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Leader-Konferenz in
Freyburg/Aeikens: Gemeinsames Handeln der Akteure vor Ort ist Basis für Erfolg

14.10.2011, Magdeburg – 137

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

137/11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 137/11

 

 

 

Magdeburg, den 12. Oktober 2011

 

 

 

Leader-Konferenz in

Freyburg/Aeikens: Gemeinsames Handeln der Akteure vor Ort ist Basis für Erfolg

 

 

 

Freyburg .

Landwirtschaft- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens hat das Engagement

der zahlreichen Akteure der EU-Gemeinschaftsinitiative Leader im ländlichen

Raum gelobt. Auf der dritten Leader-Konferenz am Mittwoch in Freyburg sagte er:

¿Leader hat mit einem Netzwerk von fast 1.000 Akteuren Vorbildliches geleistet.

Durch koordiniertes Zusammenwirken aller Beteiligten wurden Reserven

erschlossen und auch neue Wege eröffnet. So werden alle Gruppen ihre selbst

gesteckten Ziele für

diese Förderphase voraussichtlich erreichen.¿ Noch wichtiger sei aber die moralische Wirkung. Die

Gruppen hätten gelernt, mit dem demokratischen Ansatz des bottom up umzugehen.

 

Der

Minister informierte, dass seit Beginn der Förderperiode im Jahr 2007 bereits 41 Millionen Euro

aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen

Raums (ELER) für 821 Leader-Vorhaben in Sachsen-Anhalt bewilligt worden. Das

entspricht einem Anteil von rund 59 Prozent an den für die 23 tätigen

Leader-Gruppen reservierten knapp 70 Millionen Euro. Damit belegt

Sachsen-Anhalt einen der vorderen Plätze im Bundesvergleich. Die Spanne der Projekte reicht von

Sanierungsarbeiten an Kirchen über den Ausbau touristischer Einrichtungen bis

hin zur Vermarktung regionaler Produkte.

 

Aeikens betonte: ¿Mit Förderprogrammen wie Leader

zeigen EU und Land, dass sie auf das Engagement der Menschen im ländlichen Raum

setzen und an das Potenzial der Regionen glauben. Leader lebt von der

Initiative der Menschen vor Ort. Daher hat die Landesregierung beschlossen, für

Leader weitere zusätzliche ELER-Mittel in Höhe von zehn Millionen Euro bereit

zu stellen.¿

 

Aeikens machte aber auch darauf aufmerksam, dass vor allem

bei größeren kommunalen Vorhaben der Blick in die Zukunft nicht vergessen

werden darf. ¿Die Nachhaltigkeit von Leader-Projekten verlangt eine

Ausstrahlung auf die gesamte Region und nicht nur auf einen Ort. Zudem sind

langfristige Folgekosten stärker zu berücksichtigen¿, so der Minister.

 

Leader steht für Liaisons Entre les Actions de

Developpement de l" Economie Rurale und ist eine Gemeinschaftsinitiative der

Europäischen Kommission für einen neuen Ansatz zur Entwicklung ländlicher

Räume. Sie sieht vor, integrierte Ansätze zu fördern, die von aktiven, auf

lokaler Ebene tätigen Partnerschaften erarbeitet und umgesetzt werden. Die

Initiative soll dabei die lokalen Akteure unterstützen und das Potenzial ihres

Gebietes in einer längerfristigen Perspektive herausarbeiten.

 

 

 

 

 

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