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Erste Berechnungen des
Bruttoinlandsproduktes 2010
Haseloff: Krise überwunden ? Heimische Wirtschaft hat im zweiten Halbjahr
richtig Fahrt aufgenommen

30.03.2011, Magdeburg – 62

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 062/11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 062/11

 

 

 

Magdeburg, den 30. März 2011

 

 

 

Erste Berechnungen des

Bruttoinlandsproduktes 2010

Haseloff: Krise überwunden ¿ Heimische Wirtschaft hat im zweiten Halbjahr

richtig Fahrt aufgenommen

 

 

 

 

 

¿Die Wirtschaft hat sich 2010 in Sachsen-Anhalt besser

entwickelt als im ostdeutschen Durchschnitt und die Wirtschaftskrise endgültig

hinter sich gelassen. Mit einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt von

preisbereinigt 2,4 Prozent liegen wir hinter Thüringen auf Platz 2 im Osten.

Wachstumsmotor war einmal mehr das Verarbeitende Gewerbe ¿ dort wuchs die

Bruttowertschöpfung um 12,6 Prozent. Damit liegen wir sowohl über dem

ostdeutschen (10,3%) als auch über dem gesamtdeutschen Schnitt (11,3%). Dabei

hat die heimische Wirtschaft vor allem im zweiten Halbjahr richtig Fahrt

aufgenommen.¿ Mit diesen Worten stellte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr.

Reiner Haseloff die aktuellen Berechnungen des Statistischen Landesamtes

zum Bruttoinlandsprodukt 2010 heute in Magdeburg vor.

 

 

 

Der Präsident des Statistischen Landesamtes, Manfred

Scherschinski , unterstrich: ¿Das Wirtschaftswachstum in Sachsen-Anhalt

hatte im ersten Halbjahr 2010 mit 1,3 Prozent noch deutlich unter dem

ostdeutschen Durchschnitt von 2,2 Prozent gelegen. Dies haben wir zwischen Juni

und Dezember mehr als aufgeholt und somit früher als erwartet das

Vorkrisenniveau annähernd erreicht. Besonders erfreulich ist zudem, dass die

Belebung der Wirtschaft einherging mit einem Anstieg der Arbeitsproduktivität

und einer Erhöhung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 5.100

Personen.¿

 

 

 

Haseloff: ¿Das Wirtschaftswachstum korrespondiert mit der

positiven Arbeitsmarktentwicklung und der Investitionsbilanz.¿ So war die

durchschnittliche Arbeitslosenquote im Jahr 2010 mit 12,5 Prozent so gering wie

seit 1991 nicht mehr. Zum Vergleich: 2009 lag sie bei 13,6 Prozent, 2008 bei 14

Prozent. Zudem bedeutet die Investitionssumme von knapp 1,6 Milliarden Euro den

höchsten Wert seit 2006 (2009: 1,2 Mrd. ¿; 2008: 1,42 Mrd. ¿; 2007: 1,36 Mrd.

¿). Insgesamt wurden 2010 für 336 Vorhaben der gewerblichen Wirtschaft rund 327

Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt. ¿Für das laufende Jahr rechnen wir

mit einer Zunahme des Investitionsvolumens um mindestens 20 Prozent¿, betonte

der Minister.

 

 

 

Hintergrund :

 

Sachsen-Anhalts Bruttoinlandsprodukt

(BIP) ist 2010 nach ersten Berechnungen des Arbeitskreises

¿Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen¿ preisbereinigt um 2,4 Prozent gestiegen

(nominal: +3,4% auf 52,2 Milliarden Euro). Damit ist das Wachstum real stärker ausgefallen

als im Durchschnitt der ostdeutschen Flächenländer (+2,0%), aber geringer als

im deutschen Durchschnitt (+3,6%). Die Arbeitsproduktivität (BIP je

Erwerbstätigen) stieg im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 2 Prozent. Die

Wirtschaftsleistung (BIP in jeweiligen Preisen je Erwerbstätigen) legte 2010 um

3 Prozent auf 51.470 Euro zu.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

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Pressestelle

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39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567 - 43 16

Fax: (0391) 567 - 44 43

Mail:

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