Versammlungsrechtliche Aktionen
in Salzwedel
14.05.2011, Magdeburg – 24
- Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord - Pressemitteilung Nr.: 024/11
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt
Nord - Pressemitteilung Nr.: 024/11
Magdeburg, den 14. Mai 2011
Versammlungsrechtliche Aktionen
in Salzwedel
Am heutigen
Samstag fanden in Salzwedel mehrere versammlungsrechtliche Aktionen statt.
Ein
privater Anmelder, der der rechten Szene zuzuordnen ist, hatte einen Aufzug im
Stadtgebiet Salzwedel mit einer Teilnehmerzahl von ca. 150 Personen angemeldet.
Daraufhin
erfolgten insgesamt neun Anmeldungen zu Gegenveranstaltungen des bürgerlichen und
linken Spektrums.
Am Aufzug
des rechten Spektrums nahmen ca. 150 Demonstranten teil. Im Vorfeld des rechten
Aufzuges wurde ein mitgeführtes Transparent sichergestellt und ein
Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung eingeleitet.
Die durch
den Versammlungsleiter geplante Aufzugsroute wurde durch Demonstranten des
linken Spektrums mehrfach, insgesamt über zwei Stunden blockiert, indem sie
sich auf die Straße setzten und unter anderem Holzpaletten sowie Mülltonnen auf
die Straße brachten.
Daraufhin
wurde die Aufzugsstrecke geändert und stark verkürzt. Auch hier kam es zu
mehrfachen Sitzblockaden seitens der Gegendemonstranten.
Während der
Störaktionen wurden einschreitende Polizeibeamte durch Personen der linken
Szene, die zum Teil vermummt agierten, massiv angegriffen, sodass unter anderem
eine Beamtin im Laufe des Einsatzes an der Hand verletzt wurde.
Der Aufzug
des rechten Spektrums erreichte gegen 16:15 den Hauptbahnhof und wurde dort
beendet.
An den
Gegenveranstaltungen, unter anderem der Stadt Salzwedel, der
Bürgerinitiative
Demokratie, der IG Bergbau, der Partei Die Linke nahmen insgesamt über 500
Demonstranten teil, wobei ca. 250 Teilnehmer der linken Szene zuzuordnen waren.
Diese Veranstaltungen und Informationsstände verliefen friedlich und
störungsfrei.
Die Polizei
war mit mehreren Hundertschaften, der Bereitschaftspolizei und der
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord im Einsatz und konnte das Zusammentreffen
von Demonstranten des linken und rechten Spektrums verhindern.
Dabei war
nach mehrfacher Aufforderung die Auflösung von Sitzblockaden durch die Beamten
notwendig. (gk)
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