Neujahrsempfang der
Ingenieurkammer
Ministerpräsident Böhmer lobt gute Partnerschaft zwischen Landesregierung und
Kammer
02.02.2011, Magdeburg – 74
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 074/11
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 074/11
Magdeburg, den 2. Februar 2011
Neujahrsempfang der
Ingenieurkammer
Ministerpräsident Böhmer lobt gute Partnerschaft zwischen Landesregierung und
Kammer
Beim Neujahrsempfang der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt
und ihrer gleichzeitigen 20-Jahres-Feier hat Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang
Böhmer heute in Magdeburg die gute Partnerschaft zwischen Landesregierung und
Kammer gelobt. In enger Zusammenarbeit mit der Landesregierung übernehme die
Kammer eine wichtige Rolle bei der Qualitätssicherung des Ingenieurberufes und
beim Schutz der Berufsbezeichnung ¿Ingenieur¿. Das neue Ingenieurgesetz, an dem
die Kammer mit kompetentem Fachwissen mitgewirkt habe, gewährleiste, dass diese
Berufsbezeichnung auch im vereinten Europa ein Markenzeichen bleibe, sagte
Böhmer.
Die Technologiepolitik sei für die Landesregierung ein
wichtiges Aufgabenfeld, betonte der Regierungschef. Trotz Wirtschaftskrise
seien die Mittel für Forschung und Entwicklung im Doppelhaushalt 2010/2011 gegenüber
2008/2009 auf 52,2 Millionen ¿ verdoppelt worden. Zudem befänden sich mit dem
Institut für Kompetenz in Automobilität IKAM, dem Fraunhofer-Center für
Silizium-Photovoltaik sowie dem Chemisch-Biotechnologischen Prozesszentrum gleich
drei wirtschaftsnahe Forschungsinstitute im Aufbau. Dafür würden Fördergelder
von insgesamt 140 Mio. ¿ bereitgestellt, davon rund 80 Mio. ¿ 2010 und 2011.
Zentrale Herausforderung sei es, die Forschungsausgaben
der privaten Wirtschaft Sachsen-Anhalts zu steigern, unterstrich der
Ministerpräsident. Ursachen für das noch relativ niedrige Niveau solcher
Aufwendungen seien der hohe Anteil kleiner Unternehmen und das weitgehende
Fehlen von Firmen mit eigenen Forschungskapazitäten. Ein gemeinsames Innovationsprogramm
von Wirtschafts- und Kultusministerium solle das Forschungsdefizit mit einem
Maßnahmepaket mildern. Es sei ausgerichtet auf die Stärkung der
Innovationsfähigkeit, den Ausbau der Wertschöpfung, eine Verbreiterung der
Unternehmensbasis sowie die Sicherung des Fachkräftebedarfes.
¿Ein wichtiges Potenzial zur Deckung des
Fachkräftebedarfes stellen die Universitäten und Hochschulen des Landes dar.
Das gilt auch für Ingenieure. Die Zahl der Studenten in
ingenieurwissenschaftlichen Fächern hat sich in neun Jahren auf rund 10.000
verdoppelt¿, unterstrich Böhmer. Gleichzeitig rief er die Unternehmen dazu auf,
künftige Absolventen frühzeitig an sich zu binden.
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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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