Mitteldeutsche Energielounge 2011
Ministerpräsident Haseloff: Heimische Braunkohle ist für Energiewende
unverzichtbar
07.09.2011, Magdeburg – 471
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 471/11
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 471/11
Magdeburg, den 7. September 2011
Mitteldeutsche Energielounge 2011
Ministerpräsident Haseloff: Heimische Braunkohle ist für Energiewende
unverzichtbar
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat heute in Halle
bei der Mitteldeutschen Energielounge 2011 die Nutzung der heimischen
Braunkohle als unverzichtbar zur Gestaltung der Energiewende bezeichnet. Sie verfüge
im Gegensatz zu den regenerativen Trägern über die notwendige Grundlastfähigkeit.
¿Wir können nicht aus der Atomkraft aussteigen und gleichzeitig auf die
verlässliche Braunkohle verzichten.¿
Selbst wenn die Gesamtmenge der erneuerbaren Energie
theoretisch ausreichen würde, um den Bedarf zu decken, könne die Versorgung
nicht von heute auf morgen komplett umgestellt werden. ¿Entscheidend ist, dass
die Energie dann zur Verfügung steht, wenn sie tatsächlich gebraucht wird¿,
betonte Haseloff.
Die Absicherung der Grundlast sei gerade für
energieintensive Industrien von hoher Bedeutung. So werde allein im Chemiepark
Leuna ein Fünftel des Strombedarfs in Sachsen-Anhalt verbraucht. ¿Hier können
schon Stromschwankungen oder Ausfälle im Millisekundenbereich für die Produktion
gravierende Auswirkungen haben¿, hob Haseloff hervor.
Sachsen-Anhalt halte jedoch nicht starr an konventionellen
Technologien fest, sondern gehöre im Bereich des Ausbaus der regenerativen Energien
zu den Vorreitern. So würden bereits 35 Prozent des erzeugten Stroms aus diesen
Quellen gewonnen. Durch den dynamischen Ausbau der erneuerbaren Energien sei
Sachsen-Anhalt seit mehreren Jahren Stromexporteur. Eine wichtige
Herausforderung für die nächsten Jahre sieht Haseloff in der Entwicklung
regenerativer Speichertechnologien.
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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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