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Start für Schulobstprogramm
2011/2012

02.03.2011, Magdeburg – 38

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

038/11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 038/11

 

 

 

Magdeburg, den 2. März 2011

 

 

 

Start für Schulobstprogramm

2011/2012

 

Aeikens: Schulobst kommt in

Sachsen-Anhalt gut an

 

 

 

Aschersleben. Landwirtschaftsminister Dr.

Hermann Onko Aeikens gab heute anlässlich eines Besuches der

Pestalozzi-Förderschule in Aschersleben den Startschuss für das

Schulobstprogramm im Schuljahr 2011/2012. ¿Das EU-Schulobstprogramm kommt in

Sachsen-Anhalt gut an und wird fort­gesetzt. Das Verfahren für das neue

Schuljahr ist vorbereitet; die Anträge für die Teilnahme können ab sofort an

das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Süd in Halle gestellt

werden.¿ so der Minister. Anträge stellen die Lieferanten des Schulobstes, die dazu mit Schulen, Kitas und deren Träger entsprechende

Vereinbarungen treffen.

 

Die gute Resonanz des

Schulobstprogramms zeigte auch eine Evaluierung, die das Land bei der

Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V. in Auftrag gegeben hatte.

Die Studie ergab eine große Zufriedenheit der beteiligten Schulen und Eltern

mit dem Programm. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass 90 Prozent der Schulen

das Antragsverfahren als gut verständlich bewerteten. Ebenfalls 90 Prozent der

Schulen schätzten ein, dass die Rahmenbedingungen in den Einrichtungen gut

umgesetzt werden konnten. Immerhin 49 Prozent der Eltern könnten sich

vorstellen, ein Schulobstprogramm auch selbst zu bezahlen. Für die Evaluierung

wurden 80 Schulen und über 800 Eltern befragt.

 

In der Pestalozzi¿Förderschule

informierte sich der Minister über die konkrete Umsetzung des Programms.

Der Minister sprach darüber mit der Schulleiterin Kirsten Moeller, der

Geschäftsführerin der Volksküche Aschers­leben Sandra Wagner und den Schülern.

Aeikens: ¿Es freut mich, mit welchem Engagement Pädagogen, Schüler und der

Schulobstlieferant das Programm hier in Angriff genommen und gestaltet haben.¿

In der Förderschule kommen 37 Kinder der Klassenstufen 1 bis 4 in den

Genuss von Schulobst, dass von der Volksküche Aschersleben geliefert wird.

 

 

Im Land erhalten in diesem

Schuljahr 83 Grundschulen, 4 Förderschulen und 158 Kindertagesstätten

Schulobst. Da jede Schule oder KiTa nur ein Jahr am Programm teilnehmen kann,

sind künftig andere Einrichtungen dran. Im neuen Schuljahr sollen dann wieder

circa 15.000 Kinder erreicht werden. Für das Programm werden 566.900 ¿

bereitgestellt. Das Land steuert davon 141.700 ¿ zu. Der Rest kommt von der

Europäischen Union.

 

Im neuen Schuljahr sind einige

Veränderungen vorgesehen. Um alle Regionen erreichen zu können, werden die Mittel

regional aufgeteilt. Grundlage sind die Schülerzahlen in Landkreisen und

kreisfreien Städten. Pro Schulobstlieferant wurde eine Obergrenze bei der

Schulobstbeihilfe von 50.000 ¿ pro Schuljahr festgelegt. Auf Wunsch der

regionalen Obsterzeuger besteht die Möglichkeit, an einem Tag pro Woche direkt

gepressten Fruchtsaft auszugeben. Schulobstlieferanten erhalten im neuen Schuljahr

für die Portion Schulobst 32 Cent, jetzt sind es 28 Cent.

 

Die Bewilligung der Teilnahme am

Programm erfolgt unter Berücksichtigung der regionalen Aufteilung nach dem

Datum des Einganges der vollständigen Antragsunterlagen im Original.

 

 

 

Bei der Versorgung an 3 Tagen pro Woche mit Schulobst

bleibt es. Auch dabei, das Schule, Kita und deren Träger mit dem Schulobstlieferanten

eine Vereinbarung über Liefersortiment und Konditionen treffen muss. Erst dann

kann der Teilnahmeantrag gestellt werden. Der Schulobstlieferant muss im

Vorfeld schon über eine Zulassung verfügen.

 

Ausführliche Informationen und

Formulare zum neuen Antragsverfahren sind im Internet unter www.schulobstprogramm.sachsen-anhalt.de

oder beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Süd in Halle

erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt

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Olvenstedter Straße 4

39108 Magdeburg

Tel: (0391) 567-1950

Fax: (0391) 567-1964

Mail: pr@mlu.lsa-net.de

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de