Konferenz zu Klima und Kommunen
in Halle/Aeikens: Land unterstützt Kommunen bei Anpassung an Klimawandel
17.02.2011, Magdeburg – 25
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
025/11
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 025/11
Magdeburg, den 16. Februar 2011
Konferenz zu Klima und Kommunen
in Halle/Aeikens: Land unterstützt Kommunen bei Anpassung an Klimawandel
Halle. Bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels kommt den Kommunen nach Auffassung von Landwirtschafts- und Umweltminister Dr.
Hermann Onko Aeikens eine Schlüsselrolle zu. Auf einer Konferenz zum Thema
Klimawandel und Kommunen am Mittwoch in Halle sagte der Minister, der enge Kontakt zwischen Bürgern und Kommunen ermögliche eine intensive Zusammenarbeit und die
Erarbeitung von lokalen Lösungen. Aeikens weiter: ¿Extremereignisse wie etwa
Starkregenfälle schlagen zuerst auf kommunaler Ebene auf, hier muss ihnen
begegnet werden. Die Landesregierung unterstützt und fördert daher das
kommunale Engagement, auf den Klimawandel mit Anpassungsstrategien zu
reagieren. ¿
Thomas Leimbach, Präsident des gastgebenden Landesverwaltungsamtes, sagte in seiner Begrüßung: ¿Ohne
engagierte Kommunen sind ambitionierte Klimaschutzziele nicht zu erreichen. Viele
Kommunalpolitiker haben diese Notwendigkeit erkannt und leisten mit ihren
Kommunen und ganz konkreten Projekten ihren eigenen Beitrag zum Klimaschutz und
zur Anpassung an den Klimawandel.¿
Aeikens sagte, das Ministerium für
Landwirtschaft und Umwelt habe die Hochschule Harz gebeten, eine modellhafte Anpassungsstrategie an den Klimawandel auf kommunaler Ebene zu erarbeiten. Daraus
solle ein Leitfaden erstellt werden, der dann allen Kommunen zur Verfügung
stehe. Aeikens dankte dem Landkreis Mansfeld-Südharz und der Stadt Sangerhausen,
die sich als Modellregion an diesem Projekt beteiligen.
Außerdem beteiligt sich das Land Sachsen-Anhalt mit der Region Stendal am Projekt KIBEX der Universität der Vereinten Nationen. Hier wird in - Zusammenarbeit
mit dem Bundesamt für Katastrophenschutz und dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung
- zu den ¿Kritischen Infrastrukturen bei Extremereignissen¿ geforscht. Ziel des Projektes ist, auf mögliche Probleme bei Infrastrukturen wie Autobahnen, Bahngleisen,
Gewässern, Kommunikation, Elektrizität und anderen vorbereitet zu sein.
Über die Ergebnisse der Projekte wird auf der Web Site www.klimawandel.sachsen-anhalt.de
berichtet.
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