Landesweit erster ego.-INKUBATOR
an Universität Magdeburg eröffnet
Wolff: Neue Gründer-Infrastruktur soll Keimzelle für
innovative Ausgründungen aus Hochschulen werden
17.11.2011, Magdeburg – 101
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft - Pressemitteilung Nr.:
101/11
Ministerium für Wissenschaft und
Wirtschaft - Pressemitteilung Nr.: 101/11
Magdeburg, den 16. November 2011
Landesweit erster ego.-INKUBATOR
an Universität Magdeburg eröffnet
Wolff: Neue Gründer-Infrastruktur soll Keimzelle für
innovative Ausgründungen aus Hochschulen werden
Den landesweit ersten ego.-INKUBATOR
hat Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff heute
an der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität offiziell eingeweiht. In der
neuen gründerorientierten Infrastruktur der Fakultät für Maschinenbau können Studenten, Absolventen und wissenschaftliche
Mitarbeiter den Fertigungszyklus eines Gussstückes praxisorientiert
nachvollziehen sowie innovative Geschäftsideen entwickeln und erproben. Ziel
ist es, Unternehmensgründungen zu befördern und deren Erfolgsaussichten zu
verbessern. Der Aufbau der kompletten Prozesskette zur Herstellung von
Gussstücken wurde mit 331.500 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) finanziert.
?Der Anteil innovativer Gründungen bei uns im Land
ist vergleichsweise gering. Durch die Förderung der ego.-INKUBATOREN wollen wir
Gründungen dort stimulieren, wo das Schaffen neuen Wissens die Entstehung von
Innovationen begünstigt?, betonte die Ministerin. So solle die neue Gründer-Infrastruktur
zu einer Keimzelle für innovative Ausgründungen aus den Hochschulen werden.
Wolff: ?Davon brauchen wir in den kommenden Jahren deutlich mehr, weil
Gründungen aus der Wissenschaft rund siebenmal mehr Arbeitsplätze schaffen als
herkömmliche Gründungen, aber bislang deutschlandweit nur drei Prozent am
Gesamtgründungsgeschehen ausmachen. Deshalb wollen wir mit dem Förderprogramm das
Interesse für akademische Unternehmensgründungen steigern und dazu beitragen,
dass unternehmerisches Denken einen wichtigeren Platz in der heimischen
Wissenschaftslandschaft einnimmt.?
Seit Inkrafttreten des Förderprogramms ?ego.-INKUBATOR?
im August 2010 sind rund 1,4 Millionen Euro für vier Vorhaben aus
unterschiedlichen Fachbereichen bewilligt worden, davon entfallen zwei Projekte
auf die Universität Magdeburg und jeweils eines auf die
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie die Hochschule
Magdeburg-Stendal. Weitere Inkubatoren sind derzeit an der Hochschule Anhalt
und an der Hochschule Merseburg geplant. Insgesamt stehen Fördermittel in Höhe
von rund vier Millionen Euro zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Förderprogramm
?ego.-INKUBATOR? gibt es bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (www.ib-sachsen-anhalt.de).
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