Grünen Berufe sind modern, zukunftsorientiert und – mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit, wie den Klimawandel oder die Ernährungssicherheit – systemrelevant. Ich bin stolz darauf, dass das Land Sachsen-Anhalt Berufsanfängern in den Grünen Berufen sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten bieten kann“, so Minister Sven Schulze weiter.

Hintergrund: Zu den sogenannten Grünen Berufen gehören der/die Gärtner/in, Brenner/in, Fachkraft Agrarservice, Tierwirt/in, Fischwirt/in, Pferdewirt/in, Forstwirt/in, Landwirt/in, Gärtner/in, Florist/in, Hauswirtschafter/in, Pflanzentechnologe/in, Milchtechnologe/in, Milchwirtschaftliche(r) Laborant/in, Revierjäger/in und Winzer/in.

Im Jahr 2022 ist die Zahl der neu abgeschlossenen Berufsverträge im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,7 Prozent gestiegen. Das entspricht dem deutschlandweiten Trend steigender Ausbildungszahlen in der Landwirtschaft. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 stieg die Zahl der Neuverträge um 7,3 Prozent.

 

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<![CDATA[ Landwirtschaftsministerinnen und -minister: „Verbesserung der Agrarstruktur ist Aufgabe der Länder“ ]]> Tue, 08 Nov 22 06:21:22 +0100 Die Agrarministerinnen und -minister von Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen fordern in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir den Erhalt ihrer agrarstrukturellen Entscheidungsmöglichkeiten beim Umbau der Nutztierhaltung.

Der Bund plant, den Umbau der Tierhaltung mit einem Bundesprogramm zu flankieren und hatte die Länder kürzlich informiert, wie der von der Regierung im Koalitionsvertrag festgeschriebene Umbau in Deutschland umgesetzt und finanziert werden soll.

Ausgeglichen werden sollen demnach neben den Investitionen auch die laufenden Mehraufwendungen der Landwirte. Finanzierung und Abwicklung erfolgen über den Bund. Dies sei ein zwingender Baustein, um die Herausforderungen mit der Landwirtschaft gemeinsam umsetzen zu können, heißt es vom Bund.

Mit der Entscheidung, die Investitionsförderung als reines Bundesprogramm auszugestalten, übernimmt die Bundesregierung die bei den Ländern liegende Zuständigkeit für die Agrarstruktur. Eine transparente Abstimmung dazu ist nicht erfolgt. „Diese Vorgehensweise empfinden wir als irritierend, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Bund und Länder auf der Herbst-AMK eine transparente und partizipative Kommunikation vereinbart haben“, heißt es im Schreiben der Länder.

Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL: „Die Herausnahme der Finanzmittel zum Umbau der Tierhaltung aus der Gemeinschaftsaufgabe für Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) ist kontraproduktiv. Der Bund missachtet damit die originäre Aufgabe der Länder für die Agrarstruktur. Die strukturellen Besonderheiten der Länder müssen Berücksichtigung finden, dies gilt insbesondere für die Tierhaltung.“

Sven Schulze, Landwirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt und Vorsitzender der Agrarministerkonferenz (AMK), sagt: „Was auf den ersten Blick nach einer Entlastung der Länderfinanzen aussieht, kommt einem Aushöhlen der Kompetenzen der Länder gleich und ist nicht hinnehmbar. Die Länder hätten kein Mitspracherecht mehr, wenn es darum geht, die Bedingungen einer Förderung festzulegen. Damit läge es allein in der Hand des Bundes, zu entscheiden, wer finanzielle Unterstützung erhält. Dabei ist die Verbesserung der Agrarstruktur originäre Aufgabe der Länder.“

Michaela Kaniber, Bayerische Landwirtschaftsministerin: „Wir Länder wollen auch in Zukunft die Investitionsförderung für unsere Tierhaltungsbetriebe in eigener Hand behalten. Nur so ist gewährleistet, dass die strukturellen Besonderheiten in den Ländern abgebildet werden. Ein einziges Bundesprogramm, das für kleinere süddeutsche Strukturen ebenso gelten würde wie für ost- oder norddeutsche, kann dies niemals leisten.“

