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?Barcelona FAD Award? für
Internationale Bausstellung /Minister Daehre: IBA hat sich zu Exportschlager
entwickelt

15.02.2011, Magdeburg – 109

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 109/11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 109/11

 

 

 

Magdeburg, den 15. Februar 2011

 

 

 

¿Barcelona FAD Award¿ für

Internationale Bausstellung /Minister Daehre: IBA hat sich zu Exportschlager

entwickelt

 

Die Internationale Bauausstellung (IBA) ¿Stadtumbau Sachsen-Anhalt

2010¿ ist jetzt von einer international besetzten Expertenjury mit dem

¿Barcelona FAD* Award¿ ausgezeichnet worden. Die IBA hat sich damit gegen 28 in

die engere Auswahl einbezogene Mitbewerber durchgesetzt ¿ darunter so ambitionierte

Projekte wie ¿The High Line Park¿ (New York, USA)1, ¿Favela Painting¿ (Rio de

Janeiro, Brasilien)2 und ¿Revitalisierung des

historischen Zentrums¿ (Camayagua, Honduras). Die Auszeichnung soll am 12. Juli 2011 im Rathaus von Barcelona vom FAD-Vorsitzenden Miquel Espinet und

Bürgermeister Jordi Hereu überreicht werden.

 

Bei der Bewertung der IBA in Sachsen-Anhalt wird u.a. die

Fokussierung auf neue Formen des Umgangs mit dem demografischen Wandel hervorgehoben.

Darüber hinaus wird die Vielzahl individueller Themen erwähnt, mit denen die

beteiligten 19 Städte eigene Strategien für ihre künftige Entwicklung

erarbeitet haben.

 

Sachsen-Anhalts Bauminister Dr. Karl-Heinz Daehre wertet

die Auszeichnung als ¿einen Ansporn dafür, den eingeschlagenen Weg fortzuführen.¿

Die IBA habe nicht nur in den beteiligten Städten in Sachsen-Anhalt für

spürbare Veränderungen gesorgt, sondern zugleich die positive Außenwirkung des

Landes erhöht, betonte er. ¿Ohne zu übertreiben, können wir inzwischen sagen:

Die Internationale Bauausstellung hat sich zu einem Exportschlager entwickelt¿,

äußerte der Minister. Als erstes Land habe Sachsen-Anhalt die Probleme des

demografischen Wandels, die es auch in anderen Regionen Europas und weltweit

gebe, offensiv angepackt und dabei verallgemeinerungsfähige Lösungsansätze

entwickelt. Er sprach sich dafür aus, den begonnenen Prozess unbedingt fortzuführen.

 

 

Nach Ansicht des Geschäftsführers der

Sachsen-Anhaltinischen Landesentwicklungsgesellschaft (SALEG), Rüdiger Schulz,

hat die Internationale Bauausstellung dazu geführt, dass sich die Menschen

wieder für die Entwicklung ihrer Stadt interessieren. ¿Entscheidend für den

Erfolg ist es dabei, die Menschen von Beginn an einzubeziehen, ihre Kreativität

zu fordern und so bürgerschaftliches Engagement zu fördern¿, sagte er. ¿In Sachsen-Anhalt ist mit der IBA

gelungen, statt einer Ablehnungsbeteiligung eine Gestaltungsbeteiligung der

Bürgerinnen und Bürger unseres Landes zu organisieren¿, hob Schulz hervor.

 

Die SALEG und die Stiftung Bauhaus Dessau wurden im Jahr

2002 vom Land Sachsen-Anhalt beauftragt, die erstmals ein ganzes Bundesland

umfassende Internationale Bauausstellung ¿Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010¿

auszurichten. Die IBA wurde initiiert, um auf die drängenden Fragen von

demografischem Wandel und dessen unübersehbaren Auswirkungen auf die Städte in

einem Zeitraum von acht Jahren zukunftsweisende Antworten und innovative

Lösungsvorschläge zu finden.

 

Für die Durchführung der Internationalen Bauausstellung

hatte das Land kein separates Förderprogramm aufgelegt. Stattdessen sind

bestehende Fördermöglichkeiten ressortübergreifend miteinander verknüpft

worden. Von den insgesamt rund 207 Millionen Euro, die seit 2002 im Zusammenhang

mit der IBA investiert worden sind, kamen rund 122 Millionen Euro aus Mitteln

des Programms ¿Stadtumbau Ost¿ und 19,4 Millionen Euro aus dem Europäischen

Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Weitere rund 40,6 Millionen Euro wurden

von den 19 beteiligten Städten, rund 25 Millionen Euro von privaten Investoren

bereitgestellt.

 

 

 

* Fostering Arts and Design ¿ eine traditionsreiche Organisation, die

sich für die Förderung der Künste und der Architektur engagiert

 

 

 

Weitere Informationen im Internet:

 

1 http://www.stern.de

 

2 http://latina-press.com/

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de