Minister Haseloff bedauert
gestriges Scheitern des Hartz IV-Vermittlungsverfahrens:
Angebote des Bundes sachlich prüfen
10.02.2011, Magdeburg – 27
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 027/11
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 027/11
Magdeburg, den 9. Februar 2011
Minister Haseloff bedauert
gestriges Scheitern des Hartz IV-Vermittlungsverfahrens:
Angebote des Bundes sachlich prüfen
Sachsen-Anhalts Wirtschafts- und Arbeitsminister
Dr. Reiner Haseloff bedauert das Scheitern des Hartz IV-Vermittlungsverfahrens am gestrigen Tag. Mit Blick auf die
Angebote des Bundes unterstreicht der Minister:
¿Die Angebote der Bundesregierung liegen deutlich
über dem ursprünglichen Gesetzesentwurf. Der Regelsatz soll erhöht werden. Der
Bund will das Bildungspaket, das die Kommunen in eigener Verantwortung umsetzen
können, voll finanzieren sowie die Kosten des Mittagessens für Hortkinder bis
2014 übernehmen. Darüber hinaus will der Bund die Kommunen in Milliardenhöhe
entlasten, indem er die Kosten der Grundsicherung im Alter schrittweise bis
2014 in voller Höhe von den Kommunen übernimmt. Alle Kinder von Hartz
IV-Empfängern und Geringverdienern würden damit deutlich besser gestellt und
die Kommunen finanziell in Größenordnungen entlastet.
Gerade die Übernahme der Kosten der Grundsicherung
im Alter durch den Bund ist angesichts der demographischen Entwicklung für
unser Land besonders wichtig. Auch vor diesem Hintergrund gilt es jetzt,
sachlich zu prüfen, welche Auswirkungen der Vorschlag des Bundes für das Land
hat. Dass dabei der Koalitionsvertrag Maßstab des Abstimmungsverhaltens des
Landes im Bundesrat, ist selbstverständlich.¿
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