EU-Energiekommissar Oettinger
begrüßt Sachsen-Anhalts Dialog zwischen Landesregierung und Wirtschaft in der
Umweltallianz
22.02.2011, Magdeburg – 30
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
030/11
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 030/11
Magdeburg, den 21. Februar 2011
EU-Energiekommissar Oettinger
begrüßt Sachsen-Anhalts Dialog zwischen Landesregierung und Wirtschaft in der
Umweltallianz
Berlin. EU-Energiekommissar Günther Oettinger sieht
Sachsen-Anhalt energiepolitisch auf einem guten Wege. Bei einem Treffen
Oettingers am Montag in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt mit
Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens, Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff und Mitgliedern der Umweltallianz Sachsen-Anhalt sagte Oettinger: ¿Sachsen-Anhalt hat sich in den letzten Jahre ein respektables Profil erarbeitet, in dem fossile und erneuerbare Energie
gleichermaßen die Wirtschaftstruktur prägen.¿ Auch im
künftigen europäischen Energie-Mix werde die Braunkohle neben den erneuerbaren
Energien auf absehbare Zeit einen wesentlicher Energieträger bleiben, so der
Kommissar.
Oettinger betonte, dass Wirtschaft und Politik
nicht aneinander vorbei reden dürften. Daher sei die Umweltallianz
Sachsen-Anhalt ein hervorragendes Beispiel, wie ein solcher Dialog organisiert
werden könne.
Im Mittelpunkt des Treffens standen unter anderem die
Ausrichtung der Energie- und Klimaschutzpolitik der EU und die Auswirkungen des
Emissionsrechtehandels auf die Industriebranchen des Landes.
Zu den wirksamsten Stellschrauben beim Klimaschutz
gehörten die Erneuerbaren Energien, so Minister Aeikens. Der Minister weiter:
¿Es ist Aufgabe der Politik, Zielkonflikte wie Netzengpässe, agrarstrukturelle
und ökologische Problemstellungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien
aufzugreifen und darauf zu reagieren. Deshalb ist es wichtig, dass
Sachsen-Anhalt seine reichhaltigen Erfahrungen auf diesem Gebiet in die
EU-Politik einfließen lässt. Dazu hat das heutige Gespräch beigetragen.¿
Wirtschaftsminister Haseloff sagte: ¿Die Umweltallianz
zeigt, dass nicht immer verpflichtende Gesetze und Verordnungen erlassen werden müssen. Effektiver Umweltschutz lässt sich auch über die Stärkung von Akzeptanz und
Selbstverantwortung leisten. Dies belegen viele bemerkenswerte Eigeninitiativen
der beteiligten Unternehmer. Sie haben erkannt: Effizienter Einsatz von
Ressourcen sowie gezielte Abfallvermeidung führt auch zu Kostensenkungen,
umweltbewusste Betriebsführung verbessert das Ansehen in der
Öffentlichkeit."
Gemeinsam betonten die Gesprächspartner die Bedeutung der EU-Energiestrategie und des Emissionsrechtehandels für die Industrie des Landes. Daneben ist Herausbildung eines funktionierenden Energiebinnenmarktes eine notwendige Voraussetzung, um die Klimaschutzziele mit
wirtschaftlich vertretbarem Aufwand zu erreichen. Beide Minister thematisierten auch notwendige Ausnahmen für solche Branchen, die aufgrund des Emissionsrechthandels künftig nicht vertretbare Wettbewerbsnachteile haben.
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