Vereinbarung zur Umsetzung des
Hochschulpakts 2020 unterzeichnet
Ministerin Wolff: "Hochschulen im Land erhalten bis 2015 rund 85 Millionen
Euro zusätzlich"
04.07.2011, Magdeburg – 74
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft - Pressemitteilung Nr.:
074/11
Ministerium für Wissenschaft und
Wirtschaft - Pressemitteilung Nr.: 074/11
Magdeburg, den 4. Juli 2011
Vereinbarung zur Umsetzung des
Hochschulpakts 2020 unterzeichnet
Ministerin Wolff: "Hochschulen im Land erhalten bis 2015 rund 85 Millionen
Euro zusätzlich"
Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof.
Birgitta Wolff und die Rektoren
der staatlichen Hochschulen des Landes haben am Rande der Hochschulrunde, des
regelmäßig stattfindenden hochschulpolitischen Austausches zwischen Ministerin
und Rektoren, eine Vereinbarung zur Umsetzung des Hochschulpaktes 2020 für die
weitere Programmphase 2011 bis 2015 unterzeichnet. Danach erhalten die
Hochschulen rund 85 Millionen Euro zusätzlicher Mittel. Ministerin Wolff
erklärte dazu: ¿Damit entsteht in finanzpolitisch angespannter Situation für die
Hochschulen erheblicher zusätzlicher Spielraum für Projekte, die unter anderem
der Verbesserung der Attraktivität ihres Studienangebots und des dazugehörigen
Hochschulmarketings dienen.¿
Wie schon in den Jahren zuvor hat der Bund den
ostdeutschen Ländern in der zweiten Programmphase des Hochschulpakts 2020
erhebliche Mittel zur Verfügung gestellt. Die Hochschulen aller ostdeutschen
Bundesländer halten im Gegenzug die Anzahl ihrer Studienanfängerplätze trotz
geringerer Nachfrage auf dem Niveau von 2005, um in gesamtstaatlicher
Verantwortung die westdeutschen Bundesländer vom Aufbau erforderlicher
zusätzlicher Studienanfängerplätze zu entlasten. Wegen der demografischen
Entwicklung und der doppelten Abiturjahrgänge ist in den vergangenen Jahren die
Nachfrage nach Studienplätzen in den alten Bundesländern stark gestiegen.
Um einen Anreiz zur Erreichung der erforderlichen
Studienanfängerzahlen zu setzen, werden 80 Prozent der den Hochschulen des
Landes zugewiesenen Mittel wettbewerblich nach dem erreichten Anteil an
Studienanfängern verteilt. Die Hochschulen verpflichten sich, die erfolgreichen
Aktivitäten fortzusetzen, mehr Studienanfänger aus den westdeutschen
Bundesländern zu gewinnen und auf diese Weise der in Ostdeutschland mehr und
mehr spürbaren negativen demografischen Entwicklung entgegenzuwirken.
Der Text der Vereinbarungen ist unter der
Internetadresse www.wzw-lsa.de/vereinbarungen.html
verfügbar.
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