Landesportal Sachsen-Anhalt - Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung https://www.sachsen-anhalt.de/bs/pressemitteilungen/ Pressemitteilungen der Landesverwaltung Sachsen-Anhalt sowie nachgeordneter Behörden und Bereiche de-de Sun, 27 Nov 22 09:27:55 +0100 <![CDATA[ Basis für Ansiedlungen: Willingmann überreicht Förderbescheid über 1,5 Mio. Euro in Harzgerode ]]> Mon, 13 Sep 21 11:08:41 +0200 Basis für eine weiterhin erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung in Harzgerode (Landkreis Harz): Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat heute im Beisein der stellvertretenden Bürgermeisterin Silke Konzan einen Förderbescheid über 1,52 Millionen Euro an den Geschäftsführer des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Ostharz, Lutz Günther, überreicht. Durch die finanzielle Unterstützung kann das Ab- und Trinkwassernetz der Kommune angepasst werden, um zusätzliches Abwasser aus dem Industriepark Harzgerode aufnehmen zu können – eine wichtige Voraussetzung für dessen parallel laufende Erweiterung. Insgesamt investiert der Verband rund 2,06 Millionen Euro.

Willingmann sagte: „Für Ansiedlungen und Unternehmenserweiterungen braucht es neben verfügbaren Flächen und gut ausgebildeten Fachkräften auch eine leistungsfähige gewerbliche Infrastruktur. Der dringend notwendige Aus- und Umbau der Kanalisation in Harzgerode schafft Raum für eine positive Entwicklung der Wirtschaft und dient damit auch der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region.“

Konzan unterstrich: „Die Stadt Harzgerode ist landesbedeutsamer Industrie- und Gewerbestandort mit mehr als 1.700 Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe. Unser starkes Wachstum der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass sowohl Flächen- als auch Leitungskapazitäten erschöpft sind. Daher freuen wir uns über die bewilligten Fördermittel. Damit können wir beste Bedingungen für unsere Unternehmen und damit weitere Arbeitsplätze schaffen.“

„Ein ausgeglichenes Gefüge von gewerblichen und privaten Kunden sorgt für eine wirtschaftliche Stabilität im Zweckverband und für angemessene Entgelte für alle Kunden“, betonte Verbandsgeschäftsführer Lutz Günther. „Der Bau von Anlagen zur Abwasserentsorgung unter Inanspruchnahme von Fördermitteln des Landes trägt ebenfalls wesentlich zur wirtschaftlichen Stabilität des Verbandes bei und sichert damit die langfristige Finanzierung des Anlagevermögens.“

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<![CDATA[ Vorreiter für Nachhaltigkeit gesucht: Willingmann wirbt für Bewerbung um Unternehmenspreis „AURA“ ]]> Sun, 05 Sep 21 10:00:47 +0200 Endspurt um den neu gestarteten Unternehmenspreis „AURA“: Noch bis zum 15. September können sich kleine und mittelständische Betriebe aus Sachsen-Anhalt bewerben, die das Thema „Nachhaltigkeit“ konsequent voranbringen. Die neue „Auszeichnung für nachhaltiges Unternehmertum in Sachsen-Anhalt“ soll dann erstmals im November verliehen werden.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann: „Nachhaltigkeit gewinnt in allen Bereichen unserer Gesellschaft an Bedeutung. Für ‚AURA‘ suchen wir Vorreiter, die wirtschaftlichen Erfolg und Klimaschutz verbinden. Gefragt sind dabei vor allem Unternehmen, die Zukunftstechnologien anbieten oder nutzen sowie besonders nachhaltig und ressourcenschonend arbeiten. Mitmachen lohnt sich.“

Bewerbungen und Nominierungen für die Auszeichnung, die seit 2013 verliehen wird und jetzt mit modernem Design und verändertem Fokus neu gestartet wurde, sind bis zum 15. September 2021 per E-Mail an aura@mw.sachsen-anhalt.de möglich. Die Preisträger werden von einer Jury ausgewählt, öffentlichkeitswirksam prämiert und erhalten eine Urkunde sowie einen Imagefilm.

Für „AURA“ infrage kommen kleine oder mittelständische Unternehmen, die eine eigenständige Niederlassung in Sachsen-Anhalt haben und mindestens drei Jahre aktiv am Markt sind. Sie sollten Zukunftstechnologien und moderne Arbeitsbedingungen bieten, die Digitalisierung vorantreiben oder selbst besonders nachhaltig wirtschaften, etwa beim Einsatz von Energie und Rohstoffen oder durch innovative Recycling- und Kreislaufwirtschaftskonzepte. Weitere Informationen zum neu aufgelegten Unternehmenspreis „AURA“ finden sich unter www.mw.sachsen-anhalt.de/aura sowie im aktuellen Flyer.

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<![CDATA[ Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH will Energie und Treibhausgasemissionen sparen / Ministerium unterstützt Investition ]]> Mon, 30 Aug 21 12:15:54 +0200 Qualität, Regionalität und Tradition – mit diesem Erfolgsrezept befindet sich die Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH seit der Wiedervereinigung kontinuierlich auf einem erfolgreichen Wachstumskurs. Allein zwischen 1998 und 2020 konnte das Unternehmen die Zahl der Flaschenfüllungen von 16 auf 95 Millionen steigern. Seinen Wachstumskurs will die Harzer Mineralquelle in den kommenden Jahren fortsetzen und zugleich Energie und Treibhausgasemissionen einsparen. Das Unternehmen investiert deshalb rund zwei Millionen Euro in moderne Produktionstechnik. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Investition des Unternehmens mit 820.000 Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann übergab dazu am Montag bei seinem Besuch am Unternehmensstandort einen Zuwendungsbescheid an Ralph Weitemeyer, Gesellschafter der Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH.

