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Rede im Bundestag
Ministerpräsident Haseloff wirbt für gemeinsamen
Erfolg des Reformationsjubiläums

20.10.2011, Magdeburg – 569

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 569/11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 569/11

 

 

 

Magdeburg, den 20. Oktober 2011

 

 

 

Rede im Bundestag

Ministerpräsident Haseloff wirbt für gemeinsamen

Erfolg des Reformationsjubiläums

 

 

 

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat heute erstmals

im Deutschen Bundestag gesprochen. Auch namens seiner thüringischen Amtskollegin,

Ministerpräsidentin Lieberknecht, und seines sächsischen Amtskollegen, Ministerpräsidenten

Tillich, warb Haseloff für das Reformationsjubiläum 2017. In seinem Redebeitrag

stellte Haseloff die gemeinsamen Interessen aller am Jubiläum Beteiligten in

den Mittelpunkt. Haseloff: ¿Gemeinsam, das heißt für uns: Zwar durchaus im

Bewusstsein der Unterschiede zwischen Kirche und Staat mit Blick auf ein

Ereignis, das ja unzweifelhaft zunächst einmal kirchlicher Natur ist. Aber eben

doch zugleich in enger, freundschaftlicher Zusammenarbeit, weil die Bezüge

dieses Ereignisses ja ebenso unzweifelhaft tief hineinwirken in Staat und

Gesellschaft.¿

 

Ausdrücklich begrüßte Haseloff

Überlegungen der Kirchen, ¿im Jahr des Reformationsjubiläums zu einem

Kirchentag nach Berlin und Wittenberg einzuladen. Dem Reformator wichtige

Fragen der Weltverantwortung des Glaubens können so ganz bewusst vor dem

Hintergrund einer inzwischen ausgeprägten Säkularisation an den Stätten der

Reformation diskutiert und auf ihre Relevanz für uns im Hier und Heute hin

reflektiert werden.¿ Er wünsche sich, ¿dass dieses Jubiläum eine spirituelle

Kraft auch über konfessionelle Grenzen hinweg entfaltet¿.

 

Dem Bund dankte Haseloff für seine bisherige ideelle und

materielle Unterstützung. Auf sie sei Sachsen-Anhalt ¿dringend angewiesen¿. Das

gelte auch für alle anderen am Jubiläum beteiligten Bundesländer. Haseloff: ¿Wahrnehmung

und Bewertung des Reformationsjubiläums hängen entscheidend von der

touristischen Infrastruktur, von einem guten Veranstaltungsangebot,

interessanten Projekten und vom baulichen Zustand kultureller Leuchttürme wie

den Lutherstätten ab. Das alles sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg

des Jubiläums, und hier ist auch der Bund besonders in der Pflicht. Im Jahr

2017 soll die Welt nur den besten Eindruck von einem geschichts­bewussten,

kulturgeprägten, weltoffenen und gastfreundlichen Deutschland gewinnen.¿ Daran

sollten alle gemeinsam weiterarbeiten, so Haseloff.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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