Hövelmann appelliert an Bund der
Vertriebenen: Gegen Ausstellungsprojekt der NPD vorgehen
18.01.2011, Magdeburg – 5
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 005/11
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 005/11
Magdeburg, den 18. Januar 2011
Hövelmann appelliert an Bund der
Vertriebenen: Gegen Ausstellungsprojekt der NPD vorgehen
¿Es ist geschmacklos, wenn sich
ausgerechnet die NPD zum Sprecher der Heimatvertriebenen machen will.¿ Das
erklärte Innenminister Holger Hövelmann (SPD) heute in Magdeburg und forderte
den Bund der Vertriebenen (BdV) auf, dafür zu sorgen, dass die NPD keine
Ausstellung mit dem Namen BdV durchführt. ¿Es sollte im Interesse des Bundes
der Vertriebenen liegen, dass sein Name nicht von Rechtsextremisten missbraucht
wird¿, sagte Hövelmann. ¿Deshalb erwarte ich, dass er sich von dem
Ausstellungsvorhaben nicht nur distanziert, sondern auch dagegen vorgeht.¿
Der Innenminister erinnerte daran, dass die von Nazi-Deutschland unternommenen
Überfälle gegen die Tschechoslowakei, Polen und die Sowjetunion Ursache der
Vertreibung von Deutschen aus ihren angestammten Siedlungsgebieten war: ¿Wenn
die NS-Wehrmacht nicht dafür in den Krieg gezogen wäre, Polen, Russen und
Ukrainer zu Arbeitssklaven für die vermeintliche Herrenrasse zu machen, hätte
es auch keine Vertreibung der deutschen Bevölkerung gegeben. Wer dafür sorgen
will, dass es nie wieder Vertreibungen in Europa gibt, der muss Ausländerhass
und Nationalismus des Boden entziehen.¿
Die NPD hatte in einer Pressemitteilung angekündigt, vom Ende der Woche an in Bernburg ¿eine Ausstellung des Bundes der
Vertriebenen (BdV)¿ zu zeigen.
Impressum:
Verantwortlich:
Martin Krems
Pressestelle
Halberstädter Straße 2 / Am Platz des 17. Juni
39112 Magdeburg
Tel: (0391) 567-5504/-5516/-5517
Fax: (0391) 567-5520
Mail:
Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de
Impressum:Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-AnhaltVerantwortlich:Danilo WeiserPressesprecherHalberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni"39112 MagdeburgTel: (0391) 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5377Fax: (0391) 567-5520Mail: Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de






