Kriminalitäts- und
Verkehrsgeschehen
13.02.2012, Dessau-Roßlau – 33
- Polizeirevier Dessau-Roßlau
PRev. Dessau-Roßlau - Pressemitteilung Nr.: 033/12
PRev. Dessau-Roßlau -
Pressemitteilung Nr.: 033/12
Dessau- Roßlau, den 9. Februar
2012
Kriminalitäts- und
Verkehrsgeschehen
Kriminalitätsgeschehen
Grundregeln
beim Online-Banking immer beachten, Phishing-Emails im Umlauf!
In den
letzten Tagen wurden zwei Fälle angezeigt, wo Nutzer des Onlinebankings einer
Bank per Email aufgefordert, unter Nutzung eines übersandten Links auf der
Bankseite aktiv zu werden.
Mit ziemlicher Sicherheit landet der Betroffene dabei nicht auf der Seite seiner
Bank, sondern in den Händen von Betrügern.
Das sogenannte Phishing
tritt insbesondere im Bereich des Online-Bankings in Erscheinung.
Der Trick:
In betrügerischer Absicht werden Bankkunden mit täuschend echt aufgemachten
E-Mails dazu veranlasst, über einen Link vermeintliche Internet-Seiten von
Banken aufzurufen. Dort sollen dann persönliche Daten wie Zugangsdaten, Passwörter
oder ähnliches eingeben werden ? angeblich aus Sicherheitsgründen, zur
Bestätigung oder um, wie es oft heißt, Datenabgleiche auszuführen. Tatsächlich
landen die Kunden aber keinesfalls auf echten Bank-, sondern vielmehr auf
gefälschten Internet-Seiten. Manchmal wird als Variante dieser betrügerischen
Tour vor der eigentlichen Internet-Seite der Bank ein Pop-Up geöffnet, das zur
Eingabe der Daten auffordert. Mit diesen persönlichen Daten können Betrüger
Missbrauch betreiben (?Identity Theft? = Übernahme einer fremden Identität) und
mit der vorgegaukelten Identität im Namen des Geschädigten online nahezu alle
Geschäfte abwickeln.
Deshalb immer beachten, dass Banken niemals ihre Kunden per Email zum Handeln
auffordern (Eine Ausnahme dürften Hinweise der Banken auf Inhalte/Nachrichten
in sogenannten Postfächern für die Online-Kunden sein. Dabei erfolgte aber in
keinem Fall eine Verlinkung auf die Bankseite)
Zehn goldene Regeln für das Online-Banking:
Regel
1: Nutzen Sie nur bekannte Rechner.
Regel 2:
Vergewissern Sie sich, mit wem Sie es zu tun haben.
Regel
3: Gehen Sie sorgfältig mit sensiblen Daten um.
Regel 4: Wählen
Sie ein sicheres Passwort.
Regel
5: Setzen Sie nur Programme aus vertrauenswürdigen Quellen ein.
Regel 6: Nutzen
Sie aktuelle Programmversionen.
Regel
7: Setzen Sie Virenscanner und zusätzliche Sicherheitssoftware ein.
Regel 8: Speichern
Sie keine Formulardaten.
Regel
9: Bleiben Sie auf dem Laufenden.
Regel 10: Prüfen
Sie Ihre Kontoauszüge sorgfältig.
Einbruchsserie
In der Nacht vom Mittwoch
zum Donnerstag waren unbekannte Einbrecher in der Innenstadt äußerst aktiv.
In einem Bürogebäude in der Antoinettenstraße (Leopod-Karree) wurden insgesamt
fünf Bürokomplexe aufgebrochen und daraus Bargeld von mehreren Hundert Euro
und Computertechnik entwendet.
In der Johannisstraße wurden ebenfalls Büroräume gewaltsam geöffnet, durchsucht
und daraus Bargeld entwendet.
Am Alten Theater (Rathauscenter) wurden auch Büroräume durchsucht. Wie die Täter
in das Gebäude gelangten ist noch unklar. Die Türen zu den Büros wurden gewaltsam
geöffnet, durchsucht und daraus mehrere Hundert Euro Bargeld entwendet.
