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Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg erhält Geistes- und Sozialwissenschaftliches Zentrum

08.02.2011, Magdeburg – 90

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 090/11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 090/11

 

 

 

Magdeburg, den 8. Februar 2011

 

 

 

Martin-Luther-Universität

Halle-Wittenberg erhält Geistes- und Sozialwissenschaftliches Zentrum

 

 

 

Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff hat heute das

Kabinett über die Pläne zur Errichtung des Geistes- und

Sozialwissenschaftlichen Zentrums (GSZ) informiert. Die

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erhält nach Abschluss des

Bauvorhabens einen neuen leistungsfähigen Campus für die Geistes- und Sozialwissenschaften.

Unter anderem entstehen Labor- und Seminarräume, Hörsäle, Büros und

Computerpools. Dafür werden die einzelnen Institute und Bereiche der

Philosophischen Fakultäten I und II zusammengeführt und die Fläche der

ehemaligen Landwirtschaftlichen Fakultät an der Emil-Abderhalden-Straße

komplett neu-gestaltet.

 

Die Maßnahme gliedert sich in zwei Teilbereiche. Für den

Bau der Institutsgebäude und die Sanierung denkmalgeschützter Häuser werden insgesamt

rund 36,4 Millionen Euro investiert. Für den Neubau der Bibliothek für das GSZ

werden Mittel in Höhe von rund 15,9 Millionen Euro aufgewendet. Hier sollen die

bislang auf mehrere Institute verteilten Buch- und Medienbestände untergebracht

werden.

 

¿Die Geistes- und Sozialwissenschaften haben an der Universität

eine große Tradition¿, erklärt Kultusministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff.

¿Diese werden hier teilweise seit Gründung der Universität gelehrt und stellen

eine Besonderheit in der Hochschullandschaft Sachsen-Anhalts dar. Mit der

Baumaßnahme wird der Universitätsstandort Halle gestärkt.¿ Ebenso würden durch

die Konzentration verschiedener Institute an einem Standort die Lern- und

Lehrbedingungen für die Studenten und Lehrkräfte verbessert.

 

Gerade die stark ausdifferenzierten Disziplinen der

Geistes- und Sozialwissenschaften sind auf Netzwerkbildung und intensive

Kommunikation angewiesen. Davon profitieren auch die Studierenden, die häufig

in mehreren dieser Fächer eingeschrieben sind.

 

Der Campus befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft

zum Universitätsplatz und dem traditionellen Standort der Universitäts- und

Landesbibliothek sowie der Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften).

Weiterhin befinden sich in diesem Areal mit der Harz-Mensa und dem zukünftigen

Internationalen Begegnungszentrum zwei für das universitäre Leben wesentliche

Einrichtungen, die dieses infrastrukturell prägen und zur kulturellen Vielfalt

beitragen.

 

Auf dem Campus sind nach Fertigstellung des GSZ noch Flächen

für eine mögliche Erweiterung vorhanden. Mittel- bis langfristig könnte der Campus

mit einem Gebäude für die Medienwissenschaften ergänzt werden. Denkbar wäre

auch die Ansiedlung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus dem

geistes- und sozialwissenschaftlichem Bereich.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de