Staatskanzlei und Ministerium für
Arbeit und Soziales neue Mitglieder im Fachkräftesicherungspakt
19.09.2011, Magdeburg – 502
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 502/11
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 502/11
Magdeburg, den 19. September 2011
Staatskanzlei und Ministerium für
Arbeit und Soziales neue Mitglieder im Fachkräftesicherungspakt
Auf der heutigen Präsidiumssitzung des
Fachkräftesicherungspaktes in der Staatskanzlei erklärten die Staatskanzlei und
das Ministerium für Arbeit und Soziales ihre Mitgliedschaft im Pakt.
Staatsminister Rainer Robra und Arbeitsminister Norbert Bischoff
unterzeichneten eine entsprechende Beitrittserklärung.
Gut ein Jahr nach Abschluss des
Fachkräftesicherungspaktes haben führende Vertreter von Politik, Kammern,
Arbeitsagentur, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaft, Landkreistag sowie Städte-
und Gemeindebund eine erste Bilanz des Fachkräftesicherungspakts gezogen.
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärte in diesem Zusammenhang: ¿Der
Fachkräftesicherungspakt hat sich als wirksames Instrument zur
Fachkräftesicherung erwiesen. Der Pakt gibt Orientierung über die zentralen
Handlungsfelder für die Fachkräftesicherung, schafft Verbindlichkeit für die
beteiligten Akteure an der Erreichung der vereinbarten Ziele mitzuwirken und
Transparenz über die vielseitigen Aktivitäten in diesem Bereich.¿ Laut Haseloff
steht ein Beratungsangebot für Unternehmen vor der Einführung. Es stellt
Informationen über mögliche Strategien zur Vorbeugung eines Fachkräftemangels
zur Verfügung.
Mit der Einbeziehung des Ministeriums für Arbeit
und Soziales soll der Fokus des Paktes noch stärker auf die Gesundheits- und
Sozialwirtschaft und die Gesundheitsprävention gelegt werden. Außerdem wird ein
wichtiges Handlungsfeld die altersgerechte Arbeitsorganisation sowie die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein.
Hintergrund:
Der im Juni 2010 geschlossene Fachkräftesicherungspakt hat das Ziel, durch ein
abgestimmtes und gemeinschaftliches Vorgehen der Pakt-Partner die Auswirkungen
des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt zu begrenzen und damit einem
Fachkräftemangel vorzubeugen. Laut einer Fachkräftebedarfsanalyse des
Wirtschaftsministeriums wird die Zahl der Personen, die dem Arbeitsmarkt zur
Verfügung stehen, bis zum Jahr 2016 voraussichtlich um 155.000 auf 1,07
Millionen sinken (-13%). Auch die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger
wird sich weiter reduzieren ¿ von rund 18.700 im Jahr 2010 auf ca. 16.960 im
Jahr 2016 (-9,3%).
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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