Kellerbrand verursacht 30.000
Euro Sachschaden - 19 Personen erlitten Rauchgasvergiftungen
09.04.2011, Magdeburg – 82
- Polizeirevier Magdeburg
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord - Polizeirevier Magdeburg - -
Pressemitteilung Nr.: 082/11
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt
Nord - Polizeirevier Magdeburg - - Pressemitteilung Nr.: 082/11
Magdeburg, den 9. April 2011
Kellerbrand verursacht 30.000
Euro Sachschaden - 19 Personen erlitten Rauchgasvergiftungen
Bei einem Kellerbrand am heutigen Samstagmorgen entstanden
Sachschäden in Höhe von ca. 30.000 Euro. Insgesamt 19 Personen wurden durch das
Brandgeschehen verletzt.
Kurz vor 05:30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr durch
Zeugen alarmiert, da Gegenstände im Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses im
Westring brannten. Ein weiteres, angrenzendes Mehrfamilienhaus wurde durch den
Brand ebenfalls beschädigt. Die Feuerwehr konnte den Brand innerhalb kurzer
Zeit ablöschen.
Durch die starke Rauchentwicklung mussten 28 Bewohner beider
Häuser zunächst evakuiert werden. Von den 28 Evakuierten wurden 19 Personen
wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt, wobei zwölf
Personen stationär in Krankenhäusern aufgenommen werden mussten. Die sieben
übrigen Verletzten konnten die Kliniken nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.
Zehn der zwölf stationär aufgenommenen Personen sind Kinder, die beiden anderen
Jugendliche.
Bereits in den Vormittagstunden wurden die Wohnungen
wieder freigegeben. Der Rückzug der Bewohner gestaltet sich allerdings
schwierig, da durch den Brand die Versorgungsleitungen für Strom und Wasser
angegriffen wurden. Dementsprechend wurden zeitnah die Versorger zur
Schadenbehebung hinzugezogen.
Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung durch die Feuerwehr
untersuchten Beamte der Kriminalpolizei den Brandort. Aufgefundene Spuren
lassen nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen den Schluss zu, dass es sich
bei der Brandursache um Brandstiftung handeln könnte. Die Ermittlungen hierzu
dauern an. In diesem Zusammenhang bittet die Kriminalpolizei Magdeburg etwaige
Zeugen um die Angabe ihrer Beobachtungen unter Telefon 0391/ 546 ¿ 2196. (bro.)
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