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Versuchte Amoktat an
Ballenstedter Gymnasium

09.11.2011, Magdeburg – 59

  • Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord

 

 

 

 

 

Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord - Pressemitteilung Nr.: 59/11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizeidirektion Sachsen-Anhalt

Nord - Pressemitteilung Nr.: 59/11

 

 

 

Magdeburg, den 9. November 2011

 

 

 

Versuchte Amoktat an

Ballenstedter Gymnasium

 

 

 

Am

heutigen Tage gegen 07:45 Uhr kam es im Wolterstorff Gymnasium Ballenstedt zu

zwei Bränden, die im Erdgeschoss ausgebrochen waren. Nach Brandausbruch hatten

die Brandmelder ausgelöst. Auf Grund dessen wurde die Schule ¿ über 400 Schüler

und ca. 40 Lehrkräfte - sofort evakuiert. Auf dem Schulhof bedrohte zu dieser

Zeit eine Schülerin einer 8.Klasse des Gymnasiums Mitschüler mit einem Messer.

Die wenige Minuten später eingetroffene Polizei nahm die 13-Jährige in

Gewahrsam und stellte bei ihr insgesamt  drei Haushaltsmesser und eine kleine

Axt sicher.

 

Die

Polizei geht bei dem gegenwärtigen Ermittlungsstand davon aus, dass es sich bei

dem Sachverhalt offenbar um eine versuchte Amoktat der 13-jährigen Schülerin

handelt, bei der glücklicherweise niemand verletzt wurde.

 

Der

Brand in Flur und Treppenhaus des Gymnasiums konnte noch vor Eintreffen der

Feuerwehr gelöscht werden. Verletzte gab es nicht, lediglich eine Lehrerin

erlitt einen Schock.

 

Die

Schülerin wurde zunächst in ein psychiatrisches Fachkrankenhaus gebracht, wo

sie gegenwärtig im Beisein der Eltern betreut wird. Offensichtlich hatte sie in

zwei Flaschen brennbare Flüssigkeiten in die Schule gebracht und diese an zwei

Stellen im Erdgeschoß entzündet.

 

Das

Motiv ist bislang unklar. Der Schulbetrieb wurde eingestellt. Alle Schüler

wurden nach Hause geschickt, die Eltern informiert. Zur Zeit betreut ein

Kriseninterventionsteam noch fünf Schüler.

 

 Innenminister

und Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt haben auf Grund der Geschehnisse

in Ballenstedt einen offiziellen Termin abgesagt und auf einer Pressekonferenz

in der Polizeidirektion Nord in Magdeburg die Medien über den aktuellen

Ermittlungsstand informiert.

 

Über

die weiteren Ermittlungen und gewonnenen Erkenntnisse werden beide Minister am

heutigen Nachmittag um 16.00 Uhr wiederum in der Polizeidirektion Nord,

Sternstraße 12, 39104 Magdeburg informieren.(AvK)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord

Pressestelle

Sternstraße 12

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 546-1422

Fax: (0391) 546-1822

Mail:

presse.pd-nord@polizei.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Polizeiinspektion MagdeburgPressestelle

Sternstraße 12

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 546-1422

Fax: (0391) 546-1822

Mail:

presse.pi-md@polizei.sachsen-anhalt.de