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Auftaktveranstaltung "Forum
Nutztierhaltung"/
Aeikens: Geruchsbelästigungen sollen verringert werden

02.03.2011, Magdeburg – 35

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

035/11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 035/11

 

 

 

Magdeburg, den 25. Februar 2011

 

 

 

Auftaktveranstaltung "Forum

Nutztierhaltung"/

Aeikens: Geruchsbelästigungen sollen verringert werden

 

 

 

Magdeburg. Anwohner in der Nähe von

Tierhaltungsanlagen sollen in Sachsen-Anhalt besser vor Geruchsbelästigungen   geschützt

werden. Auf der Auftaktveranstaltung zum ¿Forum Nutztierhaltung¿ sagte

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens am Freitag in Magdeburg, Geruch in der Nähe von Tieranlagen ließe sich nie völlig ausschalten. Aber es müsse

gelingen, ihn durch konsequentes Einhalten der gesetzlichen Vorgaben minimal zu

halten. Tierhaltungsanlagen stießen gerade wegen des Geruchs auf den Widerstand der Bevölkerung. Aeikens: ¿Wir dürfen solche Vorbehalte nicht einfach ignorieren.

Es geht um die Menschen, die dort wohnen, es geht aber auch um Akzeptanz für

die Tierhaltung.¿

 

 

 

Aeikens

sagte, jetzt solle bei Genehmigungsverfahren für die Prognose der Geruchsbelästigung nicht nur der Schutzaspekt, sondern auch der Vorsorgeaspekt in den Fokus gerückt werden. Daraus ergebe sich eine deutlich schärfere Anforderung an die

Geruchsminderung größerer Anlagen. Ein Mangel der Rechtsvorgaben sei außerdem, dass für größere Anlagen über 700 Großvieheinheiten (GV) keine Abstandsregelungen zur

Wohnbebauung vorgesehen seien. Aeikens: ¿Gelingt es nicht anders, Geruchsbelästigungen zu minimieren, soll in diesen Fällen  die Abgasreinigung Pflicht

sein.¿  Mit diesem konsequenten Vorgehen ist Sachsen-Anhalt Vorreiter in

Deutschland. Aeikens wies darauf hin, dass auch Altanlagen unter

Berücksichtigung von Übergangsfristen an die heutigen Normen herangeführt werden sollen.

 

 

 

Aeikens sagte, die Diskussion um die konventionelle

Nutztierhaltung vor allem in der Schweine- und Geflügelhaltung habe in

Deutschland eine neue Qualität erreicht. Er habe den Eindruck, hier stünden sich zwei Fronten argumentativ eingemauert gegenüber. Aeikens: ¿Diese Front wollen wir mit dem Forum Nutztierhaltung aufbrechen. Wir wollen darüber sprechen, wo die Konfliktlinien

verlaufen und ob und wie diese Konflikte aufgelöst werden können.¿ Dies gehe

nur mit breiter Beteiligung. Daher habe er Wirtschaftsbeteiligte, Verbände, Wissenschaftler, Tierschutz- und Naturschutzverbände und Kirchenvertreter eingeladen.

 

 

 

Bei diesem Dialog dürfe man nicht das agrarpolitische

Ziel, einer dem ländlichen Raum entsprechende Entwicklung der Nutztierhaltung aus den Augen verlieren. Die Landesregierung sehe sich weiterhin

verpflichtet, Arbeitsplätze in der Agrarwirtschaft zu erhalten und zu schaffen.

Bei dieser Entwicklung haben Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz einen hohen

Stellenwert, sagte der Minister.

 

 

 

In

der ersten Runde des Forums wurden in mehreren Arbeitskreisen die Themenfelder abgesteckt, die dann auf folgenden Veranstaltungen vertieft werden sollen.

 

 

 

 

 

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