Landesportal Sachsen-Anhalt - Bildungsministerium https://www.sachsen-anhalt.de/bs/pressemitteilungen/ Pressemitteilungen der Landesverwaltung Sachsen-Anhalt sowie nachgeordneter Behörden und Bereiche de-de Sun, 27 Nov 22 09:46:03 +0100 <![CDATA[ Erste Website für schulische kulturelle Bildung in Sachsen-Anhalt geht online ]]> Thu, 24 Nov 22 09:39:02 +0100 Die Institution Schule allein kann nicht Experte für alles sein. Kooperationen mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern sowie der Unterricht an kulturellen Lernorten sind deshalb bei vielen Schulen längst etabliert. Dass sich Schulen für ihr Umfeld öffnen, verlangt nach Zeit und Raum. Viele Schulen haben allerdings beides nicht. Die neue Website kreativpotentiale-sachsen-anhalt.de soll hier unterstützend wirken.

Die Website bringt Lehrende und Kulturschaffende künftig einfacher und schneller zusammen. Das Herzstück ist eine Angebotsplattform: Hier können beispielsweise Museen, Theater, freie Kunstschaffende, Tanz- und Musikschulen, Autorinnen und Autoren oder Jugendkunstschulen Accounts anlegen und ihre Angebote für Schulen deklarieren und eigenständig verwalten. Lehrende können sich schnell, gezielt und umfassend ein Bild über Angebote der schulischen kulturellen Bildung machen und diese in den Unterricht und in das Schulleben integrieren.

Frank Diesener, Staatssekretär des Ministeriums für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt: „Kulturelle Bildung stellt als ein Teil der Persönlichkeitsbildung ein wesentliches Element einer ausgewogenen Bildung und Erziehung bei Kindern und Jugendlichen dar. Sie befähigt zum kreativen Arbeiten und fördert somit wesentliche Schlüsselkompetenzen junger Menschen, welche heute wichtiger denn je sind. Deswegen muss das Förderprogramm Kreativpotenziale zukünftig einen festen strukturellen Platz in der schulischen kulturellen Bildung einnehmen.“

Das Förderprogramm Kreativpotentiale Sachsen-Anhalt hat nicht nur die Website hervorgebracht, sondern in den vergangenen anderthalb Jahren bereits mehr als 40 Projekte der schulischen kulturellen Bildung gefördert, um den schulischen und außerschulischen Bereich in einem ersten Schritt zusammenzubringen. Zudem entstanden lokale Verbünde aus Schule, Kultur und Kommune, um einen gemeinsamen Austausch- und Entwicklungsraum für Kulturelle Bildung an Schulen zu schaffen.

Thomas Schödel, Direktor Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt: „Schulen öffnen sich, damit sie die Kinder und Jugendlichen fit fürs Leben machen können und sie so ausbilden, dass sie in der komplex gewordenen Welt bestehen können. Kulturelle Bildung an Schulen kann hier einen großen Beitrag leisten. Das Programm Kreativpotentiale und die landesweite Website für schulische kulturelle Bildung ist ein Schritt zur Unterstützung unserer Schulen.“

Hintergrund:

„Kreativpotentiale Sachsen-Anhalt“ ist ein Programm des Ministeriums für Bildung in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulentwicklung und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Das Programm wird gefördert durch die Stiftung MERCATOR.

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<![CDATA[ Konstituierende Sitzung der Expertenkommission zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Schulwesens ]]> Fri, 11 Nov 22 16:00:50 +0100 Auf Einladung des Ministeriums für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt ist heute die Expertenkommission zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Schulwesens im Landtag von Sachsen-Anhalt zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Damit wird ein Auftrag der Koalitionspartner aus dem Koalitionsvertrag des Landes Sachsen-Anhalt umgesetzt.

Ziel der Kommission ist die Erarbeitung wissenschaftlich fundierter thematischer Empfehlungen, welche die Grundlage für eine inhaltliche Weiterentwicklung des Schulsystems bildet. Die Empfehlungen werden dem Ministerium für Bildung in Form eines schriftlichen Berichts zur Verfügung gestellt. Die Arbeitsaufträge der Expertenkommission orientieren sich an den im Koalitionsvertrag Sachsen-Anhalt angeführten Themen zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Schulwesens, der Lehramtsausbildung und der Professionalisierung der Lehrkräfte, den Übergängen zwischen den Schulformen sowie den zentralen Leistungserhebungen. Darüber hinaus agiert die Expertenkommission unabhängig und ist darin frei, die Themen stärker einzugrenzen und thematische Unterarbeitsgruppen zu bilden.

Als Mitglieder wurden Schulpraktikerinnen und Schulpraktiker aller Schulformen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Sachsen-Anhalt zur Mitwirkung an der Kommission ernannt. Bildungsministerin Eva Feußner: „Der gegenseitige Austausch von Personen aus der Praxis und Wissenschaftlern mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln wird die Expertenkommission bei der Entwicklung fundierter Empfehlungen unterstützen.“

Als Vorsitz der Kommission ernannten die Mitglieder Jan Riedel (Lyonel-Feininger-Gymnasium, Halle), als stellvertretenden Vorsitz Mandy Rauchfuß (Gemeinschaftsschule „Heinrich Heine“, Halle). Eine Liste aller Mitglieder ist der Pressemitteilung beigefügt.

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<![CDATA[ Alternative zum Halbjahreszeugnis an Grund- und Förderschulen wird ermöglicht ]]> Tue, 08 Nov 22 11:01:09 +0100 Auf Initiative des Lehrerhauptpersonalrats, des Grundschulverbands und der GEW hat das Bildungsministerium im Auftrag einer Arbeitsgruppe Vorschläge zur Vereinfachung der Halbjahreszeugnisse in der Schuleingangsphase (Schülerinnen und Schüler im 1. und 2. Schuljahr) an Grund- und Förderschulen erarbeitet.