„Die Entwicklung der Harzer Mineralquelle Blankenburg ist eine beeindruckende unternehmerische Erfolgsgeschichte nach der Wiedervereinigung“, betonte Willingmann. „Mit den aktuellen Investitionen beweist das Unternehmen Weitsicht. In Zeiten des Klimawandels und der Energiewende ist es nicht nur moralisch geboten, Energie und Treibhausgasimmissionen einzusparen. Eine verstärkt auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensstrategie wird in den kommenden Jahren entscheidend zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit eines jeden Unternehmens beitragen.“

Gesellschafter Ralph Weitemeyer erklärte: „In den letzten Jahren hat die Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH durch Investitionen zur Optimierung der Logistik und Lagerhaltung, in die Modernisierung der Glasmehrweg-Abfüllanlage, zur Umstellung der Beleuchtung auf LED-Lampen und durch die Anschaffung neuer Elektro-Gabelstapler mit 4-facher Palettenaufnahme große Fortschritte bei der Energie – und CO²-Einsparung erreicht. Seit dem 01.01.2021 nutzt die Firma Ökostrom, was zu einer CO²-Einsparung von 700 t pro Jahr führt. Weiterhin ist in der Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH in ein Kreislauf- und Recyclingsystem für gebrauchte PET-Flaschen, Glasbruch, Plastikverschlüsse und Papier eingebunden. Das Material für neue PET-Flaschen besteht zu 75 Prozent aus Rezyklat (r-PET). Mit den jetzt geplanten Neuinvestitionen in die Anlagentechnik werden beispielweise durch die neue Blasmaschine der Firma Krones für PET-Flaschen sowie einen neuen Druckluftkompressor gegenüber herkömmlichen Anlagen etwa 30 Prozent Energie und 500t CO² pro Jahr eingespart. Ziel des Unternehmens ist es, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu produzieren.“

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<![CDATA[ Wirtschaftsministerium unterstützt Großinvestition des Online-Händlers Relaxdays in Kabelsketaler Ortsteil Großkugel ]]> Fri, 27 Aug 21 16:05:41 +0200 Der Online-Handel ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Davon profitieren konnte auch der größte E-Commerce-Player Mitteldeutschlands, die Relaxdays GmbH aus Halle (Saale). Das Unternehmen will seinen Wachstumskurs in den kommenden Jahren fortsetzen und hat deshalb mehr als 32,5 Millionen Euro in die Errichtung eines neuen Logistik-Zentrums im Kabelsketaler Ortsteil Großkugel investiert. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Großinvestition des Onlinehändlers mit insgesamt rund 8,3 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann übergab dazu am Freitag bei seinem Besuch am neuen Unternehmensstandort zwei Zuwendungsbescheide an Relaxdays-Geschäftsführer Martin Menz.

„Die erfolgreiche Entwicklung von Relaxdays zeigt beispielhaft auf, dass auch Unternehmen aus Sachsen-Anhalt vom wachsenden Online-Handel erheblich profitieren und Arbeitsplätze in der Region schaffen können“, betonte Willingmann. „Die Großinvestition in das neue Logistikzentrum unterstreicht darüber hinaus die Attraktivität des Landes als Logistikdrehkreuz.“ Nach Angaben des Unternehmens entstehen am neuen Standort perspektivisch rund 400 neue Arbeitsplätze.

Geschäftsführer Martin Menz erklärte: „Relaxdays expandiert. Wir sind international, unser Markt ist Europa. Mit dem neuen Versandzentrum Großkugel werden wir diese Entwicklung im E-Commerce mitgehen und können dabei unserer Heimatregion treu bleiben. Bei der Standortsuche zeigte sich schnell das Potenzial von Großkugel. Es ist für unsere Logistikpartner und vor allem auch für unsere Mitarbeiter ideal zu erreichen und bietet eine sehr gute Infrastruktur. Bei der Ausstattung des Lagers ist es uns wichtig, den Mitarbeitern ein optimales Arbeitsumfeld zu bieten.“

 

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<![CDATA[ Wirtschaftsministerium unterstützt Umbau von Hexentanzplatz und Harzer Bergtheater ]]> Fri, 20 Aug 21 10:05:03 +0200 Investitionsschub für die Tourismuswirtschaft im Harz: Für insgesamt 11,7 Millionen Euro werden das Harzer Bergtheater und der Hexentanzplatz in Thale umgestaltet. Das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt unterstützt die Vorhaben mit insgesamt 9,2 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Zwei entsprechende Zuwendungsbescheide hat Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann am Freitag im Beisein des Harzer Landrates Thomas Balcerowski an Thales Bürgermeister Maik Zedschack überreicht. „Angesichts der Corona-Pandemie hat das Wirtschaftsministerium die Förderung von Investitionen in touristische Infrastrukturen in den vergangenen Monaten forciert, damit unsere Tourismuswirtschaft, insbesondere hier im Harz, möglichst schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfindet“, betonte Willingmann. „Der Hexentanzplatz mit dem Harzer Bergtheater in unmittelbarer Nähe zählt zu den wichtigsten touristischen Attraktionen im Harz. Deshalb begrüße ich die Investitionen ausdrücklich.“

Das Harzer Bergtheater gehört zu den ältesten Naturtheatern Deutschlands, es hat 1350 Sitze und wurde 1903 von Ernst Wachler gegründet. Mit steigenden Besucherzahlen in den vergangenen Jahren hat das Theater an überregionaler Bedeutung hinzugewonnen. Um künftig mehr Besucher empfangen zu können, soll nun für 7,9 Mio. Euro (Zuschuss: 7,5 Mio. Euro) die Zuschauerkapazität von 1.350 auf 1.900 Sitze erweitert und das Theater technisch modernisiert werden. Für weitere 1,9 Mio. Euro (Zuschuss: 1,8 Mio. Euro) soll der Hexentanzplatz unter anderem räumlich neugegliedert werden und ein attraktives für die Region typisches Gesamtdesign mit vielen architektonischen „Blickfängen“ und Kleinattraktionen erhalten. Geplant sind unter anderem der Bau eines neuen Eingangstores, eine Wasserspielanlage, Beleuchtungs- sowie Geräuschinszenierungen.

Der Harz zählt zu den fünf bekanntesten touristischen Destinationen in Deutschland und ist mit seinem touristischen Angebot ein wichtiger Imagefaktor der Region. Die Tourismusentwicklung in Sachsen-Anhalt beruht zu einem großen Teil (rd. 40% der Übernachtungen) auf den Entwicklungen im Harz. Im Corona-Jahr 2020 verzeichnete Sachsen-Anhalt einen Rückgang bei den Übernachtungen auf 5.973.768 (- 39,9%) und bei den Ankünften auf 2.234.259 (- 38,0%). Corona-bedingt verringerten sich auch in der Region Harz im Jahr 2020 die Ankünfte auf 1.702.613 (- 23,2 %) und die Übernachtungen auf 2.250.036 (- 32,6 %). Mit dem Rückgang des Infektionsgeschehens und der Rücknahme von Einschränkungen hat sich die Tourismuswirtschaft des Landes jüngst wieder etwas erholt. „Wir werden die Tourismuswirtschaft in den kommenden Monaten weiter unterstützen müssen, damit sie an ihre erfolgreiche Entwicklung vor der Pandemie möglichst schnell wieder anknüpft“, betonte Willingmann. „Urlaub im eigenen Land liegt weiterhin im Trend – davon sollte insbesondere der Tourismus im Harz profitieren.“

