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Kabinett gibt 37,5 Millionen für Krankenhausinvestitionen frei

20.12.2011, Magdeburg – 699

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

Das Kabinett hat für weitere

Krankenhausinvestitionen den Weg frei gemacht. Vorhaben für insgesamt rund 37,5

Millionen Euro können an sechs Kliniken in Angriff genommen werden. Zuvor hatten

Krankenkassen, Krankenhausgesellschaft und Sozialministerium für die

Investitionen grünes Licht gegeben. Grundbedingung ist, dass die Krankenhäuser

gut ausgelastet sind und auch perspektivisch Bestand haben werden.

 

 

Gesundheitsminister Norbert Bischoff

erklärte in Magdeburg: ?Sachsen-Anhalts Krankenhauslandschaft ist gut

aufgestellt. Seit 1991 sind fast 3,5 Milliarden Euro in die Modernisierung der

Kliniken geflossen. Damit konnten wir einen bemerkenswerten Strukturwandel

vollziehen. Wir haben moderne Krankenhäuser mit klaren Aufgabenprofilen. Dieses

hohe Niveau der stationären Versorgung der Bevölkerung gilt es zu

halten.?

 

Konkret werden mit dem neuen

Krankenhausinvestitionsprogramm folgende sechs Projekte

unterstützt:

KMG Klinikum

Havelberg GmbH / Umbau zum Gesundheitszentrum

Kosten: 5,98

Millionen Euro

Das Klinikum wird zu einem

Gesundheitszentrum umgebaut. Neben den stationären Angeboten der Grundversorgung

in der Inneren und Chirurgischen Medizin wird ein medizinisches

Versorgungszentrum für die ambulante Versorgung der Bevölkerung eingerichtet. In

diesem Zuge werden die Stationen im Altbau auf zwei Ebenen konzentriert und nach

modernen Standards umgebaut.

 

Klinikum

Magdeburg GmbH / Anbau Psychiatrie-Gebäude

  Kosten: 11,0 Millionen

Euro

Der im Jahr 2005 errichtete Bau für

Psychiatrie wird erweitert. Mit der Fertigstellung soll die Suchtstation, die

aktuell in Containerbauten untergebracht ist, ein festes Domizil erhalten.

Ebenfalls in den Neubau soll auch die Gerontopsychiatrische Tagesklinik ziehen,

die gegenwärtig in einem externen Mietobjekt beheimatet ist. 

 

AMEOS Klinikum

St. Salvator Halberstadt GmbH / Zentrale Energieversorgung und

Brandschutz

Kosten: 2,35

Millionen Euro

In dem 1996 errichteten

Funktionsgebäude sind die Notstromversorgung sowie alle Brandschutzvorkehrungen

entsprechend den modernen Standards zu erneuern.

 

Klinikum

Dorothea Christiane Erxleben Quedlinburg GmbH / Konzentration Geriatrisches

Zentrum in Quedlinburg 

 

Kosten: 6,89

Millionen Euro

 

Harz-Klinikum

Wernigerode-Blankenburg GmbH / Konzentration Psychiatrie in Blankenburg

 

Kosten: 4,95

Millionen Euro

Die Kliniken Dorothea Christiane

Erxleben Quedlinburg und Harzklinikum Wernigerode-Blankenburg fusionieren zum

1. Januar

2012. In diesem Zuge sind Um- und Erweiterungsbauten notwendig, um

Konzentrationen von Fachbereichen 

umzusetzen. So soll die Psychiatrie perspektivisch am Standort

Blankenburg vorgehalten werden (bislang auch Ballenstedt), während die Geriatrie

in Quedlinburg konzentriert wird und dafür einen Neubau erhält. 

 

HELIOS

Kliniken Mansfeld-Südharz GmbH / Ersatzbau Geriatrisches Zentrum in Eisleben

 

Kosten: 6,3

Millionen Euro

Mit dem Neubau eines Bettenhauses

soll die seit 1998 betriebene Containervariante abgelöst werden. Die Container

waren nach einem Brand als Interimslösung aufgestellt worden. 

Impressum:

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de