Beginnend zum Schulhalbjahr 2022/2023 können landesweit einheitliche und standardisierte Protokolle der Lernentwicklungsgespräche, sog. Halbjahresbilanzen, eingesetzt werden, die alternativ das bisherige Halbjahreszeugnis ersetzen. Eine Entscheidung obliegt der jeweiligen Schule nach Abstimmung mit den Elternräten und Beschluss der Gesamtkonferenz. Die Einführung der Halbjahresbilanzen ist freiwillig und wird nach voraussichtlich zwei Jahren evaluiert.

Die Einführung ist mit dem Ziel verbunden, zeitnah und langfristig eine zeitliche Entlastung der Lehrkräfte im Grundschulbereich zu erreichen. Zeitgleich soll damit dennoch den berechtigten Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigten nach einer angemessenen Einschätzung der Leistungen Rechnung getragen werden.

Es können genutzt werden:

  • Dokumentationsformulare für die Lernentwicklungsgespräche zum Schulhalbjahr in der Schuleingangsphase als Indikatoren-gestützte Fassung
  • Dokumentationsformulare für die Lernentwicklungsgespräche zum Schulhalbjahr in der Schuleingangsphase mit Berichtsdokumentation

Die Schulen können aber auch wie bisher die traditionellen Zeugnisse nutzen.

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<![CDATA[ Theaterstück der bundesweiten Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs „Trau dich!“ feiert Premiere in Staßfurt ]]> Mon, 07 Nov 22 09:46:11 +0100 Kinderrechte, körperliche Selbstbestimmung und sexueller Kindesmissbrauch sind die Themen des Theaterstücks „Trau dich! Ein starkes Stück über Gefühle, Grenzen und Vertrauen“. Das Stück ist das zentrale Element der bundesweiten Initiative „Trau dich!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs. Im September 2020 startete die Kooperation zwischen „Trau dich!“ und dem Land Sachsen-Anhalt. Ende 2021 erhielt Sachsen-Anhalt vom BMFSFJ und der BZgA die Lizenz zur eigenständigen Weiterführung der Initiative.

Kompetent begleitet wird das Projekt vom Landeszentrum freies Theater Sachsen-Anhalt – LanZe. LanZe ist der bundesweit einzige Landesverband für Akteurinnen und Akteure der Freien Darstellenden Künste, des Amateurtheaters, des Schultheaters und der Theaterpädagogik. Für die Umsetzung des Theaterstücks „Trau dich!“ in Sachsen-Anhalt konnte das aus Halle/Saale stammende Theaterensemble „mutig&LAUT“ gewonnen werden. Heute feiert das Theaterstück Premiere in Staßfurt im Salzlandtheater.

Schirmherrin ist Bildungsministerin Eva Feußner: „Das Ausmaß an sexualisierter Gewalt gegen Kinder ist nach wie vor hoch, zudem gibt es eine große Dunkelziffer. Um dem effektiv entgegenzuwirken, müssen alle mit ins Boot geholt und sensibilisiert werden: Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Beratungsstellen. Die Initiative ‚Trau dich!‘ leistet einen wertvollen Beitrag, um Kinder zu stärken und ihnen das nötige Rüstzeug mitzugeben, handlungsfähig zu werden und sich in Notsituationen Hilfe zu holen. Ich freue mich, dass wir das ‚Trau-dich!‘-Projekt nun in eigener Verantwortung in Sachsen-Anhalt anbieten, damit Kinder frei von sexualisierter Gewalt aufwachsen können.“

Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: „Täglich werden Mädchen und Jungen Opfer sexualisierter Gewalt. Deshalb ist es wichtig, dass Präventionsbemühungen langfristig und nachhaltig angelegt sind. In Sachsen-Anhalt ist es uns mit der Verstetigung von ‚Trau dich!‘ gelungen, eine dauerhafte Basis zu schaffen, Kinder zu stärken und Erwachsene zu ermutigen, im Bedarfsfall einzugreifen. Mit der heutigen Premiere übergibt die BZgA den Staffelstab an Sachsen-Anhalt. Damit beginnt die Umsetzung der Initiative gegen sexuellen Kindesmissbrauch in Landesträgerschaft. Dafür danke ich allen Beteiligten und wünsche viel Erfolg.“

Neben der Premiere in Staßfurt am 7. November 2022 im Salzlandtheater sind weitere Termine in diesem Jahr geplant:

  • 23. November 2022: Theater im Capitol Zeitz
  • 30. November 2022: Schauspielhaus Magdeburg

Um auch Eltern und pädagogische Fachkräfte anzusprechen, werden für die Lehrkräfte der beteiligten Schulen Fortbildungsveranstaltungen angeboten, Informationsabende für Eltern durchgeführt und das regionale Netzwerk vor Ort eingebunden.

Ziel von „Trau dich!“ ist es, Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren über ihre Rechte aufzuklären, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie zu informieren, wo sie im Falle eines Übergriffs Hilfe finden.

Bis heute kooperieren elf Bundesländer mit der Bundesinitiative „Trau dich!“: Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen, Baden-Württemberg, Hessen, Hamburg, Berlin und Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen zur Initiative „Trau dich!“ unter:

www.trau-dich.de/

www.multiplikatoren.trau-dich.de/

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<![CDATA[ Aufholen nach Corona: Lerncamps in den Herbstferien ]]> Thu, 20 Oct 22 09:44:58 +0200 328194 <![CDATA[ IQB-Bildungstrend 2021 für den Primarbereich vorgestellt – Sachsen-Anhalt weitgehend im bundesweiten Trend ]]> Mon, 17 Oct 22 09:09:01 +0200 Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) hat heute den Bildungstrend 2021 vorgelegt, mit dem die Kompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik von Schülerinnen und Schülern am Ende der 4. Jahrgangsstufe länderspezifisch abgebildet werden. Die Kompetenzerfassung erfolgte im Zeitraum zwischen April und August 2021. Somit bildet der Bildungstrend 2021 den Leistungsstand nach den flächendeckenden pandemiebedingten Schulschließungen ab.