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<![CDATA[ Wirtschaftsministerium initiiert Strategie zur Stärkung der heimischen Designwirtschaft ]]> Tue, 03 Aug 21 10:05:31 +0200 Design oder nicht sein – das ist zumindest für Sachsen-Anhalts Kultur- und Kreativwirtschaft überhaupt keine Frage. Denn die Designbranche gehört zu den wichtigsten und wachstumsstärksten Teilbereichen der Kreativszene im Land. Gerade an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wirtschaft und Technologie gibt es enormes Potenzial für Innovation und Wertschöpfung, das künftig noch besser ausgeschöpft werden soll. Wie dies gelingen kann, soll eine vom Wirtschaftsministerium initiierte Branchenstrategie zeigen. Dazu wird die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle Anfang Oktober in Halle (Saale) die Designwirtschaftskonferenz „ETC. PP.“ ausrichten, für die heute mit einem Online-Branchentreffen der offizielle Startschuss gegeben wurde.

Zum digitalen Gedankenaustausch mit insgesamt 15 Botschafterinnen und Botschaftern der Konferenz aus den Bereichen Designlehre, Wirtschaft, Gestalter, Verbände und Förderung sagte Staatssekretär Thomas Wünsch: „Nicht erst seit dem Bauhaus steht Sachsen-Anhalt für gutes, wegweisendes Design. Auch heute gibt es viele kluge Köpfe in Wirtschaft und Wissenschaft, die oftmals aber noch zu wenig vernetzt sind, um ihr gesamtes Potenzial auszuschöpfen. Durch die langfristig angelegte Branchenstrategie wollen wir herausfinden, mit welchen Triebfedern wir der Designwirtschaft zusätzlich Schwung geben können und wie sich Wirtschaft und Wissenschaft auch in diesem Bereich noch enger verknüpfen lassen. Und dafür brauchen wir vor allem den Input und das Engagement unserer kreativen Designfachleute.“

„Die Konferenz ETC. PP. bildet einen außerordentlich wichtigen und richtigen Impuls für die Entwicklung einer Branchenstrategie für die Designwirtschaft in Sachsen-Anhalt. Mich beeindruckt dabei besonders auch das außergewöhnliche Konzept der Konferenz – es ist vollkommen neu gedacht und der experimentelle Charakter wird den Ansprüchen der Profession spürbar gerecht“, sagt Burg-Rektor Prof. Dieter Hofmann.

Die Designwirtschaftskonferenz „ETC. PP.“ soll am 9. Oktober 2021 im Designhaus Halle auf dem Campus der BURG stattfinden. Ziel ist es, ein nachhaltiges Netzwerk der Akteurinnen und Akteure zu schaffen, die sachsen-anhaltische Designwirtschaft nach außen sichtbarer zu machen sowie Empfehlungen zu erarbeiten, mit welchen Impulsen sich die positive Entwicklung der Branche weiter befördern lässt. Die Veranstaltung wird dabei nicht als klassische Konferenz ausgerichtet, sondern in einem überraschenden, partizipativen und spielerischen Format.

Hintergrund:

Das Wirtschaftsministerium hatte Mitte 2019 ein Gutachten der Prognos AG vorgestellt (zur Kurzfassung). Zentrales Ergebnis: Sachsen-Anhalts Designbranche legt bei Umsätzen und Beschäftigten stark zu und wird zum zunehmend wichtigen Wirtschaftsfaktor. Allerdings bremsen die geringe Vernetzung untereinander sowie mit anderen Wirtschaftsbereichen die Entwicklung. Daher müssen der Aufbau regionaler und deutschlandweiter Netzwerke sowie die bessere Sichtbarkeit der leistungsfähigen Branche künftig im Vordergrund stehen.

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<![CDATA[ Wirtschaftsminister verlängert Härtefallhilfe für Unternehmen und Selbstständige um drei Monate ]]> Fri, 30 Jul 21 13:47:02 +0200 Das Wirtschaftsministerium verlängert die Härtefallhilfe: Unternehmen und Selbstständige aus Sachsen-Anhalt, die durch Corona in wirtschaftliche Schieflage geraten sind aber bisher nicht von Hilfsprogrammen profitieren, können nun bis Ende September 2021 zusätzliche Unterstützung bekommen. Ursprünglich war das Programm, das Bund und Land im Gesamtvolumen von bis zu 41,28 Millionen Euro je zur Hälfte finanzieren, bis Ende Juni 2021 befristet.

„Aufgrund der besonders niedrigen Inzidenzen ist Sachsen-Anhalt auf einem guten Weg zurück zur Normalität. Dennoch haben noch immer zahlreiche Unternehmen mit Einschränkungen und Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen – und nicht alle von ihnen haben Zugang zu den umfangreichen Förderprogrammen von Bund und Land. Die Härtefallhilfe schließt diese Lücke und schafft Perspektiven für Unternehmen und Arbeitsplätze. Daher war es wichtig, das Programm zunächst bis in den Herbst zu verlängern“, sagt Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann.

Nach der vom Wirtschaftsministerium jetzt verlängerten Richtlinie können förderfähige Fixkosten wie Mieten, Versicherungen oder Aufwendungen für Zinsen, Strom und Heizung erstattet werden, die zwischen dem 1. November 2020 und Ende September 2021 angefallen sind bzw. noch anfallen. Voraussetzung ist, dass die Pandemie in den beantragten Monaten Verluste verursacht hat, die zur Zahlungsunfähigkeit führen können, und dass die Unternehmen durch besondere Konstellationen keine anderen Zuwendungen erhalten haben bzw. erhalten können. Dies könnte etwa dann der Fall sein, wenn ein Unternehmen Verlust macht, obwohl der Umsatzausfall in einem Monat unterhalb der für die Beantragung der Überbrückungshilfe geforderten Grenze von mindestens 30 Prozent liegt.

Die Härtefallhilfe kann bis zu 100.000 Euro betragen; in Ausnahmefällen sind auch höhere Beträge möglich. Anträge können bis Ende Oktober 2021 über Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigte Buchprüfer gestellt werden. Weitere Informationen sowie den Link zum Antrag gibt es hier: https://www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/investieren-finanzieren/haertefallhilfe.

