Neue Landesregierung von
Sachsen-Anhalt im Amt
20.04.2011, Magdeburg – 232
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 232/11
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 232/11
Magdeburg, den 19. April 2011
Neue Landesregierung von
Sachsen-Anhalt im Amt
Der
Landtag von Sachsen-Anhalt hat in seiner heutigen konstituierenden Sitzung Dr.
Reiner Haseloff zum neuen Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt
gewählt. Der 57-jährige vormalige Wirtschaftsminister des Landes erhielt von
104 abgegebenen gültigen Stimmen 57 Ja-Stimmen. 46 Abgeordnete stimmten mit
Nein und ein Abgeordneter enthielt sich.
Im
Anschluss an seine Wahl und Vereidigung überreichte der Ministerpräsident den
Kabinettsmitgliedern in der Staatskanzlei die Ernennungsurkunden.
Der
neuen Landesregierung von Sachsen-Anhalt gehören an:
Dr.
Reiner Haseloff (Ministerpräsident, CDU):
Haseloff
wurde am 19. Februar 1954 in Bülzig bei Wittenberg geboren. Nach einem
Physikstudium in Dresden und Berlin war er bis 1990 am Institut für
Umweltschutz in Wittenberg tätig. Von 1990 bis 1992 war Haseloff
stellvertretender Landrat des Landkreises Wittenberg und im Anschluss für zehn
Jahre Direktor des Arbeitsamtes Wittenberg. Im Mai 2002 wurde er als
Staatssekretär in das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes
Sachsen-Anhalt berufen. Nach der Landtagswahl 2006 wurde er Wirtschaftsminister
in der sachsen-anhaltischen Landesregierung. Seit 2004 ist er stellvertretender
Landesvorsitzender der CDU. Haseloff ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Jens
Bullerjahn (Minister der Finanzen, SPD):
Der
studierte Elektroingenieur wurde am 15. Juli 1962 in Halle geboren. Von 1987
bis 1990 war er als Ingenieur für Prozessautomatisierung im Mansfeld-Kombinat
tätig. Seit 1990 ist Bullerjahn Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt. Von
1993 bis 2004 war er Parlamentarischer Geschäftsführer und von 2004 bis 2006
Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Im April 2006 wurde Bullerjahn
Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt. Jens
Bullerjahn ist verheiratet und hat zwei Söhne.
Dr.
Hermann Onko Aeikens (Minister für Landwirtschaft- und Umwelt, CDU):
Der
promovierte Agrarwissenschaftler Aeikens wurde am 21. September 1951 in Weener
im Landkreis Leer geboren. Nach einem Studium der Agrarwissenschaften in
Göttingen und der Wirtschaftswissenschaften an der University of California in
Berkeley arbeitete Aeikens zunächst am Institut für Agrarökonomie der
Universität Göttingen. 1981 trat er in die niedersächsische Landesverwaltung
ein. Im Jahr 1990 übernahm Aeikens die Agrarabteilung des
Landwirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalts. Seit dem Jahr 2002 war er Staatssekretär
im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt. 2009
wurde er zum Minister ernannt. Aeikens ist verheiratet und hat drei Kinder.
Norbert
Bischoff (Minister für Arbeit und Soziales, SPD):
Bischoff
wurde am 20. Dezember 1950 in Helbra geboren. Nach der Berufsausbildung mit
Abitur als Elektromonteur studierte er Theologie und Philosophie in Erfurt.
Nach dem Abschluss als Diplom-Theologe war Bischoff von 1976 bis 1982
Pastoralreferent in Stendal und von 1982 bis 1990 Referent im kirchlichen
Dienst in Magdeburg. Von 1991 bis 1993 war er als Referatsleiter im Ministerium
für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt tätig. Seit 1994 gehört
Bischoff dem Landtag von Sachsen-Anhalt an, von 2004 bis 2009 war er
parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion. Im Januar 2010
wurde er Minister für Gesundheit und Soziales in Sachsen-Anhalt. Bischoff ist
Vater von vier Kindern.
