Gemeinsame Pressemitteilung der
Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau
und der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost
- Brandanschlag gegen das Polizeirevier Dessau-Roßlau -
02.02.2012, Dessau-Roßlau – 8
- Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost - Pressemitteilung Nr.: 008/12
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt
Ost - Pressemitteilung Nr.: 008/12
Dessau, den 18. Januar 2012
Gemeinsame Pressemitteilung der
Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau
und der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost
- Brandanschlag gegen das Polizeirevier Dessau-Roßlau -
In
den heutigen Nachtstunden gegen 2.10 Uhr verübten ein oder mehrere bisher
unbekannte Täter einen Brandanschlag gegen das Dessauer Polizeirevier in der
Wolfgangstraße. Diensthabende Polizeibeamte wurden durch ein lautes Geräusch
auf das Ereignis aufmerksam und konnten den Brand nach Ortung der Ausbruchstelle
mit eigenen Mitteln löschen.
Durch den Brand, der an einem Nebeneingang des Polizeireviers gelegt worden
war, wurde die dort befindliche Tür so stark beschädigt, dass erhebliche Mengen
Qualm in das Gebäudeinnere eindrangen. Mit Mitteln der sofort alarmierten
Feuerwehr gelang es, den gesundheitsgefährdenden Qualm aus den betroffenen
Bereichen abzusaugen. An der Außenfassade wurde zudem der mit Farbe
aufgetragene Spruch ?OURY JALLOH DAS WAR MORD? festgestellt. Ein
Funkstreifenwagen mit mehreren Beamten an Bord wurde beim Einfahren auf das
Hofgelände des Polizeireviers durch dort ausgelegte sogenannte Krähenfüße an
einem Reifen beschädigt. Die Krähenfüße wurden als Beweismittel sichergestellt.
Menschen kamen glücklicherweise weder durch das ausgelegte Feuer noch durch die
ausgelegten Krähenfüße zu Schaden. Der Sachschaden am Dienstgebäude des
Polizeireviers Dessau-Roßlau beläuft sich indes auf etwa 5500 Euro.
Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau hat strafrechtliche Ermittlungen wegen
eines Verbrechens der schweren Brandstiftung in Tateinheit mit einem
gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr eingeleitet. In diese ist das
Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt in Magdeburg eingebunden.
Staatsanwaltschaft und Polizei bitten um Mithilfe bei der Aufklärung der
Straftat. Daher werden Personen, die zur fraglichen Tatzeit verdächtige
Personen und / oder Fahrzeuge im Bereich des Polizeireviers Dessau-Roßlau
wahrgenommen haben, dringend gebeten, sich als Zeugen bei der Polizeidirektion
Sachsen-Anhalt Ost in Dessau-Roßlau, Tel.-Nr. 0340/6000-293 oder bei jeder
anderen Polizeidienststelle, zur Verfügung zu stellen. Hinweise werden gern
auch per e-Mail unter lfz.pd-ost@polizei.sachsen-anhalt.de
entgegen genommen.
Preissner
Pressesprecher
Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau
Wendland
Pressesprecherin
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost
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