Werner Schwarz, Landwirtschaftsminister von Schleswig-Holstein: „Die tierhaltenden Betriebe sind bereit, ihre Tierhaltung nachhaltig und gesellschaftlich akzeptiert umzubauen. Doch Ihnen fehlt derzeit weiterhin die Perspektive und Planungssicherheit. Die vom Bund vorgelegten Entwürfe für ein Tierhaltungskennzeichnungsgesetz sowie die geplanten Änderungen in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sind rechtlich fragwürdig und werden in dieser Form von Schleswig-Holstein nicht mitgetragen. Die vorgesehenen Regelungen würden nicht nur die Schweinehaltung in Deutschland weiter schwächen, sondern auch das bestehende, praxisbewährte Initiative-Tierwohl-System des Lebensmitteleinzelhandels sowie das damit verbundene Finanzierungssystem gefährden. Bislang fehlt ein verbindliches Gesamtkonzept, das die grundlegenden Voraussetzungen zur Finanzierung der Stallumbauten und der höheren laufenden Kosten sowie Fragen zur Änderung des Genehmigungsrechts klärt. Eine nachhaltige Transformation der Nutztierhaltung kann nur auf Grundlage der Vorschläge der Borchert-Kommission erfolgreich umgesetzt werden.“

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<![CDATA[ Tourismusminister Sven Schulze: „Es ist wichtig, heimische Urlaubsziele mit innovativen Konzepten zukunftsfest aufzustellen“ ]]> Mon, 07 Nov 22 08:37:27 +0100 Wernigerode. Die Stadt Wernigerode ist das erste „nachhaltige Reiseziel“ in Sachsen-Anhalt. Tourismusminister Sven Schulze übergab die Zertifizierungsurkunde heute an den Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode, Tobias Kascha, und den Geschäftsführer der Wernigerode Tourismus GmbH, Andreas Meling.

„Mit seinen vielfältigen Sehenswürdigkeiten und Erlebnismöglichkeiten ist Sachsen-Anhalt – und besonders der Harz – ein beliebtes Reiseziel. Für uns ist es deshalb wichtig, unsere heimischen Urlaubsziele mit innovativen Konzepten weiter zukunfts- und krisenfest aufzustellen. Die Zertifizierung Wernigerodes als nachhaltiges Reiseziel nimmt hierbei eine Vorreiterrolle ein und setzt damit wichtige Impulse für weitere Unternehmen, Initiativen und Institutionen, sich anzusiedeln und damit den Tourismus in der Region weiter anzukurbeln. Das schafft Arbeitsplätze und sichert die Harzregion als Tourismuszentrum und damit auch als Wirtschaftsstandort in Sachsen-Anhalt“, so Tourismusminister Sven Schulze.

Wernigerodes Oberbürgermeister Tobias Kascha sagte: „Die Auszeichnung als nachhaltiges Reiseziel ist ein großartiges Aushängeschild für die Stadt Wernigerode. Nachhaltigkeit ist ein zukunftsweisendes Thema und ich freue mich umso mehr, dass wir als erste Destination Sachsen-Anhalts zertifiziert wurden“, so Tobias Kascha.

Andreas Meling, Geschäftsführer der Wernigerode Tourismus GmbH, sagte:

 „Durch Corona und nun die Energiekrise sind Nachhaltigkeit und die Klimakrise etwas in den Hintergrund getreten. Tourismus beeinflusst jedoch viele Bereiche unserer Umwelt, angefangen bei CO2-Emissionen im Rahmen der An- und Abreise, Energieverbrauch in der Beherbergung bis hin zu steigendem Abfallaufkommen und der Gefährdung der Biodiversität bei Freizeitaktivitäten. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns kontinuierlich und intensiv damit beschäftigen.“

Eine nachhaltige Destination entstehe durch alle touristischen Unternehmen der Stadt, bemerkt Andreas Meling. „Wir hoffen, dass wir noch mehr touristische Unternehmen in Wernigerode motivieren können, sich unserem Partnernetzwerk anzuschließen. Nur gemeinsam können wir Sorge dafür tragen, uns als Destination weiterzuentwickeln.“

