Bewältigung der Unwetterschäden/
Kabinett beschließt weitere Maßnahmen
20.09.2011, Magdeburg – 506
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 506/11
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 506/11
Magdeburg, den 20. September 2011
Bewältigung der Unwetterschäden/
Kabinett beschließt weitere Maßnahmen
Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung
weitere Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen des Unwetters vom 11. September
2011 beschlossen. So wollen Staatskanzlei, Finanzministerium und das
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr in Zusammenarbeit mit der
Investitionsbank Sachsen-Anhalt bis zum 27. September einen Vorschlag für ein
Kreditprogramm zu Sonderkonditionen für geschädigte private Wohneigentümer
vorlegen. Dabei gilt der Grundsatz, dass Landeshilfen Versicherungs- sowie
gesetzlichen Sozialleistungen nachgeordnet sind. Landeshilfen können keinen
Versicherungsschutz ersetzen. Sie werden nicht pauschal gezahlt, sondern als
Kredite zu Sonderkonditionen zur Verfügung gestellt.
Zugleich soll bis zur kommenden Woche geprüft werden, inwieweit
mit bereits bestehenden Kreditprogrammen auch rasche Hilfen für gewerbliche
Unternehmen, Freiberufler und landwirtschaftliche Unternehmen bereitgestellt
werden können. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Landesregierung sollen
zudem Bürgerinnen und Bürger über die Notwendigkeit und Möglichkeiten eines
ausreichenden Versicherungsschutzes verstärkt informiert werden.
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärte: ¿Das Land
wird dort Hilfen gewähren, wo besondere Härtefälle vorliegen. Diese Hilfen sind
aber immer nur Hilfe zur Selbsthilfe. Sie können keine Versicherung ersetzen.
Dies wäre auch ungerecht gegenüber denjenigen, die selber für ausreichenden
Versicherungsschutz gesorgt haben. Mein besonderer Dank gilt der
professionellen und schnellen Hilfe in den Kommunen und der Unterstützung, die
diese auch aus nicht betroffenen Regionen erfahren haben. Die Zusammenarbeit
untereinander und mit der Stabsstelle in der Staatskanzlei hat sehr gut
funktioniert.¿
Eine belastbare Schätzung der Schadenshöhe ist derzeit
noch nicht möglich. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass durch das
Unwetter vom 11. September 2011 in der betroffenen Region insgesamt Schäden im
dreistelligen Millionenbereich entstanden sind. Die Voraussetzungen für eine
geordnete Erfassung der Schäden sind inzwischen geschaffen. Das
Innenministerium wurde beauftragt, die Schadenserhebung über Gemeinden,
Landkreise und das Landesverwaltungsamt zeitnah abzuschließen.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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