Polizeipräsident Andreas
Schomaker setzt Belohnung aus
08.02.2012, Magdeburg – 7
- Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord - Pressemitteilung Nr.: 07/12
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt
Nord - Pressemitteilung Nr.: 07/12
Magdeburg, den 8. Februar 2012
Polizeipräsident Andreas
Schomaker setzt Belohnung aus
Am
Wahlkreisbüro der Partei ?Die Linke?, in der Magdeburger Arnold-Zweig-Str.,
wurden im zurückliegenden halben Jahr mehrfach Sachbeschädigungen begangen,
letztmalig am 15.01.2012.
Bislang
unbekannte Täter hatten mehrfach das Objekt beschmiert, Scheiben eingeschlagen,
Aufkleber mit politischem Bezug angebracht und sogar mit Pyrotechnik versucht,
größere Schäden zu verursachen.
Von
politisch motivierten Straftaten wird in allen Fällen ausgegangen.
Da das
Wahlkreisbüro der Partei in der Schönebecker Pfännerstraße im selben Zeitraum
ebenfalls mehrfach angegriffen wurde und die bisherigen Ermittlungen noch keine
konkreten Hinweise zu dringend Tatverdächtigen erbracht haben, bittet die
Polizei nun die Öffentlichkeit erneut um Hilfe.
Der
Polizeipräsident der PD Sachsen-Anhalt Nord, Andreas Schomaker,
hat sich
deshalb entschlossen, eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für die Mitwirkung
bei der Aufklärung der Straftaten an den Wahlkreisbüros der Partei ?Die Linke?
in Magdeburg und Schönebeck, auszusetzen.
Die
Auslobung gilt für Personen, die von sich aus Hinweise geben, die eine Ergreifung
und rechtskräftige Verurteilung der Täter ermöglichen.
Die
Auslobung ist ausschließlich für nicht an der Tat beteiligte Privatpersonen aus
der Bevölkerung bestimmt. Bei Hinweisen mehrerer Personen erfolgt die
Entscheidung über die Verteilung der Belohnung unter Ausschluss des
Rechtsweges.
(AvK)
PM Nr. 10/2012 des PRev MD vom 15.01.2012
Politisch motivierte Straftat ?
Sachbeschädigung an Wahlkreisbüro ?Die Linke? sowie Verwenden von
verfassungswidrigen Kennzeichen
Am 15.01.2012, gegen 05.20 Uhr,
schlugen unbekannte Täter in der Arnold-Zweig-Straße 2a, mittels eines
Verkehrsschildes, welches offensichtlich zuvor an einer Baustelle entwendet
worden war, eine Fensterscheibe, die Verglasung der Eingangstür und eines dazu
gehörigen Oberlichtes ein.
Des Weiteren wurden Aufkleber mit
verfassungswidrigen Symbolen und Schriften angebracht.
Als Zeugen den Lärm bemerkten und
sich ans Fenster begaben, flüchteten die Täter über den angrenzenden Parkplatz
in Richtung Leipziger Straße.
Beim Eintreffen der Polizei konnten
keine Personen mehr angetroffen werden. Im weiteren Verlauf wurde ein
Fährtensuchhund eingesetzt. Die Spur verlor sich in der näheren Umgebung.
Die Polizei hat die Ermittlungen
aufgenommen. Zeugenbefragungen im Umfeld des Tatortes wurden und werden
durchgeführt. Durch die Behördenleitung wurden intensive Schutzmaßnahmen
angeordnet.
Bei den Tätern soll es sich um vier
bis fünf vermummte, dunkel bekleidete Personen, teilweise mit Kapuzen-Shirts
bekleidet, handeln. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei etwaige Zeugen
sich unter der Telefonnummer 0391/5462396 zu melden.
Ein ähnlich gelagerter Fall hat
sich in der Nacht um 03.45 Uhr in Schönebeck, Pfännerstraße 9 (ebenfalls
Wahlbüro ?Die Linke?), ereignet. Dort haben drei unbekannte Personen, ebenfalls
dunkel bekleidet und vermummt, mittels eines Gullydeckels und Steines die
Schaufensterscheibe, 2x2m, und die Eingangstüre aus Glas, 2x1m, beschädigt. Ein
Eindringen in das Wahlkreisbüro gelang aufgrund der Doppelverglasung nicht.
Auch hier werden Zeugen gebeten
sich unter der Telefonnummer 03928/46-6000 bei dem Revierkommissariat
Schönebeck zu melden. (BW)
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