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<![CDATA[ Tourismusminister Sven Schulze: „Mit barrierefreien Info-Points ermöglichen wir modernes, nachhaltiges Reisen im Harz“ ]]> Mon, 07 Nov 22 08:40:04 +0100 Wernigerode. Info-Points liefern Besucherinnen und Besuchern in Wernigerode künftig an fünf besucherstarken Standorten Informationen zu Veranstaltungen oder zur Auslastung von Standorten. Das barrierefreie Digitalisierungsprojekt wird vom Tourismusministerium Sachsen-Anhalts gefördert.

„Von der Buchung bis zum Besuch vor Ort – der Tourismus ist längst im digitalen Zeitalter angekommen. Die neuen barrierefreien Info-Points in Wernigerode und Schierke passen in diese Entwicklung. Mit ihnen lässt sich der Aufenthalt vor Ort noch besser organisieren. Gleichzeitig wird die Destination im Harz für Reisende noch attraktiver. Ich freue mich sehr, dass wir das Projekt mit Landesmitteln unterstützen und damit ein weiteres Angebot für ein modernes, nachhaltiges Reisen in unserem Land ermöglichen können“, sagt Sachsen-Anhalts Tourismusminister Sven Schulze.

„Die schnelle Bearbeitung unseres Förderantrages und der positive Förderbescheid haben uns natürlich sehr gefreut. Dafür möchten wir uns nochmal beim Ministerium und insbesondere dem Referat Tourismus bedanken. Mit diesem Projekt machen wir einen weiteren Schritt in den Themen Digitalisierung und Barrierefreiheit“, sagt Andreas Meling, Geschäftsführer der Wernigerode Tourismus GmbH.

Hintergrund: Ziele des Projekts „Anschaffung und Installation von digitalen Info-Points in Wernigerode und Schierke“ ist die verbesserte Ankündigung von Veranstaltungen und Angeboten sowie kurzfristige Änderungen. Durch digitale Informationen lässt sich künftig Printmaterial einsparen. Außerdem sollen die Info-Points in der Lage sein, den Besucherinnen und Besuchern aktuelle Auslastungsdaten zu bestimmten Standorten anzuzeigen. Durch eine individuelle Steuerung der Info-Points können Angebote passend zum jeweiligen Standort ausgespielt werden. Die Info-Points werden am Hauptbahnhof, am Parkplatz Historische Altstadt/Schloss, an den Tourist-Informationen Wernigerode und Schierke sowie am Konzerthaus Liebfrauen eingerichtet.

Das Projekt der Wernigerode Tourismus GmbH hat einen Gesamtumfang von rund 80.000 Euro. Das Land Sachsen-Anhalt fördert rund 90 Prozent der Investition.

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<![CDATA[ Tourismusminister Sven Schulze überreicht Zertifizierung „Reisen für Alle“ an Stadt Dessau-Roßlau und sechs Betriebe ]]> Fri, 04 Nov 22 13:04:52 +0100 Dessau-Roßlau. Dessau-Roßlau ist bereits die vierte Stadt in Sachsen-Anhalt, die als barrierefrei geprüfter Tourismusort ausgezeichnet wird. Sachsen-Anhalts Tourismusminister Sven Schulze hat dies heute im Rahmen einer Feierstunde im Bauhaus Museum Dessau gewürdigt und dabei die Urkunden „Reisen für Alle“ an die Stadt sowie sechs weitere Tourismusbetriebe vergeben. Darunter sind neben dem Bauhaus-Museum die Anhaltinische Gemäldegalerie, die City Pension Dessau, der Tierpark sowie die Tourist-Informationen Dessau und Roßlau. Barrierefrei geprüfte Orte und Betriebe ermöglichen möglichst vielen Gästen eine Teilhabe und unbeschwerte Urlaubsfreuden.

