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Verkehrsminister Daehre:
Sachsen-Anhalt setzt auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrsnetzes

08.02.2011, Magdeburg – 89

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 089/11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 089/11

 

 

 

Magdeburg, den 8. Februar 2011

 

 

 

Verkehrsminister Daehre:

Sachsen-Anhalt setzt auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrsnetzes

 

 

 

Sachsen-Anhalt will den

öffentlichen Nahverkehr im Land in den nächsten Jahren weiter verbessern.

Besonderes Augenmerk liege dabei auf der wirkungsvollen, wirtschaftlich

sinnvollen und somit nachhaltigen Vernetzung zwischen Bahn- und Busangeboten,

sagte Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre heute nach der Kabinettssitzung in

Magdeburg, in der die Landesregierung über den überarbeiteten und bis 2025

ausgerichteten ¿Plan des öffentlichen Personennahverkehrs¿ (ÖPNV-Plan) unterrichtet

wurde.

 

¿Mit der Fortschreibung des

ÖPNV-Plans greifen wir die Herausforderungen der demografischen Entwicklung auf

und sichern die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger in allen Regionen des

Landes¿, betonte Daehre. Rückgrat des starken Nahverkehrs in Sachsen-Anhalt sei

das Bahn-Bus-Landesnetz. Zug und Bus bildeten dabei ein attraktives Angebot.

Ergänzt werde dieses Basisnetz durch Regional-, Service- und flexible Rufbusse,

erläuterte der Minister.

 

Daehre bekräftigte die Strategie

des Landes, die Erhöhung der Reisegeschwindigkeiten und die Verbesserung des

Reisekomforts mit einem Mehr an Sicherheit zu verbinden. ¿Wir werden gegenüber

der Bahn auch künftig darauf dringen, die Schieneninfrastruktur umfassend zu

erneuern¿, sagte er. Dazu gehöre neben der grundlegenden Erneuerung des

Streckennetzes auch der Einsatz moderner Sicherungseinrichtungen.

 

 

 

Nach Auskunft von Sachsen-Anhalts

Verkehrsminister sieht der überarbeitete ÖPNV-Plan des Landes u.a. folgende

Maßnahmen vor:

 

 

 

Verkehrsangebote

 

 

 

 

Ausschreibung von

Eisenbahnleistungen (Ausschreibungsnetze siehe unten) und damit:

Einrichtung von Regio-S-Bahnen in den Regionen Magdeburg und Halle, neue

Schnellzüge, Besetzung der Züge mit Kundenbetreuern und Fahrscheinverkauf

im Zug.

Ertüchtigt werden ganzheitlich

(Strecke und Stationen) die Eisenbahnstrecken Magdeburg ¿ Halberstadt,

Calbe ¿ Bernburg, Magdeburg ¿ Oebisfelde, Naumburg ¿ Wangen; ebenfalls ausgebaut

werden die Eisenbahnknoten Magdeburg und Halle (Saale).

Die Züge zwischen Dessau und

Berlin werden beschleunigt.

Aufnahme neuer Busverbindungen

ins Bahn-Bus-Landesnetz, zum Beispiel zwischen Merseburg und Leipzig.

 

 

 

 

Infrastruktur

 

 

 

 

Folgende Bahnstationen werden

neu errichtet oder an günstigere Standorte verlegt: Stendal-Nord,

Lutherstadt Wittenberg-Piesteritz und Bernburg-Roschwitz. Der Erhalt

einiger sehr schwach genutzter Zugangsstellen wird geprüft.

Stufenfrei hergerichtet werden

u. a. die Bahnhöfe Stendal, Bernburg und Naumburg.

Im Schnittstellenprogramm des

Landes werden u. a. Bahnhofsumfelder in Haldensleben, Merseburg und

Weißenfels umgestaltet.

Im Landesprogramm Revita werden

u. a. die Bahnhofsgebäude in Haldensleben, Bernburg und Sangerhausen hergerichtet

und neu belebt. Marode Bahnhofsgebäude werden abgerissen.

 

 

 

 

Service und Information

 

 

 

 

Einführung von

Echtzeitinformationen (über Internet und an vielen Haltestellen) für die

Fahrgäste in Bahn und Bus.

 

 

 

 

Nach den Worten von Daehre stehen

die schwach genutzten Eisenbahnstrecken Magdeburg ¿ Loburg, Merseburg ¿

Schafstädt und Berga-Kelbra ¿ Stolberg weiter auf dem Prüfstand. ¿Wir prüfen,

ob hier durch zusätzliche Investitionen und eine umfassende Bewerbung neue Fahrgäste

gewonnen werden können¿, sagte er. Wenn die so angestrebte Verbesserung der

Auslastung nicht erreicht werden könne, müsse über eine Bedienung mit dem Bus

nachgedacht werden.

 

 

 

Zu Ihrer Information:

 

Der ÖPNV-Plan wurde 2005 aufgestellt

und ist Handlungsgrundlage des Landes, insbesondere im Schienennahverkehr. In

den vergangenen Wochen hatten Landkreise und kreisfreie Städte, Verkehrsunternehmen,

benachbarte Bundesländer, Unternehmensverbände und Gewerkschaften, Fahrgast-

und Umweltverbände die Möglichkeit zur Stellungnahme. Von 93 Adressaten nutzten

51 dieses Beteiligungsverfahren und gaben Hinweise, von denen viele

berücksichtigt wurden.

 

 

 

Ausschreibungsnetze:

 

 

 

 

Elektro-Netz Nord: u. A. zwischen Halle/Saale, Magdeburg, Wittenberge

und Uelzen einerseits sowie Braunschweig ¿ Magdeburg ¿ Burg andererseits.

Mitteldeutsches S-Bahn-Netz

Teil II: u. A. Magdeburg ¿ Dessau

¿ Falkenberg/Leipzig, Regio-S-Bahnen von Dessau bzw. Lutherstadt

Wittenberg nach Halle bzw. Leipzig.

Netz Saale-Thüringen-Südharz: u.a. Verkehre von Halle bzw. Leipzig nach

Eisenach bzw. Saalfeld (z.T. als Schnellverkehre), Schnellverkehre von

Halle nach Nordhausen und Kassel, Regio-S-Bahn von Halle nach Lutherstadt

Eisleben.

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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