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<![CDATA[ „AURA“ wird nachhaltig: Wirtschaftsministerium legt begehrte Auszeichnung für Unternehmen neu auf ]]> Tue, 27 Jul 21 13:32:29 +0200

Das Wirtschaftsministerium bringt den Unternehmenspreis „AURA“ mit modernem Design und neuem Fokus wieder an den Start. Die begehrte Auszeichnung geht künftig an Unternehmen aus Sachsen-Anhalt, die sich besonders stark dem Thema „Nachhaltigkeit“ verschrieben haben. 

„Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde, das gilt gerade für Unternehmen“, betont Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann. „Ich bin mir sicher, dass es auch in Sachsen-Anhalt viele kleine und mittlere Betriebe gibt, die Zukunftstechnologien anbieten oder nutzen sowie besonders nachhaltig und ressourcenschonend arbeiten. Diese Vorreiter für den Klimaschutz wollen wir mit unserem Unternehmenspreis ‚AURA‘ ins verdiente Rampenlicht holen.“ 

Bewerbungen und Nominierungen für den Preis, der seit 2013 verliehen wird, sind bis zum 15. September 2021 per E-Mail an aura@mw.sachsen-anhalt.de möglich. Die von einer Jury ausgewählten Unternehmen werden öffentlichkeitswirksam prämiert sowie erhalten eine Urkunde und einen Imagefilm. Die neue „Auszeichnung für nachhaltiges Unternehmertum in Sachsen-Anhalt“ soll erstmals im November vergeben werden. 

Für „AURA“ infrage kommen kleine oder mittelständische Unternehmen, die eine eigenständige Niederlassung in Sachsen-Anhalt haben und mindestens drei Jahre aktiv am Markt sind. Sie sollten Zukunftstechnologien und moderne Arbeitsbedingungen bieten, die Digitalisierung vorantreiben oder selbst besonders nachhaltig wirtschaften, etwa beim Einsatz von Energie und Rohstoffen oder durch innovative Recycling- und Kreislaufwirtschaftskonzepte. Weitere Informationen zum neu aufgelegten Unternehmenspreis „AURA“ finden sich unter www.mw.sachsen-anhalt.de/aura sowie im aktuellen Flyer.

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<![CDATA[ Neue Ferienanlage unterhalb von Burg Falkenstein / Willingmann: „Mit Zuversicht in die Zukunft“ ]]> Thu, 22 Jul 21 10:06:38 +0200 Neue Ferienanlage an historischer Stätte im Harz: Die im 16. Jahrhundert erbaute „Thalmühle“, im idyllischen Selketal unterhalb der Burg Falkenstein gelegen, wird umgebaut. In dem Objekt, das seit 1970 als Ferienheim und zuletzt von 1995 bis 2016 als Hotel genutzt wurde, entstehen voraussichtlich bis Mitte 2022 mehrere Ferienwohnungen, Stellplätze für Reisemobile, ein Kiosk und ein Wellnessbereich.

Die Investition im Ortsteil Meisdorf der Stadt Falkenstein (Harz) wird vom Wirtschaftsministerium aus der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) unterstützt. Den Förderbescheid über rund 926.000 Euro überreichte Minister Prof. Dr. Armin Willingmann heute an Karin und Ralph Hüsgen, die insgesamt gut 2,2 Millionen Euro in die barrierefreie Ferienanlage investieren wollen.

Willingmann sagte: „Die Tourismuswirtschaft hat besonders stark mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Umso wichtiger ist es, dass die Branche angesichts der positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens jetzt wieder mit Zuversicht in die Zukunft schauen kann. Urlaub im Inland liegt im Trend, und hierfür haben wir mit dem Harz ein besonders attraktives Gesamtpaket für Natur- und Aktivurlauber sowie Familien. Dieses Angebot wird durch die moderne Ferienanlage an der historischen Thalmühle erweitert. Die Investition ist damit auch ein Signal, dass es im Tourismus in Sachsen-Anhalt nach Corona wieder aufwärts geht.“

Die Investoren Karin und Ralph Hüsgen unterstrichen: „Wir schaffen im wunderschönen Selketal einen Ferienort für Menschen, die Ruhe und Erholung in unberührter Natur suchen, und nehmen zugleich Rücksicht auf Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Dabei werden wir von einem engagierten regionalen Netz von Menschen aus Politik, Banken, Handwerk, Verwaltung und Lieferanten unterstützt, die genau wie wir fest an den Erfolg des Projektes glauben.“

Hintergrund:
Im Corona-Jahr 2020 verzeichnete das Reiseland Sachsen-Anhalt einen erheblichen Rückgang bei Ankünften (-38 Prozent auf rund 2,23 Millionen) und Übernachtungen (-30,9 Prozent auf 5,97 Millionen). Das Minus lag allerdings deutlich unter dem deutschen Durchschnitt von -48,6 Prozent bei Ankünften und -39 Prozent bei Übernachtungen. Zudem verzeichneten nur Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Brandenburg geringere Rückgänge bei den touristischen Übernachtungen.

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<![CDATA[ Bernburg bekommt neues hochwertiges Hotel / Willingmann: „Positives Signal für Tourismus“ ]]> Thu, 22 Jul 21 11:14:11 +0200 4 Sterne für Bernburg (Saale): Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums wird Investor Lutz Eisfeld das 1728 als fürstliches Jagdhaus errichtete und in einem Park gelegene „Parforcehaus“ zum barrierefreien Komfort-Hotel mit insgesamt 66 Zimmern ausbauen. Den Förderbescheid über knapp 650.000 Euro hat Minister Prof. Dr. Armin Willingmann heute überreicht. Insgesamt sollen gut 1,5 Millionen Euro investiert und elf neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Neben 38 Zimmern, 24 Appartements und 4 Suiten wird das „SL´otel im Parforcehaus“, für welches der Investor die Zertifizierung als 4-Sterne-Haus anstrebt, künftig auch ein Restaurant, einen Wellnessbereich sowie Konferenz- und Tagungsräume bieten.