Tourismusminister Sven Schulze erläutert: „Mit inzwischen vier zertifizierten Tourismusorten nimmt Sachsen-Anhalt bundesweit einen Spitzenplatz ein. Darüber hinaus konnten wir knapp 200 Betriebe als barrierefrei zertifizieren. Ich bin sehr stolz darauf, dass unser Sachsen-Anhalt mit wichtigen Angeboten wie diesen deutschlandweit eine Vorreiterrolle einnimmt. Damit steigern wir die Attraktivität unseres Reiselandes. Das Land Sachsen-Anhalt wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass künftig weitere barrierefreie Orte entstehen, um Reisen für Alle zu ermöglichen.“

Elke Witt, Geschäftsführerin der WelterbeRegion Anhalt-DessauWittenberg e.V., ergänzt: „Die touristischen Einrichtungen der Stadt Dessau haben viel Engagement und auch finanzielle Mittel dafür aufgewandt, ihre Angebote auch für Personen mit Handicap erreichbar zu machen. Neben den touristischen Leuchttürmen wie dem Bauhaus Museum sind weitere großartige touristische Angebote von Dessau auf Barrierefreiheit geprüft worden. Dafür ein herzlicher Glückwunsch!“

Die Welterberegion erwartet durch die hohe Wertschätzung aller Gästegruppen gemäß ihres Marketingclaims „Welterbe. Liebe“ nicht zuletzt eine Steigerung ihrer Gästezahlen. Auch die Servicequalität werde in Dessau-Roßlau in den Fokus genommen, um aus zufriedenen Gästen überzeugende Botschafter zu machen, wie Hannes Wolf, Geschäftsführer der Stadtmarketinggesellschaft Dessau-Roßlau erläutert: „Jeder Gast soll sich in Dessau-Roßlau möglichst barrierefrei orientieren und bewegen können. Die Auszeichnung als barrierefrei geprüfter Tourismusort ist zuallererst Ansporn für uns und unsere Partner, denn das Thema Barrierefreiheit ist eine Daueraufgabe. Und dieser stellen wir uns sehr gern.“

Zu den Kriterien der deutschlandweit einheitlichen Kennzeichnung „Reisen für Alle“ gehören beispielsweise ausgeschilderte Parkplätze, Aufzüge, Rampen oder stufenlos zugängliche Eingänge, öffentliche WCs für Menschen mit Behinderungen, große Bewegungsflächen in Zimmern, Hörstationen in Museen oder inklusive Führungen. Für jeden barrierefrei zertifizierten Betrieb werden spezielle Zielgruppenberichte erstellt. Barrierefrei geprüfte Tourismusorte hingegen erwerben die Auszeichnung nur dann, wenn mindestens drei barrierefrei geprüfte Angebote entwickelt werden können. Dazu gehören Übernachtungen, Freizeitaktivitäten, Museumsbesuche, Führungen oder Gastronomisches.

Hintergrund: Mit dem Bundesprojekt „Reisen für Alle" wird es erstmals möglich, die Infrastruktur einer Einrichtung nach bundesweit einheitlichen, detaillierten und verlässlichen Kriterien von geschulten Fachkräften überprüfen zu lassen. Im Ergebnis werden Prüfberichte für verschiedene Zielgruppen erstellt, auf entsprechenden Themenwebseiten veröffentlicht und in thematische Marketingaktionen eingebunden. Besonderes Augenmerk liegt u.a. auf der Ausgestaltung barrierefrei geprüfter Angebote in ansprechenden Tourismusorten und -regionen mit entsprechenden Übernachtungs-, gastronomischen und Freizeitmöglichkeiten sowie musealen/kulturellen Einrichtungen.

Die Zahl barrierefreier Angebote zu steigern ist eines der Ziele im Masterplan Tourismus 2027 des Landes Sachsen-Anhalt. Das Projekt „Reisen für Alle“ wird vom Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt gefördert und von der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) umgesetzt. Hierbei werden barrierefreie Angebote heimischer Tourismusbetriebe erhoben und anhand des deutschlandweit einheitlichen Kennzeichnungssystems zertifiziert. Gäste, die nach barrierefreien Angeboten suchen, erhalten dadurch vor Reiseantritt verlässliche Informationen, die übersichtlich im Internet unter www.reisen-fuer-alle.de einsehbar sind.

