Landesportal Sachsen-Anhalt - Ministerium für Inneres und Sport https://www.sachsen-anhalt.de/bs/pressemitteilungen/ Pressemitteilungen der Landesverwaltung Sachsen-Anhalt sowie nachgeordneter Behörden und Bereiche de-de Wed, 30 Nov 22 18:32:01 +0100 <![CDATA[ Annett Wernicke zur neuen Direktorin der Polizeiinspektion Halle (Saale) ernannt ]]> Tue, 29 Nov 22 09:05:19 +0100 Die Polizeiinspektion Halle (Saale) hat eine neue Leiterin. Von heute an führt Frau Annett Wernicke die Behörde. Die 47-Jährige wurde am Montagnachmittag von Innenministerin Dr. Tamara Zieschang zur Direktorin der Polizeiinspektion Halle (Saale) ernannt.

„Mit ihrer engagierten, hochprofessionellen und kommunikations-starken Art hat Frau Wernicke bereits in den vergangenen Jahren stets hervorragende Arbeit geleistet und ihre Führungsqualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich wünsche ihr für die neue Aufgabe weiterhin eine glückliche Hand und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, sagte Innenministerin Dr. Tamara Zieschang.

Annett Wernicke tritt damit die Nachfolge von Mario Schwan an, der als Landespolizeidirektor und Referatsleiter ins Ministerium für Inneres und Sport gewechselt ist. Zuvor leitete Annett Wernicke das Polizeirevier Halle (Saale). Als Leiterin der Polizeiinspektion Halle (Saale) liegen jetzt die Geschicke der Polizei im südlichen Sachsen‑Anhalt in ihrer Verantwortung.

Behördenleiterin Annett Wernicke: „Meine bisherige Laufbahn ist eng mit der Polizeiinspektion Halle (Saale) verbunden. Die Behörde ist mir sehr vertraut und ich weiß um die Herausforderungen, vor denen wir stehen. Die Polizeiinspektion Halle (Saale) trägt die Verantwortung für die Sicherheit von ca. 730.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Süden unseres Landes. Die besondere Stellung in der Metropol‑Region Leipzig-Halle sorgt dafür, dass sich das südliche Sachsen‑Anhalt im Aufschwung befindet. Es gilt auch weiterhin, überregionale Kriminalitätsphänomene, starke Verkehrsströme und immer wieder größere Einsatzlagen zu bewältigen. Im besonderen Fokus stehen zudem regionale Kriminalitätserscheinungen, wie beispielsweise die Entwicklung der Jugendkriminalität in der Stadt Halle (Saale).

Ich weiß, dass ich eine funktionierende Behörde mit motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernehme. Diese Motivation möchte ich weiter fördern, damit wir uns als großes Team den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich stellen können.“

Annett Wernicke wurde in Wippra (Landkreis Mansfeld-Südharz) geboren. Ihre Polizeikarriere begann sie 1995. Seither durchlief sie verschiedene Stationen bei der Landespolizei: vom Streifendienst über die Kriminalpolizei bis hin zur Projektarbeit im Ministerium für Inneres und Sport. Seit dem Aufstieg in den höheren Polizeidienst im Jahr 2006 hat Annett Wernicke durchweg Leitungsaufgaben in der Landespolizei wahrgenommen. Sie war beispielsweise als Leiterin der Revierkriminaldienste der Polizeireviere Saalekreis und Mansfeld-Südharz eingesetzt. In den vergangenen viereinhalb Jahren führte sie das Polizeirevier Halle (Saale).

]]>
337915
<![CDATA[ Innenministerin zeichnet Gewinnerinnen und Gewinner des Mal- und Zeichenwettbewerbs aus ]]> Mon, 28 Nov 22 11:07:02 +0100 In Sachsen-Anhalt können Grundschulkinder jedes Jahr ihre Bilder zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr beim Mal- und Zeichenwettbewerb einreichen. Am heutigen Montag hat Innenministerin Dr. Tamara Zieschang die Gewinnerinnen und Gewinner der diesjährigen Runde in Magdeburg ausgezeichnet.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Der Mal- und Zeichenwettbewerb ist immer wieder auf’s Neue eine tolle Sache. Es beeindruckt mich, wie viele Kinder sich auch dieses Jahr wieder beteiligt haben. Und es freut mich zu sehen, mit welchen Ideen, welcher Kreativität und welcher Liebe zum Detail das Thema ‚Gefahren im Straßenverkehr‘ vielfältig umgesetzt wurde. Dabei geht es nicht nur um schöne Bilder. Mit dem kreativen Ansatz sorgt der Mal- und Zeichenwettbewerb dafür, dass sich auch die kleinen Verkehrsteilnehmer damit auseinandersetzen, welche Gefahren im Straßenverkehr lauern – und wie sie darauf sicher reagieren können.“

In diesem Jahr stand der Mal- und Zeichenwettbewerb unter dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst – Gefahren im Straßenverkehr“. Insgesamt beteiligten sich 115 Schulen mit gut 7.900 Zeichnungen an dem Ausscheid. Eine unabhängige Jury hat aus allen Zusendungen zwölf Bilder für den Schülerkalender 2023 ausgewählt.

Für die Preisträgerinnen und Preisträger gab es am Montag nicht nur die Auszeichnung allein: Die jungen Maltalente wurden von Polizistinnen und Polizisten im Streifenwagen zur Auszeichnungsveranstaltung im Magdeburger CinemaxX gebracht. Dort gab es nach der Preisverleihung auch einen Kinofilm zu sehen. Doch es gibt noch ein weiteres besonderes Andenken für die jungen Mal- und Zeichentalente: Die ausgewählten Bilder der zwölf Einzelpreisträger zieren den Kalender zum Mal- und Zeichenwettbewerb für das Jahr 2023.

Hintergrund:

Der Mal- und Zeichenwettbewerb wird vom Ministerium für Inneres und Sport, dem Ministerium für Bildung, den Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalts (ÖSA), der Unfallkasse Sachsen-Anhalt, der Landesverkehrswacht Sachsen-Anhalt e. V. und der Landespolizei Sachsen-Anhalt gemeinsam veranstaltet. Seit 1992 beteiligten sich daran mehr als 187.000 Grundschülerinnen und Grundschüler. Damit gehört der Wettbewerb zu den bundesweit teilnehmerstärksten Verkehrssicherheitsaktionen in dieser Altersgruppe.

Die Preisträger des Mal- und Zeichenwettbewerbs 2022:

  • Eric Steinbach, Grundschule Auenschule in Halle (Saale)
  • Elsa Reinsdorf, Grundschule „Martin Luther“ in Blankenburg/Harz
  • Antonia Spitzer, Gymnasium „Stephaneum“ in Aschersleben
  • Cintia Bikkes, Beuditzschule in Weißenfels
  • Charlotte Schick, Grundschule „Dr. Albert Steinert“ in Seehausen/Altmark
  • Annely Keilhauer, Freie Sekundarschule „Rahn Education“ in Gröningen
  • Mia Rocktäschel, Grundschule „Alfred Wirth“ in Osternienburger Land
  • Eva Matthäs, Grundschule „Max Lingner“ in Jessen (Elster)
  • Ida Liebmann, Grundschule „Albrecht Dürer“ in Merseburg
  • Louisa Schmidt, Hermann-Conradi-Grundschule in Raguhn-Jeßnitz/OT Jeßnitz
  • Cayan Haydar Sahin, Förderschule Merseburg in Mücheln
  • Jonas Grieser, Grundschule Nebra in Nebra (Unstrut)

 

 

Aktivste Schule in den Kategorien:

  • bis 100 Schüler: Grundschule „Kaethe Schulken“, Gatersleben, LK Salzlandkreis
  • 101 bis 169 Schüler: Grundschule Ahlsdorf, Ahlsdorf, LK Mansfeld-Südharz
  • ab 170 Schüler: Friederikenschule Dessau-Roßlau, Dessau-Roßlau

 

]]>
337656
<![CDATA[ Sachsen-Anhalt beschafft weitere Feuerwehrfahrzeuge ]]> Sat, 26 Nov 22 09:01:18 +0100 Kommunen in Sachsen-Anhalt bekommen auch in den kommenden Jahren neue Feuerwehrfahrzeuge, die zentral vom Land beschafft werden. Gerade läuft das Ausschreibungsverfahren für 38 neue Fahrzeuge, die im Jahr 2024 an die Kommunen ausgeliefert werden. Konkret geht es um 19 Löschfahrzeuge vom Typ MLF, acht Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuge vom Typ HLF 20 sowie elf Tanklöschfahrzeuge vom Typ TLF 3000 St.

Zusätzlich ist geplant, auch im Jahr 2025 weitere knapp 40 Fahrzeuge zu beschaffen. Die Vorbereitungen auch für diese zentrale Beschaffung von Löschgruppenfahrzeugen (Typ LF 10 und LF 20) sowie Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugen (Typ HLF 10) laufen bereits.

