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Staatssekretär stellt neues Prognos-Gutachten zur Designbranche vor
Plus bei Umsatz und Beschäftigung / Ude: ?Kreativbranche ist wichtiger Wirtschaftsfaktor / Bereich Design spielt zentrale Rolle?

23.05.2019, Magdeburg – 53

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

Sachsen-Anhalts

Kultur- und Kreativwirtschaft wächst weiter dynamisch: Zu diesem Ergebnis kommt

ein aktuelles Gutachten der Prognos AG, das heute im Beisein von Staatssekretär Dr. Jürgen Ude im

DesignHaus Halle (Saale) von Prognos-Vizedirektor

Dr. Olaf Arndt vorgestellt wurde. Danach ist der Umsatz der Branche

zwischen 2011 und 2016 um rund 18 Prozent auf insgesamt rund 979 Millionen Euro

gestiegen. Die Zahl der Erwerbstätigen legte im gleichen Zeitraum um sieben

Prozent auf insgesamt 15.650 zu.

 

 

 

?Die

heimische Kreativwirtschaft entwickelt sich in Sachsen-Anhalt zunehmend zu

einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Bereich

Design. Gerade hier haben wir aber noch Luft nach oben, vor allem durch unsere

starke Hochschullandschaft. Um die Potenziale zu nutzen, muss es gelingen, die

Standortvorteile Sachsen-Anhalts und unsere attraktiven Förderinstrumente noch

bekannter zu machen?, schätzte Ude ein.

 

 

 

Zu

den größten Teilbereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft zählen der Pressemarkt,

der Werbemarkt sowie die Bereiche Software/Games und Design. Sie stehen

insgesamt für rund 75 Prozent der Umsätze und sogar 81,5 Prozent der

Beschäftigten.

 

 

 

Der

Fokus des Prognos-Gutachtens lag dabei auf der Designwirtschaft, die mit einem

hohen Innovationspotential die Wettbewerbsfähigkeit anderer Branchen

unterstützt In diesem Bereich erwirtschafteten 2.770 Beschäftigte im Jahr 2016

einen Umsatz von 125,8 Millionen Euro. Der Frauenanteil liegt bei knapp 58

Prozent. Zudem weist die Branche in Sachsen-Anhalt im Vergleich zur gesamten Kultur-

und Kreativwirtschaft wie auch zur deutschen Designwirtschaft einen höheren

Anteil an Selbständigen, aber auch an geringfügig Beschäftigten auf.

 

Weitere

Ergebnisse des Gutachtens zur Designwirtschaft:

 

 

Hohe bis sehr hohe Zufriedenheit

mit Qualität und Angebot der Ausbildung;Attraktive Arbeits- und

Lebensverhältnisse sowie Möglichkeiten der beruflichen Selbstverwirklichung

(etwa vergleichsweise günstiges Raumangebot und Mietniveau);Renommierte und starke Hochschullandschaft;Gute Bewertung der

Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer;Attraktive Förderangebote sind noch

zu wenig bekannt;Mangel an v.a.

branchenübergreifenden Kooperationsmöglichkeiten;Designszene ist außerhalb der

Hochschulen noch zu wenig öffentlich sichtbar. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzlich zu den Ergebnissen des Prognos-Gutachtens

?Die Designbranche in Sachsen-Anhalt? wurde heute auch die vom

Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Kurzfassung der Design-Studie

präsentiert, die von Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen der Burg

Giebichenstein Kunsthochschule Halle aufwendig gestaltet wurde. Ein Team

der  Bürogemeinschaft ?Buchmacher? (Torsten

Illner, Helmut Stabe und Tobias Jakob) aus

Halle (Saale) hatte sich in einem Wettbewerb durchgesetzt und wurde dafür heute

im Beisein von Burg-Rektor Prof. Dieter Hofmann gewürdigt.

 

 

 

Aktuelle

Informationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung in

Sachsen-Anhalt gibt es auch auf dem Twitter-Kanal des Ministeriums unter

www.twitter.com/mwsachsenanhalt.

 

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