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<![CDATA[ Forstminister Sven Schulze: „Der Zustand des Waldes bereitet mir weiterhin Sorgen. Nachhaltiges Handeln ist wichtiger denn je.“ ]]> Wed, 02 Nov 22 09:10:28 +0100 Halle. Die Situation für Sachsen-Anhalts Wälder bleibt nach den Extremwetterjahren 2018 bis 2020 mit Stürmen, Schädlingen sowie ausgeprägten Hitze- und Trockenperioden weiter angespannt. Darüber hat Sachsen-Anhalts Forstminister Sven Schulze auf der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung des Waldzustandsberichts 2022 informiert.

Demnach hat sich der Stress für Wälder im Land seit dem Extremjahr 2018 weiter verschärft: Ursache dessen ist neben hohen Temperarturen der unterdurchschnittliche Niederschlag. Das führt unter anderem dazu, dass die Kronenverlichtung für alle Baumarten- und Altersgruppen einen neuen Höchstwert von 27 Prozent erreicht hat (vgl. Durchschnittsmessung 1991-2022: 3,6 Prozent). Ein sehr hoher Anteil der Bäume ist stark geschädigt, wobei die Fichte mit 50,3 Prozent besonders starke Schädigungen aufweist. Sachsen-Anhalts Wälder prägen zunehmende Schadflächen und Schadholzmengen.

„Der Zustand des Waldes bereitet mir nach wie vor Sorgen“, sagt Forstminister Sven Schulze. „Es wird deutlicher denn je, wie wichtig nachhaltiges Handeln ist. Unsere zentrale Aufgabe ist dabei, unsere Wälder fit für die Zukunft machen.“

„Wir werden den Waldumbau weiter vorantreiben, um extremem Wetter und langanhaltender Trockenheit zu trotzen. Dies wollen wir erreichen, indem wir unter anderem das Aufforsten mit witterungsbeständigen Baumarten in unseren Wäldern vorantreiben. Vorrang hat der Aufbau mehrschichtiger Mischwälder, die sich gegenüber biotischen und abiotischen Schadereignissen als stabiler erweisen. Zudem sollen sie besser auf den Klimawandel reagieren können und die vielfältigen Funktionen des Waldes dadurch nachhaltig sichern.“

Die Ergebnisse im Überblick:

  • Im Jahr 2022 verschärfte sich der seit dem Extremjahr 2018 bestehende Trockenstress für Sachsen-Anhalts Wälder. Ursache waren neben hohen Temperaturen die vielerorts unterdurchschnittlichen Niederschläge in der Vegetationszeit.
  • Die Kronenverlichtung steigt für alle Baumarten- und Altersgruppen auf einen Höchstwert (2022: 27 Prozent).
  • Ein sehr hoher Anteil der Bäume ist stark geschädigt (2022: 12 Prozent), wobei die Fichte mit 50,3 Prozent einen extrem hohen Anteil stark geschädigter Bäume aufweist.
  • Insgesamt ist die Situation der Fichte durch die Abfolge von Stürmen, extremen Trockenjahren und daraus folgenden Borkenkäfermassenvermehrungen in den vergangenen fünf Jahren als sehr alarmierend zu bezeichnen.
  • Die flächenmäßige Dominanz der Kiefer (ca. 59 Prozent in der Stichprobe der Waldzustandserhebung sind Kiefern) beeinflusst die Ergebnisse der Waldzustandserhebung positiv, da sie die niedrigsten Kronenverlichtungswerte aufweist.

Der „Waldzustandsbericht 2022“ ist auf der Internetseite des Ministeriums verfügbar.