Sachsen-Anhalt fördert den Kauf der neuen Fahrzeuge in beiden Jahren mit insgesamt rund 10,5 Millionen Euro. Damit übernimmt das Land etwa ein Drittel der Gesamt-Investitionssumme. Diese wird für alle Fahrzeuge in den Jahren 2024 und 2025 bei insgesamt rund 30 Millionen Euro liegen.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Mit der Großinvestition der Feuerwehrfahrzeuge bekennt sich das Land klar zum Brandschutz und unterstützt weiter die wichtige Arbeit unserer Feuerwehren im Land. Mit den modernen Fahrzeugen erhalten die Kameradinnen und Kameraden das nötige Rüstzeug, um für die Einsatzherausforderungen bestmöglich gewappnet zu sein. Das Land wird auch weiterhin in die Ausstattung der Feuerwehren investieren.“

Hintergrund:
Die Gemeinden in Sachsen-Anhalt haben den Brandschutz als Pflichtaufgabe im eigenen Wirkungskreis grundsätzlich eigenverantwortlich sicherzustellen. Das Land unterstützt die Kommunen regelmäßig mit freiwilligen Förderprogrammen für den Kauf von Einsatzfahrzeugen des Brandschutzes.

Die Kommunen reichen im Rahmen der freiwilligen Förderprogramme entsprechende Anträge ein, die vom Landesverwaltungsamt geprüft werden. Sofern dann tatsächlich auch Haushaltsmittel in entsprechender Höhe zur Verfügung stehen, gewährt das Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt die beantragten fahrzeugtypenabhängigen Festbetragsförderungen und stellt die zentrale Beschaffung bis zur abschließenden Übergabe der Einsatzfahrzeuge an die Kommunen sicher.

Auch in den vergangenen Jahren konnten so zahlreiche neue Einsatzfahrzeuge für den Brandschutz gefördert und zentral beschafft werden. Im Jahr 2021 waren es 19 Fahrzeuge. Die 42 Fahrzeuge für das Haushaltsjahr 2022 werden aktuell ausgeliefert. Dafür werden insgesamt Landesmittel in Höhe von rund 7,4 Mio. Euro ausgereicht. Die zentrale Beschaffung von 44 Fahrzeugen für das Haushaltsjahr 2023 mit einer Landesförderung von rund 7,6 Mio. Euro wurde ausgelöst. Für die Jahre 2024 und 2025 stehen für die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen insgesamt 10,5 Mio. Euro zur Verfügung.

]]>
337389
<![CDATA[ Zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ ]]> Thu, 24 Nov 22 13:11:44 +0100 „Gewalt hat viele Facetten – sie reicht von verbalen Attacken über  Belästigungen, Bedrohungen, Mobbing und Stalking bis hin zu körperlicher Gewalt. Alle Statistiken zeigen: Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Das ist eine Tatsache, der wir uns gesellschaftlich stellen müssen – und die wir nicht schweigend hinnehmen dürfen. Wir sind alle gefragt, bei Gewalt in unserem Umfeld nicht wegzusehen“, sagte Innenministerin Dr. Tamara Zieschang anlässlich des „Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen“ (25. November 2022).

In Deutschland wird etwa jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer oder sexualisierter Gewalt. Häufig erleben sie Gewalt in engen sozialen Beziehungen. In Sachsen-Anhalt wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik im vergangenen Jahr rund 4.560 Fälle von physischer oder sexualisierter Gewalt in der Partnerschaft erfasst. Dabei wurden 3.560 Frauen Opfer – das entspricht einem Anteil von 80 Prozent. Auch bundesweit sind vier von fünf Opfer von Gewalt in engen sozialen Beziehungen Frauen.

Die Kriminalstatistiken bilden jeweils nur das Hellfeld ab, also die tatsächlich angezeigten Straftaten. Gewalt in engen sozialen Beziehungen ist für die Landespolizei ein Schwerpunktthema – sowohl bei der Verfolgung der Straftaten als auch bei der Präventionsarbeit. Im Zusammenwirken mit vielen gesellschaftlichen Kooperationspartnern sollen künftige Straftaten verhindert und insbesondere Kriminalitätsfolgen minimiert werden.

Dazu Innenministerin Dr. Tamara Zieschang weiter: „Nicht nur die Landespolizei arbeitet präventiv, um Straftaten zu verhindern, und berät Menschen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Auch zahlreiche Beratungsstellen und Organisationen engagieren sich eindrucksvoll – nicht selten sind sie rund um die Uhr erreichbar. Es ist essenziell, dass betroffene Frauen diese Angebote kennen – und sich auch nicht scheuen, sie in Anspruch zu nehmen. Auch Menschen aus dem direkten sozialen Umfeld von Gewaltopfern, die nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen, finden hier Rat und Unterstützung.“

Die Polizeidienststellen in Sachsen-Anhalt sind mit ihren Opferschutzbeauftragten behilflich. Über die Internetseite des Landespräventionsrates (LPR) kann ein virtueller Präventionsatlas abgerufen werden. Dort sind eine Vielzahl an Hilfs- und Unterstützungsangeboten zu finden. Der Atlas des LPR ist unter https://lpr.sachsen-anhalt.de/kompakt/lpr-atlas/ erreichbar.

In der Podcast-Reihe #präventionhörbar des Landespräventionsrates werden zudem diverse Opferschutzthemen besprochen. Beispielhaft sei hier die Folge 6 benannt, in der die Interventionsstelle Häusliche Gewalt & Stalking in Magdeburg ihr Fachberatungsangebot vorstellt.

Hintergrund:

Die Vereinten Nationen haben im Jahr 1999 erstmalig den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ ausgerufen und auf den 25. November gelegt. Das Datum bezieht sich auf den Tag, an dem drei politische Aktivistinnen aus der Dominikanischen Republik („Mirabal-Schwestern“) im Jahr 1960 ermordet wurden. Ziel ist es, auf das Problem geschlechtsspezifischer Gewalt aufmerksam zu machen, die Ursachen zu bekämpfen und Frauen und Mädchen zu stärken. Unter dem Slogan „Orange the World – Stand up for Women“ wird weltweit auf die Benachteiligung von Frauen, Gewalt gegen Frauen und die Verletzung der Menschenrechte von Minderheiten aufmerksam gemacht.

Das Hilfetelefon ist bundesweit 24/7 über folgende Telefonnummer erreichbar:
0800 0116 016.

 

]]>
336865
<![CDATA[ Ausbildung weiterer Kadaverspürhunde in Sachsen-Anhalt abgeschlossen ]]> Wed, 23 Nov 22 12:24:22 +0100 Sachsen-Anhalt kann dank des Ausbildungsteams der Diensthundführerschule (DHFS) der Landespolizei Sachsen-Anhalt auf fünf weitere Kadaverspürhunde im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) setzen.

Die erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbilder haben in Pretzsch im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten in den vergangenen Wochen die Diensthunde und deren Hundeführerinnen und Hundeführer angeleitet.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Die Diensthundführerschule bildet mit seinem erfahrenen Team seit Jahrzehnten erfolgreich Hunde für die Landespolizei aus. So können diese nicht nur Fährten, sondern auch Sprengstoff oder Banknoten aufspüren. Die Ausbildung von Kadaverspürhunden erweitert die breite Palette im Ausbildungsangebot. Das Know-how der Landespolizei hat einen entscheidenden Anteil daran, dass Sachsen-Anhalt verstärkt auf Spürnasen im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest zurückgreifen kann.“

Der Lehrgang begann am 10. Oktober 2022 und endete vor wenigen Tagen. Die Besonderheit der Ausbildungsgruppe lag in der Vielzahl der zu trainierenden Rassen (u. a. Deutsch Langhaar und Lagotto Romagnolo). Aufgrund ihrer verschiedenen rassebedingten Eigenheiten war es erforderlich, für jeden Hund eine individuell angepasste Ausbildungsstrategie anzuwenden. Ziel der Unterweisung ist es, Wildschweinkadaver systematisch zu suchen, aufzuspüren und durch lautes Bellen sicher anzuzeigen.

Damit hat Sachsen-Anhalt jetzt bereits sechs einsatzfähige Kadaverspürhunde zur Verfügung. Im Frühjahr 2022 konnte die Malinois-Hündin „Lili“ ihre Ausbildung mit ihrer Hundeführerin Viktoria Große an der DHFS beenden.

Beide beteiligten sich in der jüngsten Vergangenheit bereits an Großübungen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Das Interesse an weiteren Ausbildungen ist hoch, für das kommende Jahr liegen schon Anmeldungen vor.

 

Hintergrund:

Die Ausbilderinnen und Ausbilder von der DHFS haben vor Beginn der Ausbildung mehrere Hunde in Augenschein genommen und die folgenden fünf für die Spezialausbildung als geeignet erachtet:

  • Cyra vom Räubersbark (Deutsch Langhaar, 7 Jahre)
    Hundeführer: Tobias Thätner, Hoch- und Tiefbauamt, Altmarkkreis Salzwedel
  • Eik vom Mardersteg (Deutsch Drahthaar, 3 Jahre)
    Hundeführer: Yves Müller, Leiter Impfzentrum und Datenschutzbeauftragter, Altmarkkreis Salzwedel
  • Ava vom Heidgrund (Deutsch Kurzhaar, 2 ½ Jahre)
    Hundeführer: Jens Mösenthin, Leiter Untere Jagdbehörde, Altmarkkreis Salzwedel
  • Folletti di tartufo Quadriga, kurz Leni (Lagotto Romagnolo, 1 Jahr)
    Hundeführerin: Stefanie Pieles, Leiterin Untere Jagdbehörde Harz
  • Vanni vom Klostergarten (Deutscher Schäferhund, 2 ½ Jahre)
    Hundeführerin: Melanie Pleb, Mitarbeiterin Veterinäramt, Burgenlandkreis

Kadaverspürhunde werden in der Ausbildung darauf spezialisiert, verendete Wildschweine aufzuspüren. Sie sollen dabei helfen, an Afrikanischer Schweinepest erkrankte und verendete Wildschweine zu finden, um zu verhindern, dass sich andere Wildschweine bei einem Kadaver anstecken.

