Bauminister Webel: Stadtumbau in
Oschersleben exemplarisch für Sachsen-Anhalt
03.08.2011, Magdeburg – 70
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
070/11
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 070/11
Magdeburg, den 2. August 2011
Bauminister Webel: Stadtumbau in
Oschersleben exemplarisch für Sachsen-Anhalt
Nach Auffassung von
Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel leisten die Stadt Oschersleben und die
dort ansässigen Wohnungsunternehmen einen wirkungsvollen Beitrag zum
notwendigen Stadtumbau. Die Wiederbelebung des historischen Innenstadtbereichs
um die Burg sowie der Bau von Wohnhäusern, die den geänderten Bedürfnissen
infolge des demografischen Wandels gerecht werden, seien besonders
förderwürdige Vorhaben im Rahmen der Stadtentwicklung, betonte der Minister bei
einem Arbeitsbesuch auf der Baustelle am Seilerweg. Hier erweitert die Bewos Wohnungsbau- und
Verwaltungsgesellschaft mbH für mehr als 1,5 Millionen Euro ihren Bestand an
bedarfsgerechtem Wohnraum. Rund 610.000 Euro davon hat das Land beigesteuert.
Die eher ländlich
geprägten Regionen seien von den Auswirkungen des demografischen Wandels
besonders betroffen, sagte Webel. ¿Auch bei rückläufiger Bevölkerungszahl müssen wir dafür
sorgen, dass die Orte lebenswert bleiben und die Bewohner eine Zukunftsperspektive
haben.¿
In diesem Jahr erhält
Oschersleben rund 1,85 Millionen Euro aus dem Fonds der Städtebauförderung. Mit
dem Geld sollen die historische Burg im Altstadtkern gesichert und die
Hofanlage der Vorburg (Nickelkulk) zu einer Wohnanlage revitalisiert werden
(rd. 1,12 Mio. Euro).
Rund 750.000 Euro
Fördermittel investiert das Land in den Bau eines Mehrgenerationenhauses in der
Wasserrenne. Am Standort der ehemaligen Kaufhalle sollen 24 Wohnungen
entstehen, die barrierefrei und teilweise rollstuhlgerecht gestaltet sind. Die
Gesamtkosten für den Neubau betragen voraussichtlich rund 2,7 Millionen Euro.
Zu Ihrer Information:
Insgesamt stehen in diesem
Jahr rund 75 Millionen Euro für die Förderung der städtebaulichen Entwicklung
in Sachsen-Anhalts Kommunen zur Verfügung. Bund und Land steuern mit jeweils
34,4 Millionen Euro den größten Anteil bei. Hinzu kommen 5,9 Millionen Euro
EU-Mittel aus dem Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).
Damit werden wichtige
Voraussetzungen dafür geschaffen, die Herausforderungen des demografischen
Wandels offensiv bewältigen. Darüber hinaus entfaltet die Städtebauförderung
eine positive Wirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung und den Arbeitsmarkt.
Viele Aufträge werden an einheimische Unternehmen vergeben, damit Arbeitsplätze
in der Region geschaffen und Steuereinnahmen für die Kommunen gesichert.
Die von Bund, Land und der
Europäischen Union bereitgestellten Mittel fließen in folgende Programme:
Städtebauliche
Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen
(8,5 Mio. EUR)
Städtebaulicher
Denkmalschutz, Sicherung und Erhaltung historischer Stadtkerne (20,9 Mio. EUR)
Stadtteile mit
besonderem Entwicklungsbedarf ¿ die soziale Stadt (1,8 Mio. EUR)
Stadtumbau-Ost (36,3 Mio. EUR)
Aktive Stadt- und
Ortsteilzentren (7,2 Mio. EUR)
Impressum:
Ministerium für
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Pressestelle
Turmschanzenstraße 30
39114 Magdeburg
Tel: (0391) 567-7504
Fax: (0391) 567-7509
Mail:
presse@mlv.sachsen-anhalt.de
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