Zusammenfassung:

Nach den Ergebnissen des Bildungstrends 2021 erreichen bundesweit signifikant weniger Viertklässlerinnen und Viertklässler in den Fächern Deutsch und Mathematik im Vergleich zu den letzten Erhebungen in den Jahren 2011 und 2016 die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK). Der Anteil der Kinder, die die Mindeststandards verfehlen, ist teilweise deutlich gestiegen und die sozialen und zuwanderungsbezogenen Unterschiede haben sich verstärkt.

Insgesamt bilden die Ergebnisse des Landes Sachsen-Anhalt weitgehend den bundesweiten Trend ab. Besonders im Fach Mathematik sind die Leistungen der Schülerinnen und Schüler stabil und Sachsen-Anhalt liegt im Vergleich über dem Bundesdurchschnitt. Im Fach Deutsch erreichen die Leistungen im Bereich Lesen und Orthografie den mittleren bundesweiten Durchschnitt. Im Kompetenzbereich Zuhören sind die Ergebnisse zwar mit den Bildungstrends der Vergangenheit vergleichbar, liegen tendenziell aber insgesamt im hinteren Bereich des Bundesdurchschnitts.

Die Ergebnisse, so die Autorinnen und Autoren des Berichts, dürften auch Effekte der pandemiebedingten Einschränkungen des Schulbetriebs in Deutschland widerspiegeln. Dies ist bei der Interpretation der Ergebnisse zu berücksichtigen.


Stellungnahme des Ministeriums für Bildung Sachsen-Anhalt:

Bildungsministerin Eva Feußner: „Wir nehmen die Ergebnisse sehr ernst. Auch wenn sie in unserem Bundesland in einigen Bereichen über dem Bundesdurchschnitt liegen, sind sie in der Betrachtung zu den vorangegangenen Berichten nicht befriedigend – sie zeigen einen klaren Auftrag. Vor allem im Bereich der Sprachförderung insgesamt und bei Kindern mit Zuwanderungshintergrund werden wir nachlegen müssen. Auch bedingt durch die Schulschließungen konnten die Lehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern insbesondere im Bereich der Hörkompetenz weniger trainieren.“ Im Fokus stehen im Fach Deutsch zukünftig daher ein verstärkter Einsatz von Aufgaben zum verstehenden Hören. Den Schulen sollen mehr Aufgaben zum Training dieser Kompetenz mit didaktischen Hilfestellungen auf dem Landesbildungsserver zur Verfügung gestellt werden.

„Das IQB benennt die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen als einen wesentlichen Faktor für den bundesweiten Rückgang der Kompetenzen in den getesteten Bereichen. Das zeigt uns: Schulschließungen sind unbedingt zu vermeiden. Dafür werde ich mich weiterhin einsetzen. Die Entwicklung jedoch nur mit der Pandemie zu begründen – das bestätigt auch das IQB –, halte ich für zu kurz gegriffen“, so Feußner weiter.

„Mit dem Corona-Aufholprogramm bieten wir bereits die Möglichkeit, den durch die Pandemie entstandenen Defiziten bei Schülerinnen und Schülern entgegenzuwirken. Ich möchte deshalb alle Schulen – insbesondere die Grundschulen – noch einmal aufrufen, die Möglichkeiten des Aufholprogramms umfangreich zu nutzen. Um dem negativen Trend, der mit dem Bildungsbericht 2021 abgebildet wird, entgegenzuwirken, werden die Maßnahmen aus diesem Programm jedoch nicht ausreichen. Auch mittel- und langfristig müssen wir Maßnahmen entwickeln.“ Das Ministerium für Bildung hat das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) daher beauftragt, eine tiefergehende Analyse der Ergebnisse vorzunehmen und daraus fachliche Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur Qualitätsentwicklung und Stärkung der Lehrkräfte in den Grundschulen zu erarbeiten.

Feußner: „Ich möchte mich bei allen Lehrkräften im Primarbereich und bei allen an Grundschulen Beteiligten für die großen Kraftanstrengungen insgesamt und in den zurückliegenden, herausfordernden Pandemiejahren bedanken. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse des Bildungstrends ist Ihr Einsatz in den kommenden Jahren gefragter denn je: Die Ausbildung von Basiskompetenzen in der Grundschule ist essentiell für einen sicheren Übergang in die Sekundarstufe I.“ Feußner betone darüber hinaus, dass die Grundlagen insbesondere für die Sprachkompetenz auch in den Elternhäusern und im Kita-Bereich gelegt würden. Der Bund müsse daher seine Ankündigung, das seit 2016 bestehende Programm „Sprach-Kitas“ nicht über 2022 fortzuführen, vor dem Hintergrund der jetzt vorliegenden Ergebnisse dringend überdenken.