Stephan
Dorgerloh (Kultusminister, SPD):
Dorgerloh
wurde am 3. April 1966 in Berlin geboren. Nach dem Abitur und dem Dienst als
Bausoldat studierte er von 1987 bis 1993 Theologie an der Universität Rostock
und der Humboldt-Universität Berlin. Im Anschluss an das Vikariat wurde er 1998
Studienleiter für gesellschaftspolitische Jugendbildung an der Evangelischen
Akademie Sachsen-Anhalt. Von 2000 bis 2008 war er Direktor der Evangelischen
Akademie. Im September 2008 wurde er vom Rat der Evangelischen Kirche in
Deutschland zum Beauftragten für die Lutherdekade berufen. Zudem wurde er im Januar
2009 Geschäftsführer der neu gegründeten Evangelischen Wittenberg Stiftung. Von
2007 bis 2010 leitete Dorgerloh im Auftrag des Landtages den Bildungskonvent
Sachsen-Anhalt. Dogerloh ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Prof.
Dr. Angela Kolb (Ministerin für Justiz und Gleichstellung, SPD):
Die
promovierte Diplomjuristin wurde am 22. Oktober 1963 in Halle an der Saale
geboren. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion an der
Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg war sie bis
1991
als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Leipzig tätig. Nach
leitenden Tätigkeiten im Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen in
Halle wurde sie 1999 zur Professorin für Verwaltungsrecht an der Hochschule
Harz berufen. Von 2004 bis 2006 war sie Dekanin ihres Fachbereichs. Im April
2006 wurde Kolb Justizministerin in Sachsen-Anhalt. Sie ist geschieden und
Mutter einer Tochter.
Rainer
Robra (Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, CDU):
Robra
wurde am 15. Oktober 1951 in Nienhof/Celle geboren. Nach einem Jurastudium in
Göttingen und Hamburg war er als Richter und Staatsanwalt tätig. 1986 wechselte
er in das niedersächsische Justizministerium und war dort zuletzt
Abteilungsleiter. Von 1990 bis 1994 war Robra Staatssekretär im sachsen-anhaltischen
Justizministerium und maßgeblich am Aufbau des Justizwesens im Land beteiligt.
1994 baute er in Magdeburg eine Anwaltskanzlei auf. Seit 2002 ist Robra Chef
der Staatskanzlei und Europaminister. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.
Holger
Stahlknecht (Minister des Inneren, CDU):
Stahlknecht
wurde am 13. November 1964 in Hannover geboren. Nach dem Abitur und dem Dienst
bei der Bundeswehr studierte er von 1987 bis 1992 Rechtswissenschaften. Nach
dem Referendariat und dem 2. Staatsexamen war er von 1995 bis 2002 als
Staatsanwalt tätig. Seit 2002 ist der Jurist Mitglied des Landtages von
Sachsen-Anhalt. Zudem ist Stahlknecht seit 1999 ehrenamtlicher Bürgermeister
(seit 2010 Ortsbürgermeister) von Wellen. Er ist verheiratet und hat zwei
Kinder.
Thomas Webel (Minister für Landesentwicklung und
Verkehr, CDU) :
Webel
wurde am 27. Juli 1954 in Bad Pyrmont geboren. Nach dem Abitur in Zielitz und
dem Grundwehrdienst schloss er ein Studium an der Technischen Universität
Dresden als Diplom-Ingenieur für elektronischen Gerätebau ab. Anschließend war
er in der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft Dahlenwarsleben als
Leiter der Materialversorgung tätig. Von 1990 bis 2002 war Webel Mitglied des
Landtages von Sachsen-Anhalt. Seit 1991 ist er Landrat, zunächst im Landkreis
Wolmirstedt, dann im neugebildeten Ohrekreis und schließlich seit 2007 im durch
die Kreisgebietsreform entstandenen Landkreis Börde. Seit 2004 ist Thomas Webel
Landesvorsitzender der CDU Sachsen-Anhalt. Er ist verheiratet und hat einen
Sohn.
Prof.
Dr. Birgitta Wolff (Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft, CDU):
Nach
dem Abschluss einer Banklehre studierte die am 14. Juli 1965 in Münster geborene
Wolff Wirtschaftswissenschaften und Philosophie. Nach Promotion und
Habilitation an der Ludwigs-Maximilians-Universität München und Lehraufträgen
im Ausland war sie seit dem Jahr 2000 Inhaberin des Lehrstuhles für
Betriebswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seit
2008 war sie Dekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Im Juni 2010
wurde Wolff Kultusministerin in Sachsen-Anhalt.
Anlage:
Foto Kabinett
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de






