Haseloff: Bundeswehrreform muss
Rücksicht auf Wirtschaftskraft der Länder nehmen
01.07.2011, Magdeburg – 357
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 357/11
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 357/11
Magdeburg, den 1. Juli 2011
Haseloff: Bundeswehrreform muss
Rücksicht auf Wirtschaftskraft der Länder nehmen
¿Die Bundeswehrreform muss Rücksicht auf die
Wirtschaftskraft der Länder nehmen.¿ Das hat Ministerpräsident Dr. Reiner
Haseloff in seiner aktuellen Videobotschaft gefordert. Durch den zu erwartenden
deutlichen Rückgang der Stationierungsstärken seien die Länder und Kommunen
stark von der geplanten Reform betroffen. Die Folgen seien unterschiedlich: ¿In
wirtschaftsstarken Regionen mögen Standortschließungen verkraftbar sein, in
strukturschwachen Regionen wie Sachsen-Anhalt sieht das anders aus¿, so
Haseloff.
Die Bundeswehrgarnisonen in Sachsen-Anhalt seien ein
wichtiger Wirtschaftsfaktor, betonte der Ministerpräsident. Sie seien nicht nur
selbst ein bedeutsamer Arbeitgeber, sondern lösten auch viele Aufträge an die regionale
Wirtschaft aus. Die Bevölkerung des Landes stehe zu ihren Soldaten und auch er
selbst fühle sich den Bundeswehrstandorten im Land eng verbunden. Der
Ministerpräsident wies darauf hin, dass Sachsen-Anhalt von Anfang an eines der
Bundesländer mit der geringsten Stationierungsdichte gewesen und die Zahl der
Soldatinnen und Soldaten in den letzten 20 Jahren deutlich gesunken sei.
Haseloff mahnte, dass die zivil-militärische
Zusammenarbeit in Sachsen-Anhalt auch nach der Reform in bewährter Weise
fortgesetzt werden müsse. Der Ministerpräsident erinnerte an die
Hochwassereinsätze der Bundeswehr und an den Einsatz beim Unglück in
Nachterstedt.
Bundesverteidigungsminister de Maizière habe ihm
zugesichert, die Entscheidungsvorbereitung über die künftige Stationierung eng
mit ihm abzustimmen, sagte Haseloff. Die Entscheidung wird für den Herbst erwartet.
¿Natürlich können wir nicht damit rechnen, dass Sachsen-Anhalt ganz ohne Einbußen
aus der Reform hervorgehen wird. Die Landesregierung dringt aber darauf, dass
sich diese Einbußen in einem vertretbaren Rahmen halten¿, bekräftigte der
Ministerpräsident.
Impressum:
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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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