Die Hunde-Menschen-Teams sollen dort zum Einsatz kommen, wo es nach Ausbruch der ASP erforderlich ist.

Die ASP ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die bei Haus- und Wildschweinen auftritt und grundsätzlich tödlich verläuft. Hier erfolgt die Übertragung durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder Kadavern, die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen.

An der Diensthundführerschule in Pretzsch im Landkreis Wittenberg sind 14 Polizeivollzugsbeamte sowie drei Verwaltungsmitarbeiter tätig. Die 13 Hektar große Liegenschaft wurde umfassend modernisiert. Die Bauarbeiten wurden im Wesentlichen im Herbst 2020 abgeschlossen.

]]>
336544
<![CDATA[ Weltgedenktag für Straßenverkehrsopfer ]]> Sun, 20 Nov 22 11:27:47 +0100 Am Sonntag, den 20. November 2022, wird der diesjährige Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer begangen.

Dazu Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Der Gedenktag erinnert uns daran, dass jedes Jahr auch auf Sachsen-Anhalts Straßen Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen. Im vergangenen Jahr waren es 113 Menschen. Das sind zwar so wenige Verkehrstote wie noch nie seit Beginn der Statistik – doch es sind immer noch viel zu viele.“

Das Thema Verkehrssicherheit ist stets im Fokus der Landespolizei. So waren Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im laufenden Jahr landesweit mit Schwerpunktaktionen, Kontrollen und Initiativen präsent, um auf die Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen, Präventionsarbeit zu leisten und Verstöße zu ahnden. Egal, welches Thema im Fokus stand und steht, Ziel ist es immer, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

„Polizeiliche Kontrollen und Präventionsmaßnahmen sind eine wichtiger, aber eben nur ein Aspekt“, erklärte die Innenministerin weiter. „Jeder Einzelne trägt Verantwortung im Straßenverkehr – und das nicht nur für sich, sondern auch für andere. Bei tödlichen Unfällen ist unangepasste Geschwindigkeit seit Jahren die Hauptunfallursache. Wenn jeder Verkehrsteilnehmer dies verinnerlicht, würde es erheblich dazu beitragen, dass wir weniger Verkehrstote beklagen müssten“, verdeutlichte Innenministerin Dr. Tamara Zieschang weiter.

Neben der täglichen Präventions- und Kontrollarbeit der Landespolizei wurden im Jahr 2022 zahlreiche Schwerpunktaktionen organisiert, unter anderem im Rahmen der länderübergreifenden Verkehrsüberwachungsaktionen des ROADPOL-Netzwerks und der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion sicher.mobil.leben:

  • „Truck & Bus“: Über das Jahr verteilt legte die Landespolizei insgesamt vier Mal für jeweils eine Woche einen Fokus auf den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Dabei wurden mehr als 1.800 Lkw und Busse kontrolliert – und mehr als 700 Verstöße festgestellt.
  • „Focus on the Road“: Bei der ROADPOL-Aktion zum Thema Ablenkung im Straßenverkehr im September wies die Landespolizei nicht nur auf die oft unterschätzte Gefahr der Handynutzung am Steuer oder beim Radfahren hin, sondern stellte auch zahlreiche Verstöße fest. Mehr als 4.000 Fahrzeuge wurden kontrolliert. In rund 630 Fällen hatten die Polizistinnen und Polizisten etwas zu beanstanden. Mehr als 100 Autofahrerinnen und Autofahrer wurden mit Handy oder Tablet am Steuer erwischt.

  • mobil.leben: Der Genuss alkoholischer Getränken und/oder anderer berauschender Mittel kann zahlreiche körperliche und psychische Auswirkungen haben, wie beispielsweise die Einschränkung des Reaktions- oder Konzentrationsvermögens. Auch Fehleinschätzungen kritischer Situationen oder die Überschätzung des eigenen Fahrvermögens sind möglich. Darüber hinaus können auch Müdigkeit und Krankheiten die Fahrtüchtigkeit beeinflussen. Vor diesem Hintergrund beteiligte sich die Landespolizei an der diesjährigen länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion der Kampagne „sicher.mobil.leben“ zum Thema „ Fahrtüchtigkeit im Blick“. An diesem Tag fanden insgesamt 20 polizeiliche Präventionsveranstaltungen mit über 700 Teilnehmern statt; bei mehr als 4.000 kontrollierten Verkehrsteilnehmern wurden 163 Verstöße festgestellt.

  • #MenschaufmRad – Sicher durch den Verkehr: Bei dem landesweiten Aktionstag Ende April 2022 hat die Landespolizei in Sachsen-Anhalt 17 Präventionsaktionen organisiert und rund 2.300 Verkehrsmittel kontrolliert. Das Ziel: die Radverkehrssicherheit zu erhöhen und für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

  • Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit gehören zur täglichen polizeilichen Arbeit: Geschwindigkeitskontrollen durch die zuständigen Dienststellen, Kontrolle des Schwerlastverkehrs durch den jeweiligen Zentralen Verkehrs- und Autobahndienst oder die Verkehrsprävention in Schulen und Kindergärten.

Hintergrund:

Seit dem Jahr 1995 wird an jedem dritten Sonntag im November der Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer begangen. Im Jahr 2005 erkannten auch die Vereinten Nationen den „World Day of Remembrance for Road Traffic Victims“ als UN-Tag an. Der Tag soll sowohl an das Leid erinnern, das Verkehrsunfälle mit sich bringen, die Aufmerksamkeit auf die schweren emotionalen wie ökonomischen Schäden von Verkehrsunfällen richten als auch an die wichtige Arbeit und Unterstützung von Rettungskräften, medizinischem Personal und Polizei erinnern.

In Sachsen-Anhalt wurden im Jahr 2021 insgesamt 66.841 Verkehrsunfälle registriert, rund zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig gab es das siebte Jahr in Folge weniger Unfälle mit Verletzten. Insgesamt verunglückten 8.727 Menschen im Straßenverkehr in Sachsen-Anhalt, davon 113 tödlich.

 

]]>
335623
<![CDATA[ Innenministerin liest Feuerwehrnachwuchs vor ]]> Thu, 17 Nov 22 12:00:47 +0100 Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang hat die Kinderfeuerwehr Magdeburg-Olvenstedt besucht und den Kindern Geschichten aus dem Buch „Feuerwehrhelden“ vorgelesen. Anlass war der bundesweite Vorlesetag.

Der jährlich organisierte Vorlesetag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“. Aus diesem Anlass hatte die Innenministerin am Mittwochabend das Buch „Feuerwehrhelden“ der Kinderbuchreihe „Die drei ??? – Kids“ im Gepäck. Das junge Trio erlebt darin gemeinsam spannende Abenteuer rund um das Thema Feuerwehr.

„Die Kinder- und Jugendfeuerwehren im Land leben das Motto des Vorlesetages ‚Gemeinsam einzigartig‘. Damit sind sie ein Vorbild für andere. Deshalb war es mir eine große Freude, Lesezeit mit den Kindern der Kinderfeuerwehr zu verbringen“, sagte Innenministerin Dr. Tamara Zieschang.

Hintergrund:

Die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Magdeburg-Olvenstedt besteht seit 1990. Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren lernen die Feuerwehrarbeit dort schon von Grund auf kennen, stellen in verschiedenen Wettbewerben ihr Können unter Beweis – und sind dabei regelmäßig sehr erfolgreich.

Die Kinderfeuerwehr Magdeburg-Olvenstedt gibt es seit 2006 und erlaubt schon den Kleinen spannende Einblicke in die Aufgaben der Feuerwehr und deren Technik. Zudem lernen die Kinder viel rund um die Themen Brandschutz und Verkehrserziehung.

Der bundesweite Vorlesetag wurde 2004 von der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung ins Leben gerufen. In diesem Jahr fällt er auf den 18. November 2022 (und damit den zweiten Tag der Landtagssitzung). Ziel ist es, ein Zeichen für die Wichtigkeit des Vorlesens zu setzen und dabei vor allem bei Kindern den Grundstein für gutes Lese- und Sprachvermögen zu legen.

]]>
335033
<![CDATA[ Gedenken an verstorbene Polizeibedienstete ]]> Wed, 16 Nov 22 08:02:00 +0100 Die Landespolizei Sachsen-Anhalt gedenkt zusammen mit der Bundespolizei Kolleginnen und Kollegen, die im aktiven Polizeidienst waren und in den vergangenen zwölf Monaten verstorben sind.

Die zentrale Gedenkveranstaltung wird in diesem Jahr am 19. November 2022 um 14:00 Uhr in Halle (Saale) ausgerichtet. Auch Innenministerin, Dr. Tamara Zieschang wird beim Gedenken in der St. Moritzkirche anwesend sein.

„Jedes Jahr müssen wir um Kolleginnen und Kollegen der Polizei trauern, die viel zu früh von uns gegangen sind. Sie fehlen schmerzlich im Kreise ihrer Familien, ihrer Freundinnen und Freunde und ihrer Kolleginnen und Kollegen. Es ist mir ein besonderes persönliches Anliegen, beim gemeinsamen Gedenken mit den Angehörigen an die Verstorbenen zu erinnern“, sagte Innenministerin Dr. Tamara Zieschang.