Willingmann sagte: „Bernburg ist eine Reise wert; die Stadt bietet vor allem Kultur- und Aktivtouristen viel Sehens- und Erlebenswertes. Umso wichtiger ist es, dass der durch die Pandemie stark gebeutelte Tourismus jetzt wieder Fahrt aufnimmt. Für Bernburg ist die Investition in das hochwertige Hotel im historischen Ambiente ein positives Signal, das zeigt: Nach Corona geht es wieder aufwärts. Ich wünsche dem Investor, der in Bernburg seit langem erfolgreich ist, auch bei seinem neuesten Projekt ein glückliches Händchen.“

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<![CDATA[ Wirtschaftsministerium fördert Wassertourismus an der Bode / Willingmann: „Großes Potenzial“ ]]> Thu, 22 Jul 21 12:07:34 +0200 Kanufahren auf der Bode – das soll ab dem kommenden Jahr deutlich leichter werden. Mit kräftiger Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium errichtet der Salzlandkreis an insgesamt acht Standorten neue Ein- und Ausstiege. Die sechs Meter breiten Freitreppen mit Gleitbalken für Boote sollen in Etgersleben, Wolmirsleben, Unseburg, Löderburg, Staßfurt, Hohenerxleben, Lödnitz und Nienburg entstehen. Zusätzlich wird es in Löderburg ein Abstellregal für Boote sowie Schließfächer zur Gepäckaufbewahrung geben.

In den Ausbau der wassertouristischen Infrastruktur investiert der Salzlandkreis rund 881.000 Euro – der Großteil davon stammt aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Den Förderbescheid über rund 836.000 Euro – jeweils die Hälfte kommt von Bund und Land Sachsen-Anhalt – hat Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann heute an Landrat Markus Bauer überreicht.

Willingmann sagte: „Die Bode hat großes Potenzial für den Wassertourismus. Sie lässt sich im Oberlauf zeitweise und im Unterlauf sogar ganzjährig mit Booten befahren. Vom Kanu aus können Wasserwanderer die naturnahe Landschaft genießen sowie schöne Dörfer, Schlösser und Kirchen erkunden. Ich freue mich, dass der Salzlandkreis den Aktivtourismus in der Region stärkt und so die Weichen für eine positive Entwicklung nach der Pandemie stellt.“

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<![CDATA[ Dampflokwerkstatt bekommt Erlebnisgelände / Willingmann: „Besuchermagnet im Harz“ ]]> Wed, 21 Jul 21 10:43:06 +0200 Die derzeit im Bau befindliche „gläserne“ Dampflokwerkstatt in Wernigerode (Landkreis Harz) bekommt ein attraktives Außengelände: Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat heute einen Förderbescheid über knapp 450.000 Euro an den Geschäftsführer der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB), Matthias Wagner, überreicht. Für insgesamt gut 470.000 Euro wird die HSB die Außenanlagen der neuen Werkstatt am zentrumsnahen Wernigeröder Ochsenteich als touristisches Lern- und Erlebnisgelände gestalten, um die Dampflok-Technik für Besucherinnen und Besucher noch besser erlebbar zu machen.

Minister Willingmann sieht in der Investition ein erfolgversprechendes Projekt: „Die Harzer Schmalspurbahnen sind ein Aushängeschild für Sachsen-Anhalt und gehören zu den stärksten Besuchermagneten im Harz. Gerade die schnaufenden Dampfrösser sorgen bei Jung und Alt gleichermaßen für Begeisterung. Deshalb ist es gut, dass auch das Außengelände der neuen gläsernen Dampflokwerkstatt künftig zum Spielen, Verweilen und Erleben einladen wird. Auch diese Förderung aus dem Wirtschaftsministerium ist gut angelegt, um das Top-Reise-Ziel Wernigerode touristisch weiter aufzuwerten und die Weichen nach Corona wieder auf Wachstum zu stellen.“

Das neue Lern- und Erlebnisgelände bietet neben spielerischen Bereichen für Kinder zu Technik und Streckennetz der HSB auch interessante Einblicke für Erwachsene, etwa durch Originalbauteile, die technisches und physikalisches Wissen rund um die Dampflok praxisorientiert vermitteln. Auf dem Gelände, das auch für Feste und Veranstaltungen genutzt werden kann, werden zudem touristische Highlights der Harzregion auf Schautafeln präsentiert.

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<![CDATA[ Digitale Lösungen für Neustart in Corona-Krise: Webseite gibt wertvolle Tipps für Unternehmen ]]> Wed, 21 Jul 21 11:33:05 +0200 Öffnen, aber wie? Mit dieser Frage müssen sich zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer im Zuge von Lockerungen und Einschränkungen infolge von Pandemiewellen auseinandersetzen. Gerade Tourismuseinrichtungen und Veranstalter großer Events wie Messen oder Volksfeste benötigen digitale Lösungen zu Testung, Kontaktverfolgung und Impfbestätigung, die schnell verfügbar sind und gut funktionieren. Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums aus Digitalisierungsmitteln hat die IfDP GmbH als An-Institut der Hochschule Harz daher seit Mitte Mai untersucht, welche technischen Anwendungen die Rückkehr zur Normalität am besten unterstützen und welche Tools Unternehmen bei möglichen erneuten Einschränkungen nutzen können.

Im Ergebnis hat Staatssekretär Thomas Wünsch heute eine Webseite freigeschaltet, die allen Unternehmen in Sachsen-Anhalt wertvolle Tipps für den Neustart in der Corona-Pandemie gibt. Auf https://www.vernetzt-wachsen.de/vorbote finden Gewerbetreibende eine Checkliste und einen App-Finder, welche die Wahl der jeweils passenden Digital-Lösung erleichtern, kurze Erklär-Videos, Hinweise zur Umsetzung der Corona-Vorgaben sowie wichtige Fragen und Antworten. Verfügbar sind zudem Ergebnisse einer Unternehmensbefragung von Anfang Juni zu bereits genutzten oder beabsichtigten technischen Anwendungen.