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<![CDATA[ Landwirtschaftsminister Sven Schulze: „Prämierte Betriebe zeigen, wie moderne, artgerechte Tierhaltung funktionieren kann“ ]]> Wed, 19 Oct 22 06:21:28 +0200 Bernburg. Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze hat heute gemeinsam mit dem Landestierschutzbeauftragten Dr. Marco König den Tierschutzpreis 2022 des Landes Sachsen-Anhalt vergeben. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautete: „Artgerechte Haltung von Nutztieren“.

Den mit 1.500 Euro dotierten ersten Preis erhielt der Kirschhof Ines Leonhardi in Bad Schmiedeberg (Landkreis Wittenberg). Gewürdigt wurde die Bio-Legehennenhaltung des Betriebes. Platz zwei (1.300 Euro) ging an Brockenbauer Uwe Thielecke (Tanne/Landkreis Harz) und dessen bio-zertifizierte Mutterkuhhaltung. Auf einem gemeinsamen dritten Rang landeten die Haldensleber WiesenEi Produktions GmbH & Co. KG aus Neuenhofe (Landkreis Börde, Freiland-Legehennenhaltung) und der Landhof Christoph Kurt Klamroth aus Thale (Landkreis Harz, Milchviehbetrieb). Beide erhielten ein Preisgeld von je 500 Euro.

„Die prämierten Betriebe zeigen in vorbildlicher Weise, wie moderne, artgerechte Tierhaltung funktionieren kann. Eine gesellschaftlich akzeptierte und wettbewerbsfähige Haltung von Nutztieren muss in Deutschland eine Zukunft haben. Insbesondere mit Blick auf die dafür notwendige langfristige Finanzierungsperspektive muss der Bund zeitnah handeln“, so Landwirtschaftsminister Sven Schulze.

Hintergrund: Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober wird in zweijährigem Rhythmus der Tierschutzpreis des Landes Sachsen-Anhalt als öffentliche Würdigung herausragender Initiativen und Verdienste auf dem Gebiet des Tierschutzes im Land verliehen. In diesem Jahr lag der Fokus auf der art- und verhaltensgerechten Nutztierhaltung. Teilnehmen konnten Betriebe, die Rinder, Schweine oder Geflügel halten.

Eine Bewertungskommission überprüfte die Einhaltung sämtlicher tierschutzrechtlicher Mindestvorschriften und beurteilte Kriterien wie das Haltungssystem, Stallbereiche, Auslauf, natürliche Körperbewegung und Sozialverhalten, Tränk- und Fütterungsvorrichtungen, Regionalität in der betrieblichen Produktionskette (u.a. beim Erwerb der Jungtiere, des Futters), die Transportwege während der Nutzungsdauer und die Schlachtung. Hinzu kamen spezifische Kriterien je nach Tierart für Legehennen, Mutterkühe, Milchkühe und Mastschweine (u.a. Beschäftigungsmaterial, Platzangebot je Tier, Fortpflanzungsmanagement).

Die Bewertungskommission bestand aus: Dr. Gerd Heckenberger (Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt, Leiter des Zentrums für Tierhaltung und Technik Iden), Miriam Schöttge (Amtliche Tierärztin des Landkreises Harz), Mirjam Karl-Sy (Vorstandsmitglied des Landesverbandes des Deutschen Tierschutzbundes).

Die Gewinner des Tierschutzpreises im Überblick:

Erster Preis: Kirschhof Ines Leonhardi, Bad Schmiedeberg

Der bio-zertifizierte Legehennenbetrieb (Demeter-Betrieb) besteht seit 2015. Die Inhaberin bewirtschaftet auf 16 Hektar zwei Mobilställe mit jeweils 300 Legehennen. Bemerkenswert ist insbesondere die Aufzucht von Junghennen und männlichen Tieren. Unabhängig vom Geschlecht kauft Ines Leonhardi 900 Eintagsküken einer Zweinutzungsrasse ein und zieht diese zunächst zusammen auf. Die männlichen Küken werden als Bruderhähne weiter gemästet und mit etwa 21 Wochen und zwei Kilogramm Gewicht geschlachtet. Die weiblichen Küken werden zu Legehennen aufgezogen und mehrere Legezeiten genutzt.