Bei der Veranstaltung wird in diesem Jahr der zehn verstorbenen Polizeibediensteten der Landes- und einem verstorbenen Bediensteten der Bundespolizei gedacht.

Hinterbliebene, Vertreterinnen und Vertreter aus den Polizeibehörden und der Fachhochschule, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, insbesondere aus dem unmittelbaren Kreis der Kolleginnen und Kollegen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Öffentlichkeit sind dazu ebenso herzlich eingeladen wie diejenigen, die sich der Polizei zugehörig fühlen.

Im Anschluss an die Gedenkfeier können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Lionel-Feininger-Gymnasium in der Oleariusstraße 7 in Halle (Saale) austauschen.

Hintergrund:

Die zentrale Gedenkveranstaltung wird seit 2007 jährlich in wechselnden Städten durch den Polizeiseelsorgebeirat, die Polizeigewerkschaften sowie dem Ministerium für Inneres und Sport organisiert. Sie steht unter der Schirmherrschaft der Innenministerin. Damit wird ermöglicht, in einem würdigen Rahmen gemeinsam an die Kolleginnen und Kollegen zu erinnern, die noch im aktiven Polizeidienst waren und in den zurückliegenden zwölf Monaten gestorben sind.

]]>
334729
<![CDATA[ Sachsen-Anhalt verbessert den dienstlichen Rechtsschutz für Landesbedienstete – auch für Polizistinnen und Polizisten ]]> Wed, 16 Nov 22 14:41:33 +0100 Sachsen-Anhalt verbessert den dienstlichen Rechtsschutz für Bedienstete der Landesverwaltung, und somit auch für Polizistinnen und Polizisten. Künftig können diese auch dann finanzielle Unterstützung beim Land beantragen und erhalten, wenn sie parallel über Gewerkschaften oder Berufsverbände in Sachen Rechtsschutz abgesichert sind. Damit kommt das Land auch einer langjährigen Forderung der Polizeigewerkschaften nach.

Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte sind aufgrund der Besonderheiten ihres Dienstalltags häufiger von Strafanzeigen betroffen als andere Beamten- und Beschäftigtengruppen. Bisher wurde bereits dienstlicher Rechtsschutz gewährt, allerdings nicht, wenn Rechtsschutz durch Gewerkschaften und Berufsverbände zu erlangen war. Diese Einschränkung wird es künftig nicht mehr geben.

„Jahrelang haben die Gewerkschaften dafür geworben, dass das Land den dienstlichen Rechtsschutz für Polizistinnen und Polizisten ausweitet – jetzt sind wir diesem Anliegen nachgekommen“, sagte Innenministerin Dr. Tamara Zieschang. „Es ist richtig und notwendig, dass der dienstliche Rechtsschutz für Polizistinnen und Polizisten verbessert wird. Die Kolleginnen und Kollegen setzen Recht und Gesetz im Land durch und müssen dafür auch vom Land als Arbeitgeber Rechtsschutz erhalten.“

Der dienstliche Rechtsschutz ist in einem gemeinsamen Erlass des Ministeriums der Finanzen und des Ministeriums für Justiz und Verbraucherschutz geregelt.

]]>
334859
<![CDATA[ Ministerin übergibt Fördermittelbescheid ]]> Sat, 12 Nov 22 13:05:38 +0100 Der Nöschenröder Schützengesellschaft 1651/1990 e. V. in Wernigerode kann mit finanzieller Unterstützung von Stadt, Landkreis und Land sein Schützenhaus sanieren. Am heutigen Tag übergab Sportministerin Dr. Tamara Zieschang einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 27.300 Euro. Damit übernimmt das Land etwa die Hälfte der Gesamtkosten.

Sportministerin Dr. Tamara Zieschang: „Unsere Sportvereine in Sachsen-Anhalt stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bringen Menschen mit einem gemeinsamen Hobby zusammen. Die Nöschenröder Schützengesellschaft hält darüber hinaus Harzer Tradition und Brauchtum lebendig. Es ist schön, dass wir für die Modernisierung des Schützenhauses als Land finanzielle Schützenhilfe leisten können.“

Nach Abschluss der Bauarbeiten ist der Schießstand im Schützenhaus künftig ganzjährig nutzbar, weil eine Heizungsanlage eingebaut wird. Zudem wird der Fußboden erneuert.

Hintergrund:

Der Nöschenröder Schützengesellschaft 1651/1990 e. V. widmet sich dem Sportschießen und widmet sich dem Schießsport bis auf Landesebene. Ihr Hauptziel ist es, die Traditionen des Harzkreises und deren Brauchtum rund um das Schützenwesen aufrecht zu erhalten. Der Verein hat mehr als 60 Mitglieder.

 

 

]]>
333819
<![CDATA[ #Warntag2022 am 8. Dezember ]]> Thu, 10 Nov 22 11:34:32 +0100 Großbrand, Hochwasser, Sturm: Wie kann die Bevölkerung im Ernst- und Katastrophenfall gewarnt werden? Das Land Sachsen-Anhalt beteiligt sich am bundesweiten Warntag.

Am Donnerstag, den 8. Dezember, ist der Warntag 2022. Unter Einbindung aller bei Bund, Ländern sowie teilnehmenden Kreisen und Kommunen vorhandenen Warnmitteln erfolgt die nächste bundesweite Warnübung nach 2020.

Die Probealarmierung wird am Warntag um 11:00 Uhr von der nationalen Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) initiiert. Die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte testen die unterschiedlichsten Warnmultiplikatoren und Kommunikationskanäle wie z. B. Radio und Fernsehen, digitale Stadtanzeigetafeln und Warn-Apps. Erstmalig soll in diesem Jahr die Warnung mittels „Cell-Broadcast“ möglich sein. Dabei wird das System eine Testnachricht über die Mobilfunknetze an Handys und Smartphones übermitteln, die das „Cell-Broadcast“ technisch unterstützen. Die Entwarnung wird um 11:45 Uhr auf den gleichen Wegen an die Bevölkerung erfolgen.

„Die aktuellen Zeiten zeigen, wie wichtig es ist, sich auf Ernstfälle vorzubereiten. Deswegen ist es entscheidend, dass geübt wird, ob und wie wir alle Menschen alarmieren können. Bevölkerungsschutz fängt nämlich im Kleinen an: Jede und jeder Einzelne soll sich vergegenwärtigen, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird und welche Informationsquellen es dafür gibt. Zudem geht es auch um die Frage, wie man sich beim Alarm verhalten soll. Diese Warnübung dient aber nicht nur der Eigenvorsorge, sondern ist zugleich ein wichtiger Test für alle beteiligten Akteurinnen und Akteure, ob die Warnung tatsächlich funktioniert“, sagt Innenministerin Dr. Tamara Zieschang.

Ziel des Warntages ist es, mit möglichst wenig Zeitverlust eine größtmögliche Anzahl der Bevölkerung zu erreichen und diese mit Informationen zum Ereignis zu versorgen. Zudem soll es eine Anregung für alle Menschen sein, sich mit den Warnmitteln und der Reaktion im Ernst- und Katastrophenfall zu beschäftigen.

Hintergrund:

Die behördliche Alarmierung kann auf unterschiedlichen Verbreitungswegen und Kanälen erfolgen. So stehen u. a. Warn-Apps (u. a. NINA), Radio und Fernsehen (bundesweite Programme der öffentlich-rechtlichen und privaten Anbieter), Webseiten und Soziale Netzwerke von Behörden, Werbetafeln (z. B. Park- und Verkehrsleitanzeigen) sowie Fahrgastinformationssysteme von Verkehrsanbietern (z. B. Deutsche Bahn, ÖPNV) zur Verfügung.

Von den Kommunen können zudem Sirenen und Lautsprecherwagen zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt werden. Über die Leitstellen sollen die kommunalen Sirenen mit den Signalen Warnung (einminütiger auf- und abschwellender Heulton) und Entwarnung (einminütiger durchgehender Heulton) ausgelöst werden.

In Sachsen-Anhalt wird das Sirenennetz derzeit ertüchtigt und erweitert. Der Bund unterstützt die Länder und Kommunen in den Jahren 2021/2022 mit bis zu 86,5 Millionen Euro über ein Förderprogramm (Gesamtumfang 88,5 Millionen Euro) beim Ausbau. Nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel stehen für Sachsen-Anhalt ca. 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. In Sachsen-Anhalt könnten nach den vom Bund vorgegebenen Fördersummen ca. 220 Sirenen (ohne Preissteigerung) gefördert werden.

Der auf das Land entfallende Anteil der Bundesförderung wurde unter den elf Landkreisen und drei kreisfreien Städten gleichmäßig aufgeteilt. So wurden in den Jahren 2021/2022 Fördermittel in Höhe von 2.137.450 Euro für 70 Sirenenanlagen und 106 Projekte ausgezahlt.

Laut einer Abfrage wollen die Kommunen rund 850 Sirenen umrüsten sowie rund 500 neue Sirenen zusätzlich installieren. Die Innenministerkonferenz (IMK) dringt darauf, dass der Bund das Sirenenförderprogramm verlängert und weitere Mittel bereitstellt. Zuletzt bekräftigte die IMK diese Forderung in einem einstimmigen Beschluss bei der Sitzung im Juni 2022 in Würzburg.