 

Das Forschungsprojekt „VORBOTE“ wurde durch das Wirtschaftsministerium im Rahmen der „Digitalen Agenda“ des Landes mit ca. 53.000 Euro gefördert. Wünsch sagte: „Das Infektionsgeschehen in Sachsen-Anhalt war zuletzt stark rückläufig und hat erhebliche Öffnungen ermöglicht. Damit die Lockerungen in Gastronomie, Einzelhandel und Veranstaltungsbranche weitergehen können, sind Lösungen gefragt, die den Betrieb reibungslos und sicher machen. Auf der neuen Webseite können sich alle Gewerbetreibenden schnell und unkompliziert über marktverfügbare Anwendungen informieren und die für das eigene Unternehmen passende Lösung herausfiltern. Ich danke allen Beteiligten, die unter Hochdruck daran gearbeitet haben, der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt diese wichtige Hilfestellung in der Corona-Pandemie zu geben.“

IfDP-Geschäftsführerin Dr. Manuela Koch Rogge unterstrich: „Unsere Untersuchung hat gezeigt, dass sowohl die Gewerbetreibenden als auch die Kundinnen und Kunden in Sachsen-Anhalt digitale Lösungen gern nutzen und häufig den papier-basierten vorziehen. Auf dem Markt gibt es mittlerweile viele gute Apps mit großem Funktionsumfang. Die Nutzerinnen und Nutzer sollten vor allem überlegen, für welchen Zweck sie die Apps einsetzen wollen, und prüfen, ob diese mit dem europäischen Datenschutzrecht vereinbar sind. Unser App-Finder kann da sicher eine gute Hilfestellung bieten.“

Aus Sicht der gewerblichen Kammern in Sachsen-Anhalt erklärte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Magdeburg, André Rummel: „Die Rückkehr zur Normalität nach den Einschränkungen durch die Pandemie ist für kleine und mittlere Unternehmen weiterhin mit Herausforderungen verbunden. Wobei auch allen klar ist, dass es jetzt ein ‚neues Normal‘ gibt. Die Unternehmen mussten sich in den vergangenen Monaten sehr flexibel zeigen, neue Ideen entwickeln, digitale Lösungen für laufende und zukünftige Geschäftsmodelle finden und diese teilweise auch schnell umsetzen. Das Forschungsprojekt ‚VORBOTE‘ und vor allem die Zusammenfassung der Ergebnisse mit den praktischen Hinweisen auf einer Webseite sind eine wichtige Hilfe für die Unternehmen bei der Fortführung ihres Geschäftsbetriebes.“

Der Leiter des „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Magdeburg“ und Professor im Fachbereich Automatisierung und Informatik an der Hochschule Harz, Prof. Dr.-Ing. Thomas Leich, betonte: „Viele IT-Dienstleister haben in der Corona-Pandemie reagiert und verschiedene Anwendungen zur Gästeregistrierung, Terminvereinbarung oder Kontaktnachverfolgung entwickelt. Für Unternehmen aus der Gastronomie, der Pflege, dem Tourismus oder Eventbereich stellt sich dann die Frage, welche Anwendung die ‚richtige‘ ist. Durch das Projekt ‚VORBOTE‘ wird eine Entscheidungsunterstützung bereitgestellt.“

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<![CDATA[ Microvista investiert in moderne Industrie-CT / Willingmann: Innovation ist die Basis für Erfolg ]]> Thu, 15 Jul 21 11:03:55 +0200 Mit Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium macht sich die Microvista GmbH aus Blankenburg (Harz) fit für die Zukunft: Dank der Förderung aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) kann das 2008 gegründete Unternehmen in modernste industrielle Computertomographie-Technologie investieren und so die zerstörungsfreie Prüfung von Bauteilen für die Automobil-, Gießerei- sowie Luft- und Raumfahrtindustrie stärken. Den Zuwendungsbescheid über gut eine Million hat Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann heute an die Geschäftsführer Prof. Dr. Lutz Hagner und Dr. Matthias Hagner überreicht. Die Microvista GmbH hat aktuell rund 10 Beschäftigte und investiert insgesamt gut zwei Millionen Euro. Drei neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

Willingmann sagte: „Innovation ist die Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Wer in moderne Technologien investiert, bleibt zukunftsfähig und hat im Wettbewerb die Nase vorn. Diese Investitionen fördern wir auch weiterhin, um Wachstum und Wohlstand zu sichern. Ich freue mich, dass auch die Microvista trotz des fordernden Tagesgeschäftes den Blick fest in die Zukunft richtet.“

Geschäftsführer Prof. Dr. Lutz Hagner betonte: „Seit 2008 ermöglichen wir vielen Unternehmen mittels CT-Scan einen Blick ins Innere von Bauteilen und machen so den Alltag sicherer. Die Investition in das hochmoderne industrielle CT ermöglicht künftig noch schärfere Aufnahmen in 2D und 3D sowie zudem das Scannen größerer Bauteile. Damit stellen wir uns auch auf aktuelle Trends wie etwa die E-Mobilität ein, die wir durch unsere zuverlässigen Prüfverfahren noch sicherer machen wollen.“

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<![CDATA[ 45,9 Mio. Euro für Forschung zur Artenvielfalt / Willingmann: „In Halle, Jena und Leipzig bei weltweit führenden Köpfen studieren“ ]]> Wed, 07 Jul 21 06:17:26 +0200 Erneute Millionenförderung für die Erforschung der Artenvielfalt: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG hat heute die weitere Finanzierung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in der nunmehr dritten Förderperiode beschlossen. In den kommenden vier Jahren erhält die 2012 gegründete und von den Universitäten Halle, Jena und Leipzig getragene Einrichtung insgesamt rund 45,9 Millionen Euro.

Für Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann ist die Entscheidung der DFG ein „Beleg für die hohe Qualität der Forschung am iDiv“. Besonders positiv sei zudem, dass der Forschungs-Leuchtturm auch sehr stark auf die beteiligten Universitäten und Partnerinstitutionen ausstrahle. „An der Universität Halle ist ein interdisziplinäres Netzwerk zur Erforschung der Artenvielfalt gewachsen, das deutlich über Fragen der Biologie hinausgeht. Zudem startet auch in Halle ab dem Wintersemester 2021 ein entsprechender Master-Studiengang. Damit reift Biodiversität zunehmend zur eigenen Wissenschaftsdisziplin heran.“ Wer die Umweltprobleme der Erde lösen möchte, könne also mehr tun, als freitags ‚for future‘ zu demonstrieren. „Künftig kann man auch in Halle, Jena oder Leipzig bei weltweit führenden Köpfen studieren und so die Zukunft mitgestalten.“

In diesem Zusammenhang verwies Willingmann darauf, dass das Land Sachsen-Anhalt die entsprechende Schwerpunkt- und Profilbildung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg während der dritten Förderperiode zusätzlich mit insgesamt vier Millionen Euro unterstützt. Da die Finanzierung des iDiv durch die DFG nach der dritten Förderrunde planmäßig endet, haben sich Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen im Juli 2019 darauf verständigt, das Forschungszentrum ab Ende 2024 maßgeblich zu tragen. Die Förderung soll dann jährlich insgesamt 12,5 Millionen Euro betragen; eine zusätzliche Beteiligung des Bundes wird angestrebt.

