Ministerpräsident Böhmer mahnt
mehr
Eigenverantwortung in Sozialsystemen an
11.03.2011, Magdeburg – 162
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 162/11
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 162/11
Magdeburg, den 12. März 2011
Ministerpräsident Böhmer mahnt
mehr
Eigenverantwortung in Sozialsystemen an
Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer hat mehr
Eigenverantwortung in den sozialen Sicherungssystemen angemahnt. Ein System, in
das immer weniger einzahlten, aus dem aber immer mehr ausgezahlt werden solle,
könne nicht funktionieren, betonte Böhmer in seiner aktuellen Videobotschaft.
Die staatliche Fürsorge müsse sich vor allem auf eine Grundsicherung richten
und darauf, denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen könnten.
Böhmer verteidigte die Heraufsetzung des
Renteneintrittsalters auf 67: Wenn man sich vor Augen führe, dass durch die
steigende Lebenserwartung die Rentenbezugsdauer immer länger werde und die Zahl
der Menschen, die in die Rentenkassen einzahlten, abnehme, dann müsse eigentlich
jedermann klar sein, dass diese Maßnahme notwendig sei ¿ zumal das Rentenalter
bis 2029 behutsam in kleinen Schritten steigen solle.
¿Wir wissen, die demografische Entwicklung wird in
Deutschland eine Reformierung der sozialen Systeme erzwingen¿, betonte Böhmer.
Das Thema sei nicht neu und werde auch in den kommenden Jahren vorn auf der
Tagesordnung stehen. Allein am Beispiel der Rentenversicherung werde deutlich,
wie stark die Politik dabei auch von Sachzwängen abhängig sei. Die Quadratur
des Kreises werde auch in Zukunft niemandem gelingen.
Die Videobotschaft ist ab sofort abrufbar unter www.sachsen-anhalt.de
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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