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Burg richtet Landesgartenschau 2018 aus

06.03.2012, Magdeburg – 98

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

Die Landesgartenschau 2018 findet in

Burg statt. Das Kabinett gab dafür am Dienstag im Rahmen der auswärtigen

Kabinettssitzung in Brüssel grünes Licht und bestätigte damit das Votum der

Vergabekommission. Die Stadt Burg, die sich gegen die Mitbewerber Arneburg,

Naumburg (Bad Kösen), Magdeburg und Sangerhausen durchsetzte, wird nach

Aschersleben (2010), Wernigerode (2006) und Zeitz (2004) der vierte Ausrichter

einer Landesgartenschau.

 

Landwirtschafts- und Umweltminister

Dr. Hermann Onko Aeikens sagte: ?Landesgartenschauen sind eine hervorragende

Visitenkarte des Gartenbaus. Sie bieten zugleich eine große Chance für

nachhaltige Regional- und Tourismusentwicklung. Das Konzept der Stadt Burg soll

zeigen, wie mit einem attraktiven Wohnumfeld die Menschen im Land gehalten

werden können.?

 

Die neunköpfige Vergabekommission

unter Leitung von Matthias Därr, Vorsitzender der Landesgruppe des Bundes

Deutscher Landschaftsarchitekten würdigte das Konzept der Stadt Burg vor allem

wegen der geplanten innerstädtischen Gartenschau, die die Altstadt einbezieht,

die Grünräume entwickelt und den

Tourismus befördert.

 

Für Investitionen zur

Landesgartenschau hat die Stadt Burg den Sockelbetrag des Umweltministeriums von

5 Millionen Euro und 6,6 Millionen Euro Eigenleistungen eingeplant. Für die

Durchführung werden 6,5 Millionen Euro veranschlagt. Sie sollen durch Einnahmen

(z.B. Eintritte, Mieten) und Eigenmittel finanziert werden. Zusätzlich kann

Burg, wie die anderen LAGA Städte,

aus vorhandenen Förderprogrammen mit verfügbaren Haushaltsmitteln

unterstützt werden.

 

Neben dem Bund Deutscher

Landschaftsarchitekten waren in der Vergabekommission Fachleute vertreten

vom:

 

Landesverband

Gartenbau Sachsen-Anhalt

Städte- und

Gemeindebund Sachsen-Anhalt

Landesverband

Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

Landesverwaltungsamt

 

Landwirtschafts- und

Umweltministerium

Ministerium

für Landesentwicklung und Verkehr

Ministerium

für Wissenschaft und Wirtschaft

und

Kultusministerium.

 

Die Kommission hat die fünf

Bewerberstädte nach abgestimmten fachlichen Kriterien auf der Grundlage der eingereichten Konzepte, der

Vor-Ort-Besichtigungen der

Kerngelände, der Stellungnahmen der

Kommunalaufsichtsbehörden und der

Grundsätze für die Durchführung von Landesgartenschauen

bewertet.

 

Details zum Konzept

Die Stadt Burg

hat eine innerstädtische Gartenschau konzipiert. Die Kernbereiche Goethepark und

Flickschupark werden mit dem Weinberg und den Ihlegärten verbunden, so dass die

Besucher während der Landesgartenschau durch die gesamte Altstadt geleitet

werden. Damit ist die Gartenschau gleichzeitig eine Stadtschau, was den

besonderen Charme der Landesgartenschau in Burg ausmacht. Die unmittelbar an das

Gartenschaugelände angrenzende Altstadt wird in die Ausstellungskonzeption

integriert. Mit der Gartenschau werden in Burg die langfristigen

Stadtentwicklungsziele umgesetzt. Unter anderem werden:

zentrale

Grünräume geschaffen

Wohn- und

Zentrumsfunktion der Innenstadt nachhaltig gefördert

die

Altstadterneuerung fortgesetzt und

die

touristischen Potentiale genutzt.

 

Für die

Darstellung von Themengärten, Wechselflor und Veranstaltungen ist das gesamte

Gartenschaugelände relevant. Für die Hallenschauen sollen nach Möglichkeit

vorhandene Gebäude genutzt werden.

 

Die

Landesgartenschau in Burg wird von den Bürgern, der Wirtschaft und der Region

unterstützt. Im Vorfeld hat sich bereits ein Förderverein gegründet, der die

Stadt zusätzlich unter anderem mit Spenden unterstützen

wird.

 

Das Kabinett

beauftragte das bei der Vergabe der Landesgartenschau federführende Ministerium

für Landwirtschaft und Umwelt, bis zum Sommer die bestehende Vergaberichtlinie

zu überarbeiten und um eine "strukturpolitische Komponente" zu erweitern. Dabei

geht es um die Einbeziehung aller Ministerien, um Standort-, Infrastruktur- und

Finanzierungsaspekte auf noch breiterer Basis in die Entscheidungsprozesse

einfließen zu lassen.

Impressum:

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de