Hintergrund:

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig erforscht seit seiner Gründung im Jahr 2012 den weltweiten Wandel der Ökosysteme und der biologischen Vielfalt. Derzeit arbeiten knapp 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das DFG-Forschungszentrum – viele von ihnen im 2020 fertiggestellten Neubau an der Alten Messe in Leipzig. Zusätzlich forschen mehr als 100 Mitgliedergruppen des wissenschaftlichen Netzwerkes an verschiedenen Standorten in Halle, Jena und Leipzig. Das iDiv wird getragen von den Universitäten Halle, Jena und Leipzig, in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Zudem sind mehrere Leibniz- und Max-Planck-Institute als Kooperationspartner beteiligt.

 

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<![CDATA[ Kultur- und Kreativpiloten/innen gesucht / Willingmann ruft Sachsen-Anhalter zur Bewerbung auf: „Kreatives Potenzial zeigen“ ]]> Mon, 05 Jul 21 10:08:49 +0200 Bereitmachen zum Durchstarten: Die Bundesregierung sucht die „Kultur- und Kreativpiloten/-innen“ des Jahres 2021. Bewerben können sich Akteurinnen und Akteure aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und deren Schnittstellen zu anderen Branchen, die mit ihren innovativen Projekten den gesellschaftlichen Wandel gestalten.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann ermutigt die Kreativen des Landes, sich für die Auszeichnung zu bewerben: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Dennoch beweisen kreative Köpfe in Sachsen-Anhalt tagtäglich, wie wichtig ihre Impulse für alle Branchen und gesellschaftliche Belange sind.“ Zugleich betont der Minister: „Kreativität ist die wirksamste Kraft des Menschen. Das stellen wir in Sachsen-Anhalt seit Jahren mit Auszeichnungen beim Landes-Kreativwettbewerb BESTFORM unter Beweis.“

Mehrere Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter haben den Titel „Deutsche Kultur- und Kreativpilot/in“ in den Vorjahren in unser Bundesland geholt. 2020 erhielt die „Büro für Sinn und Unsinn Duma Janus Sondern GbR“ die Auszeichnung. Ein Jahr zuvor zählten die Gründerinnen Christin Marczinzik und Thi Binh Herbst von „A.MUSE“ (beide aus Halle/Saale) zu den 32 kreativsten Köpfen der Bundesrepublik.

Zu den wichtigsten Wettbewerbskriterien gehört die Persönlichkeit der Unternehmerinnen und Unternehmer. Die Titelträgerinnen und Titelträger erhalten ein auf ihre Ziele zugeschnittenes, einjähriges Mentoring-Programm, werden Teil eines großen Netzwerks und erhalten bundesweite Aufmerksamkeit.

Die Bewerbung kann via Online-Formular auf www.kultur-kreativpiloten.de eingereicht werden. Benötigt werden nur drei Dinge: eine kurze Beschreibung der Idee, Informationen zur Person oder zum Team und ein kurzes Motivationsschreiben. Die Bewerbungsphase endet am 25. Juli 2021.

Bis zum 1. August 2021 können Fans, Freunde und weitere Interessierte für ihre Favoriten-Projekte abstimmen: Die drei Unternehmen, die beim Online-Voting die meisten Stimmen erhalten, überspringen die Vorauswahl und werden direkt zu den Auswahlgesprächen eingeladen.

Pressekontakt zur Kultur- und Kreativwirtschaft:

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH,
Manuela Bock, Telefon 0391/5 68 99-45, 0176/72 22 69 80, E-Mail: manuela.bock@img-sachsen-anhalt.de.
Weitere Informationen finden Sie zudem bei Twitter (@kreative_ideen), Instagram (@kreativsachsenanhalt) und Facebook (@KreativSachsenAnhalt).

Aktuelle Informationen zu weiteren  interessanten Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Twitter, Instagram, Facebook und Linkedin.

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<![CDATA[ Auszeichnung für „Pretziener Musiksommer“: Romanik-Sonderpreis 2021 geht nach Schönebeck ]]> Sat, 03 Jul 21 13:00:28 +0200 Exzellente Klänge in historischer Kulisse: Mit diesem Erfolgsrezept sorgt der „Pretziener Musiksommer“ an der „Straße der Romanik“ seit vielen Jahren für glückliche Musikliebhaber. Grund zur Freude hatten heute auch die Verantwortlichen: Für die spendenfinanzierte, jährliche Konzertreihe in der romanischen Kirche „St. Thomas“ im Ortsteil Pretzien erhielt die Stadt Schönebeck (Salzlandkreis) am Sonnabend den Sonderpreis „Straße der Romanik 2021“ des Wirtschaftsministeriums. Minister Prof. Dr. Armin Willingmann überreichte die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen der Festveranstaltung in Merseburg an Oberbürgermeister Bert Knoblauch sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinde.

Der Sonderpreis wird seit 2007 an Kommunen und Stiftungen verliehen, die sich für die touristische Aufwertung der „Straße der Romanik“ einsetzen. Die 1993 gegründete Tourismus-Route verbindet aktuell 88 steinerne Romanik-Zeitzeugen in 73 Orten in Sachsen-Anhalt.

Willingmann sagte: „Unsere beliebte Romanik-Route lebt von der historischen Bedeutung ihrer Bauwerke, aber vor allem auch vom Engagement und Einfallsreichtum der Menschen vor Ort. Was Kirchen, Kommunen, Vereine und Privatpersonen für die Belebung der ‚Straße der Romanik‘ leisten, verdient Respekt und Anerkennung. Den touristischen und gesellschaftlichen Mehrwert solcher Initiativen zeigt auch der Pretziener Musiksommer, der weit über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus bekannt ist, in diesem Jahr bereits zum 47. Mal stattfindet und seinen Gästen auch 2021 wieder ein einzigartiges Kultur- Erlebnis ermöglicht“.

Der Pretziener Musiksommer wurde 1974 in Leben gerufen; seitdem gab es mehr als 450 Veranstaltungen mit insgesamt rund 90.000 Besucherinnen und Besuchern. Die Konzerte für kirchliche und klassische Musik erfreuen sich alljährlich großer Beliebtheit. Die Finanzierung erfolgt über Spenden der Besucher.

Neben dem Sonderpreis „Straße der Romanik 2021“ des Wirtschaftsministeriums ist heute auch der Romanikpreis 2020 verliehen worden. Mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde Bruder Jakobus Wilhelm für sein langjähriges Wirken und Engagement rund um das Kloster Huysburg (Landkreis Harz). Zwei Silbermedaillen gingen an den Förderverein des Magdeburger Doms für die zahlreichen umgesetzten Projekte zur Erlebbarmachung der Kathedrale sowie an den Förderverein des Quedlinburger Musiksommers für dessen bürgerschaftliches Engagement zum Thema Musik in der Stiftskirche St. Servatii, die seit 1994 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt.