 


Die Ergebnisse im Kurzüberblick:

Deutsch:

Lesen:

Deutschland:
2021
Mindeststandard nicht erreicht 18,8
Regelstandard erreicht 57,6
Optimalstandard erreicht 7,8

Sachsen-Anhalt:
2021
Mindeststandard nicht erreicht 15,5
Regelstandard erreicht 58,7
Optimalstandard erreicht 7,8

Ergebnisse in allen drei Kategorien besser oder gleich im Vergleich zum Bundesdurch-schnitt, jedoch nicht signifikant

Zuhören:

Deutschland:
2021
Mindeststandard nicht erreicht 18,3
Regelstandard erreicht 58,9
Optimalstandard erreicht 8,2

Sachsen-Anhalt:
2021
Mindeststandard nicht erreicht 15,5
Regelstandard erreicht 57,4
Optimalstandard erreicht 5,7

Ergebnisse weder signifikant über noch signifikant unter dem Bundesdurchschnitt bei „verfehltem Mindesstandard“ und „erreichtem Regelstandard“, jedoch signifikant unter dem Bundesdurchschnitt bei „erreichtem Optimalstandard“

Orthografie:

Deutschland:
2021
Mindeststandard nicht erreicht 30,4
Regelstandard erreicht 44,4
Optimalstandard erreicht 6,0


Sachsen-Anhalt:
2021
Mindeststandard nicht erreicht 30,0
Regelstandard erreicht 45,8
Optimalstandard erreicht 6,5

Ergebnisse in allen drei Kategorien besser im Vergleich zum Bundesdurchschnitt, jedoch nicht signifikant


Mathematik: (Globalskala mathematischer Kompetenzen)

Deutschland:
2021
Mindeststandard nicht erreicht 21,8
Regelstandard erreicht 54,8
Optimalstandard erreicht 10,5

Sachsen-Anhalt:
2021
Mindeststandard nicht erreicht 16,1
Regelstandard erreicht 60,6
Optimalstandard erreicht 13,9

Ergebnisse in allen drei Kategorien besser als im Bundesdurchschnitt, bei „verfehltem Mindeststandard“ und „erreichtem Regelstandard“ sogar signifikant besser

Hintergrund:

Mit den IQB-Bildungstrends wird regelmäßig überprüft, inwieweit Schülerinnen und Schüler in Deutschland die mit den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK) definierten Kompetenzziele erreichen. Aus den Ergebnissen in den Kompetenztests kann darauf geschlossen werden, inwieweit die Kompetenzen einer Schülerin oder eines Schülers den in den Bildungsstandards festgelegten Regelstandards, den Mindeststandards oder den Optimalstandards entsprechen oder ob sie diese unterschritten haben.

Während in Deutsch die Kompetenzbereiche „Lesen“, „Zuhören“ und „Orthografie“ einzeln getestet und ausgewertet werden, erfolgt die Darstellung der Kompetenzstände in Mathematik gebündelt.

Im Primarbereich werden die Studien seit dem Jahr 2011 am Ende der 4. Jahrgangsstufe in den Fächern Deutsch und Mathematik durchgeführt. Im Jahr 2021 wurden zentrale Kompetenzen in diesen Fächern zum dritten Mal erfasst.


Die Teilnahme an den Kompetenztests zum IQB-Bildungstrend 2021 war an öf¬fentlichen Schulen verpflichtend, sofern zum Erhebungszeitpunkt an der jewei¬ligen Schule keine Befreiung von der Präsenzpflicht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bestand. An Schulen in freier Trägerschaft war die Teil¬nahme an den Tests entsprechend den rechtlichen Vorgaben der Länder teilweise freiwillig.

In Sachsen-Anhalt nahmen 81 Schulen mit insgesamt 1.445 Schülerinnen und Schülern teil.

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<![CDATA[ Bildungsministerin Feußner würdigt Lehrkräfte am Welttag der Lehrerin und des Lehrers ]]> Wed, 05 Oct 22 11:01:46 +0200 Zum Internationalen Tag der Lehrerin und des Lehrers drückt Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner allen Lehrkräften des Landes ihren Dank aus.

Feußner: „An diesem Tag gilt mein ganz besonderer Dank und Respekt allen Lehrkräften, die in schwierigen Zeiten Großes leisten. Sei es die Pandemie, die Integration ukrainischer Schülerinnen und Schüler oder der Umgang mit der angespannten Personalsituation – der unermüdliche Einsatz der Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt verdient die größte Anerkennung.“

Hintergrund

Der Welttag der Lehrerin und des Lehrers wird seit 1994 jährlich am 5. Oktober begangen. Damit macht die UNESCO auf die bedeutende und verantwortungsvolle Rolle der Lehrkräfte für eine qualitativ hochwertige Bildung aufmerksam.

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<![CDATA[ Sachsen-Anhalt begleitet bundesweit einheitliche Tafelwerk-Neufassung ]]> Fri, 30 Sep 22 08:29:55 +0200 Das Wichtigste zuerst: Das Tafelwerk wird nicht abgeschafft. Das Tafelwerk wird lediglich als Hilfsmittel in der Abiturprüfung ab 2025 durch eine bundesweit vereinheitlichte Fassung unter der Bezeichnung „Formeldokument“ ersetzt.

Ausgangspunkt sind die bundesweiten Abstimmungen der Kultusministerkonferenz (KMK) in Zusammenarbeit mit dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) zur Erhöhung der allseits gewünschten bundesweiten Vergleichbarkeit der Anforderungen zum Abiturerwerb. Diese Abstimmungen umfassen neben den Abituraufgaben im IQB-Pool unter anderem auch die Abstimmungen zu Bearbeitungszeiten und zugelassenen Hilfsmitteln. Hier soll künftig ein bundesweit einheitliches Formeldokument verwendet werden.

Das bisherige Tafelwerk kann weiter für den Unterricht genutzt werden, für Prüfungen sind dann allerdings ab 2025 die neuen Formeldokumente bindend. Mit dem Schulleiterbrief vom 8. August 2022 wurden die Gymnasien darüber informiert. Um die Schülerinnen und Schüler, die 2025 das Abitur ablegen, langfristig auf die Arbeit mit der bundesweiten Fassung vorzubereiten, werden bereits jetzt an den entsprechenden Jahrgang Formeldokumente für die Fächer Chemie und Mathematik ausgereicht und zur Nutzung empfohlen.

Für das Fach Physik sind die bundesweiten Abstimmungen noch nicht abgeschlossen, das Formeldokument wird nachgereicht. Das Fach Biologie wird von den anderen Formeldokumenten abgedeckt.