Der bundesweite Warntag soll nach einem IMK-Beschluss aus dem Jahr 2019 an jedem zweiten Donnerstag im September organisiert werden. In diesem Jahr sollte unbedingt „Cell-Broadcast“ Teil der Probealarmierung sein. Da dafür noch die technischen Voraussetzungen geschaffen werden mussten, wurde der bundesweite Warntag auf den 8. Dezember 2022 verschoben.

Weiterführende Informationen zum bundesweiten Warntag gibt es auf der Webseite: www.warnung-der-bevoelkerung.de

]]>
333403
<![CDATA[ Ministerin übergibt Fördermittelbescheid ]]> Mon, 07 Nov 22 15:14:42 +0100 Der Tennisclub Grün-Weiß Gardelegen e. V. im Altmarkkreis Salzwedel kann mit finanzieller Unterstützung von Stadt und Land sein Vereinsheim sanieren. Sportministerin Dr. Tamara Zieschang übergab am heutigen Montag einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 94.500 Euro. Das entspricht etwa der Hälfte der Gesamtkosten für die Bauarbeiten an der Tennisanlage „Am Erlebnisbad“.

Sportministerin Dr. Tamara Zieschang: „Vereinssport bringt nicht nur Bewegung und Ausgleich im Alltag. Genauso wichtig ist, dass er Menschen zusammenbringt. Deswegen braucht ein Verein nicht nur gute Trainingsplätze, sondern auch Räume zum geselligen Beisammensein. Es freut mich, dass der TC Grün-Weiß Gardelegen sein Vereinsheim modernisieren kann – und das Land einen Teil dazu beiträgt.“

Geplant ist unter anderem, die beiden Vereinsräume sowie die Küche und den Fitnessraum umzubauen. Zudem soll ein weiterer Vereinsraum entstehen. Auch die Wärmedämmung der Außenwände sowie Elektroleitungen, Wasser- und Abwasserleitungen sollen saniert und modernisiert werden.

Der Tennisclub Grün-Weiß Gardelegen hat derzeit 65 Mitglieder, darunter sind 27 Kinder und Jugendliche.

]]>
332537
<![CDATA[ Sportministerin zu neuer Ansprechstelle für Betroffene von Gewalt im Sport ]]> Fri, 04 Nov 22 08:28:08 +0100 Betroffene von sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport sollen sich künftig für Beratung und Unterstützung an eine unabhängige Ansprechstelle wenden können. Bund und Länder gründeten am Rande der am heutigen Freitag endenden Sportministerkonferenz in Mainz den Trägerverein für die neue Ansprechstelle Safe Sport.

Aus Sicht von Sachsen-Anhalts Sportministerin Dr. Tamara Zieschang ist dies ein weiterer wichtiger Schritt, um Fälle von Gewalt im organisierten Sport offen anzugehen: „Sport kann Vieles: Er bringt Menschen in Bewegung, er bringt Menschen zusammen, er ist gesund und sorgt für Ausgleich. Das gilt aber nur so lange, wie er gewaltfrei und unbeschwert ausgeübt werden kann. Und genau hier gibt es klaren Handlungsbedarf. Erschreckende Fälle von psychischer, körperlicher und sexualisierter Gewalt gibt es nicht nur im Spitzen-, sondern auch im Breitensport.“

Die Ministerin verwies auf die aktuelle Studie „Sicher im Sport“: 63 Prozent der Befragten gaben demnach an, beim Sport im Verein schon einmal psychische Gewalt erfahren zu haben, gut ein Drittel erlebte körperliche Gewalt. Die Betroffenen gaben überwiegend an, bei der ersten Gewalterfahrung minderjährig gewesen zu sein.

„Die Ergebnisse dieser Studie müssen aufrütteln. Umso wichtiger ist die neue Ansprechstelle Safe Sport, die völlig unabhängig vom organisierten Sport Hilfe und Beratung anbietet“, so Sportministerin Dr. Tamara Zieschang. „Gerade weil der Vereinssport eine so wichtige gesellschaftliche Funktion hat, kommt es darauf an, achtsam zu sein. Fälle von Gewalt müssen aufgedeckt werden, und Betroffene dürfen sich nicht hilflos und allein gelassen fühlen.“

Hintergrund:

Mit dem am Rande der Sportministerkonferenz gegründeten Trägerverein kann die Ansprechstelle Safe Sport starten. Sie soll von Anfang 2023 an psychologische und juristische Erstberatung für Sportlerinnen und Sportler anbieten, die Opfer von psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt geworden sind. Darauf aufbauend soll ein Zentrum Safe Sport entstehen. Bund und Länder finanzieren die Ansprechstelle gemeinsam.

Zuvor hatte die Konferenz der Sportministerinnen und Sportminister bei einer außerordentlichen Sitzung am 16. August 2022 beschlossen, dass alle Länder dem Trägerverein beitreten werden. Anfang November 2022 billigte das Kabinett in Sachsen-Anhalt den Beitritt des Landes. Bei der Sportministerkonferenz am 3. und 4. November 2022 in Mainz erfolgte die Gründung des Safe Sport e. V. mit dem Beitritt aller 16 Bundesländer sowie der Bundesrepublik Deutschland.

Das bereits oben erwähnte Forschungsprojekt „Sicher im Sport – Sexualisierte Grenzverletzung, Belästigung und Gewalt im organisierten Sport“ von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Deutschen Sporthochschule Köln, des Universitätsklinikums Ulm und der Bergischen Universität Wuppertal wurde vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen sowie von zehn weiteren Landessportbünden gefördert, darunter dem aus Sachsen-Anhalt. Die Forscherinnen und Forscher werten in ihrem Forschungsbericht nicht nur ihre Befragung zu Gewalterfahrungen im Sport aus. Sie konstatieren unter anderem auch, dass auch im organisierten Sport Wert darauf gelegt wird, Achtsamkeit für Fälle von Gewalt zu entwickeln und auf Gewaltprävention zu setzen. Die Studie ist abrufbar unter: https://www.lsb.nrw/fileadmin/global/media/Downloadcenter/Sexualisierte_Gewalt/Bericht_zum_Forschungsprojekt_SicherImSport.pdf.

]]>
331827
<![CDATA[ Auszeichnung für Projekte gegen Gewalt ]]> Wed, 02 Nov 22 11:27:44 +0100 Der Verein „Kinder- und Jugend Sicherheits Team LSA“ hat mit seinem Sicherheitstraining für Kinder und Jugendliche den diesjährigen Landespräventionspreis gewonnen. Das Projekt „Prävention gegen Gewalt und Missbrauch“ wurde am Mittwoch im Rahmen des Landespräventionstages von Innenstaatssekretär Klaus Zimmermann in Magdeburg ausgezeichnet. Der erste Platz ist mit 2.000 Euro dotiert.

Zudem konnte das „Zentrum für soziale Innovation – umgedacht e.V.“ mit seinem Projekt „Nein zur digit@len Gewalt“ die Jury überzeugen. Das Angebot an Fünft- bis Siebtklässler, mit einem spielerischen Ansatz und innovativen Methoden zu zeigen, wie digitaler Gewalt vorgebeugt werden kann, landete auf dem zweiten Platz. Die Pestalozzischule Stendal wurde mit ihrem Projekt „Dojo – Präventions- und Antigewalt-Training“ mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Insgesamt wurden im Wettbewerb 25 Projekte für den Landespräventionspreis eingereicht. Eine Jury wählte die Sieger aus.

Innenstaatssekretär Klaus Zimmermann: „Wie können Kinder und Jugendliche Gefahren erkennen, Hilfe holen und sich selbst behaupten? Wie lässt sich digitale Gewalt erkennen und wie lässt sich darauf reagieren? Auf solche und ähnliche Fragen geben die ausgewählten Projekte des diesjährigen Landespräventionsrates eine Antwort – und stehen damit stellvertretend für die vielfältige Präventionsarbeit gegen Gewalt in Sachsen-Anhalt. Ich danke allen Akteurinnen und Akteuren für ihr wichtiges Engagement. Meine besonderen Glückwünsche gehen an die Preisträger.“ Innenstaatssekretär Zimmermann ist auch Vorsitzender des Landespräventionsrates.

Der Landespräventionspreis wird vom Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt vergeben. Der Wettbewerb wurde zum fünften Mal ausgelobt und stand in diesem Jahr unter dem Motto „Aktiv Gewalt verhindern!“. Damit werden besonders herausragende präventive Projekte und Initiativen in Sachsen-Anhalt geehrt und gleichzeitig Konzepte unterstützt, die nicht nur nachhaltig angelegt sind, sondern sich auch an anderen Standorten umsetzen lassen. Der Landespräventionspreis ist insgesamt mit 3.500 Euro dotiert.

Bewerben konnten sich Vereine, Verbände, Institutionen, Einrichtungen, Schulen, Kommunen, Gremien, Gruppen, private Träger oder Einzelpersonen, die in Sachsen-Anhalt präventiv tätig sind.

Die Preisträger:   

1. Platz:

Kinder- & Jugend Sicherheitsteam LSA e. V.