In der Mariannenstraße drangen die Unbekannten gewaltsam in die Büros ein und
entwendeten mehrere Hundert Euro Bargeld.
In allen Fällen hat die Kriminalpolizei an den Tatorten die Spuren gesichert
und die Ermittlungen aufgenommen. Es ist nicht auszuschließen, dass die
Einbrüche bereits in den Abendstunden des 08.02.12 statt gefunden haben.
Zeugen, welche verdächtige Feststellungen getroffen haben oder Hinweise zur Klärung
geben können, werden gebeten sich unter Telefon 0340/25030 im Polizeirevier zu
melden.
Warnung vor Drückern
Heute Mittag wäre eine
82-jährige Frau in der Hausmannstraße beinahe Opfer von dreisten Drückern
geworden. Eine weibliche Person hatte an ihrer Tür geklingelt und vorgegeben,
Nachforderungen zur Stromlieferung einholen zu wollen. Dabei soll sie die
Rentnerin zur Leistung einer Unterschrift auf einem nicht näher definierten
Stück Papier gedrängt haben.
Zum Glück bemerkte die Frau rechtzeitig, dass es sich um eine Vertragsunterzeichnung
handelte und drängte die Unbekannter aus ihrer Wohnung.
Verkehrsgeschehen
Aufgefahren
Am
Donnerstag den 09.02.2012 gegen 08:50 Uhr ereignete sich in der
Willy-Lohmann-Straße ein Auffahrunfall zwischen zwei PKW.
Ein 47-jähriger Fahrer eines PKW Citroen befuhr die Willy-Lohmann-Straße, aus
Richtung Friedrichstraße kommend. Kurz vor dem Kreuzungsbereich zum
August-Bebel-Platz fährt er auf einen vor ihm verkehrsbedingt haltenden PKW VW,
einer 22-jährigen Fahrzeugführerin, auf. Der Sachschaden beträgt ca. 2.000,-?
Ebenfalls
zu einem Auffahrunfall kam es am 09.02.2012 gegen 15:50 Uhr in Roßlau.
Ein 44-jähriger Fahrer eines PKW Daewoo befährt die Wiesenstraße, aus Richtung
Feldstraße kommend. Als er in nach rechts abbiegend in ein Grundstück einfährt,
fährt eine 18-jährige Fahrerin eines PKW Opel auf. Der Sachschaden beläuft sich
auf ca. 2.500,-?.
Erneut zu
einem Auffahrunfall kam es am 09.02.2012 gegen 16:26 Uhr in der Mannheimer
Straße.
Eine 44-jährige Fahrerin eines PKW Audi befährt die Mannheimer Straße, aus
Richtung Weststraße kommend. Im Kreuzungsbereich zur Argenteuiler Straße hat
sie die Absicht nach rechts in diese abzubiegen. Der nachfolgende 49-jährige
Fahrer eines PKW Daewoo fährt auf das verkehrsbedingt haltende Fahrzeug auf. Der
Sachschaden beläuft sich auf ca. 100,-?
Ins
Schleudern gekommen
Zwei
schwerverletzte Personen forderte ein Verkehrsunfall der sich am 09.02.2012
gegen 16:20 Uhr auf der L 120 ereignete.
Eine 18-jährige Fahrerin eines PKW Alfa Romeo befährt die L 120 aus Richtung
Thießen kommend, in Richtung Mühlstedt. In Höhe der Buchholzmühle kommt sie mit
ihrem Fahrzeug plötzlich ins Schleudern und dreht sich in den Frontbereich
eines entgegenkommenden PKW Nissan. Durch die Wucht des Aufpralls wird die 18
Jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch Kameraden der Feuerwehr
herausgeschnitten werden. Die junge Frau und der 53-jährige Fahrer des PKW
Nissan wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die nicht
mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich
auf ca. 20.000,-?.
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