Bauminister Webel:
Städtebauförderung verleiht Stadtentwicklung wichtige Impulse
01.11.2011, Magdeburg – 88
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
088/11
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 088/11
Magdeburg, den 27. Oktober 2011
Bauminister Webel:
Städtebauförderung verleiht Stadtentwicklung wichtige Impulse
Nach Ansicht von
Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel haben die verschiedenen Programme zur
Städtebauförderung der Stadtentwicklung in Burg (Landkreis Jerichower Land)
wichtige Impulse verliehen. ¿Die Städtebauförderung von Land und Bund unterstützt
die Kommunen in Sachsen-Anhalt dabei, konkrete Projekte zu entwickeln und
umzusetzen. Und so verwundert es nicht, dass die einzelnen Programme in den
vergangenen 20 Jahren auch hier in Burg eine äußerst erfolgreiche Wirkung
erzielt haben¿, sagte der Minister heute in der Ihlestadt auf der Festveranstaltung
¿20 Jahre Stadtsanierung in Burg¿.
¿Die Programme helfen bei
der Beseitigung städtebaulicher Missstände, beim notwendigen Stadtumbau, aber
auch bei der Sicherung und Erhaltung historischer Stadtkerne¿, betonte Webel.
Zugleich trage die Förderung dazu bei, benachteiligte Quartiere voranzubringen
und die Innenstädte gezielt zu stärken. Durch die Programme sei in den Städten
Sachsen-Anhalts ein weit reichender Prozess zur Anpassung an den
wirtschaftlichen und demografischen Wandel in Gang gesetzt worden.
Nach den Worten des
Bauministers geben die Städtebauförderprogramme der Stadtentwicklung in
Sachsen-Anhalt die notwendige Richtung. Gleichzeitig kurbelten sie die
Konjunktur an und sorgten für Beschäftigung in kleinen und mittleren Unternehmen,
erklärte Webel. Die Städtebauförderung sei ein ganz entscheidendes Instrument,
um die Sicherung der Lebens- und Standortqualitäten in den Kommunen
Sachsen-Anhalts zu gewährleisten.
Zu Ihrer Information:
Seit 1991 sind in
Sachsen-Anhalt insgesamt mehr als 2,5 Milliarden Euro Fördermittel an 157
Kommunen ausgereicht worden. Jeder Euro von Bund und Land hat dabei
Investitionen in vielfacher Höhe auslösen können.
Die Stadt Burg hat bisher
mehr als 37 Millionen Euro Fördermittel für den Städtebau erhalten. Allein aus
dem Programm Stadtumbau Ost stammen rund vier
Millionen, mit denen rund 1.150 dauerhaft leer stehende Wohnungen vom
Markt genommen werden konnten. Mehr als sechs Millionen Euro wurden in
Aufwertungsmaßnahmen investiert. Durch Bündelung verschiedener Förderprogramme
ist es der Stadt gelungen, maßgebliche Veränderungen im Stadtbild vorzunehmen.
2 Beispiele
DRK Seniorenzentrum
¿Carl August Gottfried Pieschel¿
Aus einem 1831 für
Waisenkinder gebauten Haus wurde nach mehreren anderen Nutzungen ein Seniorenzentrum
mit 70 Plätzen. Besondere Anforderungen stellte das denkmalgeschützte Gebäude, da
die Anforderungen an eine moderne Pflegeeinrichtung berücksichtigt werden
mussten. Mit rund einer Million Euro wurde die Gesamtfinanzierung des Komplexes
aus der Stadtsanierung unterstützt. Burg ist eine der Kommunen, die sich sehr
erfolgreich in die Landesinitiative URBAN 21 eingebracht hat und für dieses
Objekt 990.000 Euro von der EU erhalten hat.
Ärzte- und Wohnhaus in
der Brüderstraße 8
In der Stadt Burg wurden auch
private Bauherren unterstützt. Ein Beispiel dafür ist das Gebäudeensemble in
der Brüderstraße 8. Hier ist ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus abgetragen und
an anderer Stelle wieder aufgebaut worden. Dabei ist ein Gesundheitszentrum mit
Arztpraxen, Sanitätshaus, Begegnungsstätte und 21 seniorengerechten Wohnungen
entstanden. Die Gesamtinvestition von rund vier Millionen Euro ist mit 1,4
Millionen gefördert worden.
Impressum:
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Pressestelle
Turmschanzenstraße 30
39114 Magdeburg
Tel: (0391) 567-7504
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presse@mlv.sachsen-anhalt.de
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