Projekt: „Prävention gegen Gewalt und Missbrauch“

Seit 2006 arbeitet der Verein unter dem Motto „Sicherheit ist erlernbar“ gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen sowie Lehrkräften und Eltern daran, aktive Präventionsarbeit zu leisten. Die Kurse werden bereits für Kinder im Vorschulalter angeboten, aber auch für Kinder und Jugendliche an Grund- und weiterführenden Schulen. Dabei reicht das Spektrum vom Verhalten gegenüber Fremden und Gleichaltrigen über Themen wie Mobbing und Gefahren im Internet bis hin zum Umgang mit Angst. In den Kursen lernen Kinder und Jugendliche Gefahren rechtzeitig zu erkennen, sich richtig zu verhalten und im Notfall zu verteidigen. Dabei stehen die Stärkung des Selbstbewusstseins und eine kompetente Selbstbehauptung in Verbindung mit einfachen, wirkungsvollen Selbstverteidigungsstrategien im Mittelpunkt.

2. Platz:

Zentrum für soziale Innovation – umgedacht e.V.

Projekt: „Nein zur digit@len Gewalt“

Das Zentrum für soziale Innovation ist ein gemeinnütziger Verein aus Oldenburg, der auch in Sachsen-Anhalt Bildungsprojekte an Schulen umsetzt. Im Vordergrund stehen die Wissens- und Kompetenzvermittlung an die Kinder und Jugendlichen durch innovative Methoden und einen spielerischen Ansatz. Mit dem Projekt „Nein zur digit@len Gewalt“ wurde ein Workshop-Angebot für Schulen geschaffen, um in Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 Prävention von digitaler Gewalt und digitalen Straftaten zu betreiben.

3. Platz:

Pestalozzischule Stendal

Projekt: „Dojo – Präventions- und Antigewalt- Training“

Die Förderschule für lernbehinderte Schülerinnen und Schüler führt gemeinsam mit dem Verein „SAMURAI“ in Stendal ein wöchentliches Präventions- und Antigewalt-Training mit den 7. Klassen durch. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre negativen Emotionen besser zu kontrollieren und entstehende Konflikte verbal und ohne Gewalt zu lösen. Diese Selbstbeherrschungstechniken sollen ihnen helfen, ihre schulischen Leistungen zu verbessern und zu einem angenehmeren Klassenklima beizutragen.

Hintergrund:

Der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt verfolgt seit seiner Gründung im Jahr 1999 das Ziel, die gesellschaftliche Kriminalprävention im Land und in den Kommunen zu fördern und weiterzuentwickeln. Dem Gremium gehören Ministerien und Behörden, die kommunalen Spitzenverbände sowie weitere Verbände, Vereine und Institutionen des Landes an. Mit der Auslobung des Landespräventionspreises wird das Engagement von Initiativen vor Ort gewürdigt und in die Öffentlichkeit getragen. Mitglieder des Landespräventionsrates bildeten die Jury für den Landespräventionspreis.

]]>
331378
<![CDATA[ Tag des Einbruchschutzes ]]> Sat, 29 Oct 22 09:15:30 +0200 Am 30. Oktober 2022 ist Tag des Einbruchschutzes. Um die Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren, setzt die Landespolizei Sachsen-Anhalt die Präventionskampagne „Sicher wohnen mit Einbruchschutz“ fort. Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Mit der Kampagne wollen wir auch in diesem Jahr wieder auf das Thema Einbruchschutz aufmerksam machen. Mit jedem Einbruch dringen Täter in den persönlichen Lebensbereich der Opfer ein. Das Sicherheitsgefühl und das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden sind dadurch oftmals nachhaltig beeinträchtigt. Mein Appell: Schützen Sie Ihr Eigentum.“

Eine erhebliche Anzahl von Einbrüchen ließe sich durch effektive Sicherungstechnik, aber auch durch die Erhöhung der Achtsamkeit hinsichtlich einfacher Sicherungsmaßnahmen verhindern. Die Wirksamkeit solcher Maßnahmen zeigt sich an dem hohen Anteil an Versuchsstraftaten im Bereich des Wohnungseinbruchs. So endeten im Jahr 2021 in Sachsen-Anhalt erfreulicherweise 52,5 % der Einbruchstaten bereits im Versuchsstadium.

Die Landespolizei möchte mit der Fortführung der Präventionskampagne die Bürgerinnen und Bürger gerade in der dunklen Jahreszeit wieder intensiver auf die Thematik Einbruchschutz hinweisen und bezüglich effektiver sicherungstechnischer Möglichkeiten informieren, um zur entsprechenden Nachrüstung ihrer Immobilien anzuregen.

„Gerade in der dunklen Jahreszeit ist die Entdeckungsgefahr von Einbrechern geringer. Es wird zeitiger dunkel und die Menschen sind noch nicht zu Hause. Schon einfache Sicherungsmaßnahmen und Verhaltensregeln können helfen, den Tätern das Leben zu erschweren und den unerwünschten Zutritt zu verhindern.“, so Innenministerin Dr. Tamara Zieschang weiter. Gleichzeitig erinnert sie daran, dass der Einbruchschutz nicht nur jetzt Bedeutung hat: „Bitte denken Sie daran: Egal welche Jahreszeit – der Schutz vor Einbrüchen hat immer Bedeutung. Machen Sie es den Tätern das ganze Jahr schwer. Nehmen Sie die Informations- und Beratungsangebote der polizeilichen Fachleute wahr.“

Die Polizei Sachsen-Anhalt informiert in den nächsten Monaten verstärkt über ihre Social-Media-Kanäle. Zudem wird das Landespräventionsmobil des Landeskriminalamtes im ganzen Land unterwegs sein, um vor Ort mit einer Vielzahl von Anschauungsobjekten zu beraten. Neben der persönlichen Beratung im Landespräventionsmobil oder in den örtlichen Polizeidienststellen kommen die polizeilichen sicherungstechnischen Beraterinnen und Berater auch bei Ihnen zu Hause vorbei. Die Beratungen der Polizei sind kostenfrei.

Weitere Informationen rund um das Thema finden Interessierte unter www.k-einbruch.de.

Hintergrund:

Die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle ist im Jahr 2021 in Sachsen-Anhalt im Vergleich zum Vorjahr (2020) um 19,9 Prozent gesunken (2021: 1.702 Fälle; 2020: 2.125 Fälle). Es ist aber davon auszugehen, dass die COVID-19-Pandemie, insbesondere mit ihren Auswirkungen auf den Lebensrhythmus der Menschen, diesen positiven Trend begünstigt hat. Um diese positive Fallentwicklung zu verstetigen, die sich tendenziell auch für das Jahr 2022 abzeichnet, betrachtet die Landespolizei Sachsen-Anhalt den Einbruchschutz weiterhin als einen Schwerpunkt ihrer Präventionsarbeit.

Die Kampagne „Sicher wohnen mit Einbruchschutz“ läuft seit 2018 in Sachsen-Anhalt und soll die Bürgerinnen und Bürger für die Thematik Einbruchschutz sensibilisieren. Zum einen sollen Wohneigentümer zur Nachrüstung ihrer Immobilien mit effektiver Sicherheitstechnik angeregt werden. Zum anderen zielt die Kampagne darauf ab, die Achtsamkeit der Bürger im Hinblick auf die eigenverantwortliche Umsetzung einfacher Sicherungsmaßnahmen zu erhöhen. Ferner sollen Bewohnerinnen und Bewohner zur Erhöhung der Aufmerksamkeit im Hinblick auf ihr Wohnumfeld bzw. ihre Nachbarschaft sensibilisiert werden.

 

]]>
330603
<![CDATA[ Mehr als 100 Verletzte im Kleeblatt Ost aufgenommen ]]> Mon, 24 Oct 22 14:42:08 +0200 Heute vor genau acht Monaten begann der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf den souveränen Staat Ukraine.

Bund und Länder haben sich bereits Anfang März 2022 darauf verständigt, die medizinische Versorgung u. a. von verletzten Zivilistinnen und Zivilisten aus der Ukraine in der sogenannten Kleeblatt-Struktur zu organisieren. Seitdem wurden mehr als 500 Patientinnen und Patienten in Deutschland aufgenommen und auf die einzelnen Kleeblätter verteilt.

Im Rahmen des Kleeblatt-Konzeptes wurde bislang der Transport und die Verlegung von mehr als 100 Patientinnen und Patienten im Kleeblatt Ost koordiniert. Für die Abstimmung der überregionalen Verlegungen innerhalb des Kleeblatts Ost (Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin) gibt es einen Koordinator als sogenannten Single Point of Contact. Diese Funktion wird vom Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt übernommen.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg fordert bis heute täglich viele Menschenleben und Verletzte. Die humanitäre Hilfe für Patientinnen und Patienten ist ein Baustein unserer Solidarität mit der Ukraine. Unsere Aufgabe ist es, verletzte Menschen in die Krankenhäuser zu transportieren und so zu verteilen, dass sie die medizinische Versorgung bekommen, die sie dringend benötigen.“

Hintergrund:

Das Kleeblatt-Konzept wurde im Frühjahr 2020 im Rahmen der Corona-Pandemie zur bundesweiten Verlegung von intensivpflichtigen an COVID-19 erkrankten Patienten entwickelt.

Seit Anfang März 2022 werden über die bereits etablierten Strukturen des Kleeblatt-Konzeptes Patienten verlegt, die im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine medizinische Behandlung benötigen.

