Nationalpark Harz feiert
fünfjähriges Bestehen
Aeikens und Sanders unterzeichnen ersten gemeinsamen Nationalparkplan
02.03.2011, Magdeburg – 34
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
034/11
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 034/11
Magdeburg, den 24. Februar 2011
Nationalpark Harz feiert
fünfjähriges Bestehen
Aeikens und Sanders unterzeichnen ersten gemeinsamen Nationalparkplan
Der
Nationalpark Harz feiert sein fünfjähriges Bestehen. Das wird morgen
(25.02.2011) im Kloster Drübeck feierlich gewürdigt. Hans-Heinrich Sander, Niedersächsischer Minister für Umwelt und Klimaschutz, und Dr. Hermann Onko Aeikens,
Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, wollen dann den ersten, gemeinsam erarbeiteten Nationalparkplan unterzeichnen. Aeikens: ¿Die Nationalparkverwaltung
setzt damit für ihre Jubiläumsfeier selbst einen besonderen Höhepunkt.¿
Aeikens
weiter: ¿Der Nationalparkplan zeigt, dass die Erarbeitung nicht nur eine
Pflichtaufgabe war. Um die Arbeit der nächsten Dekade abzustecken, bedurfte es des Schulterschlusses aller. Das hat dem Fusionsprozess gut getan und so wurde in den letzten Jahren aus zwei ehemaligen Verwaltungen eine gut funktionierende Einheit.¿ Die Fusion der beiden einst getrennt verwalteten Nationalparke bezeichnete er als gelungen.
Als
wichtigste Ergebnisse des Nationalpark- und Wegeplanes nannte Aeikens die
Erhöhung des Anteils der Flächen mit Naturdynamik von 41 auf 52 Prozent und den Rückbau des Wegenetzes bis zum Jahr 2020 um acht Prozent von derzeit 814 auf 748 Kilometer.
Dabei soll der Anteil Natur belassener Wege um sieben Kilometer (33 Prozent
aller Wege) ausgebaut und befahrbare Waldwege und -straßen um zehn bzw. 63
Kilometer zurückgebaut oder gesperrt werden, um sensible Flächen zu schützen.
Der
Staatsvertrag legte fest, bis 2011 einen ersten Nationalparkplan zu erarbeiten
und diesen alle zehn Jahre zu aktualisieren. Der Plan beinhaltet die Schwerpunkte
der Arbeit der Nationalparkverwaltung. Dabei wurden ausgehend von einer
Analyse des derzeitigen Zustandes von Natur und Landschaft die Ziele und
notwendigen Maßnahmen für die Erhaltung und Entwicklung des Gebietes festgelegt.
Aeikens betonte, dass es sich um einen gutachtlichen Fachplan handelt, der unter Beteiligung des Nationalparkbeirates Harz und des Wissenschaftlichen Beirates
Harz entstanden ist. Auch die Öffentlichkeit wurde im Hinblick auf seine
Aussagen zu Umweltbelangen beteiligt. Zeitgleich wurde ein Wegeplan fertig
gestellt, der den Nationalparkplan ergänzt, so der Minister.
Auf
der Grundlage eines Staatsvertrages erfolgte am 1. April 2006 die Einrichtung
einer gemeinsamen Nationalparkverwaltung der Länder Sachsen-Anhalt und Niedersachsen mit Sitz in Wernigerode und einer Außenstelle in Sankt Andreasberg. Damit wurden der noch zu DDR-Zeiten ausgewiesene Nationalpark ¿Hochharz¿ und der 1994 gegründete niedersächsische Nationalpark ¿Harz¿ vereinigt.
Der
Nationalpark Harz umfasst ein Gebiet von 24.732 Hektar. 7.200 Tier- und
Pflanzenarten sind im Nationalpark nachgewiesen. Auf inzwischen über 50 Prozent
der Fläche ist die Entwicklung nach dem Nationalparkmotto ¿Natur Natur sein
lassen¿ der Naturdynamik überlassen worden. Der Nationalpark leistet damit
einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt.
Der
Harz ist ein beliebtes Erholungsgebiet und hat deshalb eine besondere Bedeutung für den Tourismus und die Regionalentwicklung. Im Jahr 2010 wurde der Nationalpark Harz zu ¿Deutschlands schönstem Naturwunder¿ gewählt.
Weitere Informationen im
Internet unter www.nationalpark-harz.de.
Die Jubiläumsveranstaltung beginnt
am Freitag um 15.00 Uhr im Kloster Drübeck, Klostergarten 6, 38871 Drübeck.
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