Sobald alle Formeldokumente vorliegen, ist davon auszugehen, dass diese dann wieder in einer gebundenen Gesamtausgabe – entsprechen dem „alten“ Tafelwerk - auf dem Markt verfügbar sind.

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<![CDATA[ Lessingschule Salzwedel gehört zu den besten Schulen Deutschlands ]]> Wed, 28 Sep 22 14:10:35 +0200 Die Ganztagsgemeinschaftsschule G. E. Lessing in Salzwedel gehört zu den besten Schulen der Bundesrepublik. Das wurde heute bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises unterstrichen.

Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner zeigte sich erfreut: „Das besondere Konzept der Unterrichtsorganisation mit Elementen des Freien Lernens und des Projektlernens in Verbindung mit dem unermüdlichen Fleiß und der intensiven Arbeit aller Mitarbeitenden an der Lessingschule Salzwedel haben sich ausgezahlt. Ich gratuliere allen, die an diesem großartigen Erfolg ihren Anteil haben, auf das Allerherzlichste!“

Eine Jury aus Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Bildungsverwaltung hatte die Lessingschule Salzwedel unter die letzten 15 Schulen aus mehr als 80 Bewerbungen gewählt. Feierlich verliehen wurden die Preise in Berlin von Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger.

Im Fokus des Wettbewerbs „Deutscher Schulpreis 2022“ stand in diesem Jahr die Unterrichtsqualität, unter dem Motto: „Unterricht besser machen“.

Alle nominierten Schulen erhalten einen Anerkennungspreis in Höhe von 5.000 Euro.

Hintergrund:

 Die Robert Bosch Stiftung GmbH vergibt den Deutschen Schulpreis seit 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Seit dem Start des Programms haben sich rund 2.500 Schulen für den Preis beworben.

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<![CDATA[ Erwachsenenbildungsbericht 2022 im Kabinett vorgestellt ]]> Tue, 27 Sep 22 14:14:03 +0200 321984 <![CDATA[ Bundeswettbewerb Fremdsprachen - Schülerin aus Magdeburg holt einen 2. Preis auf Bundesebene ]]> Mon, 26 Sep 22 14:23:31 +0200 Blanka Janiga vom Werner-von-Siemens-Gymnasium in Magdeburg hat beim Sprachenturnier in Cloppenburg, das vom 21.-24. September 2022 stattfand, einen herausragenden 2. Preis mit ihren Wettbewerbssprachen Englisch und Latein gewonnen. Damit verbunden ist ein Stipendium für die Teilnahme an einem einwöchigen Seminar des International Student Leadership Institute (ISLI) in Oberwesel am Rhein.  

Bildungsministerin Eva Feußner: „In einer Welt, die von Globalisierung geprägt ist, sind Fremdsprachen der entscheidende Faktor zur Verständigung. Je besser man sie beherrscht, desto mehr öffnet sich der Blickwinkel auf und für andere Kulturen. Ich gratuliere Blanka Janiga daher herzlich zu diesen tollen Leistungen, das gilt genauso für die Landespreisträgerinnen und -preisträger!“

Das Sprachenturnier ist das jährlich stattfindende Bundesfinale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen, bei dem in diesem Jahr 58 Schülerinnen und Schüler angetreten sind, die sich zuvor auf Landesebene unter insgesamt fast 2000 Teilnehmenden qualifiziert hatten.

Alle Finalisten gingen mit zwei Wettbewerbssprachen ins Rennen. Dabei waren Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Latein und Altgriechisch vertreten. Die Jugendlichen mussten eine Fachjury in mehrsprachigen Theaterstücken, im kreativem Schreiben, einem Einzelgespräch zu einem literarischen Werk sowie einer Kurzpräsentation zu einem vorher unbekannten Thema von ihrem Können überzeugen.

Als weitere Vertreterinnen aus Sachsen-Anhalt waren Luisa-Kadiatu Jalloh (Elisabeth-Gymnasium, Halle), Karina Eremin (Werner-von-Siemens-Gymnasium, Magdeburg) sowie Jana Jasmin Ulrich (Albert-Einstein-Gymnasium, Magdeburg) nach Cloppenburg gereist. Diese hatten sich ebenso wie die Preisträgerin Blanka Janiga als beste Teilnehmerinnen des Landes Sachsen-Anhalt für das Bundesfinale qualifiziert.

Für die neue Wettbewerbsrunde im Schuljahr 2022/2023 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Schülergruppen noch bis zum 6. Oktober 2022 anmelden.

Weitere Informationen gibt es unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de sowie unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/sachsen-anhalt

Bildunterschrift: Blanka Janiga (Klasse 11) vom Werner-von-Siemens-Gymnasium

© Theresa Berthelmann

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<![CDATA[ Ausschreibung: Sachsen-Anhalt sucht knapp 1.000 neue Lehrkräfte ]]> Mon, 19 Sep 22 08:46:05 +0200 Das Land Sachsen-Anhalt bietet mit einer weiteren umfangreichen Ausschreibungsrunde attraktive Arbeitsplätze für Lehrkräfte an. Insgesamt sind 992 Stellen ausgeschrieben worden.

Bildungsministerin Eva Feußner: „Der Lehrerberuf, und das sage ich aus eigener Erfahrung, ist ein schöner und erfüllender Beruf mit einer der wichtigsten Aufgaben überhaupt: den Kindern das Rüstzeug fürs Leben mitzugeben. In komplizierten Zeiten bietet Sachsen-Anhalt Sicherheit und Planbarkeit mit Jobs für Lehrkräfte im Landesdienst. Daher suchen wir erneut aufgeschlossene, dynamische Menschen, die die Schulen im Land mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität bereichern. Dabei sind auch Seiteneinsteigende immer herzlich willkommen.“

Mit der aktuellen Ausschreibung greift auch eine Neuerung. Erstmals können Seiteneinsteigende mit einem Bachelor-Abschluss, aus dem kein Unterrichtsfach abgeleitet werden kann, nach einem Probejahr eine Entfristungsperspektive erhalten. Dazu müssen sie sich im Gegenzug verpflichten, eine fachwissenschaftliche Qualifizierungsmaßnahme für ausgewählte Fächer der Sekundarschule zu absolvieren.