Alle Informationen zum Kleeblatt-Konzept: lsaurl.de/Kleeblattstruktur

 

 

 

 

]]>
329255
<![CDATA[ Zahlreiche Verstöße bei Kontrollwoche von Lkw und Bussen entdeckt ]]> Thu, 20 Oct 22 06:35:10 +0200 Sachsen-Anhalts Landespolizei hat vergangene Woche an der vierten und für dieses Jahr letzten europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche „Truck & Bus“ teilgenommen und eine Woche lang verstärkt den gewerblichen Personen- und Güterverkehr kontrolliert. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Insgesamt schauten sich die Polizeibeamtinnen und -beamten 481 Fahrzeuge, darunter fünf Busse, genauer an. Bei 181 Fahrzeugen beziehungsweise in rund 40 Prozent der Fälle musste etwas beanstandet werden. In 30 Fällen waren die Mängel so gravierend, dass den betroffenen Fahrzeugführern die Weiterfahrt untersagt werden musste.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Für das laufende Jahr sind die bundesweiten ROADPOL-Kontrollwochen „Truck & Bus“ beendet. Das heißt nicht, dass unsere Landespolizei keine weiteren Schwerpunktaktionen durchführen wird. Vor allem in der Herbstzeit und den damit zunehmenden jahreszeitbedingten Einflüssen muss der Personen- und Güterverkehr weiterhin ins Visier genommen werden. Nur so können wir zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beitragen.“

In ganz Sachsen-Anhalt waren insgesamt 196 Polizistinnen und Polizisten bei der jüngsten Kontrollaktion zwischen dem 10. und 16. Oktober 2022 im Einsatz.

Speziell geschulte Beamtinnen und Beamte registrierten bei den Kontrollen vor allem Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten (167 Mal). In 34 Fällen wurden zudem Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Bei weiteren 29 Fahrzeugen war die Ladung nicht ausreichend gesichert oder das Fahrzeug gar überladen. Technische Mängel waren in insgesamt 21 Fällen zu beanstanden.

Bei einer Kontrolle eines Sattelaufliegers im Bereich der Polizeiinspektion Stendal wurde ein Defekt an der Bremsanlage festgestellt und daraufhin die Weiterfahrt untersagt. Im Bereich der Polizeiinspektion Magdeburg wurde bei einem PKW-Fahrer nach dem Einsatz eines Rauchgiftspürhundes eine Kleinstmenge an Betäubungsmitteln festgestellt. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Fahrzeugführer wurde eingeleitet.

Sachsen-Anhalt hat sich in diesem Jahr bislang an allen vier „Truck & Bus“-Kontrollwochen des länderübergreifenden ROADPOL-Netzwerks beteiligt. Dabei wurden bisher mehr als 1.800 Lkw und Busse kontrolliert – und rund 720 Verstöße festgestellt.

Hintergrund:

Die Landespolizei Sachsen-Anhalt beteiligt sich regelmäßig an länderübergreifenden Verkehrsüberwachungsaktionen des ROADPOL-Netzwerks. Der Name „ROADPOL“ steht für „European Roads Policing Network“. Dabei handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union. Dieses europäische Verkehrspolizei-Netzwerk hat die Aufgabe, europaweit nationale Akteure zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Das Ziel der Zusammenarbeit ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten.

Rechnerisch passiert auf Sachsen-Anhalts Straßen alle acht Minuten ein Unfall, davon 15 Prozent mit Beteiligung eines Lastkraftwagens. Im vergangenen Jahr wurden 10.043 Verkehrsunfälle mit Lkw-Beteiligung registriert. Dabei starben 35 Menschen, 13 von ihnen saßen selbst in einem Lastkraftwagen.

]]>
328045
<![CDATA[ Ministerin Dr. Tamara Zieschang würdigt besondere Leistungen und Verdienste im Sport ]]> Thu, 20 Oct 22 16:30:57 +0200 Sachsen-Anhalts Ministerin für Inneres und Sport, Dr. Tamara Zieschang, hat heute in Magdeburg 15 Ehrenamtliche ausgezeichnet, die sich im Bereich des Sports besonders verdient gemacht haben. Zum Kreis der Ausgezeichneten gehörten außerdem acht Einzelsportlerinnen bzw. Einzelsportler sowie die Torballmannschaft des Magdeburger Sportvereins 90 e. V. (Blindenfußball).

Mit der Veranstaltung sollen diejenigen in den Sportorganisationen eine besondere Würdigung erfahren, die durch ihr hohes Engagement einen wertvollen Beitrag für den Sport leisten und dabei eher abseits der öffentlichen Wahrnehmung stehen.

Neben den Ehrenamtlichen gehören dazu auch aktive Sportlerinnen und Sportler, die große Erfolge erzielten oder beeindruckende Leistungen erbracht haben. So zum Beispiel der 29-jährige Anas Al Khalifa vom SV Halle e. V., der im Jahr 2021 erstmalig bei den Paralympics in Tokio im Einer-Kajak und im Auslegerkanu startete. Ausgezeichnet wurde auch Falk Brämer, welcher bereits seit 66 Jahren im SV Turbine Zschornewitz e. V. aktiv ist und sich seit Jahrzehnten im Nachwuchsbereich als Übungsleiter engagiert.

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Bereits zum neunten Mal wurden Ehrenamtliche sowie Sportlerinnen und Sportler für ihre besonderen Erfolge und Verdienste im Sport ausgezeichnet. Mein größter Respekt gilt all denen, die mit ihren Leistungen und ihrem Einsatz nicht nur sich selbst und ihrem Verein alle Ehre machen, sondern auch unserem Land Sachsen-Anhalt. Ich freue mich auch in diesem Jahr die Tradition fortführen zu können, mich bei allen persönlich dafür zu bedanken.“

Die Ehrungsveranstaltung wurde vom Ministerium für Inneres und Sport im Jahr 2013 initiiert und findet nach pandemiebedingter Pause im Jahr 2020 nun wieder jährlich statt.

Im ehrenamtlichen Bereich erhielten in diesem Jahr nachfolgende Personen eine Auszeichnung:

  • Ute Juschus, KSB Altmark West – Henninger SV e. V.
  • Manfred Kressin, KSB Anhalt-Bitterfeld – SG Rot-Weiß Thalheim 31 e. V.
  • Bodo Zeymer, KSB Börde – HSV Haldensleben e. V.
  • Klaus Trummer, KSB Burgenland - Kanuverein Zeitz e. V.
  • Andrea Paul, KSB Harz - SG Stahl Blankenburg/Abt. Gymnastik
  • René Kwasniewski, KSB Jerichower Land - Kanu-Klub Börde Magdeburg e. V.
  • Andreas Kraus, KSB Mansfeld-Südharz - KAV Mansfelder Land e. V.
  • Ehepaar Britta und Matthias Schönfeld, KSB Saalekreis - Reitverein "St. Hubertus" Merseburg e. V.
  • Sieglinde Krause, KSB Salzland - TV Askania Bernburg e. V. und SV Anhalt Bernburg e. V.
  • Wolfgang Malgin, KSB Stendal-Altmark - TTC Lok Altmark-Stendal e. V.
  • Alexander Schicht, KSB Wittenberg - TSV Blau-Weiß 90 Prettin e. V.
  • Egbert Gadde, SSB Halle - SG Einheit Halle e. V.
  • Thomas Knie, SSB Dessau-Roßlau - Sportjugend im SSB Dessau-Roßlau
  • Wigbert Schwenke, SSB Magdeburg - VfB Ottersleben e. V.

Die Vorschläge für die zu Ehrenden erfolgten über die Kreis- und Stadtsportbünde.

Des Weiteren wurden in diesem Jahr in fünf Kategorien folgende Sportlerinnen und Sportler geehrt:

Mannschaft mit besonderer Courage: Der MSV 90 e. V. Torball (Blindenfußball) hat sich in besonderer Weise der Inklusion von Menschen mit Sehbehinderungen verschrieben. Torball oder auch Blindenfußball ist eine der wenigen Mannschaftssportarten im Blindensport. Beim Torball wird mit einem speziellen Ball gespielt, der in etwa so groß wie ein normaler Fußball ist. Im Inneren des Balls befinden sich Metallteile, die deutlich wahrnehmbare Geräusche erzeugen. Der MSV 90 ist bereits seit dem Jahr 1991 Mitglied im Behinderten- und Rehabilitationssportverband Sachsen-Anhalt e. V. und richtet seit dieser Zeit internationale und seit 2012 integrative Torballturniere aus. Zudem spielt die Mannschaft in der ersten Torball-Bundesliga.

Sportlerin mit längster aktiver Zeit: Heidrun Deutrich, 76 Jahre, vom SG Eintracht Zeitz e. V. ist seit dem Gründungsjahr 1982 aktives Mitglied im Verein. Von Beginn an war sie nicht nur selbst im Gymnastik und Turnen sportlich aktiv, sondern engagierte sich auch stets für die Belange des Vereins. So ist sie seit 30 Jahren gewähltes Vorstandsmitglied und wacht in ihrer Funktion über den sachgemäßen Umgang mit den Finanzen. Seit vielen Jahren ist sie zudem als „Vorturnerin“ zweier Gymnastikgruppen in der Sportgemeinschaft Zeitz tätig. Diese Funktion nimmt sie auch heute noch wöchentlich mit hoher Einsatzbereitschaft wahr.

Sportler mit längster aktiver Zeit: Falk Brämer, 79 Jahre, vom Zschornewitzer Ruderclub e. V. 1954 ist seit 66 Jahren im Verein sportlich verankert und seit seiner Kindheit dem Rudern fest verbunden. Im Jahr 1978 wurde er nach seinem Trainerstudium in Werdau hauptamtlicher Trainer der 1. Förderstufe im Nachwuchsbereich und machte damit sein Hobby zum Beruf. Zu den größten Erfolgen der von ihm betreuten Schützlinge zählen u. a.

