7 Steuerpflichtige aus
Sachsen-Anhalt im Visier der Ermittler
28.10.2011, Magdeburg – 42
- Ministerium der Finanzen
Ministerium der Finanzen - Pressemitteilung Nr.: 42/11
Ministerium der Finanzen -
Pressemitteilung Nr.: 42/11
Magdeburg, den 27. Oktober 2011
7 Steuerpflichtige aus
Sachsen-Anhalt im Visier der Ermittler
Nach
Ankauf einer CD der Luxemburger HSBC durch Nordhrein-Westfalen
Nachdem
die Steuerfahndung in Nordhrein-Westfalen eine CD mit 3.000 Datensätzen
deutscher Kunden der Luxemburger Großbank HSBC angekauft hat, sind auch sieben
Steuerpflichtige aus Sachsen-Anhalt ins Visier der Ermittler geraten. Die Daten
wurden den entsprechenden Stellen des Landes bereits übermittelt und werden
jetzt ausgewertet.
Finanzminister
Jens Bullerjahn bekräftigte in diesem Zusammenhang seine ablehnende Haltung
gegenüber dem zwischen Deutschland und der Schweiz beschlossenen Abkommen.
"Eine mögliche Legalisierung von Steuerhinterziehung lehne ich ab.
Steueramnestien tragen zur Spaltung unserer Gesellschaft bei. Dafür werde ich
nicht die Hand reichen", bekräftigte der Minister.
Sollte
das Abkommen in der vorliegenden Fassung nicht in Kraft treten, werden die
Finanzbehörden Sachsen-Anhalts auch weiterhin alle zur Verfügung stehenden
Mittel einsetzen, um die Guthaben deutscher Bankkunden bei Schweizer Banken
einer ordnungsgemäßen Besteuerung zuzuführen.
Derzeit
sind in Sachsen-Anhalt aufgrund von Selbstanzeigen beziehungsweise
Nacherklärungen im Zusammenhang mit ausländischen Bankdaten, als mit
Steuerflucht- und Steuersünder-CD, 29 Selbstanzeigen mit daraus resultierenden
(zu erwartenden) Mehrsteuern von 3,7 Millionen Euro eingegangen. Die darin
enthaltene Summe der hinterzogenen Kapitalerträge ist nicht bekannt.
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