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Spitzenclusterwettbewerb:
Ministerin Wolff gratuliert zu Erfolg in 1. Runde
Initiative "BioEconomy" einziger ostdeutscher Finalist: Bis zu 80
Mio. Euro von Bund und Wirtschaft möglich

23.06.2011, Magdeburg – 73

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft - Pressemitteilung Nr.:

073/11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wissenschaft und

Wirtschaft - Pressemitteilung Nr.: 073/11

 

 

 

Magdeburg, den 23. Juni 2011

 

 

 

Spitzenclusterwettbewerb:

Ministerin Wolff gratuliert zu Erfolg in 1. Runde

Initiative "BioEconomy" einziger ostdeutscher Finalist: Bis zu 80

Mio. Euro von Bund und Wirtschaft möglich

 

 

 

Die Initiative

¿BioEconomy¿ aus Sachsen-Anhalt und Sachsen hat die erste Hürde auf dem Weg zum

Spitzencluster genommen. Als einziger ostdeutscher Bewerber steht das Projekt,

das sich auf die stofflich-chemische Verwertung von Biomasse konzentriert, im

Finale des dritten Spitzenclusterwettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung

und Forschung (BMBF). Zu den 40 ¿BioEconomy¿-Partnern gehören Chemieunternehmen wie die Total AG

sowie auf wissenschaftlicher Seite das Fraunhofer-Zentrum für

Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP Leuna, das Deutsche BiomasseForschungsZentrum und das

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig.

 

 

 

¿Für die

überzeugende Projektskizze danke ich allen Beteiligten. Nun geht es darum, bis

Ende September eine ebenso überzeugende Clusterstrategie zu erarbeiten und sich

im Wettbewerb mit den anderen zehn Finalisten die Clusterförderung in

Millionenhöhe zu sichern¿, betonte Sachsen-Anhalts Wissenschafts- und

Wirtschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff . Das BMBF will im Januar 2012

bekannt geben, welche bis zu fünf Cluster über einen Zeitraum von fünf Jahren

mit jeweils bis zu 40 Millionen Euro vom Bund gefördert werden. Hinzu kommt

noch einmal die gleiche Summe von der privaten Wirtschaft. Insgesamt waren 24

Wettbewerbsbeiträge eingereicht worden. Im ersten Spitzen­clusterwett­bewerb

des BMBF hatte sich mit dem ¿Solarvalley Mitteldeutschland¿ im Jahr 2008

bereits eine Initiative aus Sachsen-Anhalt durchgesetzt.

 

 

 

Wolff: ¿Nachwachsenden Rohstoffen gehört die

Zukunft. Auch in der Chemieindustrie wird die stoffliche Nutzung von Biomasse

aufgrund der Endlichkeit fossiler Rohstoffe auf lange Sicht eine große Rolle

spielen. Die Initiative    ¿BioEconomy¿ und das bundesweit einmalige

Fraunhofer-CBP Leuna bieten gute Chancen, dass Sachsen-Anhalt dabei

wirtschaftlich und technologisch in der ersten Liga mitspielt. Die Initiative

¿BioEconomy¿ ist auch deshalb so wertvoll, weil hier alle einschlägigen Partner

aus heimischer Wirtschaft und Wissenschaft an einem Strang ziehen.¿

 

Zudem gebe es im Erfolgsfall gute

Kooperationsmöglichkeiten zum im Frühjahr gegründeten nationalen

WissenschaftsCampus ¿Pflanzenbasierte Bioökonomie¿, bei welchem die pflanzliche

Biologie und Biotechnologie sowie ihre sozioökonomischen Rahmenbedingungen im

Mittelpunkt der Forschung stehen. Diese Kooperation der Leibniz-Institute

für Pflanzenbiochemie (IPB) und für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa

(IAMO) in Halle sowie des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung

(IPK) in Gatersleben mit den thematisch korrespondierenden Fachbereichen der

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wird durch das Land in den

kommenden drei Jahren mit insgesamt rund 1,4 Mio. Euro gefördert. 

 

 

 

Hintergrund:

 

Die Gründung des CBP geht auf eine gemeinsame

Initiative des Wirtschaftsministeriums, der Fraunhofer-Gesellschaft sowie der

Standortgesellschaft InfraLeuna zurück. Bis Mitte 2012 soll auf mehr als 2.000

Quadratmetern eine Bioraffinerie aus insgesamt fünf Prozessanlagen entstehen,

in denen in Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft die stoffliche Nutzung

nachwachsender Rohstoffe im industriellen Maßstab erforscht werden soll. In das

Kernprojekt des CBP werden rund 50 Millionen Euro investiert. Das Land

Sachsen-Anhalt stellt davon 20,1 Millionen Euro sowie zusätzlich 6 Millionen

Euro als Anschubfinanzierung für die Fraunhofer-Projektgruppe zur Verfügung.

Das CBP wird von den Fraunhofer-Instituten für Grenzflächen- und

Bioverfahrenstechnik IGB (Stuttgart) sowie für Chemische Technologie ICT

(Pfinztal) gemeinsam errichtet und betrieben.

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

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Hasselbachstr. 4

39104 Magdeburg

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Fax: (0391) 567 - 44 43

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