  • Junioren Weltmeistertitel in den Jahren 1990 und 2000 sowie
  • zahlreiche gute Platzierungen bei DDR-Meisterschaften und Spartakiaden.

Zudem brachte der Sportler in seiner 33-jährigen Trainerkarriere unzähligen Kindern und Jugendlichen das „Ruder-ABC“ bei.

Aktiv mit Handicap (weiblich): Finja Oelmann, 14 Jahre, vom VSB 1980 Magdeburg e. V. ist Nachwuchssportlerin im Para Schwimmen. Obwohl die junge Sportlerin in der Nähe von Braunschweig wohnt, sie kleinwüchsig ist und sich auf Grund ihres Handicaps regelmäßig operieren lassen muss, trainiert sie dreimal wöchentlich in der Elbeschwimmhalle in Magdeburg. In den letzten zwei Jahren sammelte sie insgesamt elf Gold-, neun Silber- und drei Bronzemedaillen bei Deutschen Meisterschaften im Para Schwimmen. Weiterhin hält sie aktuell zwei Deutsche Rekorde in ihrer Startklasse.

Aktiv mit Handicap (männlich): Anas Al Khalifa, 29 Jahre, vom SV Halle e. V. ist im Jahr 2011 mit gerade einmal 18 Jahren aus Syrien geflohen und nach vier Jahren in Deutschland angekommen. Hier arbeitete er zunächst als Handwerker für eine Firma, die Solarplatten montierte. Durch einen tragischen Arbeitsunfall 2018 hat er sich seine Wirbelsäule so schwer verletzt, dass er seitdem auf den Rollstuhl angewiesen ist. Nach knapp zwei Trainingsjahren konnte er bereits 2021 im Einer-Kajak und Auslegerkanu an den Paralympics in Tokio teilnehmen.

Jüngste erfolgreiche Teilnehmerin: Hanna Olschewski, 11 Jahre, vom Sport- und Karateschule Staßfurt e. V. begann ihre sportliche Karriere bereits mit vier Jahren im Karate, genauer gesagt im „Kumite“, einer jap. Kampfsportart. Sie wurde zweimal Landesmeisterin und gewann mehrere Goldmedaillen bei internationalen Turnieren in Belgien, Österreich und Kroatien. Auch bei Deutschen Meisterschaften kämpfte sie stets vorne mit und wurde u. a. im vergangenen Jahr deutsche Vizemeisterin.

Jüngster erfolgreicher Teilnehmer: Jonathan Schauer, 17 Jahre, vom SV Halle e. V. ist ein Nachwuchstalent im Wasserspringen. Er wurde zweimaliger Jugendweltmeister im Jahr 2021. Beim Springen vom Ein-Meter-Brett gewann er mit 2 ½ Saltos mit einer Schraube die Goldmedaille. Die zweite Goldmedaille errang der Sportler im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett.

Für sich und andere aktiv (weiblich): Nicole Schöntaube, 40 Jahre, vom Tanz- und Sportverein Magdeburg e. V. trainiert seit 1996 in der Sektion Tanz. Als Übungsleiterin verschiedener Kindertanzgruppen übernimmt sie die Verantwortung für ein gutes Gelingen in der Nachwuchsförderung. Gern gibt sie ihr Wissen, ihr Können und ihre Erfahrungen auch an junge Nachwuchstrainerinnen und -trainer weiter und leitet diese an.

Für sich und andere aktiv (männlich): Michael Pieper, 64 Jahre, vom SV „Eiche Redekin" 57 e. V. ist seit 33 Jahren Vereinsvorsitzender. Unter seiner Leitung entstanden neue Sektionen, unter anderem die Fußballjugendmannschaft, eine Aerobic-Gruppe und die Böglinge (Bogenschießen), die das sportliche Leben im Ort bereichern. Nebenher engagiert er sich seit mehr als 20 Jahren in der Gemeindepolitik seines Heimatortes und ist stellvertretender Ortsbürgermeister.

]]>
328307
<![CDATA[ Neue Einfeldsporthalle in Bebertal ]]> Tue, 18 Oct 22 10:21:39 +0200 Die Gemeinde Hohe Börde kann sich über eine neue Einfeldsporthalle freuen. Im Beisein des Sportstaatssekretärs Klaus Zimmermann wurde die Halle am heutigen Tag in Bebertal feierlich eingeweiht.

Der Neubau der Einfeldsporthalle erfolgte als Ersatzneubau für den bisher genutzten Sportraum im Dorfgemeinschaftshaus.

Zur Sporthalle selbst gehört nun auch ein Sozialtrakt, in dem sich Umkleidebereiche mit Sanitärräumen, der zentrale Hallenwartraum sowie die haustechnischen Anschlussräume befinden. Zur Wärmeversorgung der Sporthalle und des Sozialtraktes wurde eine Luft-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung installiert.

Sportstaatssekretär Klaus Zimmermann: „Die nach modernsten Standards gestaltete Sporthalle verbessert die Bedingungen für den Sport nachhaltig. Ich freue mich, dass wir bei der Umsetzung des Neubaus finanziell unter die Arme greifen konnten und damit vielseitige Trainingsmöglichkeiten für alle Altersklassen bieten können.“

Die Sportstätte wird für den Trainings- und Wettkampfbetrieb verschiedener Ballsportarten, Tischtennis, Gymnastik, Kinderturnen sowie von der Kita Bebertal und für den Schulsport genutzt.

Das Land Sachsen-Anhalt hat den Neubau der Einfeldsporthalle finanziell unterstützt. Hierfür wurden durch das Ministerium für Inneres und Sport im Rahmen des kommunalen Sportstättenbaus Fördermittel in Höhe von rund 960.000 Euro ausgereicht. Damit konnten knapp 47 Prozent der Gesamtausgaben gedeckt werden.

 

 

]]>
327640
<![CDATA[ Digitale Gewalt im Fokus von Prävention und Intervention ]]> Mon, 17 Oct 22 10:58:35 +0200 Der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt richtet zum 15. Mal seinen Landespräventionstag aus. Thema der Veranstaltung am 2. November in den Räumen der Magdeburger Industrie- und Handelskammer (IHK) ist in diesem Jahr die digitale Gewalt im Fokus von Prävention und Intervention.

Der Vorsitzende des Landespräventionsrates, Innenstaatssekretär Klaus Zimmermann, lädt herzlich zum Landespräventionstag ein: „Bloßstellungen im Klassenchat, Beschimpfungen und Hassbotschaften in sozialen Netzwerken oder unaufhörliche Daueranrufe und Mail-Bedrängungen von ehemaligen Lebenspartnern: Digitale Gewalt hat viele Ausprägungen und betrifft bereits Kinder und Jugendliche. Beim Landespräventionstag informieren Expertinnen und Experten deswegen in diesem Jahr beispielsweise darüber, was digitale Gewalt für die Opfer bedeutet und welche Möglichkeiten es gibt, um vorzubeugen – oder einzugreifen.“

Neben den Vorträgen und einer Podiumsdiskussion steht auch die Verleihung des Landespräventionspreises auf dem Programm. Vereine und Initiativen konnten sich in diesem Jahr mit Beratungs- und Präventions-Projekten zum Motto „Aktiv Gewalt verhindern!“ für die Auszeichnung bewerben. Dabei ging es sowohl um Angebote vor Ort als auch um digitale Formate – oder Mischformen aus beiden. Es wurden 25 Ideen eingereicht. Der Landespräventionspreis ist mit insgesamt 3.500 Euro dotiert und wird zum fünften Mal verliehen.

Interessierte sind herzlich zum Landespräventionstag eingeladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere an Vertreterinnen und Vertreter von kriminalpräventiven Netzwerken, Vereinen und Institutionen, von Ministerien, Kommunen, Opferhilfeeinrichtungen, Polizei, Justiz, Schulen und Freizeiteinrichtungen sowie an die Mitglieder des Landespräventionsrates. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Eine Anmeldung bis zum 26. Oktober 2022 ist erforderlich: lsaurl.de/AnmeldungLPT

Der 15. Landespräventionstag ist dieses Jahr am

Mittwoch, 2. November 2022

09:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Industrie- und Handelskammer Magdeburg

Alter Markt 8

39104 Magdeburg.

Die Veranstaltung wird zusätzlich als Livestream auf YouTube übertragen: lsaurl.de/LivestreamLPT.

Alle Informationen zum Programm des Landespräventionstages 2022 gibt es hier: lsaurl.de/ProgrammLPT

Hintergrund:

Kriminalprävention ist das aktive Zusammenwirken vieler gesellschaftlicher Kräfte, um Straftaten vorzubeugen oder sie zu verhindern. Ziel ist dabei insbesondere, die Folgen für Kriminalitätsopfer zu minimieren und zu vermeiden, dass sie erneut zu Opfern werden. Hierfür braucht es das Engagement vieler Akteurinnen und Akteure, um mit guten und kreativen Ideen, Projekten und Initiativen auf aktuelle Kriminalitätsentwicklungen reagieren zu können.

Der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt verfolgt seit seiner Gründung im Jahr 1999 das Ziel, die gesamtgesellschaftliche Kriminalprävention im Land und in den Kommunen zu fördern und weiterzuentwickeln.

 

]]>
327266