 Die Stellen im Einzelnen (schulformbezogen):

Schulform

Anzahl der ausgeschriebenen Stellen

Grundschule

175

Förderschule

93

Sekundarschule

348

Gemeinschaftsschule

140

Gymnasium

164

Gesamtschule

19

Berufsbildende Schule

50

Weiterführende Schule

3

Gesamt

992

 

Unter den ausgeschriebenen Stellen befinden sich 176, für die eine Zulage gezahlt werden kann, weil sie schwer besetzbar sind.

 

Hintergrund:

Die Bewerbungsfrist endet am 03.10. 2022. Um sich als Lehrkraft zu bewerben, ist ausschließlich das Online-Portal für die Einstellung als Lehrkraft (matorix) zu nutzen.

Die großen Ausschreibungen ergänzen die Dauerausschreibungen, die zu Beginn und zur Mitte eines jeden Monats veröffentlicht werden und die die Möglichkeit bieten, sich jederzeit als Lehrkraft in Sachsen-Anhalt zu bewerben.

Informationen zur Ausschreibung

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<![CDATA[ Bundesregierung kippt strengere Corona-Regeln für Schülerinnen und Schüler – Bildungsministerin Feußner erleichtert ]]> Fri, 16 Sep 22 13:05:34 +0200 Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner hat erleichtert und erfreut auf das Einlenken der Bundesregierung nach Kritik an der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes reagiert.

Bundesgesundheitsminister Lauterbach hatte angekündigt, COVID-19 in den so genannten Pest-Paragraphen (§ 34 des Infektionsschutzgesetzes) aufzunehmen, der auch Krankheiten wie Pest, Cholera, Tuberkulose oder Krätze auflistet. Demnach dürfen Kinder und Lehrkräfte, die mit einer dieser Krankheiten infiziert sind oder bei denen der Verdacht auf eine Infektion besteht, die Schulen nicht betreten, bis sie ein Ende der Ansteckungsgefahr nachweisen können. Damit hätten in Schulen strengere Regeln gegolten als in anderen Lebensbereichen. An der Aufnahme von COVID-19 in den Paragraphen 34 hatte es in der Kultusministerkonferenz deutliche Kritik gegeben.

Eva Feußner: „Das Gesetz in seiner bisherigen Form hätte eine völlig inakzeptable Ungleichbehandlung von Schülerinnen und Schülern gegenüber der restlichen Bevölkerung bedeutet. Insofern bin ich ausgesprochen froh, dass dieser offensichtlich falsche Weg - auch durch den Einsatz des Ministeriums für Bildung des Landes Sachsen-Anhalts - nun nicht eingeschlagen wird.“

Die weiteren Regelungen des neuen Infektionsschutzgesetzes für Schulen werden von der Änderung nicht berührt. Im Falle einer Verschärfung der Infektionslage können die Bundesländer wieder eine Testpflicht verhängen und eine Maskenpflicht ab Klasse 5 einführen. Schulschließungen soll es nicht geben.

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<![CDATA[ Zweitägiges Lehrkräfte-Fachforum #edgo22 beginnt in Halle ]]> Fri, 16 Sep 22 13:48:18 +0200 Auf dem Steintor-Campus der Martin-Luther-Universität in Halle beginnt heute die #edgo22 – ein Fachforum für Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und weitere Interessierte. Schwerpunkt ist das Thema Digitalität in der schulischen Bildung.

Bei der Eröffnung betonte Bildungsstaatssekretär Frank Diesener:

„Bildung in der digitalen Welt erfordert ein abgestimmtes und koordiniertes Handeln aller Akteure. Das Lernen im Kontext der zunehmenden Digitalisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt sowie das kritische Reflektieren darüber sind integrale Bestandteile des Bildungsauftrages.“

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Fachforums steht am Freitag und Sonnabend eine breite Veranstaltungspalette zur Verfügung. Sie können unter anderem wählen zwischen konkretem Praxisbezug und Zukunftsperspektive, Zuhören und Ausprobieren, dazu gibt es Vorträge und Workshops.

Dabei kann der Tagungsablauf individuell nach Bedarf und Interessenlage zusammengestellt werden, um bestmögliche Inspiration und Orientierung für die eigene Schule und den eigenen Unterricht zu erhalten. Die Veranstaltungen sind so aufeinander abgestimmt, dass ein Wechsel zwischen den einzelnen Formaten problemlos möglich ist.

Eine Programmübersicht (Tagungsflyer) finden Sie im Anhang. Das ausführliche Programm mit weiterführenden Informationen zu Inhalten und Referenten ist im digicampus auf dem Bildungsserver Sachsen-Anhalt einsehbar:

https://moodle.bildung-lsa.de/digicampus/course/view.php?id=257

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<![CDATA[ Bildungsministerin eröffnet ersten Seiteneinsteigerkurs im Fach Physik an der Otto-von-Guericke-Universität Magde-burg ]]> Fri, 09 Sep 22 13:39:54 +0200 Bildungsministerin Eva Feußner hat heute im Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) den ersten Seiteneinsteigerkurs für Sekundarschullehrkräfte im Fach Physik eröffnet.

Elf Seiteneinsteigende, die bereits andere Fächer unterrichten, bekommen damit innerhalb von vier Semestern eine zusätzliche Unterrichtsbefähigung im Fach Physik.