Ines Leonhardi zeichnet sich durch eine sehr hohe Empathie für ihre Tiere aus. In verschiedenen Ausläufen mit Ställen versucht sie, den jeweiligen Ansprüchen und Bedürfnissen der einzelnen Tiere entsprechend ihres Alters gerecht zu werden.

Ihre Produkte vermarktet die Unternehmerin über die Abgabe von Eiern, Fleisch und Fleischfertigprodukten, Nudeln und Eierlikör in den Fachhandel, geringe Mengen auch im eigenen Hofladen.

Zweiter Preis: Brockenbauer Uwe Thielecke, Tanne

Die bio-zertifizierte Mutterkuhhaltung besteht seit 1996. Familie Thielecke hält derzeit über 400 Tiere des Roten Harzer Höhenviehs auf 600 Hektar Grünland im Oberharz. Die Mutterkühe kalben ab Mai bis Juli auf den Weiden und verbringen nur die Wintermonate im Stall. Die Kälber verbleiben zehn Monate bei ihren Müttern. Ihre Produkte vermarktet der Familienbetrieb im Hofladen mit eigener Schlachterei, im Hofcafé und im Restaurant. Bemerkenswert ist die Leidenschaft und das Engagement, mit der die Tierhaltung betrieben wird.  Ziel ist es, die Bedürfnisse der Tiere ständig zu erfüllen. Zudem sorgt der Betrieb mit der Zucht für die Sicherung einer vom Aussterben bedrohten Haustierrasse. Die Kombination von Tierhaltung und Naturschutz durch die Bergwiesenbeweidung auf zahlreichen kleinen Weiden ist ein weiterer Pluspunkt. Durch diese optisch präsente Beweidung wird zudem der Tourismus über die Region hinaus spürbar belebt.

Dritter Preis: Haldensleber Wiesenei Produktions GmbH & Co. KG, Neuenhofe

Der noch sehr junge Betrieb besteht als konventionelle Freiland-Legehennenhaltung seit 2020. Derzeit werden 900 Legehennen inkl. Hähnen in einem Mobilstall gehalten. Die Eier und Eiprodukte wie Nudeln und Eierlikör werden über Regiomaten in der direkten Umgebung vermarket. Hervorzuheben ist die hohe Motivation, die Legehennen bestmöglich unterzubringen und zu versorgen.  Die Mobilställe wurden durch Umbauten an die Bedürfnisse und rechtlichen Erfordernisse so erfolgreich angepasst, dass die Herstellerfirma diese Umbauten ins Angebotsprogramm übernommen hat. Auffällig ist der hohe Grad der Digitalisierung der Tierhaltung. Der Mobilstall ist mit Überwachungsmodulen und Kameras ausgestattet, sodass eine externe Steuerung und Kontrolle jederzeit möglich ist.

Dritter Preis: Landhof Christoph Kurt Klamroth, Thale

Der konventionell betriebene Milchviehbetrieb besteht seit 2014. 2015 wurde ein Laufstall mit zahlreichen innovativen Ideen und Anpassungen für die fast 130 Milchkühe neu gebaut. Dafür erhielt der Betrieb bereits 2018 den zweiten Preis beim Tierschutzpreis des Landes. Seitdem sind weitere Veränderungen bei der Tierhaltung vorgenommen worden. Spürbar ist hier die sehr hohe Motivation und Kontinuität beim Umgestalten der gesamten Stallanlage. So ist in diesem Jahr die Kälberhaltung auf eine Einzel- und Gruppenigluhaltung geändert worden. Alle Tiere haben Außenklimakontakt oder Auslauf im mit Stroh eingestreuten Laufhof. Trotz der momentan unsicheren Rahmenbedingungen investiert Herr Klamroth beständig in Tierwohl und Wohlbefinden seiner Tiere.

Lobende Erwähnungen erhielten zudem:

Leicoma KG, Raunitzer Agrar GmbH, Schweinehaltung mit Auslauf in Wettin, Saalekreis

Biohof Koch, Bio-Mutterkuhhaltung in Seehausen, Landkreis Stendal

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