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Ministerpräsident Haseloff wirbt in Den Haag für
Reformations- und Bauhausjubiläum

05.10.2016, Magdeburg – 424

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat heute

in Den Haag für das 500. Reformationsjubiläum im kommenden Jahr und für das 100.

Bauhausjubiläum zwei Jahre später geworben. Die Lutherstätten in Wittenberg und

Eisleben sowie das Bauhaus Dessau zählten zum Weltkulturerbe der UNESCO. ?Beide,

die Reformationsstätten und das Bauhaus, haben starke kulturelle Verbindungen

mit den Niederlanden?, erklärte Haseloff bei einem Empfang in der Residenz des

deutschen Botschafters in den Niederlanden anlässlich des Tages der deutschen

Einheit.

 

 

 

?Der Protestantismus hat Ihr Land stark geprägt

und tut es bis heute?, wandte sich Haseloff an die niederländischen Gäste aus

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Botschaft der Reformation sei vom

heutigen Sachsen-Anhalt ausgegangen. Martin Luther habe den größten Teil seines

Lebens in Wittenberg verbracht und dort 1517 seine Thesen gegen den Ablass

veröffentlicht. Mit Eisleben, wo Luther geboren und gestorben sei, gebe es

einen weiteren wichtigen Gedenkort der Reformation im Land. Dazu komme

Mansfeld, wo der spätere Reformator seine Kindheit verbrachte.

 

 

 

Sachsen-Anhalt sei bestens auf das

Jubiläumsjahr vorbereitet.  Die meisten

der Lutherstätten erstrahlten jetzt schon in altem Glanz. Alles werde

rechtzeitig fertig sein, unterstrich der Ministerpräsident.

 

 

 

Enge Verbindungen gebe

es auch zwischen dem Bauhaus Dessau und der Rotterdamer Architektenschule um

die Van-Nelle-Fabrik, die 2014 ebenfalls den Welterbestatus erhalten habe.

Haseloff begrüßte, dass die schon in den 1920er Jahren begonnenen Beziehungen

beider Stätten wiederauflebten. Die gemeinsame Ausstellung ?Simultanität der

Moderne?, die aktuell an beiden Orten stattfinde, sei in diesem Zusammenhang

ein erster Erfolg.

 

 

 

?Die stärkste Gruppe bei den ausländischen

Gästen in Sachsen-Anhalt stammt aus den Niederlanden. 88.300 Übernachtungen von

niederländischen Gästen hatten wir 2015, fast 3.000 mehr als im Jahr zuvor.

Angesichts der starken kulturellen Verbundenheit ist das nicht verwunderlich.

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Jubiläen hoffe ich, dass der Strom der

niederländischen Gäste in unser Bundesland noch weiter zunimmt?, betonte der

Regierungschef.

 

 

Impressum:

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

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39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

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