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Öffentliches Fachsymposium zum
Projekt "ibi" in Leuna
Richter: Landesregierung unterstützt Initiative der Chemieindustrie zur
stofflichen Kohlenutzung

27.10.2011, Magdeburg – 98

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft - Pressemitteilung Nr.:

098/11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wissenschaft und

Wirtschaft - Pressemitteilung Nr.: 098/11

 

 

 

Magdeburg, den 27. Oktober 2011

 

 

 

Öffentliches Fachsymposium zum

Projekt "ibi" in Leuna

Richter: Landesregierung unterstützt Initiative der Chemieindustrie zur

stofflichen Kohlenutzung

 

 

 

¿Sachsen-Anhalts Landesregierung wird die Initiativen der heimischen Chemieindustrie zur

stofflichen Verwertung der Braunkohle im Rahmen einer Landesstrategie

unterstützen.¿ Das betonte Wirtschaftsstaatssekretär Michael Richter auf

dem heutigen Fachsymposium zum Projekt ¿Innovative Braunkohlen Integration in

Mitteldeutschland¿ (ibi) in Leuna.

 

 

 

Die Landesregierung hat unter anderem beschlossen,

sich zu Fragen der künftigen Förderung der stofflichen Kohlenutzung mit den

anderen mitteldeutschen Ländern gegenüber der Bundesregierung und der

Europäischen Kommission abzustimmen. Zudem soll zur gemeinsamen

Interessenvertretung im Hinblick auf die künftige Rohstoff- und Energiepolitik

der Europäischen Union Anfang 2012 in Sachsen-Anhalt ein Spitzentreffen der

ostdeutschen Länder mit EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger stattfinden.

Darüber hinaus wurde vereinbart, im Rahmen des Strategiedialogs der

Landesregierung mit der Chemieindustrie eng mit dem ¿ibi¿-Konsortium und dem

Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland zusammenzuarbeiten. 

 

 

 

Richter: ¿Außerdem wollen wir unsere

interregionalen Kontakte zu Chemie- und Kohleregionen in Europa nutzen, um eine

europäische Forschungsinitiative zur stofflichen Verwertung der Kohle zu

initiieren. Wir sind davon überzeugt, dass die innovative Kohlechemie aus

Sachsen-Anhalt und Mitteldeutschland auch europaweit auf großes Interesse

stoßen wird.¿ Deshalb werde Ministerin Wolff über das Europäische

Chemieregionen-Netzwerk ECRN, dessen Präsidentin sie seit Mai dieses Jahres

ist, anregen, das Projekt in die europäische Innovations- und

Forschungsförderung aufzunehmen.

 

 

 

Hintergrund :

 

Die Landesinitiative ¿ibi¿ wird als ¿Innovativer

regionaler Wachstumskern¿ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

(BMBF) mit voraussichtlich rund 14 Millionen Euro gefördert. Insgesamt umfasst

das Vorhaben, das vom 1. April 2011 bis 31. März 2014 läuft, ein Volumen von

ca. 21 Millionen Euro. Das Bündnis aus 13 Institutionen ¿ elf Unternehmen und

zwei Hochschulen ¿ umfasst Kompetenzen aus Braunkohlebergbau, Chemieindustrie

und Anlagenbau. Ziel ist die nachhaltige Entwicklung der gesamten

Wertschöpfungskette von der Rohstoffgewinnung über die Verfahrenstechnik, den

Anlagen- und Apparatebau in Rohstoffgewinnung und -verwertung bis hin zur

Veredlung sowie der Herstellung chemischer Basisstoffe. Hintergrund ist die Erkenntnis,

dass die in Mitteldeutschland lagernde, stofflich hochwertige eozäne Braunkohle

zur Erzeugung von Montanwachsen, Paraffinen, Schmierstoffen, Kraftstoffen und

Synthesegas geeignet ist. Im Rahmen eines ebenfalls vom BMBF geförderten

Innovationsforums hatten sich bereits 2008 regional verwurzelte Unternehmen

zusammengefunden, um die Voraussetzung für eine Erforschung der stofflichen

Nutzung der Braunkohle zu schaffen.

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

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