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<![CDATA[ Staatssekretär Wünsch bei Baustart für „Museum Lützen 1632“: „Große touristische Bedeutung“ ]]> Fri, 02 Jul 21 11:02:27 +0200 Baustart für das „Museum Lützen 1632“: Dafür griff Staatssekretär Thomas Wünsch heute gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Weiß und dem Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, selbst zum Spaten. Das Museum entsteht in Sichtweite des Ortes, an dem sich am 6. November 1632 die katholischen kaiserlichen Truppen unter Führung Wallensteins und das protestantische, überwiegend schwedische Heer unter König Gustav II. Adolf gegenüberstanden. Die Schlacht, in deren Verlauf der schwedische König ums Leben kam, zählt zu den folgenschwersten des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648).

Die Investition wird vom Wirtschaftsministerium mit 5,37 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Insgesamt investiert die Stadt Lützen fast sechs Millionen Euro in den barrierefreien Museumsneubau. Er soll bis Mitte 2022 fertiggestellt sein und die bestehende „Gustav-Adolf-Gedenkstätte“ sowie die Ausstellung im Schloss Lützen zum Museumscampus erweitern und touristisch aufwerten. Aushängeschild wird ein 2011 in Gänze geborgenes und in dieser Form europaweit einmaliges Massengrab. Zusätzlich zum Ausstellungsbereich mit Sichtachsen zum ehemaligen Schlachtfeld sollen ein Foyer mit Shop und Garderobe, ein Pädagogikraum sowie ein großer Parkplatz entstehen.

Wünsch sagte: „Das Museum hat für Sachsen-Anhalt große touristische, wirtschaftliche und imageprägende Bedeutung. Mit dem Neubau erhalten die wichtigen archäologischen Funde aus der Schlacht bei Lützen einen würdigen Ausstellungsort mit unmittelbarer Sichtbeziehung zum Fundort. Damit wird das touristische Angebot in der Saale-Unstrut-Region gestärkt. Derartige Investitionen sind gerade mit Blick auf den aktuellen Trend zum Inlandsurlaub besonders wichtig. Auch dadurch stellen wir die Weichen, damit unsere Tourismuswirtschaft nach der Corona-Pandemie wieder Fahrt aufnehmen kann.“

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<![CDATA[ „Starke Beziehungen“: Sachsen-Anhalt stellt Vietnam 30.000 Corona-Schnelltests zur Verfügung ]]> Fri, 25 Jun 21 11:32:54 +0200 Solidarität zeigt sich gerade in der Krise: Als im Frühjahr 2020 in Deutschland Mund-Nasen-Masken Mangelware waren, stellte Vietnam allen Bundesländern kurzfristig insgesamt 100.000 Exemplare kostenlos zur Verfügung; nach Sachsen-Anhalt gingen damals 6.250 Masken, die in sozialen Einrichtungen und Seniorenheimen zum Einsatz kamen. Für diese Solidarität kann sich unser Bundesland jetzt revanchieren: Mit Blick auf die aktuelle Corona-Infektionswelle in dem südostasiatischen Land unterstützt Sachsen-Anhalt Vietnam im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit mit rund 30.000 medizinischen Antigen-Schnelltests im Gesamtwert von 18.000 Euro.

Wirtschaftsminister Prof. Armin Willingmann hat die Tests, die vom Landes-Gesundheitsministerium beschafft wurden, heute am Rande der Bundesratssitzung an den Botschafter der Sozialistischen Republik Vietnam, S.E. Dr. Nguyen Minh Vu, überreicht. Willingmann sagte: „Sachsen-Anhalt hat traditionell starke Beziehungen nach Vietnam, gerade auch in Wirtschaft und Wissenschaft. Angesichts der angespannten Infektionslage vor Ort haben wir schnell gehandelt und stellen zahlreiche Schnelltests zur Verfügung, die bereits Anfang kommender Woche in Vietnam sein werden. Ich freue mich, dass auch andere Bundesländer sich an dieser Aktion beteiligen und den Menschen in Vietnam in der Krise zur Seite stehen.“ Der Minister dankte zudem Dr. Kambiz Ghawami vom World University Service (WUS) für dessen Engagement bei der Vermittlung und Organisation.

Neben Sachsen-Anhalt haben heute auch Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Hamburg medizinische Antigen-Schnelltests zur Verfügung gestellt. Damit können insgesamt rund 300.000 Testkits nach Vietnam transportiert werden.

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<![CDATA[ Willingmann gratuliert Sonotec aus Halle zum Unternehmerpreis „Vorsprung“ ]]> Mon, 14 Jun 21 19:00:47 +0200 Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat am Montag der Sonotec GmbH in einer Videobotschaft zur Auszeichnung mit dem Unternehmerpreis „Vorsprung“ des Ostdeutschen Wirtschaftsforums gratuliert. „Sonotec steht beispielhaft für die erfolgreiche Entwicklung mittelständischer Unternehmen in Sachsen-Anhalt“, erklärte Willingmann. Das Technologie-Unternehmen aus Halle wurde 1991 von Dr. Santer zur Horst-Meyer und Hans-Joachim Münch gegründet und hat sich zu einem führenden Lösungsspezialisten in der Ultraschallmesstechnik entwickelt. Mit mehr als 180 Mitarbeitern entwickelt und fertigt Sonotec heute kundenspezifische Ultraschallwandler und -sensoren sowie Prüfgeräte und Messtechniklösungen, die es an nationale und internationale Konzerne wie BASF, Bayer, Nestlé und Unilever verkauft.

„Wir wissen um die wirtschaftlichen Verwerfungen nach der Wiedervereinigung. Allerdings sollten wir uns noch viel deutlicher vor Augen führen, wie leistungsfähig die ostdeutsche Wirtschaft inzwischen ist“, betonte Willingmann. „In den kommenden Jahren wird es darum gehen, die Chancen zu nutzen, die mit wirtschaftlichen Umbrüchen wie Digitalisierung und Energiewende verbunden sind. Wir wollen Sachsen-Anhalt zu einem Land der Zukunftstechnologien entwickeln; Mit forschungsstarken, innovationsfreudigen Unternehmen wie Sonotec und einer engen Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft kann es gelingen, neue, hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaftskraft weiter zu steigern.“

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