Eva Feußner: „Als ausgebildete Mathematik- und Physiklehrerin liegen mir die beiden Fächer, aber auch die anderen MINT-Fächer sehr am Herzen. Der nun beginnende Physik-Kurs an der Uni Magdeburg ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Qualifizierung unserer Seiteneinsteigenden, die mittlerweile ein hoch geschätzter Bestandteil der Bildungslandschaft Sachsen-Anhalts geworden sind.“

Der Physik-Kurs ist Teil eines Qualifizierungsprogramms, das im Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der OvGU im September 2020 für das Fach Mathematik begonnen hat.

Mit dem Programm werden seiteneinsteigende Lehrkräfte praxis- und

wissenschaftsnah auf die Anforderungen des Schulunterrichts vorbereitet,

um so Schülerinnen und Schüler mit Motivation und Fachwissen für den naturwissenschaftlichen Unterricht zu begeistern.

 

Bildrechte: Ministerium für Bildung

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<![CDATA[ Neues Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ]]> Tue, 06 Sep 22 19:38:39 +0200 Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) hat ein neues Kuratorium. Die Mitglieder des Kuratoriums haben in ihrer konstituierenden Sitzung am heutigen Dienstag Herrn Tobias Krull zum Vorsitz und Herrn Hendrik Lange zum stellvertretenden Vorsitz gewählt.

Bildungsministerin Eva Feußner: „Zu den Aufgaben der Landeszentrale gehören die unabhängige politische Bildungsarbeit, die Förderung der Entwicklung des freiheitlich-demokratischen Bewusstseins der Bevölkerung und die Stärkung der Bereitschaft zur politischen Mitarbeit. Dabei wird die LpB maßgeblich vom Kuratorium unterstützt und begleitet. Es ist der Garant für die im Gründungsbeschluss von 1991 festgehaltene Überparteilichkeit der Arbeit der Landeszentrale. Ganz herzlich gratuliere ich Herrn Krull und Herrn Lange zur Wahl.“

Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Kuratorium. Angesichts der aktuellen Entwicklungen infolge von Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und Energie-Krise sowie einer zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung stehen wir heute vor gewachsenen Herausforderungen in der politischen Bildung.“

Das Kuratorium begleitet die politische Bildungsarbeit der Landeszentrale. Es besteht aus 13 Mitgliedern des Landtages von Sachsen-Anhalt. In der aktuellen Legislaturperiode gehören dem Gremium fünf Vertreter der CDU, drei der AfD, zwei der Partei DIE LINKE und jeweils ein Vertreter der SPD, der Grünen und der FDP an. Mit Beschluss des Kabinetts vom 5. Oktober 2021 wurde eine Regelung aufgenommen, die jeder im Landtag vertretenen Fraktion mindestens einen Sitz im Kuratorium gewährt. Die Kuratoriumsmitglieder werden vom Ministerpräsidenten auf Vorschlag der Fraktionen berufen.

Das Kuratorium tritt regelmäßig zusammen, um sich über die Arbeit der Landeszentrale zu informieren, diese kritisch zu begleiten und durch fachliche Anregungen zu fördern.

Die Mitglieder des Kuratoriums sind im Einzelnen:

Fraktion der CDU:

Herr Tobias Krull, MdL (Vorsitz)

Herr Carsten Borchert, MdL

Herr Stephen Gerhard Stehli, MdL

Herr Matthias Redlich, MdL

Frau Elke Simon-Kuch, MdL

Fraktion der AfD:

Herr Christian Hecht, MdL

Herr Hannes Loth, MdL

Herr Dr. Hans-Thomas Tillschneider, MdL

Fraktion DIE LINKE:

Frau Henriette Quade, MdL

Herr Hendrik Lange, MdL

Fraktion der SPD:

Frau Dr. Katja Pähle, MdL

Fraktion der FDP:

Herr Jörg Bernstein, MdL

Fraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN:

Frau Cornelia Lüddemann, MdL

 

Bildrechte: Ministerium für Bildung

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<![CDATA[ Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst vereidigt ]]> Thu, 01 Sep 22 11:30:53 +0200 Im Beisein von Bildungsministerin Eva Feußner sind heute in der Landeshauptstadt mehr als 100 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst des Staatlichen Seminars Magdeburg vereidigt worden.

Bei der feierlichen Veranstaltung im Geschwister-Scholl-Gymnasium wünschte Ministerin Feußner den Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern alles Gute in dieser wichtigen zweiten Phase ihrer Ausbildung:

„Ich danke Ihnen, dass Sie den Lehrerberuf ergreifen wollen, um das Land im Allgemeinen und das Schulwesen in Sachsen-Anhalt im Besonderen mit all Ihrem Wissen und all Ihren Fähigkeiten zu bereichern und mit zu tragen, und dass Sie sich dieser Herausforderung und verantwortungsvollen Aufgabe stellen.“

Feußner betonte, dass zum Gelingen des Vorbereitungsdienstes neben

hochqualifizierten Haupt- und Fachseminarleiterinnen und -leitern auch Mentorinnen und Mentoren an den Schulen anleitend, beratend und unterstützend zur Seite stehen würden:

„Alle Beteiligten werden immer ein offenes Ohr für Sie haben.“

Nach der Vereidigung beginnt für die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst die so genannte Einführungswoche, in der erste Ausbildungsveranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen stattfinden.

Am Standort Magdeburg des Staatlichen Seminars für Lehrämter werden Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst für alle Schulformen ausgebildet. Am Standort Halle wurden heute 78 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst vereidigt. Die heute begonnene Ausbildungsphase dauert 16 Monate.

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<![CDATA[ Zahl der ukrainischen Schülerinnen und Schüler an Sachsen-Anhalts Schulen gestiegen ]]> Fri, 26 Aug 22 14:03:34 +0200 Mit Beginn des Schuljahres 2022/2023 hat sich die Zahl der vor dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Schülerinnen und Schüler an den Schulen Sachsen-Anhalts noch einmal erhöht.

