Vernässung in Sachsen-Anhalt:
Berufsverbände und Verwaltung verabreden weitere intensive Zusammenarbeit
08.07.2011, Magdeburg – 83
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
083/11
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 083/11
Magdeburg, den 7. Juli 2011
Vernässung in Sachsen-Anhalt:
Berufsverbände und Verwaltung verabreden weitere intensive Zusammenarbeit
Magdeburg. Landwirtschaftliche Berufsverbände und das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt wollen künftig noch intensiver bei der Gewässerunterhaltung zusammenarbeiten. Bei einem Treffen von Landwirtschaftsminister Dr.
Hermann Onko Aeikens mit den Spitzen der landwirtschaftlichen Berufsverbände ¿ Landesbauernverband Sachsen-Anhalt e.V. und Bauernbund Sachsen-Anhalt e.V. ¿ sagte Aeikens,
bis Herbst würde eine Leitlinie zur Gewässerunterhaltung erarbeitet. In dem Gespräch ging es um die Problematik der Vernässung landwirtschaftlicher Flächen und erhöhte
Grundwasserstände. Anliegen des Gespräches war eine Zwischenbilanz zur Arbeit
der vom Ministerium landesweit eingesetzten sieben Arbeitsgruppen, die unter
Leitung des Landesverwaltungsamtes seit Februar tätig sind.
Die
Arbeitsgruppen sollen auf Grundlage einer Erfassung die lokalen und regionalen
Ursachen der Vernässung feststellen und daraus Ansatzpunkte für nachhaltige
Lösungen in den besonders betroffenen Gebieten ableiten. Über die
Arbeitsgruppen erfolgte eine landesweite Erfassung der Vernässungsprobleme
sowohl im ländlichen Raum als auch in Ortslagen.
Ein
besonderes Augenmerk richtet sich auf die Gewässerunterhaltung, da sich hier
Defizite in Jahren mit hohen Niederschlägen deutlich bemerkbar machen. Dieser
Schwerpunkt wurde deshalb bereits im Frühjahr intensiv in den Arbeitsgruppen
unter die Lupe genommen, um für Unterhaltungsmaßnahmen noch im laufenden Jahr
entsprechende Schlussfolgerungen ziehen zu können.
Die
Vertreter der landwirtschaftlichen Berufsverbände begrüßten die Initiative der Landesregierung. Gleichzeitig unterstrichen sie die Forderung nach Maßnahmen, die bereits
kurzfristig zu Verbesserungen führen. Dazu könne eine verbesserte Unterhaltung der Gewässer 1. und 2. Ordnung wesentlich beitragen. Es bestand Einvernehmen, dass durch eine
kontinuierliche Abstimmung der Maßnahmen vor Ort und eine zeitgerechte
Umsetzung die gewünschte Wirkung erzielt wird. Die Vertreter der
Landwirtschaft sollten sich dabei intensiv einbringen, etwa durch aktive
Mitwirkung an den Gewässerschauen und als berufene Vertreter in den Gremien der
Unterhaltungsverbände.
Aeikens:
¿Es muss in allen Teilen des Landes gelingen, durch ein unbürokratisches
Miteinander die Probleme zu minimieren.¿ Er sagte seine Unterstützung zu,
sollte dieser Prozess nicht funktionieren. So können sich die
landwirtschaftlichen Berufsverbände bei Problemen direkt an ihn wenden.
Aeikens
sagte, dass die Mittelbereitstellung für die optimale Unterhaltung der
Gewässer, für die das Land zuständig sei, seit langem einen Schwerpunkt in der
Arbeit des Ministeriums darstelle. Das werde auch so bleiben.
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