Demnach sind nach Abfragen der Schulen nun 4.941 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine im Schulsystem des Landes angekommen, darunter 227 an berufsbildenden Schulen.

Die meisten ukrainischen Schülerinnen und Schüler befinden sich in den Grundschulen (1.889), gefolgt von Gymnasien (1.143) und Sekundarschulen (841).

Daten zur Anzahl der gewonnenen ukrainischen Lehrkräfte und Ankunftsklassen liegen erst Anfang der kommenden Woche vor.

Auch für die schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen aus der Ukraine gilt das Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt.

Um Sprachbarrieren abzubauen und um eine reibungslose Ankunft und Integration der ukrainischen Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, hat das Ministerium für Bildung gemeinsam mit dem Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) das Projekt „Einrichtung einer Fachstelle Sprachmittlung Ukraine“ ins Leben gerufen.

Ziel ist es, mit Hilfe von Sprachmittlung die Kommunikation innerhalb der Schulen zwischen Schulleitung, dem Kollegium sowie den ukrainischen Schülerinnen und Schülern, ihren Angehörigen sowie ggf. den Lehrkräften aus der Ukraine zu optimieren, um so die Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Bildungsteilhabe sowie Chancengleichheit für alle zu schaffen.

In neun Landkreisen und kreisfreien Städten (Halle, Magdeburg, Dessau, Mansfeld Südharz, Anhalt Bitterfeld, Stendal, Harz, Burglandkreis, Salzlandkreis) werden in der ersten Projektphase zunächst 40 Sprachmittlerinnen und Sprachmittler eingestellt. Mit Hilfe regionaler Partner des LAMSA soll die Zahl bis zum Jahresende auf 100 steigen.

Alle Schulen sind aufgerufen, sich bei Unterstützungsbedarf an das LAMSA oder dessen regionale Partner zu wenden.

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<![CDATA[ Bildungsministerin Feußner besucht zum Schuljahresbeginn Grund-schule ]]> Thu, 25 Aug 22 11:09:38 +0200 Zum Start des neuen Schuljahres 2022/2023 hat Bildungsministerin Eva Feußner am Morgen die Grundschule „Weitlingstraße“ in Magdeburg besucht.

Nach der Begrüßung auf dem Schulhof durch zahlreiche fröhliche Kinder und die Schulleitung konnte sich die Ministerin bei einem Rundgang über Arbeit und Alltag an der Schule informieren.

Dabei überreichte Ministerin Feußner ein mitgebrachtes Insektenhotel an Kinder der dritten Klasse, die die Ministerin zuvor mit einem Lied begrüßt hatten und Fragen zu ihrer Arbeit stellten.

Bei einer anschließenden Gesprächsrunde in der Schul-Bibliothek tauschte sich die Ministerin mit dem Kollegium über aktuelle Themen aus. Dabei ging es unter anderem um Bürokratie-Abbau, Arbeitsbedingungen, Inklusion und Nachwirkungen der vergangenen beiden Pandemiejahre, aber auch um Schulsozialarbeit, Schulverwaltungsassistenz und die Personalsituation.

Erfreut äußerten sich Schulleitung und Lehrkräfte über die Einrichtung eines „Präventionstages Arbeits- und Gesundheitsschutz“ als Ausdruck der Wertschätzung und im Bewusstsein der hohen Ansprüche und Anforderungen an den Lehrerberuf.

Ministerin Feußner dankte der Grundschule "Weitlingstraße“ für die interessanten Einblicke, wünschte Kindern und Kollegium gutes Gelingen, viel Spaß und Freude im neuen Schuljahr und bekam bei der Verabschiedung eine kleine Zuckertüte überreicht.

 

Bildnachweis: Ministerium für Bildung

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<![CDATA[ Kooperationsvereinbarung zum Modellprojekt „Kommunales Bildungsmanagement“ unterzeichnet ]]> Wed, 24 Aug 22 15:28:38 +0200 In Magdeburg ist heute die Kooperationsvereinbarung zum Modellprojekt „Kommunales Bildungsmanagement“ unterzeichnet worden.

Zu den Unterzeichnern gehörten neben Bildungsstaatssekretär Frank Diesener auch der Landrat des Burgendlandkreises, Götz Ulrich, der Landrat des Landkreises Börde, Martin Stichnoth sowie die Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle, Katharina Brederlow.

Die drei ausgewählten Modellkommunen stehen stellvertretend für jeweils eine Region (Süd, Mitte, Nord) Sachsen-Anhalts.

Ziel des Modellprojekts ist es, eine verbindliche und strategische Abstimmung der Bildungsprozesse zwischen Land und Kommunen zu erreichen. Synergieeffekte und die Kompetenzen der Kooperationspartner sollen im Rahmen dieser regional begrenzten Erprobung gewinnbringend genutzt werden.

Parallel wurde eine Vereinbarung mit der Mitteldeutschen Transfergesellschaft TRANSMIT unterzeichnet, die das Modellprojekt mit fachlicher Expertise begleiten soll.

Bildungsstaatssekretär Frank Diesener sagte bei der Unterzeichnung: „Der Erfolg regionaler Bildungslandschaften hängt maßgeblich von der Güte der Kooperationsbeziehungen ab. Es bedarf einer gemeinsamen Strategie aller Verantwortlichen, eines klaren gemeinsamen Bekenntnisses zur Gestaltung dieser Bildungslandschaften. Ich wünsche dem Modellprojekt viel Erfolg!“

 

Der Projektzeitraum umfasst drei Jahre und beginnt am 1. September 2022.

Zum Ende des Modellprojektes wird unter Federführung eines Begleitgremiums ein Abschlussbericht erarbeitet, der Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Etablierung eines flächendeckenden kommunalen Bildungsmanagements enthalten soll.

 

Bildnachweis: Ministerium für Bildung

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